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Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)

Monografie

Persistenter Identifier:
1466668429922
Titel:
Festgabe zur Feier des XXVjähr. Bestehens des Architekten-Vereins der Technischen Hochschule zu Stuttgart
Untertitel:
eine Sammlung von Entwürfen und ausgeführten Bauten von Mitgliedern des Vereins
Weitere Titel:
Festgabe zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Bestehens des Architekten-Vereins der Technischen Hochschule zu Stuttgart
Autor:
Kick, Wilhelm
Herausgeber:
Akademischer Architekten-Verein (Stuttgart)
Verleger/Verlag:
Verlag von O. Arndt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1894
Umfang:
1 ungezähltes Blatt, 42 Blätter Bildtafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Kb 1179
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Illustration

Titel:
Kirche mit Schule für eine kleine Gemeinde. Architekt Bauinspektor Gebhardt, Stuttgart
Künstler/Illustrator:
Gebhardt, Friedrich
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
  • Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Zweiter Jahrgang. No. 1
  • Zweiter Jahrgang. No. 2
  • Zweiter Jahrgang. No. 3
  • Zweiter Jahrgang. No. 4
  • Zweiter Jahrgang. No. 5
  • Zweiter Jahrgang. No. 6
  • Zweiter Jahrgang. No. 7
  • Zweiter Jahrgang. No. 8
  • Zweiter Jahrgang. No. 9
  • Zweiter Jahrgang. No. 10
  • Zweiter Jahrgang. No. 11
  • Zweiter Jahrgang. No. 12
  • Zweiter Jahrgang. No. 13
  • Zweiter Jahrgang. No. 14
  • Zweiter Jahrgang. No. 15
  • Zweiter Jahrgang. No. 16
  • Zweiter Jahrgang. No. 17
  • Zweiter Jahrgang. No. 18
  • Zweiter Jahrgang. No. 19
  • Zweiter Jahrgang. No. 20
  • Zweiter Jahrgang. No. 21
  • Zweiter Jahrgang. No. 22
  • Die Bauarbeiten am Simplontunnel
  • Vom Restaurieren
  • Zweiter Jahrgang. No. 23
  • Zweiter Jahrgang. No. 24
  • Zweiter Jahrgang. No. 25
  • Zweiter Jahrgang. No. 26
  • Zweiter Jahrgang. No. 27
  • Zweiter Jahrgang. No. 28
  • Zweiter Jahrgang. No. 29
  • Zweiter Jahrgang. No. 30
  • Zweiter Jahrgang. No. 31
  • Zweiter Jahrgang. No. 32
  • Zweiter Jahrgang. No. 33
  • Zweiter Jahrgang. No. 34
  • Zweiter Jahrgang. No. 35
  • Zweiter Jahrgang. No. 36
  • Zweiter Jahrgang. No. 37
  • Zweiter Jahrgang. No. 38
  • Zweiter Jahrgang. No. 39
  • Zweiter Jahrgang. No. 40
  • Zweiter Jahrgang. No. 41
  • Zweiter Jahrgang. No. 42
  • Zweiter Jahrgang. No. 43
  • Zweiter Jahrgang. No. 44
  • Zweiter Jahrgang. No. 45
  • Zweiter Jahrgang. No. 46
  • Zweiter Jahrgang. No. 47
  • Zweiter Jahrgang. No. 48
  • Zweiter Jahrgang. No. 49
  • Zweiter Jahrgang. No. 50
  • Zweiter Jahrgang. No. 51
  • Zweiter Jahrgang. No. 52
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

170 
WÜRTTEMBERGISCHE BAUZEITUNö. 
Nr. 22. 
Abb. 6. 
den Schädel einzurennen, nach dem letzten Querschlag, den 
wir zunächst passieren, um uns den Stollen II, also den 
Parallelstollen, anzusehen. Unterwegs mußten wir uns mehr 
mals an die Wand zwischen die Sprießhölzer drücken, um 
den uns entgegenkommenden, von Pferden gezogenen Vor 
triebwagen auszuweichen. Stollen II hat in seiner ganzen 
Länge das Aussehen des Stollens I in seinem unausgemauerten 
Teil, auch hier sind zahlreiche Arbeiter tätig, den Stollen auf 
ein bestimmtes Profil zu bringen, in welcher Form er für 
einen späteren Ausbau liegen bleibt. 
In diesem Parallelstollen ist es ziemlich trocken. Das 
Wasser im Tunnel I ist das von Vorort zurückfließende Bohr- 
und Ventilationswasser. Da nun in Tunnel II momentan nicht 
gebohrt wurde, so erklärte sich seine Trockenheit. 
Tunnel II dient, wie früher gesagt, zur Luftzufuhr und zur 
Aufnahme der verschiedenen Rohrleitungen. Man fühlt ganz 
kräftig, wenn man sich dem Eingang zuwendet, die herein- 
kommende Luft, 6000 m im Innern des Gebirges. Nun 
f ingen wir zurück durch den letzten Querschlag nach dem 
tollen I, denselben Weg also, den die Luft macht. Unter 
wegs beginnt an der Decke neben den verschiedenen andern 
Leitungen eine ziemlich weite, neue Leitung, welche von der 
frischen Luft mittels Strahlapparaten Luft einsaugt. Diese 
Leitung führt bis Vorort zu den Bohrmaschinen, und sie ist 
unumgänglich nötig. Der Luft würde es natürlich nicht ein 
fallen , von selbst vom letzten Querschlag nach Vorort zu 
gehen, sondern sie kehrt beim Eintritt in Tunnel I einfach 
um, dem Ausgang von Tunnel I zu. Da muß nun ein Teil mit 
Hilfe der Leitung nach den Bohrmaschinen gebracht werden. 
Mit gespannter Erwartung näherte ich mich nun dem 
ca. 50 m weiter voraus liegenden Vortrieb, dem Avancement, 
dem Brennpunkt des ganzen Tunnelbaues (Abb. 6 und 7). 
Es ist ein eigentümliches Gefühl, plötzlich die weiße 
Marmorwand—denn durch Marmor ging damals gerade der 
Vortrieb — vor sich aufsteigen zu sehen. Bis hierher und nicht 
weiter. Auf engstem Raum arbeiten hier drei oder vier Männer 
unter Leitung des diensthabenden Vortriebingenieurs. 
Diese Gruppe ist ganz getrennt für sich, und man sieht 
es jedem an, daß er von der Wichtigkeit und dem Ernst 
seiner Aufgabe durchdrungen ist. 
Zwei stehen in tief gebückter Stellung und beobachten 
die augenblicklich in geneigter Lage arbeitenden Bohr 
maschinen, während der dritte gerade eine Verlängerung seiner 
Bohrstange aufsetzt. Man hört nichts als das harte, kratzende 
und rasselnde Geräusch der Bohrer, die mit abwechselnder 
Gewalt in den Fels gedrückt werden. 
Welche Ueberraschungen mögen hinter dieser Wand noch 
verborgen sein? 
Jeden Augenblick kann ein Wasserstrahl aus dem Bohr 
loch herausspringen, und tatsächlich traten mehrmals die 
elementaren Ereignisse mit solcher Gewalt und Schnelligkeit 
ein, daß das Personal sich nur durch rascheste Flucht unter 
Zurücklassung der Bohrmaschinen und aller Geräte retten 
konnte. 
Was hier im Innersten des Tunnels auffällt, ist die reine 
und kühle Luft. Sie soll nur ca. 15 Grad haben. Das um 
gebende Gestein dagegen hat 30—50 Grad, man fühlt dies 
auch mit den Händen ganz deutlich. 
Die Bohrarbeit geht in folgender Weise vor sich: In die 
Stollenbrust werden ca. 10 Löcher gebohrt. Hierauf wird die 
Bohrmaschine zurückgefahren, in die Bohrlöcher wird Dynamit 
in Zündkapseln eingebracht. Es werden für jede Sprengung 
ca. 40 kg Dynamit verwendet. Nachdem die ca. 1,5 m langen 
Zündschnüre angezündet sind, ziehen sich die Leute zurück 
und warten in einem Querschlag die Explosion und den 
Abzug der Gase ab. Letztere sollen in ihrem Geruch an 
frische Leberwurst erinnern, was immerhin als eine angenehme 
Beigabe zu der harten Arbeit erscheint. Die Wegschaffung 
der Steintrümmer ist ein gut Stück Arbeit und unterbricht 
das Bohren in unguter Weise. In die Steinmassen wird ein 
Graben gemacht, um das Gleis für die Vortriebwagen frei 
zumachen, die dann von der Seite und von vorn aus gefüllt 
werden. 
Da augenblicklich gebohrt wurde, so hatte ich keine Ge 
legenheit, einer Sprengung beizuwohnen. 
Wir wateten nun im Bohrwasser im Haupttunnel zurück, 
um die Arbeit des Vollausbruchs und der Ausmauerung be 
sichtigen und diejenigen Stellen besuchen zu können, welche 
dem Tunnelbau die ungeheuersten Schwierigkeiten bereitet 
haben. 
Nach einer Wasserwanderung von ca. 10 Minuten, die in 
folge der unsichtbaren Gleisschwellen, der gebückten Haltung 
und der zunehmenden Wärme ziemlich beschwerlich war, 
gelangten wir an einen mittels Eisentüre geschlossenen Quer 
stollen. Das Oeffnen der Türe erforderte wegen des Drucks 
der vom Stollen II her wirkenden Ventilationsluft einen ziem 
lichen Kraftaufwand. Der Boden des Querschlags war mit 
Wasser gefüllt, und von der Decke und von den Seiten stürzte 
Wasser zischend herein. Der Austritt nach Tunnel II war 
durch eine zweite Tür geschlossen, die zum Oeffnen den 
gleichen Kraftaufwand erforderte wie die erste. 
Im Tunnel II ging eine schneidige, kalte Luft, doppelt 
fühlbar nach der Wärme in Stollen I. Ein gewaltiges Brausen 
bezeichnet die Stelle des großen Wassereinbruchs, der 
1000 Sek.-Liter unter kolossalem Druck an mehreren Stellen in 
den Tunnel treibt. Die Annäherung auf schwankenden Brettern 
erforderte ziemliche Vorsicht. Die Hauptwassermenge schießt 
schräg von oben herab und spritzt mit großem Lärm nach 
allen Seiten. Durch eine Oeffnung von nur 7 cm Weite sollen 
ca. 1000 Sek.-Liter hereinströmen. Einen Vorteil wenigstens hat 
nun dieser Einbruch gehabt. Das Wasser ist nämlich kalt 
und die von außen hereingetriebene Ventilationsluft kühlt 
Abb. 7. 
sich auf ihrem Weg durch dieses brausende Chaos intensiv 
ab. Die Kühle an dieser Stelle ist sb erheblich, daß wir mit 
Beschleunigung den Rückzug nach Stollen I antraten. Dort 
kamen wir zunächst zu den Arbeiten für den Vollausbruch. 
Ein Vorhang hängt hier von der Decke herab und hat den 
Zweck, die Ventilationsluft in die Höhe hinaufzuleiten nach den 
oberen Regionen, die wir mittels Leiter erstiegen. Man ge 
langt auf einen Dielenboden, der das Gleis schützend überdeckt. 
Es ist ein Raum von ca. 10 m Länge, den die Arbeiter 
kalottenartig nach oben ausweiten bis zur Höhe des Voll 
ausbruchs. Meistens werden sofort Sprieße angebracht, wenn
	        

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