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Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart

Monografie

Persistenter Identifier:
1484296054802
Titel:
Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart
Untertitel:
Festschrift zur Einweihung des neuen Museumsgebäudes
Autor:
Gaupp, Robert
Gärttner, Oskar von
Dolmetsch, Heinrich
Knoblauch, August
Petzendorfer, Ludwig
Herausgeber:
Württemberg. Landesgewerbeamt
Verleger/Verlag:
Kgl. Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1896
Umfang:
VIII, 126 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Aa 147
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
IV. Die Sammlung der Gipsabgüsse
Autor:
Dolmetsch, Heinrich
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart
  • Einband
  • K. W. Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart gezeichnet von P. Schnorr
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt. Illustrationen.
  • Litteratur.
  • I. Erste Anfänge
  • II. Das Musterlager und seine Entwicklung zum Landes-Gewerbemuseum
  • III. Die Bibliothek in ihren fünf Abteilungen
  • IV. Die Sammlung der Gipsabgüsse
  • V. Die Gipsmodellierwerkstätte
  • VI. Das Chemische Laboratorium
  • VII. Die Einleitungen für den Neubau
  • VIII. Beschreibung des Neubaues
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss Erstes Obergeschoss
  • Vorhalle gezeichnet von G. Loesti
  • König-Karl-Halle gezeichnet von G. Loesti
  • Grundriss zweites Obergeschoss
  • IX. Einrichtung des Neubaues
  • Keramische Sammlung gezeichnet von G. Loesti
  • Bibliothek gezeichnet von G. Loesti
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

IV. Die Sammlung der Gipsabgüsse. 
G leichwie die übrigen Sammlungen der K. Zentralstelle, so ist auch 
die Sammlung der Gipsabgüsse, den jeweiligen Bedürfnissen fol 
gend, ganz allmählich entstanden. Der erste Grund dazu wurde 
schon im Jahre 1849 durch Ankäufe auf einer französischen Landesausstellung 
in Paris gelegt; ihnen gesellten sich nach und nach immer weitere Erwer 
bungen auf den verschiedenen Weltausstellungen und bei Gelegenheit der 
Besuche bedeutender Industrieplätze hinzu. Bei diesen Anschaffungen wurde 
insbesondere auf die Gewinnung solcher Musterstücke das Augenmerk ge 
richtet, welche auch als Vorlagen für den Zeichenunterricht geeignet er 
schienen. In letzterer Richtung war auf der mit der K. Zentralstelle ver 
bundenen Musterzeichenschule*) (dem sog. offenen Zeichensaal, an welchem 
Professor Eduard Herdtle und später Professor H. Kolb unter Assistenz 
des Zeichenlehrers — nunmehrigen Professors — Kettlitz thätig waren), 
stets Gelegenheit gegeben, das Bedürfnis nach neuen Gipsvorlagen kennen 
zu lernen und die Brauchbarkeit der neu erworbenen für den Zeichenunterricht 
zu erproben. 
*) Diese Schule streckt ihre Wurzeln in eine weite Vergangenheit zurück. Schon zu Ende 
der 30ger Jahre nahm die Gesellschaft für die Beförderung der Gewerbe auf die Ausbildung von 
Musterzeichnern Bedacht, »da der Mangel an solchen von den vaterländischen Manufakturen drückend 
gefühlt und beklagt werde«. Es wurde daher ein in der C. W. Weigleschen Damastweberei in 
Hoheneck bei Ludwigsburg beschäftigter Musterzeichner, Tanner, im Jahre 1843 au f Staatskosten 
nach Paris geschickt, wo er im Atelier eines der ersten damaligen Dessinateurs, Guichard, sich 
2I/2 Jahre lang beschäftigte. Nach seiner Rückkehr in die Heimat 1846 gründete er mit Staats 
unterstützung eine »Zeichnungsschule für Gewerbsleute«, welche neben dem Unterricht im Muster 
zeichnen eine allgemeine, bald zahlreich frequentierte Zeichenschule für Gesellen und Lehrlinge 
bildete. Durch Königliche Entschliessung vom 16. April 1831 wurde sodann Tanner als Lehrer für 
gewerbliches Zeichnen und als artistischer Berater der Gewerbetreibenden beim Musterlager an 
gestellt. Nach seiner Erkrankung im Jahre 1853 trat der Maler P. Wirth an seine Stelle, und in
	        

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