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Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart

Collection Object

Persistent identifier:
1484296054802
Title:
Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart
Sub title:
Festschrift zur Einweihung des neuen Museumsgebäudes
Author:
Gaupp, Robert
Gärttner, Oskar von
Dolmetsch, Heinrich
Knoblauch, August
Petzendorfer, Ludwig
Editor:
Württemberg. Landesgewerbeamt
Publisher:
Kgl. Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Place of publication:
Stuttgart
Year of publication:
1896
Extent:
VIII, 126 Seiten
Language:
german
Structure type:
Monograph
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
1Aa 147
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Title:
Vorwort
Author:
Gaupp, Robert
Structure type:
Preface

Contents

Table of contents

  • Wechselseitige Erhellung der Künste
  • Cover
  • Title page
  • Remarks
  • Dedication
  • Inhalt.
  • 1. Alte Schlagworte: erstarrte Musik; verstummte Poesie und redende Malerei; Rhytmus der Baukunst. Schmarsows Versuch, Baukunst durch Metrik zu erhellen. Seine Deutung der alkäischen Strophe
  • 2. Worringer und Wölfflin. Hemsterhuis und W. Schlegel als Vorläufer Wölfflins und Vorbereiter seiner kunstgeschichtlichen Grundbegriffe. Bedenken gegen voreilige Synthesen
  • 3. Strichs Versuch, die deutsche Lyrik des 17. Jahrhunderts als Barockkunst zu würdigen. Benz und der Stil der deutschen Volksbücher
  • 4. Wölfflins Kategorien und die Dichtkunst. Riehl und der Gegensatz des Flächenhaften und Tiefenhaften. Linear und malerisch im strengen Sinn und die Verwandtschaft des Begriffpaars linear und malerisch mit W. Schlegels plastisch und pittoresk
  • 5. Der Grundsatz von Wölfflins Scheidungen linear-malerisch und tektonisch-atektonisch und dessen Gefahren. Verwandtes innerhalb der Dichtkunst. Vorzüge von Scheidungen innerhalb einer Kunst durch Ausdrücke aus anderen Künsten. Eigentliche Bedeutung von Architektonik der Dichtkunst
  • 6. Musikalisch und plastisch. Erhellung der Dichtkunst durch die Musik. Leitmotive in der Dichtung. Melodie und Harmonie
  • Schluß: der Fall Klopstock und Verwandtes
  • Epilogue
  • Colour checker
  • Cover

Full text

Worringer 27 
kationscharakter. Sie verzichtet auf organische Mäßigung 
und Beruhigung. Sie steigert die Bewegung, ohne Fer- 
maten anzusetzen. Die Wiederholung will dem einzelnen 
Motiv nur die Unendlichkeitspotenz geben. Nordische 
Ornamentik geht auf eine unendliche Melodie der Linie 
aus. Die unendliche Melodie erfreut nicht, sondern be- 
täubt und zwingt zu willenloser Hingabe. Nordische Orna- 
mentik hinterläßt nur den nachklingenden Eindruck einer 
körperlichen unendlichen Bewegtheit. 
Schon Worringers Wendung „unendliche Melodie der 
Linie“ bezeugt, daß er selbst seinen Weg sich von einer 
anderen Kunst erhellen läßt. Er benötigt, um seine gewiß 
treffende Nachzeichnung des nordischen Ornaments recht 
eindeutig zu machen, einer Sprache, die auch von der Ter- 
minologie der Musikästhetik lernt. Noch mehr: er deutet 
diese germanische Kunst mit Begriffen, die aus der Welt 
Wagners stammen. Ja um die seelischen Voraussetzungen 
zu erbringen, die den Germanen zu seiner überbewegten 
Ornamentik führten, zeichnet er den Germanen genau mit 
den gleichen seelischen Zügen aus, die vor geraumer Zeit 
schon Wilhelm Scherer dem Germanen zugewiesen hatte. 
Unruhiges Drängen, ein stetes Suchen nach Beruhigung, 
nach Erlösung, das doch nur in der Betäubung, im Rausche 
zu Befriedigung gelangt, unklare Rauschsucht, krampfhaftes 
Verlangen, aufzugehen in einer übersinnlichen Verzückung, 
eine Pathetik, deren eigentliches Wesen Maßlosigkeit ist: 
das sind die Grundeigenschaften, die von Scherer wie von 
Worringer der germanischen Seele zugewiesen werden. 
Da Worringer selbst zu Hilfsmitteln greift, die ihm 
von einem berufsmäßigen Betrachter germanischer Dichtung 
gereicht werden, zu Kennzeichen, die sich dem Germanisten 
Scherer bei der Prüfung dichterischen Gestaltens etwa des 
„Beowulf“ ergeben hatten, so dürfen wir Erforscher der 
dichterischen Formen uns unmittelbar an Scherer wenden 
und den Umweg über Worringer meiden. Allerdings bleiben
	        

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