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Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 155, 1999)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 155, 1999)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1499766280559
Titel:
Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe
Weitere Titel:
Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur, Baugewerbe u. Ingenieurwesen
Württ[em]b[ergische] Baubeamten-Zeitung
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1499766280559_1906
Titel:
Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen
Weitere Titel:
Organ des Stuttgarter Architektenklubs, des Baugewerkevereins Stuttgarts und des Württ. Baubeamtenbereins
Jahrgang/Band:
1906
Verleger/Verlag:
Deutsche Verlags-Anstalt
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1906
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1085.4-3,1906
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Dritter Jahrgang. No. 47.
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 155, 1999)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalt
  • Abhandlungen
  • Die Grimmelfinger Schichten (Graupensande): fluviale und/oder ästuarine Ablagerungen?
  • Der Nusplinger Plattenkalk (Weißer Jura) - Grabungskampagne 1998
  • Eine basale cryptodire Schildkröte (Reptilia: Testudinata aus den Nusplinger Plattenkalken (Oberjura, Südwestdeutschland)
  • Ein verschollenes naturkundliches Manuskript von Württemberg aus dem frühen 18. Jahrhundert
  • Bemerkenswerte Pflanzengesellschaften und Arten sandiger Äcker am nördlichen Schönbuchrand
  • Mykozönosen von Wurzel und Stamm von Jungbäumen unterschiedlicher Bestandsbegründungen
  • Zur Wiederentdeckung von Schwarzpappeln (Populus nigra L.) am Neckar
  • Anatomie der Farnpflanzen: Artbestimmung und Evolution
  • Veränderungen der Laufkäferfauna in einer offenen Kulturlandschaft der Ostalb. Vergleich einer aktuellen Erhebung mit Daten P. Dolderers aus den 1930er bis 1950er Jahren
  • Meconopsis cambrica (L.) Viguier - eine neue Adentivart für Baden-Württemberg
  • Florenwandel in Ostfildern (Kreis Esslingen) seit dem Ende des 19. Jahrhunderts
  • Neu- und Wiederfunde von Flechten und flechtenbewohnenden Pilzen in Deutschland
  • Das Endivien-Habichtskraut (Hieracium intybaceum) indigen im Schwarzwald
  • "... daß Sie die Sache der Akademie der Natuforscher als eine gemeinsame Angelegenheit betrachten..." Aus dem Briefwechsel zwischen Carl Friedrich von Kielmeyer (1765-1844) und Christian Gottfried Nees von Esenbeck (1776-1858), XI. Präsident der Leopoldina
  • Nachrufe
  • Berichte
  • Inhalt

Volltext

Mykozönosen von Wurzel und Stamm von Jungbäumen 
85 
Baumschulbuchen. Dieser Pilz wird häufig in Zusammenhang mit Wurzel- 
fäule an Keimlingen und Setzlingen aus Baumschulen genannt. Durch Um- 
setzung, Überdüngung, Wurzelschnitt oder Verletzungen der Wurzeln ge- 
streßte Bäume weisen eine Prädisposition für Cylindrocarpon destructans 
auf. Die Folge sind Chlorosen und Wachstumsreduktion (BEYER-ERICSON, 
DAMM u. UNEsTAMM 1991). Schon infizierte Setzlinge können nach dem 
Pflanzen weiter im Wachstum zurückbleiben und absterben (SCHÖNHAR 
1962). Nach Burtın (1989) werden Laubbäume von diesem Pathogen besie- 
delt, wenn diese sich im Einschlag befinden. Trockenstreß scheint hier die 
Prädisposition zu verursachen. KATTNER (1992) zeigt an Infektionsversu- 
chen an Fichten, daß Trockenstreß die Isolationsfequenz ansteigen läßt. Die 
Baumschulbuchen waren witterungsbedingt ca. fünf Wochen, die vormy- 
korrhizierten Buchen und ihre Kontrollen zwei Wochen eingeschlagen. Die 
Infektion seitens Cylindocarpon destructans im Einschlag kann nicht ausge- 
schlossen werden, da die erste Beprobung der Bäume vor dem Setzen, jedoch 
nach dem Einschlagen erfolgte. 
Zwei Pilze werden nur aus den Baumschulbuchen isoliert, Verticillium 
dahliae Kleb. und Gliocladium roseum Bain. Ersterer tritt in 15% der 
Baumschulbuchen auf. Eine Infektion von Verticillium dahliae kann zu be- 
deutenden wirtschaftlichen Schäden führen, wie HEFFER (1996) am Beispiel 
von Fraxinus in Oregon berichtet. Dort starben durch die von Verticillium 
dahliae verursachte Welke 20-30 % der verkaufsbereiten Bäume. Gliocla- 
dium roseum hingegen ist ein Mykoparasit, der sogar für den Einsatz bei der 
biologischen Kontrolle von Verticillium dahliae bei Kartoffeln diskutiert 
wird (KEINATH, FRAVEL u. Papavızas 1991). 42,5 % der Baumschulbuchen 
weisen diesen Pilz auf. Vermutlich hat Gliocladium roseum die Buchen vor 
der Infektion mit dem Pathogen geschützt, oder bei erfolgter Besiedelung 
durch Verticillium dahliae diesen in der Ausbreitung gehemmt. Hierfür müs- 
sen jedoch beide Pilze frühzeitig aufeinander treffen, da Gliocladium rose- 
um in der vorliegenden Studie hauptsächlich aus dem Wurzelbereich isoliert 
worden ist, Verticillium dahliae sich jedoch in den Stamm hinein massiv aus- 
breiten kann. Da diese beiden Pilze nur aus den Baumschulbuchen isoliert 
werden konnten, ist es wahrscheinlich, daß sie mit den Bäumchen mitge- 
schleppt wurden. 
In allen Wirtsbaumarten der Naturverjüngung dominiert DSE (dark sep- 
tide endophyte) und Phialocephala fortinii Wang & Wilcox. DSE umfaßt 
sterile, dunkle Myzelien. Phialocephala fortinii ist in Kultur zunächst steril 
und kann nur durch mehrmonatige Kühlung bei 4°C zur Kondiogenese an- 
geregt werden, dieses gelang bei 1/3 der dunklen sterilen Kulturen (Abb. 7). 
Da kein anderes Teleomorph beobachtet werden konnte, werden die steri- 
len Kulturen und die Stämme, die eindeutig als Phialocephala fortinii ange- 
sprochen werden konnten, zur Beurteilung hinsichtlich ihrer ökologischen 
Rolle zusammengefaßt. 
Der Pilz wird in der Literatur widersprüchlich diskutiert. Aufgrund von 
Stelarinfektionen von Pinus resinosa stufen WıiLcox u. WaAnc (1997) Phia- 
locephala fortinii als wurzelinfizierendes Pathogen und einen Pseudomy- 
korrhizabildner (dort: schwaches Pathogen mit einigen morphologischen 
{h. Ges. Naturkde. Württ. 155 (199°
	        

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