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Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung (1919/20)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung (1919/20)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1499766280559
Titel:
Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
Erscheinungsort:
Stuttgart
Weitere Titel:
Württembergische Bauzeitung: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
Württ[em]b[ergische] Baubeamten-Zeitung
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1499766280559_1919_1920
Titel:
Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung
Jahrgang/Band:
1919/20
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1919/20
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/1085.4-16/17,1919/20
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Siebzehnter Jahrgang. No. 50/52.
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Über Schlackensteine
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
  • Süd- und Mitteldeutsche Bauzeitung (1919/20)
  • Einband
  • Inhaltsverzeichnis
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 1/2.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 3/4.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 5/6.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 7/8.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 9/10.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 11/13.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 14/15.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 16/17.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 18/19.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 20/21.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 22/23.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 24/25.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 27/28.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 29/30.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 31/32.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 33/34.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 35/36.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 37/39.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 40/41.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 42/43.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 44/45.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 46/47.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 48/49.
  • Sechzehnter Jahrgang. No. 50/52.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 1/2.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 3/4.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 5/6.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 7/8.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 9/10.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 11/13.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 14/15.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 16/17.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 18/19.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 20/21.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 22/23.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 24/26.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 27/28.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 29/30.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 31/32.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 31/32.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 35/36.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 37/39.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 40/41.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 42/43.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 44/45.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 46/47.
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 48/49. (1920, 48/49)
  • Siebzehnter Jahrgang. No. 50/52. (1920, 50/52)
  • Über Schlackensteine
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

114 
BAUZEITUNG 
Nr. 50 52 
bestimmte Schlackenmenge aus dem Ofenherd genommen 
und zwecks Entfernung aller Luft- und Gasblasen auf 
einer Eisenplatte durchknetet. Hierauf wird die Schlacken 
masse in eine Form gedrückt, um langsam zu erkalten. 
Das neue, bei weitem vorherrschende Verfahren beruht 
in der Hauptsache auf der Wassergranulierung. Durch 
Einfließen der Schlacke in kaltes Wasser wird die Granu 
lation bewirkt, wobei die basischen Schlacken einen hy 
draulische Eigenschaften besitzenden Schlackensand lie 
fern, der für die Herstellung von Schlackenziegeln von 
grundlegender Bedeutung ist. Der nasse Schlackensand 
wird mit Kalkmilch in einem entsprechenden Verhältnis 
gemischt und in einem Mischapparat gründlich durch 
gearbeitet. Die gemischte Masse gelangt dann in Pressen 
mit hohem Druck, um hier zu Ziegeln geformt zu werden. 
Die Menge des Zusatzes der Kalkmilch wird von der che 
mischen Beschaffenheit der Schlacke bestimmt. Die an 
fangs sehr weichen Ziegel erhärten durch die Lufttrock 
nung, wobei der Schlackensand mit dem Kalk einen pu- 
zollanartigen Charakter annimmt. Bei der Lufttrocknung 
ist die Erhärtungsdauer je nach der Witterung sehr ver 
schieden ; im warmen Sommer sind die Ziegel oft schon 
nach zwei Wochen gebrauchsfertig, während im Winter 
oft sechs Wochen erforderlich sind. Die Härtung wird 
natürlich auch in künstlicher Weise vorgenommen, und 
zwar in Härtungskesseln, die sich unter Dampfdruck be 
finden. 
Die ersten Versuche, aus granulierter Schlacke Ziegel 
herzustellen, gingen von Lürraann auf der westfälischen 
Georg-Marienhüfte im Jahre 1859 aus. Aber erst die 
1862 durchgeführten Versuche Langens ergaben einen vol 
len Erfolg, da es gelang, bei der zur Mörtelbereitung be 
nutzten granulierten Schlacke den Nachweis zu erbringen, 
daß Hochofenschlacke zementähnliche Eigenschaften be 
sitzt. Langen folgerte diese Tatsache aus dem Umstand, 
daß ein Teil der Kieselsäure in Lösung ging. Im Jahre 
1871 wurden die ersten Pressen-Schlackensteine zu Osna 
brück gebaut und 1874 wurden bereits auf der Georg- 
Marienhütte 5800 Mille Schlackenziegel hergestellt. Die 
zur Herstellung benutzte granulierte Schlacke erhält einen 
Zusatz von gelöschtem Kalk, was ineinfachen Mischwer 
ken mit Schlagkreuzen geschieht. Anstelle des gelöschten 
Kalks läßt sich auch als Zusatzmittel Schlackenzement oder 
Zerfallschlacke benutzen. Das Gemisch erhält in der 
Presse einen sehr starken Druck, auf den viel ankommt. 
Handstampfung wird stets ungenügend bleiben. Das Ab 
binden der Steine erfolgt am besten in freier Luft, jedoch 
unter Dach. Beim Abbinden sind im Winter die Steine 
vor Frost zu schützen. Zur Herstellung von 1 Mille Zie 
gel benötigt man 5—6 cbm Schlackensand und 150—250 
kg gebrannten Kalk. Das Gewicht von 1000 Ziegeln stellt 
sich auf etwa 3250 kg. Die zurzeit üblichen Steinpressen 
leisteten durchschnittlich 10 000 Steine in zehnstündiger 
Arbeitszeit. 
Die aus granulierter Hochofenschlacke hergestellten 
Mauersteine gestatten jede Formgebung; auch behalten 
sie ihre Form, da die Steine nicht gebrannt werden. Ziemlich 
scharfkantig, werden sie am besten mit möglichst dünnem 
Mörtel und dünnen Fugen vermauert, was noch den Vor 
teil eines geringen Mörtelverbrauchs hat. Die Druck 
festigkeit der Schlackenziegel kommt derjenigen gewöhn 
licher Ziegel wenigstens gleich. Nach Lürmann haben 
guterhärtete Mauersteine aus granulierter Hochofen 
schlacke erst bei 80 bis 92 kg Belastung auf einen Quadrat 
zentimeter Risse gezeigt und erst bei 92 bis 110 kg Be 
lastung trat Zerstörung ein. Auch gegen hohe Tempera 
turen sind die Schlackensteine ziemlich unempfindlich. 
Bei schwacher Rotglut erweisen sie sich noch feuerbestän 
dig. So wurden die Steine für die Einmauerung von 
Dampfkesseln mit bestem Erfolge verwendet. Die Luft 
drucklässigkeit der Schlackensteine ist sehr bedeutend, 
was für den Wohnhausbau von großem Werte ist. Nach 
C. Lang, dem früheren Assistent für Physik am Kgl. bayer. 
Polytechnikum in München, soll die Durchlässigkeit von 
Schlackensteinen fünfmal größer als bei gewöhnlichen 
Ziegeln sein. Die Wasseraufnahme dauert bei den 
Schlackensteinen wesentlich länger als bei den gewöhn 
lichen Ziegeln. Während sich bei den Schlackensteinen 
die sämtlichen Hohlräume erst in etwa 190 Stunden mit 
Wasser füllen, geschieht dies bei den gewöhnlichen. Zie 
geln schon in 12 Stunden. Mit der Benutzung von 
Schlackensteinen zu Mauerungen in Wasser und feuchtem 
Boden sind sehr gute Erfahrungen gemacht worden. Da 
gegen ist zur Verwendung bei Schachtmauerungen zu 
Schlackensteinen nicht zu raten, da der Zementmörtel 
leicht ausgespült werden dürfte. Als ein Uebelstand der 
Schlackensteine muß auch bezeichnet werden, daß der 
Putzbewurf nur schwer an den Steinen haftet, da sie zu 
glatt sind. Zum Abbinden der Steine hat man auch Kam 
mern mit Erfolg benutzt, die von kohlensäurehaltigen 
Essengasen durchzogen wurden. Auch die Herstellung 
von Ziegeln aus granulierter Schlacke und Weißkalk, bei 
des im Kollergang zusammen gemahlen, hat nach Prof. 
B. Osann gute Ergebnisse gezeitigt.
	        

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