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Alt-Stuttgarts Baukunst

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Alt-Stuttgarts Baukunst

Monografie

Persistenter Identifier:
1510051717511
Titel:
Alt-Stuttgarts Baukunst
Autor:
Lambert, André
Stahl, Eduard
Verleger/Verlag:
Verlag von Konrad Wittwer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1906
Umfang:
28 Seiten, 60 Blätter Tafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ka 472
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Illustration

Titel:
Katharinenstraße, Bebenhäuserstraße, Inschrifttafel im Hof der Stadtdirektion
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe
  • Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1909)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Sechster Jahrgang. No. 1.
  • Sechster Jahrgang. No. 2.
  • Sechster Jahrgang. No. 3.
  • Sechster Jahrgang. No. 4.
  • Sechster Jahrgang. No. 5.
  • Sechster Jahrgang. No. 6.
  • Sechster Jahrgang. No. 7.
  • Sechster Jahrgang. No. 8.
  • Sechster Jahrgang. No. 9.
  • Ländliche Bauten
  • Die Stellung der Architekten und Ingenieure in den öffentlichen und privaten Verwaltungen
  • Sechster Jahrgang. No. 10.
  • Sechster Jahrgang. No. 11.
  • Sechster Jahrgang. No. 12.
  • Sechster Jahrgang. No. 13.
  • Sechster Jahrgang. No. 14.
  • Sechster Jahrgang. No. 15.
  • Sechster Jahrgang. No. 16.
  • Sechster Jahrgang. No. 17.
  • Sechster Jahrgang. No. 18.
  • Sechster Jahrgang. No. 19.
  • Sechster Jahrgang. No. 20.
  • Sechster Jahrgang. No. 21.
  • Sechster Jahrgang. No. 22.
  • Sechster Jahrgang. No. 23.
  • Sechster Jahrgang. No. 24.
  • Sechster Jahrgang. No. 25.
  • Sechster Jahrgang. No. 26.
  • Sechster Jahrgang. No. 27.
  • Sechster Jahrgang. No. 28.
  • Sechster Jahrgang. No. 29.
  • Sechster Jahrgang. No. 30.
  • Sechster Jahrgang. No. 31.
  • Sechster Jahrgang. No. 32.
  • Sechster Jahrgang. No. 33.
  • Sechster Jahrgang. No. 34.
  • Sechster Jahrgang. No. 35.
  • Sechster Jahrgang. No. 36.
  • Sechster Jahrgang. No. 37.
  • Sechster Jahrgang. No. 38.
  • Sechster Jahrgang. No. 39.
  • Sechster Jahrgang. No. 40.
  • Sechster Jahrgang. No. 41.
  • Sechster Jahrgang. No. 42.
  • Sechster Jahrgang. No. 43.
  • Sechster Jahrgang. No. 44.
  • Sechster Jahrgang. No. 45.
  • Sechster Jahrgang. No. 46.
  • Sechster Jahrgang. No. 47.
  • Sechster Jahrgang. No. 48.
  • Sechster Jahrgang. No. 49.
  • Sechster Jahrgang. No. 50.
  • Sechster Jahrgang. No. 51.
  • Sechster Jahrgang. No. 52.
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

66 
BAUZEITUNÖ 
Nr. 9 
Ländliche Bauten 
Abb. 3 
und Thüringen das bezügliche Material zur Verfügung 
gestellt hat, können wir einige charakteristische Ent 
würfe zeigen. 
Abb. 1 gibt von drei Seiten her die Ansicht eines 
Kornspeichers, wie er leider nun gebaut ist; Abb. 2 zeigt, 
wieviel hübscher er gebaut sein könnte und ohne wesentliche 
Mehrkosten. Der Saalanbau zum Gasthofe (Abb. 3 u. 4) 
weckt trübe Erinnerungen, denn so roh und meist roher 
noch, wie er ursprüglich von einer fühllosen Hand an 
das hübsche Eachwerk des alten Hauses geklebt wurde, 
steht er zu Tausenden auf unsern mitteldeutschen Dörfern. 
Der Vorschlag, der das Fachwerk weiterführt und die 
Baumasse durch Erker und Seitengiebel anmutig gliedert, 
spricht für sich selbst, ist aber leider für den Besitzer 
nicht „modern“ genug. Dagegen ist es dem Ausschüsse 
gelungen, an Stelle des entsetzlichen Schulgebäudes 
(Abb. 5) einen verbesserten Entwurf (Abb. 6) durchzu 
setzen, und auch das Familienwohnhaus (Abb. 7) konnte 
anstatt der formlosen Maurermeisterphantasie (Abb. 8) 
ausgeftihrt werden. 
Die Beispiele erweisen zum mindesten, daß wir auch 
hier langsam, Schritt für Schritt, vorwärtskommen 
können, wenn wir zäh und mutig bei der Sache sind. 
Die Einhaltung der festgesetzten Bausumme ist Voraus 
setzung für jeden derartigen Erfolg. 
Aber in manchen Fällen sind die Besitzer oder die 
Bauherren selbst dann nicht zur Annahme der verbesserten 
Entwürfe zu bewegen, wenn diese billiger veranschlagt 
sind als die unförmigen Gegenbeispiele. „Wenn das richtig 
wäre“ — rief gelegentlich der Beratung des Heimatschutz 
gesetzes ein Abgeordneter im preußischen Landtag aus —, 
„dann möchte ich den Schildbürger sehen, der das täte. 
Hier auf den Tisch des Hauses möchte ich ihn gelegt 
sehen!“ 
Wir könnten, meint der Gewährsmann des Kunst 
wart, mit solchen „Schildbürgern“ aufwarten, wenn sie 
sich nur gutwillig nach Berlin transportieren ließen. Die 
Erfahrungen des Ausschusses sowie der Aemter, die 
seine Bestrebungen zum Teil sehr einsichtig und wirksam 
unterstützen, bestätigen immer wieder, daß sie in einer 
Anzahl vorhanden sind, für deren Aufnahme man einen 
besonders geräumigen „Tisch des Hauses“ anschaffen 
müßte. Wer im Sommer auf dem Lande Gelegenheit 
findet, im Sinne der vorgelegten Beispiele aufklärend und 
unaufdringlich zu wirken, der sollte es tun. Wir müssen 
alle dazu helfen, daß es besser werde. 
Die Stellung der Architekten und Ingenieure in den öffentlichen und privaten 
Verwaltungen 
Ueber diesen Gegenstand, der bekanntlich auf der 
Abgeordneten- und WanderverSammlung des Verbands 
deutscher Architekten- und Ingenieurvereine in Danzig 
1908 eingehend behandelt worden ist, ist auf Grund der 
damals gefaßten Beschlüsse von dem hierfür gewählten 
Ausschuß eine Denkschrift ausgearbeitet worden, die nun 
mehr im Druck vorliegt und von dem Verbands Vorstand 
den Mitgliedern übersandt worden ist. Sie enthält die vor 
jährige Rede des Verbandsvorsitzenden Reverdy-München, 
die daran anknüpfende Besprechung in der Wanderver 
sammlung, sodann drei Hauptsätze mit Erläuterungen in 
der Fassung, welche der in Danzig eingesetzte Ausschuß 
festgestellt hat. 
Bei der großen und allgemeinen Bedeutung der hier 
berührten Frage darf auch an dieser Stelle ein näheres 
Eingehen auf den Gegenstand nicht unterbleiben. Zu 
nächst die Rede Reverdys. Diese Rede, im Aufbau und 
ihrer Entwicklung und Inhalt ein Meisterwerk, hat in 
Danzig einen tiefen Eindruck auf alle Zuhörer hinter 
lassen. Man kann nur jedem Techniker raten, sie nicht 
einmal, sondern mehrmals zu lesen und den Inhalt ganz 
in sich aufzunehmen. Hier mögen die Hauptsätze im 
Wortlaut folgen, da eine Wiedergabe im ganzen sich des 
Raummangels wegen verbietet. 
Nach einer Einleitung, die den Fortschritt und Werde 
gang der Technik in den letzten hundert Jahren, das Ringen 
der Techniker um Anerkennung, die dabei gemachten 
Fehler u. s. w. behandelt, heißt es: 
„Das Freudengefühl, wirkungsvoll am Webstuhl der 
der Zeit zu schaffen, ist den Architekten und Ingenieuren, 
ungeachtet der Einschränkungen, die sie persönlich er 
fahren haben, nicht verloren gegangen. Dieses Freuden 
gefühl wollen wir auch in unsern Nachfolgern entzünden, 
indem wir, bewußt dessen, was wir geleistet, wie dessen, 
was wir verfehlt haben, sie auf die alten und neuen 
Ziele hinweisen, die ihrer harren. Diese Ziele lassen 
sich kurz in zwei Sätzen ausdrücken: 
Die Technik als solche zu schaffen und zu 
entwickeln, ist die Arbeit der Architekten 
und Ingenieure des neunzehnten Jahrhunderts 
gewesen. 
Die Technik auch als Kulturfaktor, d. h. in
	            		
27. Februar 1909 BA UZEITUNQ G7 Ländliche Bauten Abb. 4 ihren sozialen und geistigen Beziehungen und Wirkungen zu beobachten und zu regeln, ist die Aufgabe, die für die Architekten und Ingenieure des zwanzigsten Jahrhunderts hinzutreten muß. Daß in Deutschland beide Aufgaben bisher so völlig getrennt voneinander gehalten wurden, hat durch un sachgemäßes Bevormunden, plumpe Schwerfälligkeit, nutz lose Reibungen, verbohrte Einseitigkeit und dumpfe Ver drossenheit unsrer Kulturentwicklung schwere Nachteile gebracht. Erst seit Mitte der neunziger Jahre wird immer klarer erkannt und immer deutlicher ausgesprochen, daß die Meinung, zur erfolgreichen Schaffung, Verwaltung und Ueberwachung, kurz zur Leitung von vorwiegend technischen Angelegenheiten und Unternehmungen sei Sachkenntnis nur ein sekundäres Erfordernis, nicht länger haltbar ist; daß aber auch die entgegengesetzte Meinung, zu dem gleichen Zwecke sei technische Schulung allein genügend, nicht Platz greifen dürfe. Daß die Architekten und Ingenieure letzteres Vorurteil, soweit es bei ihnen bestanden hat, fallen lassen, daß sie heute weniger auf unmittelbare Hebung ihrer Stellung von außen her aus gehen, als vielmehr durch ständige Arbeit an sich selbst neue Ansprüche auf solche Hebung zu gewinnen suchen, das kennzeichnet den Umschwung, der im letzten Jahr zehnt in ihren Anschauungen allgemein eingetreten ist. Als unsern ersten Hauptwunsch sprechen wir aus; Der Unterrichtsbetrieb der Tech nischen Hochschule ist so ein zu richten, daß die Studierenden die Möglichkeit einer har monischen, weitere Lebensgebiete einschließen den Ausbildung gewinnen, die sie befähigt, über die Grenzen der eigentlich technischen Tätigkeit hinaus, immer aber auf deren Grund lage, sich tätig, regelnd und leitend an der Pflege und Hebung unsers nationalen Kultur zustandes zu beteiligen. Es muß mehr Raum geschaffen werden für diejenigen Wissenschaften, welche das technische Handeln in Be ziehung zu dem einzelnen Menschen oder zu den mensch lichen Genossenschaften setzen. Sie mögen als sozio logische, und wenn neben den Beziehungen zu den materiellen auch solche zu dem geistigen Leben des Menschen in Frage kommen, als kulturelle Wissenschaften bezeichnet werden. Für den Techniker kommen vorzugs weise in Betracht; Wirtschaftslehre, Rechtskunde, die modernen Sozialwissenschaften, Aesthetik, Ethik und Philosophie. Schon bei einfachen technischen Werken sind Kompromisse zwischen technischen und soziologischen Forderungen nötig, die am glücklichsten und schnellsten der planende Techniker mit sich selbst abschließt, wenn er nur neben seinen technischen Kenntnissen auch Ver ständnis für die anderweitigen Bedürfnisse hat. Kommen aber fortdauernde technische Leistungen in Frage, wie zum Beispiel der Bau ausgedehnter Verkehrsnetze, Stadt- erw r eiterungen, Flußkorrektionen, der Betrieb von Eisen bahnen und großen Fabriken, wie laufen da technische, wirtschaftliche, rein soziale und oft auch ästhetische An sprüche durcheinander und ringen um Anerkennung! Es wäre unmöglich, ja sogar schädlich, nunmehr alle Studierenden in diese trotz der vorhandenen Ansätze neuen Gebiete hineindrängen zu wollen. Auch viele akademisch gebildete Techniker müssen sich im Berufs leben auf die rein technische Tätigkeit beschränken, schon deshalb, weil ihre eigne Veranlagung ihnen diese Grenze zieht. Für diejenigen Studierenden, die sich befähigt fühlen, in Privatunternehmungen und öffentlichen Körperschaften, Staat, Provinzen, Gemeinden leitende Stellungen zu er ringen, müssen, um ein gründlicheres Eingehen auf die soziologischen Wissenschaften zu ermöglichen, die tech nischen Wissenschaften sich einer Selbstbeschränkung unter ziehen. Sie ist unvermeidlich, weil unter keinen Umständen eine Verlängerung des Hochschulstudiums Platz greifen darf, und doch soll auch keine Herabminderung der technischen Leistungsfähigkeit des gesamten Standes ein- treten. Diese Schulplanreform bietet die größten sach lichen und persönlichen Schwierigkeiten dar und muß deshalb rasch, kräftig und zugleich vorsichtig in Angriff genommen werden. Nur angedeutet sei, daß es wohl ratsam wäre, alles, was den verschiedenen technischen Sondergehieten, einerseits der Architektur, anderseits dem Ingenieurwesen gemeinsam ist, inVorträge und Hebungen als ,Allgemeine Technik 1 zusammenzufassen und damit gewissermaßen denjenigen Stock von Wissen und Können zu bemessen, den jeder akademisch gebildete Architekt oder Ingenieur beherrschen sollte. Möglichst erst im vierten Jahre wären daran in seminaristischer Behand lung die Besonderheiten bestimmter Wissenschaftsgebiete anzuschließen. Die zu frühzeitige Spezialisierung ent wickelt bei Studierenden und Lehrern Einseitigkeit. Tritt die Spezialisierung erst gegen das Ende der Studienzeit ein, so reich wie sie will, so kann an genommen werden, daß die Studierenden sich über ihre besonderen Befähigungen und Ziele klar sind, und es wird ihnen überlassen werden können, sich nur einzelnen

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