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Alt-Stuttgarts Baukunst

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Alt-Stuttgarts Baukunst

Monografie

Persistenter Identifier:
1510051717511
Titel:
Alt-Stuttgarts Baukunst
Autor:
Lambert, André
Stahl, Eduard
Verleger/Verlag:
Verlag von Konrad Wittwer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1906
Umfang:
28 Seiten, 60 Blätter Tafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ka 472
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Illustration

Titel:
Treppe Friedrichstraße Nr. 34, Haustüre Friedrichstraße Nr. 34, Ehemaliges Pfarrhaus
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Alt-Stuttgarts Baukunst
  • Einband
  • Titelseite
  • Alt-Stuttgarts Baukunst
  • Inhaltsverzeichnis
  • Hof des alten Schlosses, Haus alter Schloßplatz Nr. 2
  • Ständehaus, Kameralamt
  • Legionskaserne, Waisenhaus
  • Häuser unter der Mauer, Haus Brennerstraße Nr. 7
  • Schreinerstraße, Schmale Straße, Steinstraße
  • Katharinenstraße, Bebenhäuserstraße, Inschrifttafel im Hof der Stadtdirektion
  • Brunnen im Hof des Stadtpolizeiamts, Träger Turmstraße Nr. 5, Schild Bärenstraße
  • Alte Kanzlei, Kirche zu St. Eberhard
  • Haus des Baumeisters Heinrich Schickardt, Eckkonsole am selben Haus, Konsole Geißstraße Nr. 20
  • Haus Hopitalstraße Nr. 1, Alter Schloßplatz, Karlstraße
  • Alter Schloßplatz, Karlstraße
  • Ecksäule Engelstraße Nr. 10, Haustüre Pfarrstraße Nr. 10, Torpfeiler Gartenstraße Nr. 42
  • Haus Nadlerstraße Nr. 7, Eckpfeiler Ecke Calwer- und Langestraße
  • Geißstraße
  • Altes Portal Hoppenlau-Friedhof, Konsole Ecke Rote- und Büchsenstraße
  • Bandstraße, Schulstraße, Turmstraße
  • Haus Ilgenstraße Nr. 13
  • Ehemaliges Rathaus
  • Häuser am Marktplatz
  • Haus Pfarrstraße Nr. 7
  • Grabplatten aus den Jahren 1609, 1628, 1643
  • Haustüre Rosenstraße, Schaufenster Färberstraße Nr. 2 nebst Detail
  • Türe und Schaufenster Schulstraße Nr. 7, Schaufenster Büchsenstraße Nr. 37
  • Grabplatte aus dem Jahr 1744 und 1713, Grabdenkmal aus dem Jahr 1775
  • Treppe Friedrichstraße Nr. 34, Haustüre Friedrichstraße Nr. 34, Ehemaliges Pfarrhaus
  • Erdgeschoss Friedrichstraße Nr. 34, Ehemaliges Pfarrhaus
  • Haus Langestraße Nr. 51
  • Portal Schmalestraße Nr. 9, Schlußstein desselben, Haus Langestraße Nr. 25
  • Haus Calwerstraße Nr. 45 und 38
  • Haus Heustraße Nr. 8, Haustüre desselben, Schlußstein daran
  • Haustüren Hirschstraße Nr. 22, Hauptstätterstraße Nr. 53 B und Schmale Straße Nr. 11
  • Haustür Leonardstraße Nr. 1
  • Gartenhaus Büchsenstraße Nr. 21, Wirtshausschild Kolbstraße Nr. 8
  • Portal Königstraße Nr. 11, Ehemaliger Torbogen Büchsenstraße Nr. 26
  • Haus Gartenstraße Nr. 27
  • Erdgeschoss Gartenstraße Nr. 29, Schlussstein der Haustür Schmale Straße Nr. 11
  • Haus Paulinenstraße Nr. 42-46, Haus Königstraße Nr. 43 B
  • Haus WilhelmsplatzNr. 10 B, Haustür desselben Hauses
  • Haus Gymnasiumstraße Nr. 45
  • Haus Rotebühlstraße Nr. 18, Häuser am Leonhardtsplatz
  • Brunnen an der Ecke des Prinzenbaues
  • Portal Karlstraße Nr. 3
  • Brunnen im Hof der Akademie, Haus Friedrichstraße Nr. 34
  • Hauptstätterstraße
  • Grabdenkmal auf dem Hoppenlaufriedhof, Brunnen in den Kgl. Anlagen
  • Grabdenkmäler auf dem Hoppelaufriedhof
  • Eingangstor des Fangelsbachfriedhofs
  • Erdgeschoss des Hauses Hospitalstraße Nr. 28, Oberlichtgitter der Haustüre desselben Hauses, Torbogen Leonhardstraße Nr. 7, Schlussstein desselben
  • Häusergruppe am der Böheimstraße, Pfarrhaus Böblingerstraße Nr. 110
  • Haus Eberhardstraße Nr. 22, Haus Christophstraße Nr. 22
  • Obere Bachstraße, Marienstraße
  • Haus Ecke Hohe- und Langestraße, Haus Calwerstraße Nr. 54
  • Hauptstätterstraße, Esslingerstraße
  • Hauptstätterstraße
  • Pflastergeld-Häuschen Neckarstraße, Wirtshausschild in Cannstatt
  • Häuser an der Brunnenstraße, Träger Schulgasse Nr. 4, und Marktstraße Nr. 56
  • Spreuergasse Nr. 2 und 4, Marktstraße
  • Esslinger Hof
  • Haus Brunnenstraße Nr. 21, Haus Brückenstraße Nr. 9
  • Grabdenkmäler auf dem Staigfriedhof
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

4 
Im Jahr 1321 verlegte der Graf nach Wiedererlangung des Friedens das Chorherrnstift Bentelsbach und 
die Gruft seiner Vorfahren nach Stuttgart und von da an erhöht sich die Bedeutung von Stuttgart, das jedoch 
eigentliche Residenz erst viel später wurde. 
Unter Ulrich III., der bis 1341 regierte, wuchs die Grafschaft ebenfalls beträchtlich, wie unter seinem Vater, 
besonders durch Kauf; namentlich Burg und Stadt Tübingen, von den dortigen Psalzgrafen erworben, kamen hinzu. 
Sein Sohn Eberhard II., der Greiner genannt, der 48 Jahre, also bis 1392 regierte, war ein streitliebender Herr 
wie sein Großvater, aber haushälterisch und großer Mehrer des Besitzes. 
Der siebente Graf, Eberhard III., der Milde genannt, ein Enkel Eberhards II., der 25 Jahre regierte, starb 
1417 zu Göppingen; es scheint also, daß damals schon ein Schloß dorten vorhanden war. Eberhard IV., der jüngere, 
regierte nur zwei Jahre, bis 1419; durch dessen Frau, Henriette von Mömpelgard, kain diese Grafschaft zu Württemberg. 
Seine beiden Söhne Ludwig I. und Ulrich V. waren bei ihres Vaters Tode noch minderjährig. Die Brüder wollten 
jeder sein eigenes Gebiet haben, wozu auch die Mutter beistimmte, und während 41 Jahren von 1441 bis 1482 war 
die Grafschaft geteilt in die Uracher und die Stuttgarter Linie. 
Rach Ludwigs I. Tode wurde Ulrich V. der Vormünder seiner minderjährigen Neffen Ludwig II. und Eberhard V. 
Der letztere, „im Bart" genannt, regierte von 1450 bis 1482 im Uracher Teil, von da an wurden beide Teile wieder 
unter seiner alleinigen Herrschaft kraft des Münsinger Vertrags vereinigt und 1495 erhob ihn Kaiser Maximilian I. 
zum Herzog. In dieser langen Zeit scheint nach dem Wiederaufbau des Stammschlosses auf dem Rotenberg wenig 
au demselben hinzugefügt oder verändert worden zu sein. Wir finden den Aufenthalt der Grafen und ihrer Ange 
hörigen tut Laufe der Jahre teils zu Stuttgart, teils zu Urach, teils zu Göppingen und Nürtingen. 
Nachdem Eberhard II. oder der jüngere, der zur Zeit der Teilung nur 2 Jahre die Grafschaft Württemberg 
Stuttgart und nur zwei weitere Jahre 1496—98 die Herzogswürde führte, abgesetzt war, fiel seinem Neffen Ulrich, 
erst 11 Jahre alt, als drittem Herzog das Land zu. Er regierte von 1498 bis 1550, anfangs unter Vormundschaft, 
und wurde 1503 vom Kaiser für volljährig erklärt. 
Der Anfang seiner Regierung war durch bedeutende Erwerbungen höchst günstig, aber sein unruhiges Wesen 
verwickelte ihn bald in die erbittertsten Streite mit den freien Reichsstädten, und in mehrfachen Kämpfen gegen die 
Heere des Schwäbischen Bundes unterlag er. Der Jammer des Bauernaufstands, der in diese Zeit fiel, vermehrte 
noch die Drangsale, der Herzog mußte aus dem Lande fliehen, ward in die Acht erklärt. Im Spätjahr 1519 
steckte nach der Niederlage des herzoglichen Heers bei Untertürkheim der Schwager Ulrichs, Wilhelm von Bayern, die 
Veste Württemberg in Brand. Das, was nach dieser Zerstörung und nachdem der Herzog aus der Verbannung zu 
rückgekehrt war, wieder neu aufgebaut wurde, wird so ziemlich das sein, was noch bis in das erste Viertel unseres 
Jahrhunderts ans dem Rotenberg staub, denn die Schlösser zu Tübingen und Stuttgart waren inzwischen die bevor 
zugten Aufenthalte der Herzoge geworden, und es ist kaum anzunehmen, daß auf die Wiederherstellung des Stammschlosses 
großer Eifer verwendet worden wäre. 
Die Ausdehnung der Burg kann keine große gewesen sein, auch große Festigkeit kann sie wohl nur in den 
Zeiten besessen haben, als die Gewalt des Pulvers und schweres Geschütz noch unbekannt waren. 
Die Gestalt, welche die Burg noch bis zu den zwanziger Jahren darbot, ist uns in einem Landschaftsbild, 
dessen Treue nicht bezweifelt werden kann, durch den schönen Stich Aug. Seyffer's erhalten, seine Wiedergabe ist in unserer 
Tafel I in gelungener Weise erreicht worden; sie zeigt uns die bescheidenen Mauern der Umfassung und die geringe 
Abwechselung im Umriß der darüber emporragenden Gebäude, wir vermissen einen Bergfried, den wir unwillkürlich in 
Gedanken in dieses Bild hineintragen, welches wir gern ergänzen möchten nach dem prächtigen Lied Wilhelm Hauffs, 
das er dem geächteten Herzog Ulrich in der Nebelhöhle in den Mund legt: 
„Vom Turme, wo ich oft gesehen 
Hernieder ans ein schönes Land re. re." 
Die Verbrennung des Schlosses durch Wilhelm von Bayern während des unglücklichen Treffens bei Unter 
türkheim kann wohl die Ursache sein, daß es nachher, wo mehrere andere Burgen und Schlöffet' zur Verfügung standen 
und wohl auch reichlicheren Gelaß darboten, nur notdürftig wieder hergestellt wurde, während es früher vermutlich 
stattlicher ausgesehen haben niag.
	        

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