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Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Kgl. Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1910, Bd. 5, Heft 1/12)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Kgl. Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1910, Bd. 5, Heft 1/12)

Monografie

Persistenter Identifier:
1510051717511
Titel:
Alt-Stuttgarts Baukunst
Autor:
Lambert, André
Stahl, Eduard
Verleger/Verlag:
Verlag von Konrad Wittwer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1906
Umfang:
28 Seiten, 60 Blätter Tafeln
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ka 472
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Illustration

Titel:
Hauptstätterstraße
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Mitteilungen der Kgl. Württemberg. Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1910, Bd. 5, Heft 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • "Für Bauplatz und Werkstatt" Inhalts-Verzeichnis
  • Sylvester
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Denkmal in Waldsee
  • Tropfende Stalldecken
  • Aus der guten alten Zeit
  • Grundsätze beim Entwerfen von Volksschulen
  • Mustertür Dachvorsprünge
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

der Charakter der letzteren in Betracht kommen könne und 
daß jede andere Formgebung eine schwere Unterlassungs⸗ 
sünde sei. Wie oft kann man z. B. noch von neugebackenen 
romanischen oder gotischen Brunnen in der Nähe dieser 
oder jener romanischen bezw. gotischen Kirche lesen. Man 
lebt von Anleihen vergangener Perioden und vernachlässigt 
die Gegenwart. Wollte man dieses Prinzip dauernd ver— 
folgen, so käme man auf keinen grünen Zweig. Man 
vergißt absichtlich oder unabsichtlich, daß unsere Vorfahren 
diese Engherzigkeit nicht kannten und frei und offen die 
Gedanken ihrer Zeit zum Ausdruck brachten, ohne daß sie 
zuerst ängstlich Umschau hielten, ob vielleicht dieser oder 
ener Stil für ein Bauwerk ma bendain —8 
ine sehr unange—⸗ 
Tropfende Stalldecken. —— 
in den Stallen ist das CTropfen der Dechken. Das Vieh 
wird dadurch in erheblicher Weise belästigt und auch die 
Konstruktion der Decken 
leidet darunter not, na⸗ 
mentlich wenn Eisenträger 
zur Verwendung kamen, 
die sichtbar gelassen und 
nicht verputzt oder um— 
mantelt wurden. Die 
nächste Folge ist ein kräf⸗ 
tiges Rosten. Aber auch 
der Putz oder Bestich wird 
in kurzer Zeit eine Ein⸗ 
buße erleiden. Die Ur—⸗ 
sache dieses Vorgangs, der 
hauptsächlich mit dem Be⸗ 
ginn der kälteren Jahres—⸗ 
zeit in Erscheinung tritt, 
ist auf sehr einfache Art 
und Weise zu deuten. Es 
tritt nämlich dieselbe Er—⸗ 
scheinung ein, wie bei den 
Fensterscheiben eines war⸗ 
men Zimmers im Winter. 
Infolge der Kälte schlägt 
sich die in der warmen 
Zimmerluft enthaltene 
Feuchtigkeit an den Fen⸗ 
stern als Tau nieder, der 
sich almählich zu Tropfen 
verdichtet. Die Sättigung 
einer Stalluft mit Feuchtig⸗ 
keit ist aber eine viel 
größere, da die Tiere stündlich eine ansehnliche Menge durch 
ihren Atem ausscheiden. Eine Decke, die schlecht gegen 
Kälte isoliert ist, oder die geringe Abmessungen zeigt, wird 
daher stets tropfen. Eine gute Stallventilation, auf welche 
wir in einer der nächsten Nummern zu sprechen kommen, 
kann diesem Übelstande einigermaßen, aber nicht ganz ab— 
helfen, da in einem strengen Winter die künstliche Ventilation 
eingeschränkt werden muß, weil sie zu stark wirken 
würde. Die Erscheinung des Tropfens ist in manchen 
Fällen den Besitzern um so unerklärlicher, als sie zeitweise 
vollständig aufhört und nach einiger Zeit wieder beginnt. 
Der erstere Fall tritt immer ein, wenn heu, Ohmd oder 
Harben auf der Stalldecke gelagert werden, die gute 
Isolatoren gegen Kälte sind. Sobald aber diese ent— 
fernt werden, fängt das Tropfen wieder an. Man hat 
daher bei Neuanlagen von Ställen darauf zu sehen, 
daß bei den Deckenkonstruktionen Hohlkörper zur Ver— 
wendung kommen. Lufträume isolieren vorzüglich gegen 
Kälte. Bei uns sind für diese Zwecke Hourdis oder hohl⸗ 
nutsteine am gebräuchlichsten. Letztere sind wirtschaftlicher, 
da weniger Eisen gebraucht wird. Mit dem allein ist es 
aber nicht getan, der Schlackenbeton mit Rauhstrich. der 
arüber kommt, soll an der schwächsten Stelle nicht unter 
Ocm betragen. Man sehe auch darauf, daß die T-Träger 
urch Widerlagssteine eingehüllt werden. Zeigt sich an einer 
estehenden Stalldecke dieses Übel, so ist die billigste Ab— 
ilfe, Ripphölzer auf die Decke zu legen und die Zwischen— 
äume mit Torf oder Spreuer auszufüllen und einen rauhen 
zretterboden aufzunageln. Das Tropfen ist also in den 
neisten Fällen auf dünne und schlecht isolierte Decken⸗ 
tonstruktionen zurückzuführen. 
us der guten alten seit.] Chacuegae 
gerhäuser lauschig abgeschlossenen hof in Waiblingen haben 
vir auf der dritten Seite abgebildet. Im hintergrund 
teht majestätisch der Zinkenisten- oder Hochwachtturm mit 
der Feuerglocke und dem Turmwächter, der die Stunden 
nit dem handklöppel selbst anschlägt. Der Turm ist der 
yöchste der Stadtumwallung und Waiblingens überhaupt. 
Die Stadtmauer ist größten 
teils noch erhalten und 
zeigt teilweise noch den 
alten Wehrgang. Vorn 
im hofe spielt der vier⸗ 
röhrige Brunnen mit sei⸗ 
iem Obelisk, der zugleich 
zetreuer Wächter der Ein⸗ 
tahrt des großen Zehnt—⸗ 
hofes ist, die erste Rolle. 
Es liegt ein eigen⸗ 
artiger Reiz über so einem 
gleichmäßig ruhig fort⸗ 
plätschernden Brunnen und 
manche hübsche Bilder 
bietet uns ein solcher. Er 
ist das Stelldichein der 
Dorfjungfrauen, die all⸗ 
täglich mit ihren Gölten 
zum Brunnen gehen und 
die Tagesneuigkeiten ver⸗ 
handeln; hier wird von 
zeit zu Zeit der Hausrat 
emsig gewaschen und wel⸗ 
hes Leben kommt in die 
szene, wenn morgens und 
abends das Vieh an den 
Brunnen getrieben wird. 
Diese Bilder verschwinden 
allmählich im Zeitalter des 
Verkehrs und der, Wasser⸗ 
eitungen“. Die Brunnen sind, wie man sich auszudrücken be⸗ 
juemt, nicht mehr „Mode“. Erst kürzlich war von einer Stadt 
n Württemberg zu lesen, daß sie einige ihrer Brunnen abbrechen 
ieß, um Geld aus dem alten Eisen zu machen. Es ist gewiß in 
ielen Fällen möglich, die Stadt- und Dorfbrunnen, unbe⸗ 
hadet der Wasserleitung, weiterlaufen zu lassen und wenn es 
tatt vier auch nur drei oder zwei Köhren sind. Wie oft be—⸗ 
zrüßen Wanderer, Fuhrleute und Tiere einen solchen silbernen 
Dasserstrahl. Sollte es aus technischen Gründen nicht angängig 
ein, die Röhren noch in Benützung zu nehmen, so lasse mañ 
zie Wahrzeichen vergangener Zeiten an ihrem Platze stehen 
ind ausruhen. Vielleicht kommt einmal wieder der Tag, 
vo sie ihrer Bestimmung übergeben werden können. Aber 
ticht nur dieser Gesichtspunkt soll in Betracht kommen; die 
Zrunnen bilden in den meisten Fällen die Zierde eines Hauses, 
iner Straße oder eines Platzes. Jung und alt hat sich daran 
jewöhnt, sie sind mit dem Orte eng verwachsen und sprechen 
och manches zu uns. Man gehe daher bei Cinrichtung von 
Dasserleitungen nicht allzu schroff vor und denke nicht, daß 
etzt mit einem Male die Brunnen zum alten Gerümpel ge⸗ 
jören; das hieße die Werke unserer Väter mißachten und 
insere Rulturgeschichte empfindlich schädigen. 
T.5 
Grundriß.
	        

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