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Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1882
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 42, Bd. 1, 1882
Verleger/Verlag:
Julius Engelmann
Erscheinungsjahr:
1882
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-1,1882
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Die Welt der Formen im Wandel der Zeit im Hinblick auf das Handwerk
  • Bauformen für die Praxis (4. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (5. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (6. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (7. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (8. Fortsetzung (Schluss))
  • Bücherbesprechungen
  • Richtzeiten
  • Preisausschreiben zum Vierjahresplan
  • Sparsame Verwendung von Holz
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Die 
Welt der Formen im Wandel der Zeit 
im Hinblick auf das Handıverk 
„Gehalt bringt die Form mit” - 
„und Form ift nie ohne Gehalt” 
(Goethe, Urfauft) 
Jeder Zeit find befondere Aufgaben eigen. Sie zu erfüllen, mird mit allen Mitteln erftrebt. 
Diefe Erkenntnis gibt uns die Gegenmart. Darin if keine Willkür zu fehen, fondern in all 
dem vollzieht ich eine Gelegmäßigkeit. Ihr unterfteht auch das Handmerk als Ganzes ge= 
nommen. In früheren Zeitabfchnitten fiel ihm die große und zugleich kchmere Aufgabe zu, 
lich mit der überall eindringenden Technik zu befallen und ihr gerecht zu werden. In die Werk= 
ftätten zogen die verfchieden!ten Mafchinen ein und ihnen mußten lich alle Handreichungen 
anpalfen. Die Hände mußten mit ihnen zufammenwachfen. Der Arbeitsgang verlief dem- 
ent/prechend rafcher, die Zeit zur Fertigltellung wurde kürzer. Darin lagen Gefahren, die in 
Einklang mit den alten Traditionen des Handwerks gebracht merden mußten: der Pünkt- 
lichkeit, der Genauigkeit ulm. Denn auch heute noch follte „eine faubere Arbeit” als Refultat 
angelprochen werden. In der Erreichung dieles Zieles kann ebenfalls eine der Aufgaben gefehen 
merden, die aus der Zeit dem Handwerker geftellt murde. Diele ganz andere Inanfpruchnahme 
des handmerkenden Menkchen zeigte ich zunächft in einem fich Entfernen oder gar Entfremden 
des früheren eigentlichen Handmerkcharakters. Die Handarbeit drohte auszulßterben. Es 
kann nun mohl auch mit einer gewiffen Selbftverftändlichkeit auf den Zufammenhang hin- 
gerwoielen merden, der in der Anpaflung und in der Beherrfichung der Malchinen einerfeits 
und in einer Inanfpruchnahme von Seelen= und Geiltkräften andererleits befteht, die bisher 
in anderer Weile fich auslebten. So fehen mir im Zuge dieler Entwicklung frühere Fähigkeiten 
verloren gehen, die wir gerade in Zeiten, die heute mie eine Art Vorbild zu gelten pflegen, 
aufs Schönfte und Wirklamfte in den Erzeugnillen des Handrerks hervortreten fehen. Und 
eg Kcheint heute nicht allzu fchmer zu fein, eine gemwifle Sehnfucht nach dielem Vergangenen 
zu begreifen. Sie findet ihren Ausdruck in der Pflege eines Alt-Bemwährten. Dabei wird jedoch 
vielfach überfehen, daß man auch auf diefem Gebiet nicht einfach einen Teil früherer Zeiten 
auffrifchen kann, um den andern als hiftorifche Mufeumsangelegenheit zu betrachten. So 
ungefähr mutet z. B. die altdeutfche Bierftube an mit ihrem Ausblick und Einblick von der 
Straße aus, mährend auf diefer felbft elektrifche Straßenbahnen und Autos dahinrafen. Trot= 
dem aber kann begriffen merden, daß ein Anfkchluß an das Alt-Bemwährte gefucht mird. Bisher 
beftand er zwar nur in einer Nachahmung des Vergangenen, mie es Mich in den von uns 
noch erhalten gebliebenen Formen zeigt und zeitlich etroa vom frühelten Germanifchen bis in 
die Biedermeierzeit herein reicht. Die Bereitmilligkeit zu dieler Nachahmung lag vor allen 
Dingen in dem Empfinden, daß durch die Maichine das eigentlich Handmerkliche zugrunde 
zerichtet morden ift. Dadurch erhoffte man einen Ausgleich und evtl. eine Erneuerung der 
aus alter Tradition gefchaffenen „Handarbeit“. Unzählige Klebemarken auf folchen Verkaufs= 
“*ücken mit dielem Aufdruck beftätigen dies. 
Abb 1 
Es liegt nun nahe, fich befinnend zu fragen, in welcher Weile der Anfkchluß an das „Alt= 
Bewährte” fich hätte vollziehen follen, damit eine folche Arbeit in unferer Zeit als ein mirk= 
licher Fortfchritt gerertet werden könnte, und zwar als ein folcher, der vom Handrerk felbft 
mit der Zeit fo empfunden mürde. Dazu ift fchon nötig, lich die ganze gegenwärtige Lage 
vor Augen zu führen. Nur aus einem vollftändigen und gründlichen Erfallen diefer Ein= 
lichten kann als Notmendiekeit erkannt merden, mas in den folgenden Ausführungen zur
	        

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