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Die Alemannische Mundart

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die Alemannische Mundart

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1883
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 43, Bd. 2, 1883
Erscheinungsjahr:
1883
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-2,1883
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Einband

Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Alemannische Mundart
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Literaturverzeichnis
  • Zu den Lautzeichen
  • Einführung
  • A. Die Gliederung des Gesamtgebietes
  • I. Die Umgrenzung durch die Übergangsmundarten
  • II. Die Innengliederung
  • a) Darstellung
  • 1. Die Gliederung im mittleren Nordabschnitt
  • 2. Die Gliederung im Nordostabschnitt
  • 3. Die Gliederung im rechtsrheinischen Nordwestabschnitt
  • 4. Die Gliederung im linksrheinischen Nordwestabschnitt
  • 5. Die Gliederung im Südstück
  • b) Die Ursachen der Innengliederung
  • B. Zusammenfassung und Auswertung
  • 1. Sprachscheiden
  • 2. Sprachbewegungen
  • 3. Sprachlandschaften (Teilmundarten)
  • 4. Gliederung der Mundart (räumlicher Überblick)
  • 5. Kennzeichnung der Mundart
  • Alphabetisches Sach- und Personenverzeichnis
  • Zur Anlage der Karte des alemannischen Mundartgebietes, Erklärung der Kartenlinien
  • Karte des alem. Mundartgebietes
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

162 A IT. Die Innengliederung a) Darstellung 
Einzelräumen des sie gebrauchenden Mundartteiles nach deren Sonder- 
verfahren vielgestaltige heutige Diphthongformen ergeben (so insbeson- 
dere öü, Ö, et, äü, au, ar)!). Doch ıst die südliche Behandlungsweise von 
der gemeinalemannischen trotz der geringen Zahl der zugehörigen Wörter 
heute vermutlich nirgends mehr reinlich geschieden. Wörter mit letzterer 
Lautgestaltung zeigen sich weithin unter solche mit den südlichen Laut- 
formen eingemengt. Außerdem wird die Mischung noch dadurch gestei- 
zert, daß sich bis an den Südrand der Mundart Wörter mit einem weiteren 
Verfahren vorfinden, das im Nordwestteile der Mundart herrscht und zu 
heutigem za geführt hat. Diese Mischung nimmt sichtlich zu, insbesondere 
ist der Gebrauch der 2ü-öü-Form deutlich im Rückzuge begriffen. So 
empfiehlt es sich, bei der Abgrenzung des Bereiches dieser fernsüdlichen 
von den nördlicheren Aussprachearten diejenigen Ortschaften, in denen 
zwar nicht eine nachweisbare Mehrheit, aber doch eine beträchtliche An- 
zahl von Wörtern die Südform aufweist, dem Gebiete dieser Form anzu- 
rechnen, nur solche mit ganz vereinzelten Südformen der Gegenseite. Bei 
solchem Verfahren gelang freilich zumeist erst eine sehr beiläufige Be- 
stimmung der Scheide. Fest steht, daß diese Scheide auch heute noch im 
Nordteile des Südstückes liegt, nämlich im Westen am Nordende des Bie- 
ier Sees und wenig oberhalb von Solothurn, östlich der unteren Aare zu- 
nächst in dem schmalen, aber durch einen Bergrücken gespaltenen Land- 
streifen zwischen der unteren Reuß und der untersten Limmat, hernach 
vermutlich in dem der Südseite des Züricher Sees vorgelagerten Hügel- 
iande und in den zwischen dem Züricher See und dem Walensee eingebet- 
teten Bezirken March und Gaster (dort gelegentlich auf der Nordseite der 
Lint), zuletzt am Walensee und (mit Zurückweichen nach Süden wie bei 
der Hiatusdiphthongierung) auf dem Gebirgszuge zwischen Glarus-Elm 
und dem Rheintale. 
Im Osten dieser Scheide benachbart, im Westen aber erheblich süd- 
licher gelagert ist die der zwiefältigen Aussprache des ahd. Langvoka- 
les d, falls diesem nicht Nasal folgte (Rat, Schlaf), als heutiger langer 
ä-Laut oder als verdumpfter langer ö-Laut (teils 6, teils 6). Die verdumpfte 
1) Bemerkenswert ist an diesen Umgestaltungen vornehmlich die Rundung bzw. 
Entrundung sowie die Weitung des halbengen ersten Bestandteiles zu a-Lauten. Als 
Gebrauchsgebiete sind u. a. ermittelt öü, aü in den östlichen Walserorten, oü, dü am 
Süd- und Westufer des Bieler Sees, öi, #i im Entlebuch, ei, di in Glarus, Uri, Urseren, 
Brienz, im Wallis, dazu in den südlichen Außenorten Pomat an der Tosa, Macugnaga 
ınd Gressoney am Ost- und Südwestfuße des Gorner Horns, ai, di an dessen Südost- 
fuße in den fernen Südorten Rima und Rimella sowie in Alagna.
	        

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