digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 43, Bd. 2, 1883)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 43, Bd. 2, 1883)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1883
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 43, Bd. 2, 1883
Erscheinungsjahr:
1883
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-2,1883
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
43. Jahrgang. No 42
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Das Wohnhaus der Renaissance und Gegenwart.
Autor:
Hofmann, Albert
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 43, Bd. 2, 1883)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis des Jahrgangs 1883 vom Deutschen Baugewerks-Blatt.
  • 43. Jahrgang. No. 1.
  • 43. Jahrgang. No. 2.
  • 43. Jahrgang. No. 3.
  • 43. Jahrgang. No. 4.
  • 43. Jahrgang. No. 5.
  • 43. Jahrgang. No. 6.
  • 43. Jahrgang. No. 7.
  • 43. Jahrgang. No. 8.
  • 43. Jahrgang. No. 9.
  • 43. Jahrgang. No. 10.
  • 43. Jahrgang. No. 11.
  • 43. Jahrgang. No. 12.
  • 43. Jahrgang. No. 13.
  • 43. Jahrgang. No. 14.
  • 43. Jahrgang. No. 15.
  • 43. Jahrgang. No. 16.
  • 43. Jahrgang. No. 17.
  • 43. Jahrgang. No. 18.
  • 43. Jahrgang. No. 19.
  • 43. Jahrgang. No. 20.
  • 43. Jahrgang. No 21.
  • 43. Jahrgang. No 22.
  • 43. Jahrgang. No 23.
  • 43. Jahrgang. No 24.
  • 43. Jahrgang. No 25.
  • 43. Jahrgang. No 26.
  • 43. Jahrgang. No 27.
  • 43. Jahrgang. No 28.
  • 43. Jahrgang. No 29.
  • 43. Jahrgang. No 30.
  • 43. Jahrgang. No 31.
  • 43. Jahrgang. No 32.
  • 43. Jahrgang. No 33.
  • 43. Jahrgang. No 34.
  • 43. Jahrgang. No 35
  • 43. Jahrgang. No 36
  • 43. Jahrgang. No 37
  • 43. Jahrgang. No 38
  • 43. Jahrgang. No 39
  • 43. Jahrgang. No 40
  • 43. Jahrgang. No 41
  • 43. Jahrgang. No 42
  • Ueber neuere Schulbauten.
  • Das Wohnhaus der Renaissance und Gegenwart.
  • Ueber die Herstellung feuersicheren Holzes.
  • Mittheilungen aus der Praxis.
  • Berichte aus verschiedenen Städten.
  • Bautechnische Notizen.
  • 43. Jahrgang. No 43
  • 43. Jahrgang. No 44
  • 43. Jahrgang. No 45
  • 43. Jahrgang. No 46
  • 43. Jahrgang. No 47
  • 43. Jahrgang. No 48
  • 43. Jahrgang. No 49.
  • 43. Jahrgang. No 50.
  • 43. Jahrgang. No 51.
  • 43. Jahrgang. No 52.
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

Ueber neuere Schulbauten — Das Wohnhaus der Renaissance und Gegenwart. 
662 
Ueber neuere Schulbauten. 
Bei Gelegenheit der Veröffentlichung des Entwurfs für die 
höhere Bürgerschule in Karlsruhe theilt der Oberbaurath Lang 
daselbst in der „Allgemeinen Bauzeitung“ die Prinzipien mit, 
welche bei, Herstellung der zahlreichen Schulgebäude (und zwar 
drei für höhere Lehranstalten: Realgymnasium, höhere Bürgerschule 
und höhere Töchterschule; vier für eigentliche Volksschnlen) maß— 
gebend waren, die im letzten Dezennium von der Haupt- und Re— 
sidenzstadt Badens errichtet wurden. Dieselben dürften für die 
Leser dieses Blattes um so mehr von Interesse sein, als deren 
direkte Anwendung auch für unsere nord- und mitteldeutschen Ver— 
hältnisse fast ausnahmslos bei Schulbauten znu erstreben sein wird. 
Als wesentliche Erfordernisse bei Neubauten für öffentliche 
Unterrichtszwecke wurden nun in Karlsruhe folgende 11 Punkte 
festgestellt: 
1. Das bisherige alte Bausystem für diese Gebäudegattung 
mit zwei Reihen Lehrsälen, welche meistentheils einen dunklen 
Korridor einschließen, ist zu verlassen und das neue mit einer 
Saalreihe — oder mit einem Trakte — und luftigem, hell er— 
leuchteten Korridor zur Ausführung zu bringen. 
2. Die Treppen sind der Feuersicherheit und Reinlichkeit 
wegen aus hartem, feinkörnigen Sandstein auszuführen; sie müssen 
aus geraden Stufen mit Podesten bestehen, bequem zu begehen, 
geräumig und hell erleuchtet sein. 
3. Die Lehrsäle sind wo thunlich gegen Norden zu legen. 
Kommt das Schulgebäude an eine Straße von einigermaßen leb— 
haftem Verkehr zu stehen, so sind die Korridore nach der Straße, 
die Lehrsäle dagegen, der geringeren Störung wegen, nach der 
Rückseite des Hauses zu verlegen. 
Damit die Lehrfäle mit viel Licht und Luft versehen werden 
können, ist ihre Größe reichlich zu bemessen. Der Inhalt der 
Bodenfläche derselben wird bestimmi, indem anstatt der bisherigen 
,9 qm mindestens 1,3 qm mit der betreffenden Schülerzahl mul— 
tiplizirt wird. Die Höhe der Lehrsäle soll mindestens 4.2 m be— 
tragen. 
4. Bei der Anordnung der Fenster ist auf eine möglichst 
gleichmäßige Vertheilung des Lichtes in den Lehrsälen Rücksicht 
zu nehmen. Der Flächeninhalt der Fenster eines Lehrsaales soll 
mindeftens ein Viertel der Bodeufläche desselben betragen. Die 
Höhe der Feuster, welche am besten bis zur Saaldecke reicht, muß 
mite der Tiefe der Säle zunehmen. Diese Tiefe soll nicht über 
7 mm hinausgehen, wenn das Licht nur von einer Seite einfällt. 
Fällt es dagegen von der Seite der Schüler, sowie vom Rücken 
derselben ein, so ist eine größere Saaltiefe gestattet. Letztere Säle 
sind die hellsten und luftigsten und werden von den Lehrern ienen 
mit einseitiger Beleuchtung vorgezogen. 
5. Die Korridoré sind mindestens 2,7 —3,0 mebreit anzu—⸗ 
legen, da sie zum Ablegen der Kleider und Regenschirme und bei 
schlechtem Wetiter auch zum Aufenthalte der Schüler, in den Pausen 
dienen. Da sie ferner als Luftreservoir anzusehen sind, von 
welchem die Lehrsäle theilweise gespeist werden, so ist auf eine 
stetige Lufternenerung in denselben Bedacht zu nehmen, was mit— 
lelst der zahlreich anzubringenden Fenster leicht geschehen kann. 
6. Das Schulgebäude soll nur dem Lehrzwecke dienen und 
keine Lehrerwohnungen enthalten. Dagegen ist zur Ueber— 
wachung des Hauses eine Dienerwohnung im Sonterrain oder in 
einem besonderen, im Hofe zu errichtenden Häuschen unterzu— 
bringen. 
7. Die Schnlhäuser sind durchwegs mit gewölbten Kellern 
zu versehen, und damit diese recht luftig und trocken hergestellt 
werden können, ist der Sockel 1,20—-1,560 m whoch anzuordnen. 
8. Die Fagçaden dürfen keinen Putz erhalten, sondern es 
sind die äußeren Wandflächen, mit bearbeiteten natürlichen oder 
qzut gebrannten künstlichen Steinen zu verkleideen. 
9. Nur in dekorativer, nicht aber in hygienischer Be— 
ziehung darf, ein Unterschied gemacht werden zwischen den Gebänden, 
velche'dem höheren Schulwefen dienen, und den eigentlichen Polks⸗ 
schulhäusern. 
10. Im Schulgebäude dürfen keine Aborte, „am wenigsten 
die der Schüler angelegt werden, vielmehr sind dieselben außerhalb 
des Hauses in einem besonderen Gebände unterzubringen, welches 
mit dem Hauptgebäude durch einen aedeckten Gang in Verbindung 
zu bringen ist. V . 
17. Die Heizungen müssen mit ausgiebiger Ventilation 
berbunden sein. Bei Anwendung von Saalöfen muͤssen solche ge— 
waͤhlt werden, von deren strahlender Wärme die Schüler nicht zu 
leiden haben. 
Prüfen wir nun an der Hand der im Ministerium der 
zffentlichen Arbeiten aufgestellten statistischen Nachweisungen über 
ti Jen JSahten 1871 1880 hergesteilten Preußischen Staats— 
auten,“) inwieweit die obigen gewitz von jedem Techniker als 
urchaus rationell anerkannten Prinzipien auch bei den Neubauten 
ür Gymnasien, Realschulen, Seminare ꝛc. in Preußen zur An— 
wendung gekommen sind, so zeigt sich zunächst, daß man leider bei 
uns dem ersten Punkte noch immer nicht die ihm zukommende 
Beachtung geschenkt hat, denn die meisten dieser Bauten zeigen 
noch einen langgestreckten, an beiden Enden durch je ein Fenster 
und indirekt durch Vestibul bezw. Treppenhaus nothdürftig beleuch— 
eten und schwer in ausreichendem Magße zu lüftenden Mittel⸗ 
dorridor, an den sich auf beiden Seiten die Klassenzimmer ꝛc. an— 
schließen. Nur bei sehr wenigen dieser Gebäude, die dann 
iber fast stets an sehr lebhaften Verkehrswegen liegen, ist der 
korridor an die Straßenfront verlegt und nur eine Klassenreihe 
gewählt, wie z. B. bei dem von der Stadtgemeinde Berlin erbauten 
Friedrich-Werderschen Gymnasium, sowie der Dorotheeustädtischen 
Realschule in Berlin. 
Hierdurch ist aber schon von selbst die Wahl der Himmels— 
richtung für die Klassen eine beschränkte, der sab 3 für darlsruhe 
aufgestellten Forderung, daß die Lehrsäle möglichst nach Norden 
zu legen sind, kann also nur in den seltensten Fällen vollkommen 
entsprochen werden. 
Die Grundfläche der Lehrsäle verglichen mit der Schüler— 
Anzahl ist bei den Preußischen Gymnasien ꝛc. eine sehr verschiedene, 
zielfach ist die in Karlsruhe mit 1,3 qm pro Schüler geforderte 
Brundfläche geringer oder größer, sie schwankt etwa zwischen 
,74 qm beim neuen Klassenflügel des Friedrich-Wilhelm-Gymna— 
iums zu Posen und 1,45 qm b im Ulrichs-Gymnasium zu Norden, 
während die Höhe der Lehrsäle fast überall das sub 3 geforderte 
Mindestmaß von 4,2 m überschreitet. 
Der unter 2. aufgestellten Forderung betreffs Feuersicherheit 
und Beleuchtung der Treppen dürfte bei den preußischen Staats— 
chulbauten überall in ausgiebigstem Maße entsprochen sein; ebenso 
sjaben die Fenster wohl stets die geforderte Größe und Anordnung 
erhalten, abgesehen davon, daß nur in wenigen Fällen eine von 
den badischen Pädagogen vorgezogene Beleuchtung von der Seite 
und vom Rücken der Schüler eingeführt worden ist, und zwar 
nur daun, wenn die Verhältnisse der Baustelle und die damit zu— 
sammenhängende Anordnung von sehr tiefen Klassen an den Giebeln 
auf diese Beleuchtungsweise hindrängten 
Bei der Bauart der Korridore, der Keller, der Aborte und 
hder Heizungs- und Ventilations-Anlagen, sowie bei den Jaçaden— 
Bilduͤngen sind in Preußen fast durchgängig dieselben Prinzipien 
»estimmend gewesen, die auch für Karlsruhe als maßgebend auf— 
zestellt wurden, während man von der unter 6. aufgestellten For— 
derung, die Lehrerwohnungen von den Klassengebänden vollstäudig 
zu trennen, in den meisten Fällen abgewichen ist, indem fast stets 
mindestens die Direktorwohnung mit den Lehrsälen in einem Ge— 
bäude untergebracht wurde. Eine rühmliche Ausnahme machen 
auch hierbei wieder die beiden oben bereits angeführten Lehranstalten 
der Stadt Berlin, indem die Wohnungen der Direktoren des 
Friedrich-Werderschen Gymnasiums und der Dorotheenstädtischen 
Kealschule zusammenliegend in einem besonderen Bauwerke an der 
Langseite des schönen, großen Hofes zwischen den beiden Klassen— 
zebäuden, gegenüber der Turnhalle untergebracht sind. Es dürfte 
iber wohl keine Frage sein, daß letztere Einrichtung unstreitig die 
deste ist, indem der Lehrer bezw. Direktor im Wohnhause viel 
»equemer und ungestörter wohnt, als im Schulgebäude, wo ihm 
in der Regel seine Wohnung in einer hoch gelegenen Etage ange— 
wiesen wird. Außerdem ist bekanntlich in baulicher Beziehung die 
Errichtung einer bequemen Wohnung über oder neben Lehrsfälen 
mit mancherlei Unzulänglichkeiten verbunden. 
Aus vorstehenden Angaben werden nun unsere Leser ersehen 
önnen, daß die in Preußen im letzten Dezenninm errichteten 
Schulbauten in mancher Bezichung noch weit von deu durch unsere 
Landsleute im Süden aufgestellten Prinzipien abweichen. Können 
vir uns auch nicht der Ueberzeugung verschließen, daß Vieles in 
»en letzten Jahren auf dem Gebiete der Schulhygiene um ein 
Bedeutendes besser geworden ist, so bedarf es doch immer noch 
eines eifrigen Strebens, um die uns vorschwebenden Ideale in 
nöalichst vollkommener Weise zu erreichen. p- 
Das Wohnhaus der Renaissance und 
Gegenwart. 
Skizze von Albert Hofmann— 
Fortsetzung.) 
Das italienische Haus war ein Steinhaus und hat sich bis 
auf unsere Tage diesen Charakter gewahrt, während das nordische 
Zaus in Deutschland, dem Norden Frlankreichs und in Enaland 
*Veral. Zeitschrift für Bauwesen. 1883. Heft 7—-60
	        

Downloads

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.