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Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1886/87)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1886/87)

Collection Object

Persistent identifier:
1529487027376
Title:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Place of publication:
Berlin
Regularity of issue:
42.1882-58.1899
Structure type:
Periodical
Collection:
Periodicals
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Persistent identifier:
1529487027376_1883
Title:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Volume:
Jg. 43, Bd. 2, 1883
Year of publication:
1883
Language:
german
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
XIX/135.2-2,1883
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Collection:
Periodicals

Collection Object

Title:
43. Jahrgang. No 51.
Structure type:
Issue

Contents

Table of contents

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1886/87)
  • Cover
  • Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart. Versammlungs-Berichte aus dem Vereinsjahre 1886-87. Erstes Heft.
  • Inhalt
  • Vereinsbeamte für das Jahr 1886-87
  • Erste ordentliche Versammlung, am Freitag den 5. März 1886
  • Erste gesellige Vereinigung, am 13. März 1886
  • Zweite ordentliche Versammlung, am 27. März 1886
  • Zweite gesellige Vereinigung, am 10. April 1886
  • Dritte ordentliche Versammlung, am 17. April 1886
  • Vierte ordentliche Versammlung am 15. Mai 1886
  • Familienausflug nach Eßlingen, am Sonntag Nachmittg den 16. Mai 1886
  • Besuch des Musterlagers der k. Zentralstelle für Gewerbe und Handel, am 22. Mai 1886
  • Dritte gesellige Vereinigung, am 5. Juni 1886
  • Fünfte ordentliche Versammlung, am 26. Juni 1886
  • Familien-Ausflug nach der "Solitude", am Sonntag Nachmittag, den 27. Juni 1886
  • Beilage 1. Vortrag über Wettervorhersagung, gehalten von Herrn Dr. L. Meyer, Assistent der K. metereologischen Zentralstation in Stuttgart, am 17. April 1886
  • Beilage 2. Vortrag über Distanzmesser und Tachometer gehalten von Hrn. Professor Hammer am 15. Mai und 26. Juni 1886
  • Beilage 3. Vortrag über die Anlage von Volksbädern in Stuttgart, gehalten von Hrn. Baurat Rheinhard am 5. Juni 1886.
  • Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart. Versammlungs-Berichte aus dem Vereinsjahre 1886-87. Zweites Heft.
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  • Cover

Full text

Baurats Kaiser. Derselbe leitet die Erörterung ein, au welcher 
sich außer ihm besonders Baurat Rheinhard, Privatdozent 
C. Schmid u. a. beteiligen, und welche sich insbesondere auf die 
Konstruktion der Abfuhrwägen, aus die Verwertung des Kehrichts 
als Dünger und auf die Entfernung von Schnee und Eis erstreckt. 
Es folgen GesangSvorträge, in welchen der Vereinschor 
unter La ist» er s Leitung, sowie einzelne Solisten Vorzügliches lei 
sten, so daß man außergewöhnlich lange beisammen bleibt. 
Zweite ordentliche Versammlung, am 27. März 1886. 
Vorsitzender: v. Hänel. 
Schriftführer: L nistn er. 
Anwesend: 40 Mitglieder und 1 Gast. 
Nachdem der Vorsitzende Herrn Bauineister Wolfs als Gast 
begrüßt, werden zunächst die Protokolle der Hauptversammlung vom 
13. Fcbr. und der 1. ordentl. Versammlung vom 13. März ver 
lesen. Bei letzteren, beanstandet Privatdozent L. Schmid die Nich 
tigkeit der Wiedergabe der von Einbeck bezüglich eines Phono 
graphen gemachten Mitteilung. Einbeck erklärt jedoch den betr. 
Passus des Protokolls für richtig, worauf dieses sowohl als das der 
Haupocrsammlung genehmigt wird. 
Der Vorsitzende fordert nun wiederholt zur Beantwortung der 
Fragebogen betr. Verwendung verzinkten Eisens auf und giebt hier 
auf die Einläufe kund. Es sind dies 
1. vom Verbandsvorstaud: Heft 4 der „Mitteilungen" 
nebst Zuschrift über Nachlieferung desselben in richtigem 
Format; 
2. von demselben: Schreiben betr. die Beteiligung an der Pariser 
Weltausstellung 1889; 
3. vom böhmischen Arch.- u. Ing.-Verein: ein Heft seiner Mit 
teilungen ; 
4. von der Technical society of Pacific coast: 2 desgl.; 
5. von Prof. Lang in Riga: 2 Nummern der Rigaschen Jn- 
dustriezeitung, enthaltend Aufsätze von ihm über Holzkonser- 
vicrung und Fahrbahnbelag von Straßenbrücken; 
6. von Prof. Bach: Schreiben mit dem Antrag, die geplante 
Ausstellung rauchloser Feuerungen durch den Verein 
zu unterstützen; 
7. von der C o sten o b l eschen Buchhandlung in Jena: Schreiben, 
wonach eine Anzahl Exemplare des Werks: Mothes, die 
Baukunst des Mittelalters in Italien um 20 M. statt bisher 
42 M. abgegeben werden; 
8. von der Anstalt für Zementuntersuchungen von Kjeldsen 
u. Co. in Hannover: 1 Zirkulär; 
9. von Architekt Wehrle in Konstanz: ein Gesuch um Unter 
stützung durch eine Kollekte. 
Göller beantragt, ein Exemplar des oben erwähnten Werks 
von Mothes für die Bibliothek anzuschaffen. 
v. Bok bemerkt hiegegen, daß bisher nur Zeitschriften ange 
schafft morden seien, und ist schon der Konsequenzen wegen gegen 
den Antrag. 
Derselbe wird jedoch angenommen. 
Der Vorsitzende teilt mit, daß ihn Ing. Lueger auf eine 
interessante Dampfmaschine im Musterlager der Zentralstelle auf 
merksam gemacht und deren Besichtigung empfohlen habe. 
Eine ähnliche Einladung liegt von Möhrlin bezüglich einer 
bei ihm aufgestellteit Niederdruckdampfheizung vor. Für den Be 
such des Musterlagers wird eine Teilnehmerliste in Umlauf gesetzt. 
In der Frage der Pariser Weltausstellung ist dem 
Hannoverschen Antrag vom Hamburger Verein ein Gegenantrag er 
wachsen, der sich insbesondere dafür ausspricht, daß so lange die 
Entscheidung wegen einer Ausstellung in Berlin noch nicht getroffen 
sei, diese Frage nicht durch diejenige der Beteiligung an der Pariser 
Ausstellung gekreuzt werden sollte. 
vr. Huber bemerkt in Beziehung aus de» Hamburger An 
trag, daß er an sich richtig und unterstützenswert sei, daß aber die 
Motivierung desselben nicht durchweg als zutreffend bezeichnet wer 
den könne. 
So sei nicht richtig, daß die Reichsregierung in der Frage 
keiner Aeußerung oder gewissermaßen Direktive seitens der Interes 
senten bedürfe; im Gegenteil habe sich nach den bisherigen Er 
fahrungen ein Vorgehen der beteiligten Kreise als notwendig er- 
i wiesen. 
Der Vorsitzende teilt mit, daß sich der Außschuß für den Ham 
burger Antrag ausspreche, und bringt denselben dem Wunsche des 
Verbandsvorstands gemäß zur Abstimmung. Die Versammlung 
stimmt diesem Antrage einstimmig zu. 
Bezüglich der Herstellung von Diplomen für die Ehren 
in itglie der macht der Vorsitzende die Mitteilung, daß sich der 
Ausschuß über die Art und Weise der Behandlung der Konkurrenz 
noch nicht schlüssig gemacht habe, die Versammlung aber um Ver- 
willigung einer Summe von 150 M. für Konkurrenzpreise und Aus 
führung der Blätter zusammen bitte. 
Rheinhard ist gegen diesen Antrag, weil er eine Konkurrenz 
für solche Diplome für unnötig und nach Vorgängen ein von einem 
Kalligraphen hergestelltes, des künstlerischen Schmuckes nicht entbeh 
rendes, etwa in Majuskelschrift ausgeführtes Diplom für dem Zwecke 
ganz entsprechend erachtet. Er beantragt, nur für Herstellung der 
Diplome einen Betrag von 80 M. zu verwilligen. 
Walter entgegnet dem Vorredner, indem er es für geradezu 
unthunlich bezeichnet, daß ein Verein, der viele künstlerische Kräfte 
in sich vereinigt, zu Diplomen für Ehrenmitglieder anderwärts her 
gestellte Formularien benütze. 
Der Antrag Rheinhard wird denn auch abgelehnt nnd der 
Ausschußantrag auf Verwilligung von 150 M. angenommen. 
Nachdem der Vorsitzende noch auf die am morgenden Sonntag 
in Cannstatt stattfindende Vereinigung der Sänger aufmerksam ge 
macht, erteilt er das Wort an Gerok zu seinem Vortrag über 
„Den Eisenbahnhochbau unter Bnudirektor v. Etzel 
in der Schweiz, Tirol, Ungarn, Kroatien, und unter 
Baudirektor Presse! in der Türkei." 
Von all den Bahnen, welche unter den Herren v. Etzel und 
Presse! in den vorgenannten Ländern ausgeführt wurden, und bei 
welchen Herr Gerok als Architekt angestellt war, lag ein reiches 
Material von Plänen auf, ebenso von der östcrreich. Nordwestbahn, 
der ungarischen Staatsbahn uub der Arlbergbahn, deren Erbauer 
aus der Schule Etzel und Presse! hervorgegangen sind. Herr 
Gerok entwarf ein klares Bild von der durch unsern Landsmann 
Etzel durchgeführlen stramnicu Organisation des Dienstes bei diesen 
großen Eisenbahngesellschaften, rühmte den riesigen Fleiß, die Strenge, 
aber auch die außerordentliche Gerechtigkeitsliebe Etzels, dessen ge 
wissenhafte Rechnungsführung und treue Fürsorge für seine Be 
amten. In die übersichtliche Beschreibung der Hochbauten, welche 
in den verschiedenen Länderstrecken nach verschiedenen Prinzipien an 
gelegt wurden, flocht der Redner Episoden aus der Bauzeit ein, 
welche sowohl in technischer Beziehung interessierten, als auf die so 
zialen und wirtschaftlichen Zustände der verschiedenen Länder Streif 
lichter warfen. Die Ausstellung war eine der reichsten, welche ein 
Mitglied geboten; auch von den Wiener Bahnhöfen, erbaut von 
unsern Landsleuten Hofmann, Schumann, Flattich, Wil 
helm, Bä um er waren Photographien re. ausgestellt. 
Dem Redner, der durch seine humoristische Behandlung des 
Stoffs erfrischend auf die Zuhörerschaft einwirkte, wurde am Schlüsse 
seines Vortrags lebhafter Beifall zu teil. 
Schluß der Versammlung: 11 Uhr. 
Der Schriitführcr: 
L a i st n c r. 
Zweite gesellige Vereinigung, am 10. April 1886. 
Anwesend: 34 Mitglieder, 17 Gäste, worunter 10 Dame»*). 
Nach warmer Begrüßung der Gäste, insbesondere der Damen 
durch den Vereinsvorstand, hielt Herr Architekt Gerok einen sehr 
anregenden Vortrag über seinen 
z iv e i j ä h r i g e n Aufenthalt i in Orient 
als Architekt der türkischen Bahnen. Er schilderte zunächst die her- 
*) Der Gegenstand des heutigen BortragS schien besonders geeignet 
dem schon mehrfach gemachten Vorschlage, auch Damen zu den geselligen 
Vereinigungen einzuladen, versuchsweise Folge zu geben. Der Versuch kann 
als gelungen bezeichnet werden, wenn auch — was bei dem sehr schlechten 
Wetter nicht Wunder nehmen kann — die Zahl der anwesenden Damen ver 
hältnismäßig nur gering war.
	        

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