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Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 44, Bd. 3, 1884)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 44, Bd. 3, 1884)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1884
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 44, Bd. 3, 1884
Erscheinungsjahr:
1884
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-3,1884
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
44. Jahrgang. No. 27.
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Die Gemeindebehörde von Amsterdam über das Liernur-System.
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 44, Bd. 3, 1884)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichniß des Jahrganges 1884 vom Deutschen Baugewerks-Blatt.
  • 44. Jahrgang. No. 1.
  • 44. Jahrgang. No. 2.
  • 44. Jahrgang. No. 3.
  • 44. Jahrgang. No. 4.
  • 44. Jahrgang. No. 5.
  • 44. Jahrgang. No. 6.
  • 44. Jahrgang. No. 7.
  • 44. Jahrgang. No. 8.
  • 44. Jahrgang. No. 9.
  • 44. Jahrgang. No. 10.
  • 44. Jahrgang. No. 11.
  • 44. Jahrgang. No. 12.
  • 44. Jahrgang. No. 13.
  • 44. Jahrgang. No. 14.
  • 44. Jahrgang. No. 15.
  • 44. Jahrgang. No. 16.
  • 44. Jahrgang. No. 17.
  • 44. Jahrgang. No. 18.
  • 44. Jahrgang. No. 19.
  • 44. Jahrgang. No. 20.
  • 44. Jahrgang. No. 21.
  • 44. Jahrgang. No. 22.
  • 44. Jahrgang. No. 23.
  • 44. Jahrgang. No. 24.
  • 44. Jahrgang. No. 25.
  • 44. Jahrgang. No. 26.
  • 44. Jahrgang. No. 27.
  • Beitrag zu Krankenhausanlagen für kleinere Städte.
  • Die englischen Trade-Unions.
  • Die Gemeindebehörde von Amsterdam über das Liernur-System.
  • Mittheilungen aus der Praxis.
  • Konkurrenzwesen.
  • Bautechnische Notizen.
  • 44. Jahrgang. No. 28.
  • 44. Jahrgang. No. 29.
  • 44. Jahrgang. No. 30.
  • 44. Jahrgang. No. 31.
  • 44. Jahrgang. No. 32.
  • 44. Jahrgang. No. 33.
  • 44. Jahrgang. No. 34.
  • 44. Jahrgang. No. 35.
  • 44. Jahrgang. No. 36.
  • 44. Jahrgang. No. 37.
  • 44. Jahrgang. No. 38.
  • 44. Jahrgang. No. 39.
  • 44. Jahrgang. No. 40.
  • 44. Jahrgang. No. 41.
  • 44. Jahrgang. No. 42.
  • 44. Jahrgang. No. 43.
  • 44. Jahrgang. No. 44.
  • 44. Jahrgang. No. 45.
  • 44. Jahrgang. No. 46.
  • 44. Jahrgang. No. 47.
  • 44. Jahrgang. No. 48.
  • 44. Jahrgang. No. 49.
  • 44. Jahrgang. No. 50.
  • 44. Jahrgang. No. 51.
  • 44. Jahrgang. No. 52.
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Pittheilungen über Ausstellungen. 
2 Cent Holländisch pro Jahr und Kopf der durch das System be— 
dienten Einwohnerschaft. 
Die Letztere ist seit 1870 stetig angewachsen und war in 1883 
bereits auf 52 445 gestiegen, wovon 29 635 in den, von kleinen 
Pumpstationen und einem Dampfboot bedienten Vierteln mit aus— 
gebauten Straßenleitungen wohnten, während 22810 Personen 
Einrichtungen hatten, die von temporären mobilen Apparaten ent— 
leert wurden. 
Die Anlagekosten sind begreiflicherweise durch die Anwendung 
des Systems in so vielen, von einander entfernt liegenden Bezirken 
sehr beeinflußt worden, indem dies die Errichtung vou mehreren 
kleinen Pumpstationen und sonstigen provisorischen Motoren zur 
Folge gehabt hat. Für eine andere Stadt, in der es sich um eine 
große zusammenhängende Anlage handelt, ist unsere Erfahrung 
daher zum mindesten in dem Sinne maßgebend, daß das Ganze 
sich billiger stellen muß. Indessen dürfte die Angabe Sie inter— 
essiren, daß in einem größeren, von einer selbständigen Pumpstation 
bedienten Stadtbezirk die Anlage mit Inbegriff dieser Pumpstation 
und allem Zubehör 10,88 fl. Holl. — rund 18,50 Mk. pro laufen⸗ 
den Meter Straße gekostet hat. 
Desgleichen hängen die Betriebskosten von der Art und Weise 
der Bedienung resp. von den Apparaten und von der Ausdehnung 
des Bezirks ab. Dieselben beliefen sich in 1883 pro Kopf und 
Jahr fuͤr den Betrieb: 
mit temporären mobilen Apparaten auf 0,87 fl. Holl. 
„ dem Dampfschiff.....„0,965 5 
„ den kleinen Pumpstationen. .,0,4950, 
Letztere Zahl ist allein einigermaßen maßgebend für die 
mechanische Leistungsfähigkeit des Liernur-Systems, indem sie aus 
dem dazu gehörigen Betrieb resultirt und würde sich wohl niedriger 
stellen, wären die Bezirke hinreichend groß, um die Maschinen in 
den Pumpstationen den ganzen Tag über zu beschäftigen. 
Was die Einnahmen durch Verwerthung der angesammelten 
Fäkalien anbelangt, so sind die bis jetzt durch deren Vertrieb er— 
zielten Ergebnisse nicht maßgebend für das System als solches, 
weil der Erfinder von dieser Verwerthungsart nur für Versuchs— 
anlagen wissen will und für die bleibende Anwendung seines 
Systems im Großen stets, entweder Ackerbau mit den dünnflüssigen 
frischen Stoffen in eigener Regie der Städte, oder Verarbeitung 
der Massen zu einem konzentrirten Dünger vorschreibt. 
Da beide Methoden eine größere Anlage, sowie eine Centräli— 
sirung des Betriebes erfordern, so mußte deren Anwendung bei 
der zerstreuten Lage der kleinen Bezirke hierselbst unterbleiben. 
Erst am 31. Dezember 1879 hat der Gemeinderath beschlossen, 
diese Bezirke nach den Plänen des Erfinders vermittelst einer 
centralen Leitung mit einander zu verbinden und eine gemein— 
schaftliche Pumpstation für alle zu errichten, in welcher der Ab— 
dampf der Luftpumpmaschine als Wärmequelle zur Konzentration 
der Fäkalstoffe utilisirt werden soll. Diese Anlagen gehen jetzt 
ihrer baldigen Vollendung entgegen und werden wir nur nach an— 
gemessener Betriebsdauer derselben, angeben können, wie sich die 
Einnahmen zu den Kosten stellen. 
Bezüglich der konstruktiven Besonderheiten des Systems er— 
lauben wir uns Sie an die Ober-Ingenieure der Werke Herren 
Liernur Ksude Bruyn Kops hierselbst zu verweisen. 
Hochachtungsvoll 
Bürgermeister und Schöffen von Amsterdam. 
An (gez.) van Tienhoven. 
den Vorsitzenden 
der Zentralkommission der Berliner Hausbesitzer-Vereine. 
Herrn Stadtrath Dr. jur. et phil. Woeniger. 
Berlin. 
„Will das Handwerk die in der Gütererzeugung ihm ge— 
hührende Stellung dauernd behaupten, so darf es in der Ver— 
verthung der jeweilig besten gewerblichen Hilfsapparate nicht zu— 
rückbleiben hinter der Großindustrie.“ 
„Zahlreiche vervollkommnete Werkzeuge, Kleinmischinen und 
Kleinmotoren sind für das Handwerk geradezu geschaffen und doch 
hislang nur zum kleinen Theile in den Werkstätten der Klei ngewerb— 
treibenden zu finden.“ 
Es ist dies nur zu wahr und nur zu nothwendig diesem 
Uebelstande zu begegnen. Wenn die Großindustrie durch ihre be— 
)eutenden Mittel, durch die technische Bildung ihrer Vertreter, durch 
die großartig entwickelte ihr zur Verfügung stehende Fachpresse 
ich stets davon zu unterrichten vermag, was hie und da Neues 
entsteht, ist dem Handwerker dies nur in den seltensten Fällen 
möglich. Wie selten und wie ungenügend wird er von den tech— 
nischen Vorgängen unterrichtet, und wenn wirklich Cirkulare oder 
Reisende ihn aufsuchen, wie wenig weiß er zu beurtheilen, ob 
das von ihnen Gebotene wirklich allseitig seinen Anforderungen 
zenügt, ob es nicht inzwischen wieder von Besserem überholt 
worden ist. 
Wir zweifeln nicht an dem Gelingen der Ausstellung. Als 
Merkmal eines solchen betrachten wir weniger die Frage, ob peku— 
niäre Vortheile für den Gewerbeverein daraus erwachsen. Es wäre 
dies ja erfrenlich, doch keineswegs ein Ersatz für ein Mißlingen 
iach der Richtung des Hauptzweckes: Der Förderung des Gewerbes. 
Daß die Ausstellung nicht als Geldspekulation des Gewerbevereins, 
ondern daß sie als gemeinnütziges Unternehmen zu betrachten 
ist, beweist die Ankündigung, daß die Eintrittspreise niedrigst be— 
messen und für Gewerbevereine, Innungen, Arbeiter-Vereinigungen 
und Schulen noch besondere Preisermäßigungen gewährt werden 
ollen. 
Es ist demnach zu hoffen, daß die Gewerbtreibenden Dres— 
dens, Sachsens, ja, da die Ausstellung eine der ersten ihrer Art 
in Deutschland ist, aus allen Theilen Deutschlands sich einfinden 
verden, um zu prüfen, zu lernen, zu kaufen, um ihre Werkzeuge 
zu ergänzen und zu verbessern. Da für Motoren aller Art gesorgt 
ist, wird man die Maschinen in ihrem Gange, da es im Interesse 
der Aussteller ist, wird man die Werkzeuge in den Händen ge— 
chickter Arbeiter sehen, man wird die Hilfsmittel kennen lernen, 
velche eine vervollkommnete Technik geschaffen hat. Vielleicht 
vären noch für das Programm die Vorbereitung auch von Aus— 
tellungen für Rohmaterialien und Halbfabrikate erwünscht gewesen. 
Die Aussteller selbst aber dürften ihre Rechnung im vollsten 
Maaße finden. Denn weil die Handwerker nicht blos um zu 
schauen nach dem Floragarten gehen werden, sondern um zu 
yrüfen und zu kaufen, weil es sich nicht um eine Art Volksfest 
noderner Art, sondern um eine ernste Sache handelt, werden sie 
zielleicht von einigen Tausenden Besucher weniger als auf einem 
ener moderner Riesenjahrmärkte betrachtet werden, dafür aber 
im so mehr von solchen, welche mit der Absicht kommen, das Gute 
zu acquiriren und dauernde Beziehungen mit leistungsfähigen Firmen 
zu erlangen. 
Die Gewerbevereine Sachsens erhalten mithin für diesen 
Sommer eine gewichtige Aufgabe, nämlich ihre Mitglieder auf die 
Ausstellung vorzubereiten, damit sie dieselbe mit Nutzen besuchen 
önnen. Es wurde sich sehr empfehlen, daß, ehe der Schwarm 
der Vereine eintrifft, die Vorstände oder Fachlente vorausgehen, 
um sich zu Führern für ihre Genossen auszubilden. Denn wer 
blos aus Neugierde unvorbereitet kommt, hat nur den halben, 
zielleicht gar keinen Nutzen. Der Dresdener Gewerbeverein selbst 
vird gut thun, unabhängige Fachleute mit, den Führungen zu 
vetrauen, so daß der Nutzen der Ausstellung für das Gewerbe ein 
nöglichst vielseitiger werde. 
Die Namen der drei Männer, welchen die Leitung des Unter⸗ 
nehmens übertragen wurde, haben in Sachsen einen guten Klang. 
darl Weißbach, seit Jahren einer der geschätztesten Lehrer der 
Architettur am kgl. Polytechnikum, ununterbrochen praktisch thätig 
in seiner Kunst, war einer der ersten, der mit voller Kraft für 
Zebung des Kunstgewerbes in Dresden eintrat. Seine opferfreudige 
Thätigkeit an der von ihm gegründeten kunstgewerblichen Privat— 
chule ist unvergessen, denn exx bereitete die Gründung der mit 
eichen staatlichen Mitteln ausgerüsteten Kunstgewerbeschule vor. 
Ddie Ausstellung soll nun auch' der erste Schritt zur Gründung 
ines danernden Unternehmens des technologischen Museums werden. 
hoffentlich gelingt es Herrn Professor Weißbach, dasselbe zu einem 
leich segensreichen und blühenden zu machen, als Kunstgewerbe— 
chule und Kunstgewerbemuseum es geworden sind. 
O. B. Friedrich's Namen kennt man in Dresden als den 
ines tüchtigsten und opferfrendigsten Bürger, aber auch üher die 
Brenzen der Stadt hinaus als den eines Derjenigen, welche den 
Ruhm derselben als Sitz einer soliden und künstlerischen Tischlerei 
Mittheilungen über Ausstellungen. 
Die Ausstellung für Handwerks-Technik zu 
Dresden. Seit längerertZeit zum ersten Male tritt der mächtige 
und geldkräftige Dresdener Gewerbeperein mit einem größeren 
Ausstellungsunternehmen vor die Oeffentlichkeit. Wie die Sächs. 
Gewerbe⸗-Vereins-Ztg. berichtet, ist dies zwar kein solches, in dem 
der Neugierde, der müßigen Schaulust Ueberraschendes geboten 
wird, kein solches, dessen wesentliche Aufgabe darin besteht, Geld 
zu verdienen, sei es auf Kosten der Aussteller oder der Besucher, 
sondern ein überaus sachlichen Zwecken gewidmetes. Das soeben 
ausgesendete Programm sagt: 
„Die bewundernswerthen Fortschritte auf dem Gebiete des 
Werkzeug- und Maschinenbaues machen die entsprechend fort— 
schreitende Umgestaltung der Technik aller Gewerbsbranchen zur 
gebieterischen Nothwendigkeit.“
	        

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