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Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 118-119, 1964)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 118-119, 1964)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1885
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 45, Bd. 4, 1885
Erscheinungsjahr:
1885
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-4,1885
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
45. Jahrgang. No. 5
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 118-119, 1964)
  • Einband
  • Titelseite
  • Das Erscheinen des vorliegenden Jahresheftes in diesem Umfang wurde ermöglicht durch [...]
  • Inhaltsübersicht
  • I. Verein für vaterländische Naturkunde
  • II. Berichte
  • III. Nachrufe
  • IV. Abhandlungen
  • 100 Jahre Lauchheimer Tunnel, ein Jubiläum der Riesgeologie
  • Auffällige Erosionsschäden in Württemberg, ihre Ursachen. Bekämpfung und Sanierung
  • Zur Kenntnis von Balanocrinus württembergicus aus dem schwäbischen Opalinuston (Dogger α)
  • Die Bedeutung von Balthasar Ehrhart (1700-1756) im Rahmen der Belemnitenkunde und als Vorläufer geologischer Kartierung
  • Die Verlandung des Federsees in geschichtlicher Zeit auf Grund von Bilddokumenten (Federseestudien III)
  • Beitrag zur Synchronisierung des 1. Buchengipfels im Federsee- und Illerstammbecken (Federseestudien IV)
  • Die ersten Radiocarbondatierungen einiger Siedlungsschichten im Federseemoor (Federseestudien V)
  • Die Algenflora stehender Gewässer der Umgebung von Crailsheim. Teil II. Gewässer im Stubensandsteingebiet
  • Zur Ökologie und Soziologie der Simsenlilie (Tofieldia calyculata [L.] WAHL.) im Muschlekalkgebiet des oberen Neckarlandes
  • Ungelöste Probleme der Stammesgeschichte der Amphibien und Reptilien
  • Die Molluskenfauna von Tübingen
  • Festschrift für Walther Bacmeister
  • Kleine Mitteilungen
  • Der Geierstein in der Schwäbischen Alb als einstige Lebensstätte des Weißkopfgeiers (Gyps fulvus)
  • Zum ehemaligen Vorkommen des Weißkopf- oder Gänsegeiers (Gyps fulvus) in Deutschland
  • Kleine Mitteilungen
  • Buchbesprechungen
  • Mitgliederverzeichnis 1963
  • Anhang: Zum 85. Geburtstag von Otto Feucht
  • Inhaltsübersicht

Volltext

Zur Ökologie und Soziologie der Simsenlilie 
„39 
Natur aus nur locker mit Bäumen bestandene Steilhänge mit rohen Mer- 
gelböden handelt, die kaum einer menschlichen Beeinflussung unterliegen. 
Die Tofieldia-Vorkommen in Flachmooren, Quellsümpfen und Pfeifen- 
graswiesen wollen wir hier außer Betracht lassen und zu.den Vorkommen 
auf unterem Muschelkalk zurückkehren. 
Die Baumschicht und die Strauchschicht lassen sich der Höhe nach kaum 
trennen, sie wurden daher in der Tabelle nicht unterschieden. Forche und 
Fichte sind zum Teil eingebracht, zum Teil aber auch von selbst ange- 
flogen. Da auf anstoßenden Flächen unter alter Waldbestockung und bei 
gleichem Substrat die Weißtanne dominiert, ist wohl anzunehmen, daß auch 
auf den Standorten der Tofieldia die ursprüngliche Vegetation Tannen- 
mischwälder mit etwas Forche, Eiche oder Buche waren. In den eigentlichen 
Wäldern ist auf diesen Standorten natürlich eine andere Bodenflora vor- 
handen, wenn auch etliche Arten sowohl in den Wald- wie auch in den 
Rasengesellschaften vorkommen können. Ein Beispiel ist die blaugrüne 
Segge (Carex glauca), die gerade auf den wechseltrockenen Mergeltonböden 
sowohl im Wald wie auch auf Schafweiden zu den dominierenden Arten 
gehört, 
Abgesehen von Arten wie der Carex glauca wird sich natürlich beim 
Übergang vom Wald zur Weide die Gruppe der weitverbreiteten Mager- 
rasen-Pflanzen recht schnell einfinden. Zu ihnen gehören die dominierenden 
Gräser wie die Fiederzwenke (Brachypodium pinnatum), die Aufrechte 
Trespe (Bromus erectus), das Schillergras (Koeleria pyramidata) und das Zit- 
tergras (Briza media), 
Etwas schwieriger zu erklären ist das Vorkommen der Spezialisten- 
gruppe für wechseltrockene bis wechselfeuchte Standorte, soweit diese 
Arten von Natur aus nicht auch in Wäldern vorkommen. Dazu gehören eben 
Arten wie Tofieldia, Epipactis palustris, Taraxacum palustre, Succisa pra- 
tensis, Silaus pratensis, Polygala amara usw. Diese Arten sind in kalk- 
reichen Flachmooren, Quellsümpfen oder in Pfeifengraswiesen verbreitet. 
Obwohl ihre dortigen Standorte topographisch und bodenartlich anders ge- 
artet sind, haben diese doch wesentliche ökologische Faktoren wie den 
starken Wechsel des Wasserhaushalts im Oberboden gemeinsam. Gemein- 
sam ist auch die geringe Produktionskraft der Standorte (bei guter Basen- 
versorgung!), die einerseits aus dem ungünstigen Wasserhaushalt, anderer- 
seits wohl aus einem gestörten Stickstoffhaushalt resultiert. Die Kon- 
kurrenz anspruchsvollerer, vitalerer Arten ist damit 
ferngehalten. 
Dieselbe Artenkombination mit oder ohne Tofieldia tritt am ganzen 
Schwarzwald-Ostrand entlang auf unterem oder auch auf mittlerem 
Muschelkalk immer wieder, wenn auch zerstreut, auf. Man darf wohl an- 
nehmen, daß diese charakteristische Artenkombination früher noch verbrei- 
teter war, als noch größere Flächen nur sehr extensiv land- und forstwirt- 
schaftlich genutzt wurden. 
Es liegt daher die Annahme nahe, daß sich die Tofieldiadiese 
Standorte erst im Zuge der Waldverlichtung durch 
Jahreshefte d. Vereins f. vaterl. Naturkunde i. Württ. 1963 19
	        

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