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Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1890/91)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1890/91)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1529487027376
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsverlauf:
42.1882-58.1899
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1529487027376_1889
Titel:
Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
Jahrgang/Band:
Jg. 49, Bd. 8, 1889
Erscheinungsjahr:
1889
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/135.2-8,1889
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
49. Jahrgang. Nr. 31.
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1890/91)
  • Einband
  • Erstes Heft
  • Inhalt
  • Vereinsbeamte für das Jahr 1890
  • Erste ordentliche Versammlung am 8. März 1890
  • Zweite ordentliche Versammlung am 12. April 1890
  • Dritte ordentliche Versammlung am 26. April 1890
  • Vierte ordentliche Versammlung am 10. Mai 1890
  • Fünfte ordentliche Versammlung am 31. Mai 1890
  • Besichtigung des Marienhospitals in Stuttgart am 15. Juni 1890
  • Sechste ordentliche Versammlung am 21. Juni 1890
  • Beilage 1. Die neuesten Ofenkonstruktionen und die Anwendung des Emails für den farbigen Schmuck der Oefen in dem K. Württ. Hüttenwerk Wasseralfingen
  • Beilage 2. Bericht über [...] die in dem Entwurf eines bürgerlichen Gesetzbuches enthaltenen baurechtlichen Bestimmungen
  • Beilage 3. Vortrag über einige Grundsätze bei Kanalisationen
  • Tafel 1. Marienhospital in Stuttgart. Ansicht und Grundriss Erdgeschoss
  • Zweites Heft
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

s 
Quartierfrage rc., verliest das Programm der Münsterfeier und 
die Namen der bisherigen Anmeldungen. 
Nach längerer Beratung einigt sich die Versammlung dahin, 
daß zunächst nach Ulm die Anfrage zu richten sei, ob und zu 
welchen Bedingungen Plätze auf einer Zuschauertribüne zum Fest 
zug und zu den übrigen Festlichkeiten zu haben seien. 
Nach Eintreffen der Antwort werde den Mitgliedern durch 
ein zweites Zirkular Gelegenheit zu weiteren Anmeldungen ge 
geben werden. Nach Festsetzung der Teitnehmerzahl wird der 
Ausschuß ermächtigt, die Zahl der zu bestellenden Plätze zu be 
stimmen und einen Vorschuß aus der Vereinskasse gegen Rück- 
crsatz ;u leisten. 
Durch die Vermittlung der Ulmer Kollegen soll ferner ein 
Lokal in Ulm bezeichnet werden, das als Ausgangs- und Sammel 
punkt für die Vereinsmitglieder dienen könne. 
Schluß der Versammlung 9 3 /i Uhr. 
Z. B. 
Der Schriftführer: 
Tafel. 
Besichtigung des Marienhospitals in Stuttgart 
am 15. Juni 1890. 
Zum Besuche dieses durch Professor Rob. Reinhardt er 
bauten neuen Krankenhauses hatten sich an diesem Tage an die 
90 Mitglieder eingefunden. 
Dieser schon durch sein Aeußeres hohes Interesse erweckende, 
lebendig gegliederte Bari, welcher mit Benützung aller neueren 
Errungenschaften und Fortschritte der hygienischen Wiffenschaft 
ausgeführt ist, wurde von den Teilnehmern unter gefälliger Füh 
rung des Erbauers auf das Eingehendste in Augenschein ge 
nommen, und bald flössen die Aeußerungen der Versammelten 
zu nur einer Stimme der Anerkennung zusammen über die große 
diesem Bauwesen gewidmete Sorgfalt und die trefflichen Einrich 
tungen, mit welchen der Architekt dasselbe ausgestattet hat. 
Den großen Dank für die genußreiche Wanderung durch 
dieses Bauwerk und seine Umgebung sowie für die vielfachen 
lehrreichen Einblicke in die zweckmäßige Art, in der die Raum 
einteilung sich aneinanderreiht, drückte der Vereinsvorstand in 
warmen Worten dem freundlichen Führer aus, der durch seine 
Schöpfung den Kranken einen mustergiltigcn Ort der Heilung 
erstellte und der aufblühenden Karlsvorstadt sowie dem lieblichen 
Thal, in dem sie sich ausbreitet, eine neue Zierde verliehen hat. 
Wir lassen nunmehr die Beschreibung des Bauwesens, 
welche uns von dem Autor gütigst zugestellt wurde, folgen, in- 
deni wir zugleich auf die am Schluß des Hefts angefügte Tafel, 
welche eine Ansicht und einen Grundriß des Gebäudes darstellt, 
aufmerksam machen. 
Hospital der barmherzigen Schwestern (Marien 
hospital) Stuttgart. 
Der Ende Juni seiner Bestimmung übergebene Bail dieses 
Spitals ist zur Aufnahme von 60 Krankenbetten bestimnlt und 
gliedert sich in eine Abteilung für innere Krankheiten und in eine 
chirurgische Abteilung. In provisorischer Weise mußten noch 
einige Zimmer, räumlich ganz abgeschloffeil von den eben ge 
nannten Abteilungen, für ansteckende Kranke untergebracht werden. 
Die beiden Geschlechter waren in der Verteilung der Räume 
gleichinäßig zu berücksichtigen uild zwar teils in Zimmer mit 1 
oder 2 Betten und in solchen mit 6—8 Betten. Neben den 
erforderlichen Nebenräumen für die Wärteriilnen, Tagräume, 
Aufnahmezimmer, Zimmer für die Aerzte, Opcrationssaal, Bade 
räumen rc., sowie den Küchen- und Waschräumen, waren noch 
ein Aintszinuner für die Oberin, ein Refektorium für die 
Schwestern, eine Kapelle, sowie die nötigen Schlafräuine für 16 
bis 20 Schwestern unterzubringen. 
Das auf 3 Seiten von Straßen uinschloffene große Anwesen 
liegt an einem ziemlich steil abfallenden Bergabhang, so daß der 
Bau auf eine 2,6 in hohe Terrasse über der Hauptzugangsstraße 
(Böheimstraße) parallel mit dieser gesetzt wurde. In gleicher 
Höhe liegt der Boden des Kellergeschosses, das sich nach rück 
wärts in das ansteigende Terrain einbaut imb die Küchen- und 
Waschräume nebst Keller und Heizräume rc. aufnimint. 
Das Erdgeschoß umfaßt in einem Mittelbail die Eingangs 
halle mit der Aufgangstreppe zu diesem Stockwerk, zu beiden 
Seiten ein Aufnahmezimmer, zligleich Ziminer der Pförtnerin, 
und ein Znnmer für den Assistenzarzt; an den Vorplatz schließt 
sich in der Axe des Mittelbaus die in den 1. Stock führende 
Haupttreppe an, tmter deren Podest sich der Eingang zur rück 
wärts ausgebauten Kapelle befindet, während deren Emporen 
galerien von: Podest aus zligänglich sind. Rechts- und links 
seitig der Kapelle liegen das Amtszimmer der Oberin nebst einer 
kleinen Diensttreppe und das Refektorium der Schwestern. 
Zu beiden Seiteil des Mittelbaus sind die Abteilungen für 
innere Krankheiten, linksseitig die Abteilung für Frauen, rechts 
seitig die für Männer in symmetrischer Anordnuilg. 
Die Krankenzimmer liegen alle gegen den rückseitigen großeil 
Garten ilach Süden. Für die Krankenzimmer init 6—8 Betten 
wurde die Achteckform gewählt, um dem Jnnenrauni inöglichst 
viel Licht zuzuführen und um durch Vermeidung tiefer Ecken die 
Luftzirkulation zu begünstigen. Neben diesen achteckigen Kranken- 
sälen sind einerseits Tagräuine, andererseits Zimmer für die 
Wärterinnen. Alle Krankenzimnler jeder Seite dieses Stockwerks 
münden je aus eine geräumige, vor Zug geschützte Terrasse, 
welche auch den direkten Zugang der Kranken zu dein rückliegenden 
Garten verinittelt. 
In der Axe der achteckigen Krankenzimmer sind gegen die 
Straße bequeme Diensttreppen, welche sich im Aeußeril als 
Treppentürme aussprechen und zu beiden Seiten derselben sind 
die Baderäume und Aborte angelegt. 
Die Einteilung des ersten Stocks, welcher die chirurgische 
Abteilung limfaßt, ist betreffs der Krankenzimmer dieselbe wie im 
Erdgeschoß. Im Mittelbau ist aber über der Eingangshalle der 
Operationssaal mit den anstoßenden Zimmern für die Aerzte, 
während rechts und links von der Haupttreppe noch weitere 
Krankenzimmer mit je 2 Betten untergebracht sind. 
Die rückliegende Kapelle ist mir so hoch aufgebaut, daß im 
ersten Stock über dem Dach derselben in der ganzeil Breite des 
Treppenhauses Fenster zlir direkten Beleuchtung des letzteren an 
gebracht sind. 
Im Dachstockallfbau des Mittelbaus siild ausschließlich die 
Schlafsäle der Schwestern und der Oberin nebst einem Kranken- 
und Fremdenzimmer llntergebracht, dllrch die neben dem Aints- 
zimmer der Oberin liegende Diensttreppe zugänglich. 
In den Flügelbauten endlich sind in einem Aufbau über dem 
achteckigen Krankenzimmer je 4 Zimmer mit zusammen 6 Betten 
für ansteckende Kranke untergebracht, während die nötigen Tag- 
und Nebenräume im Dachstock dieser Flügel eingebaut sind. 
Dem Aenßern des Baus «ist durch die Grundrißbildung eine 
wirkungsvolle Gruppierung gegeben, welche in Verbindung mit 
der Farbengebung dem Ganzen in seiner freien am Berge ange 
lehnten Lage eine stimmungsvolle Wirkung verschaffen. Sämtliche 
Architekturteile sind in rotem Werkstein, die Mauerflächen da 
gegen in hellem, nur mit der Kelle geglätteten Schwarzkalkbewurf 
ausgeführt. 
Eine hohe künstlerische Ausschmückung wurde dem Bau ver 
liehen durch eine herrliche, in weißem Marmor ausgeführte Pieta 
von Bildhauer Kopf in Rom, welche Ihre Majestät die Königin 
gnädigst für den Altar der Kapelle stiftete, sowie durch eine 
schöne, von Bildhauer Rösch ausgeführte, 2 m hohe, über dem 
Haupteingang aufgestellte Marienstatue, welche dem Verein für 
Förderung von Kunst zu danken ist. 
Das ganze Gebäude wird durch eine Niederdruck-Dampf 
heizung von E. Möhrlin hier erwärmt, deren Kessel in den acht 
eckigen Räumen des Kellergeschosses untergebracht sind. 
Die Baukosten belaufen sich mit den Kosten der Bauführung 
aber excl. der Einrichtungen für Heizung und Ventilation auf 
300000 Mk. und ist der Bau von der Firma Jooß & Cie. in 
General-Entreprise innerhalb \ x k Jahren ausgeführt worden.
	        

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