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Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1530689129952
Titel:
Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1530689129952_1865_1
Titel:
Programm der königlich Württembergischen Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Jahr 1865 auf 1866
Jahrgang/Band:
1865
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler'schen Buchdruckerei
Erscheinungsjahr:
1865
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
UASt-DD1-004
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Aufnahme
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
  • Württembergische Bauzeitung : Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe (1905)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Zweiter Jahrgang. No. 1
  • Zweiter Jahrgang. No. 2
  • Zweiter Jahrgang. No. 3
  • Zweiter Jahrgang. No. 4
  • Zweiter Jahrgang. No. 5
  • Zweiter Jahrgang. No. 6
  • Zweiter Jahrgang. No. 7
  • Zweiter Jahrgang. No. 8
  • Zweiter Jahrgang. No. 9
  • Zweiter Jahrgang. No. 10
  • Zweiter Jahrgang. No. 11
  • Zweiter Jahrgang. No. 12
  • Zweiter Jahrgang. No. 13
  • Zweiter Jahrgang. No. 14
  • Zweiter Jahrgang. No. 15
  • Zweiter Jahrgang. No. 16
  • Zweiter Jahrgang. No. 17
  • Zweiter Jahrgang. No. 18
  • Zweiter Jahrgang. No. 19
  • Zweiter Jahrgang. No. 20
  • Zweiter Jahrgang. No. 21
  • Zweiter Jahrgang. No. 22
  • Zweiter Jahrgang. No. 23
  • Zweiter Jahrgang. No. 24
  • Zweiter Jahrgang. No. 25
  • Zweiter Jahrgang. No. 26
  • Zweiter Jahrgang. No. 27
  • Zweiter Jahrgang. No. 28
  • Zweiter Jahrgang. No. 29
  • Zweiter Jahrgang. No. 30
  • Zweiter Jahrgang. No. 31
  • Zweiter Jahrgang. No. 32
  • Zweiter Jahrgang. No. 33
  • Zweiter Jahrgang. No. 34
  • Zweiter Jahrgang. No. 35
  • Zweiter Jahrgang. No. 36
  • Zweiter Jahrgang. No. 37
  • Zweiter Jahrgang. No. 38
  • Zweiter Jahrgang. No. 39
  • Zweiter Jahrgang. No. 40
  • Zweiter Jahrgang. No. 41
  • Zweiter Jahrgang. No. 42
  • Zweiter Jahrgang. No. 43
  • Zweiter Jahrgang. No. 44
  • Zweiter Jahrgang. No. 45
  • Zweiter Jahrgang. No. 46
  • Zweiter Jahrgang. No. 47
  • Zweiter Jahrgang. No. 48
  • Zweiter Jahrgang. No. 49
  • Zweiter Jahrgang. No. 50
  • Das Programm des Preisausschreibens für eine Neugestaltung des Münsterplatzes in Ulm
  • Gedanken über Stil in der Baukunst
  • Entwürfe für zwei Kleinkinderschulen
  • Zweiter Jahrgang. No. 51
  • Zweiter Jahrgang. No. 52
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

9. DEZEMBER 1905 
BAUZEITUNQ 
397 
* H. P. BERLAGE: Gedanken über Stil in der Bau 
kunst. Julius Zeltler Verlag, Leipzig 1905. Gedruckt 
im Aufträge des Kunstgewerbevereins in Leipzig zur 
Erinnerung an den Vortrag H. P. Berlages am 22. und 
23. November 1904. , Einige Bauten des in Holland bahn 
brechenden Architekten sind in Heft 10 des III. Jahr 
ganges der „Modernen Bauformen“ (Julius Hoffmanns 
Verlag, Stuttgart) abgebildet. Schm. 
ein paar elende Blumentöpfe in unser Gärtchen stellen, 
sie sofort kontrastieren, wenn sie nicht mit einem ge 
wissen Verständnis hingestellt werden; daß jedoch, wenn 
sie künstlerisch, bewußt, d. h. mit Stil hingestellt werden, 
diese Unruhe wieder verschwindet, das kommt daher, weil 
dort, in der Natur, Einheit in der Vielheit herrscht, und 
hier, weil wir einen Gegensatz in die Natur hineintragen, 
eben weil dabei die Absicht war, ein kunstvolles Ganzes 
herzustellen. 
Die wunderbaren Vorbilder von architektonisch angelegten 
Parks und Gärten von den Gärten des Tiberius bis zu 
dem englischen Garten eines Lords Soundso sind ein 
tretflicher Beweis für die bewußte Absicht, auf einem 
andern Platz als der Natur selbst große Kunstwerke zu 
schaffen, d. h. bewußt Stil zu erzeugen, also Einheit in 
der Vielheit mit denjenigen Elementen, welche die Natur 
selber beibringt; ja, die Kunstgeschichte gibt sogar ein 
außerordentlich merkwürdiges Beispiel von künstlerischem 
Schaffen im Streben zum Stil, d. h, zur Ruhe. Der 
griechische Tempel stand, wenn nicht in einer Stadt, in 
mitten einer etwas vernachlässigten Pflanzung; hingegen 
das Rokokopalais in einem Garten von zugeschnittenen 
Bäumen, ein Beweis, wie die Künstler danach suchten, 
das Gleichgewicht zwischen Bewegt und Unbewegt, also 
wenn man will, zwischen Ruhe und Unruhe herzustellen. 
Die Natur sorgt sogar selber für Herstellung des Gleich 
gewichts; denn wenn eine zu grelle Farbe die Einheit 
stören würde, bedeckt sie dieselbe mit einer Patina, und 
in diesem Sinne hilft sie auch uns; denn das Neu 
gestaltete macht immer einen unangenehmen Eindruck. 
In dieser Weise wird, wie schon öfter gesagt ist, die 
Zeit auch unsre Werke schöner machen; allerdings, wenn 
wir nur nicht den Schluß daraus ziehen, daß nur deshalb 
die alten Kunstwerke so schön sind, weil die Zeit an 
ihnen gearbeitet hat. Nein, wahrhaftig nicht; unsre Gemälde 
werden nach dreihundert Jahren noch keine Rembrandts, 
und unsre Gebäude kriegen nach zweitausend Jahren noch 
nicht den „Stil“ eines Tempels von Pästum oder einer 
Kathedrale von Amiens. Die Zeit kann verschönern, aber 
gottlob das Häßliche noch nicht schön machen. 
Die Natur wirkt also nicht unruhig, weil sie „Stil“ hat, 
und betrachten wir die Kunstwerke aus früherer Zeit, 
Das Barfüßerkirchlein am Himer Münsterplatz mit Jen umgebenden Ge 
bäulichkeiten (u. a. altes Gymnasium), abgebrochen 1874—79, als die ein 
schneidendste Freilegung auf Anraten Neureuthers und Egles stattfand 
ENTWÜRFE FÜR ZWEI KLEINKINDER 
SCHULEN. VON ARCHITEKT BRUNO TAUT 
Die Originalskizzen der umstehenden Abbil 
dungen wurden für das christliche Kunstblatt 
im Aufträge von dessen Herausgeber, des 
Pfarrers David Koch, angefertigt und dort in 
Heft 9 des laufenden Jahrganges veröffentlicht. 
Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers 
und des Verlages bilden wir die Entwürfe hier 
ab mit nachfolgenden Bemerkungen des Ver 
fassers : 
„Die Studien sollen durch eine möglichst innige 
Verbindung von Schulhaus und Garten den 
neueren Bestrebungen in der Pädagogik dienst- 
Barfußerkirchlem am Ulmer Münsterplatz, abgebr. 1874—79 
dann verwirren auch diese nicht, weil sie Stil haben, 
d. h. Einheit in der Vielheit. 
Das geht so weit, daß sogar die Monumente aus der 
Barockzeit, an der wir, hie und da auch wirklich nicht 
mit Unrecht, so ganz jene Eigenschaft von Wildheit, 
Ueberladenheit und übertriebenem Formenspiel zu tadeln 
haben, doch noch einen ruhigen Eindruck machen, da 
gegen unsre nüchternen modernen Straßen verwirrend 
wirken. Bei aller Ueberladenheit des Barockstils ist 
dort Ruhe, gegenüber der modernen, nüchternen, ver 
wirrenden Stillosigkeit. 
Man fühlt es nun deshalb, weil die letzten Ausläufer der 
Renaissance, d. h. die alten Häuser aus dem Anfang und 
der Mitte des vorigen Jahrhunderts, noch Einheit zeigen 
und das zwar trotz ihrer Schöpfer. Jene Häuser 
sind nur der Beweis für die Kraft einer ver 
gangenen Stilperiode, so kräftig, daß sogar die 
nüchternsten letzten Exemplare noch Qualitäten 
besitzen, die Respekt einflößen.“
	        

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