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Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1879 auf 1880 (1879)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1879 auf 1880 (1879)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1530689129952
Titel:
Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1530689129952_1879_1
Titel:
Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1879 auf 1880
Jahrgang/Band:
1879
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler'sche Buchdruckerei
Erscheinungsjahr:
1879
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
UASt-DD1-018
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
VIII. Lehrgegenstände
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
3. Technologie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
  • Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1879 auf 1880 (1879)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Übersicht
  • I. Eintheilung des Schuljahrs
  • II. Fachgliederung der Anstalt
  • III. Aufnahme
  • IV. Unterrichtsgeld
  • V. Rechte und Pflichten
  • VI. Hospitirende
  • VII. Personalbestand
  • VIII. Lehrgegenstände
  • 1. Mathematik und Mechanik
  • 2. Naturwissenschaften
  • 3. Technologie
  • 4. Maschinenfach
  • 5. Ingenieurfächer
  • 6. Architekturfächer
  • 7. Zeichnen und Modelliren
  • 8. Allgemein bildende Fächer
  • 9. Werkstätten
  • IX. Studienpläne
  • X. Diplomprüfungen
  • XI. Kunstgewerblicher Unterricht

Volltext

40 
41 
3, Technologie. 
Chemische Technologie. 
5 Stunden; Professor Dr. v. Marx. 
Kenntnisse in allgemeiner Chemie sind vorausgesetzt. 
Die Vorträge sollen in einzelnen Abschnitten eine Übersicht 
über die wichtigsten chemisch-technischen Industriezweige geben. 
Vorgetragen wird über folgende Kapitel: 
Brennmaterialien, a. feste: Holz, Torf, Braun- und 
Steinkohlen. Verkohlte Brennmaterialien, b. flüssige: Mineralöle. 
Steinkohlentheer. c. gasförmige: Gichtgas, Generatorgas, Leucht 
gas. Heizwerth. Verbrennungstemperatur. 
Beleuchtung. Allgemeines. Fette. Stearinfabrikation. 
Mineralöle und Paraffin, Leuchtgas. Photometrie. Zündwaaren. 
Fabrikation von Ammoniaksalzen, Schwefelsäure, 
Soda, Chlorkalk. 
Kaliindustrie. 
Mineralische und organische Farbstoffe und deren 
Anwendung. 
Gewinnung von Stärke, Dextrin und Traubenzucker. 
Zucker aus Rüben und Zuckerrohr. 
Gährungsgewerbe und Fabrikation von Essig. 
Chemisch-technologisches Praktikum. 
Im chemisch-technologischen Laboratorium; Professor Dr. v. Marx mit 
Assistenz von Repetent Dr, E. Fischer und Assistent A. Fischer. 
Kenntnisse in der allgemeinen Chemie werden vorausgesetzt. 
Die Arbeiten erstrecken sich je nach Bedürfniss des Studi- 
renden von der chemischen Analyse bis zur Bearbeitung chemisch 
technischer Fragen. 
Es soll das Praktikum namentlich auch solchen Studirenden 
Gelegenheit zum praktischen chemischen Arbeiten geben, welche 
nicht Chemiker von Fach werden, aber doch chemischer Kennt 
nisse in ihrem späteren Beruf bedürfen. 
Für Kandidaten des Lehrfachs finden im Sommersemester 
an zwei halben Tagen Übungen im Experimentiren statt. 
Eine Laboratoriumsordnung, von welcher jedem Praktikanten 
ein Exemplar zugestellt wird, enthält die näheren Vorschriften 
für das chemisch-technologische Praktikum. 
Über Theerfarbenindustrie. 
Im Sommer 2 Stunden, publice: Privatdocent Dr. Häussermann. 
Constitution und fabrikmässige Gewinnung der Kohlentheer- 
farbstoffe. 
Kenntnisse in der organischen Chemie werden voraus 
gesetzt. 
Mechanische Technologie. 
4 Stunden: Professor C. H. Schmidt. 
Im Winter: Darstellung und Verarbeitung der Metalle. 
Im Sommer: Verarbeitung der Faserstoffe. 
Die Vorträge werden durch den Besuch gewerblicher Eta 
blissements unterstützt. 
Spinnerei-Mechanik. 
Im Winter 2 Stunden: Professor C. H. Schmidt. 
Berechnung der Maschinen für Baumwoll-, Sehafwoll- und 
Leinengarn-Spinnerei, Aufstellung von Spinnplänen mit Anleitung 
zur Vorrichtung der Maschinen. 
Feuerungskunde. 
Im Sommer 4 Stunden: Professor C. H. Schmidt. 
Vorbereitung; Heiz vermögen der Brennstoffe, Berechnung 
der zum Brennen erforderlichen Luftmenge, Transmission der 
Wärme; Herde und Schornsteine. Die verschiedenen Arten der 
Heizung; Ventilation. 
Papierfabrikation. 
Im Winter 1 Stunde, privatim: Professor C. Schmidt.
	        

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