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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1530689129952
Titel:
Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1530689129952_1879_1
Titel:
Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1879 auf 1880
Jahrgang/Band:
1879
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler'sche Buchdruckerei
Erscheinungsjahr:
1879
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
UASt-DD1-018
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
I. Eintheilung des Schuljahrs
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)
  • Heft 67: Wege in der Krise. Wege aus der Krise
  • Heft 68: Vom Hausbau zum Stadtbau
  • Inhalt
  • Arch+-Zeitung
  • Hausbau - Stadtbau
  • Zur Diskussion
  • Aus den Hochschulen: Versuche über den Baublock
  • Vergessene Traditionen
  • Die "Stuttgarter Schule" und die Alltagsarchitektur des Dritten Reichs
  • Der Fall Schmitthenner
  • Verdrängte Alternativen 2: Saarlouis: Zwischen den Fronten
  • Sendschreiben an einen auswärtigen Freund über den in Hamburg bevorstehenden Abbruch der Jägerpassage
  • Rezensionen
  • Heft 71: Architekten für den Frieden - Architekturen für den Krieg?
  • Heft 72: Regionales Bauen: Die Baufibel für Lothringen von Emil Steffann

Volltext

Aaniijan. 
Rayon-Übersichtsplan , 1887 
rung dieses Bebauungsplanes aber wurde, auf 
Beschluß des Stadtrats, der Plan Joseph 
Stübben zugesandt. In seinem Gutachten vom 
Januar 1894 billigte Stübben den Plan von 
Dörr und hielt im wesentlichen daran fest. Auf 
Veranlassung des Bürgermeisters arbeitete 
Stübben jedoch einen neuen Bebauungsplan 
aus, der für die folgenden Jahre zwar als Pla- 
nungsgrundlage diente, als Fluchtlinienplan 
aber nie uneingeschränkte Gültigkeit erhielt: 
dennoch prägte Stübbens Planung das Bild 
der gründerzeitlichen Stadtteile! 
Im ersten Weltkrieg lag Saarlouis nicht im 
umkämpften Gebiet, sondern war Lazarett 
und blieb von Zerstörungen verschont. Durch 
den Versailler Vertrag wird 1919 die deutsche 
Westgrenze weit nach Osten zurückverlegt: 
Elsaß-Lothringen sowie die Ausbeute aus den 
saarländischen Kohlengruben fallen an 
Frankreich, das Saargebiet selbst wird für 
einen Zeitraum von 15 Jahren unter Völker- 
bundverwaltung gestellt. Die links-rheini- 
schen Gebiete werden zur Garantie der Ver- 
tragsleistungen besetzt und sollten in drei 
Etappen geräumt werden. Alle Befestigungen 
auf dem linken und in einer 50 km breiten Zo- 
ne, auch auf dem rechten Rheinufer, mußten 
geschleift werden; zur Verbesserung der wirt- 
schaftlichen Lage unternahm die Stadt den 
Versuch, in den leerstehenden Kasernen 
Großbetriebe anzusiedeln. 
Überschattet von der wirtschaftlichen De- 
pression feiert die Stadt 1930 bescheiden das 
250. Jahr ihrer Gründung. Anläßlich dieses 
Jubiläums erscheint ein Buch, in dem Baudi- 
rektor Arntz, Köln, seine Gedanken zu ei- 
nem „Gesamtbebauungsplan für Saarlouis 
und seine Umgebung“ veröffentlicht!!. Arntz 
geht von einer Grundgliederung in zwei Teil- 
räume aus: Zunächst der nordöstliche Teil- 
raum (östlich der Saar), der der Industrie vor- 
behalten bleibt, dann der südwestliche (west- 
lich der Saar) gelegene Teilraum, der für 
Wohnsiedlungen in Verbindung mit Garten- 
und Landwirtschaft vorgesehen ist. Die 
Trennung der Wohnsiedlungsgebiete von dem 
Industriebereich erfolgt durch einen breiten 
Grüngürtel. Die im Süden bzw. Westen von 
Saarlouis gelegenen Ortschaften sollten un- 
ter Weiterentwicklung ihres garten- und land- 
wirtschaftlichen Charakters zu „ländlichen In- 
dustriearbeiter-Siedlungen“ werden. Den zwi- 
schen diesen Orten und der Altstadt gelege- 
nen Bereich plante Arntz als „Wohnsiedlung 
von mehr vorstädtischem Charakter“. Haupt- 
ziel war die Dezentralisation der Siedlung, un- 
ter Erhaltung eines Freiflächengerüstes zur 
Erholung. Die Verkehrserschließung des Sied- 
lungsraumes Saarlouis erfolgte nach Arntz so- 
Bebauungsplan von Joseph Stübben, 1895 
wohl durch die Saarkanalisierung als auch 
durch die Eisenbahn, wobei Saarlouis durch 
seine zentrale Lage den Personenverkehr, Dil- 
lingen aber durch die Nähe zur Industrie den 
Güterverkehr bewältigen sollte. Um Sicher- 
heit und Schnelligkeit bei immer stärker wer- 
dender Motorisierung zu garantieren, plante 
Arntz die Trennung von Durchgangs- und 
Anlieger- bzw. Ortsverkehr: Hierbei wurde 
auch an eine Trennung des Kraftwagenver- 
kehrs vom sogenannten Fuhrverkehr gedacht, 
bzw. an eine Trennung des Radfahr- und Fuß- 
gängerverkehrs von der Fahrbahn. 
Deutlich tritt - fast stets mit dem Zusatz 
„organisch“ - die Verkehrsplanung in den 
Vordergrund, wobei in einer merkwürdig 
martialischen Sprache auch einige Leitsätze 
des modernen Städtebaus mit den konventio- 
nellen Ideen der Gartenstadtbewegung ver- 
bunden werden. Andeutungsweise läßt sich 
hier bereits die Funktionstrennung von 
Wohnen / Freizeit / Arbeit / Verkehr 
erkennen, die drei Jahre später von der 
internationalen Architektenorganisation 
CIAM in der Charta von Athen 1933 
ausgeführt wird. 
Ganz im Sinne der wenig später von den 
Nationalsozialisten verfolgten Konzeptionen 
spricht Arntz von „ländlichen Industriear- 
beiter-Siedlungen“ als „bodenständige Gar- 
tenheimstätte“ oder von „gartenmäßiger Sied- 
lung“. wobei er weiter ausführt: 
„Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, daß die allgemeine 
Steigerung der Gütererzeugung in allen Ländern zu einer 
immer weiteren Kürzung der gewerblichen Arbeitszeit führt 
und damit gleichzeitig das rassenhygienische Ziel einer 
weitläufigeren Wohnsiedlung in Verbindung mit einer brei- 
ten Gartenkultur in größerem Umfang praktisch erreichen 
läßt, vor allem da, wo so günstige Voraussetzungen dafüı 
bestehen, wie im Saargebiet und im Siedlungsraum von 
Saarlouis“ '* 
Nach der Machtergreifung erfolgt am 13. 
Januar 1935 - 15 Jahre nach Ablauf der Völ- 
kerbundverwaltung - die Saarabstimmung, in 
der sich die Bevölkerung für einen Anschluß 
an das Deutsche Reich aussprach. Und wieder 
einmal ist der Name der Stadt Stein des An- 
stoßes: 1936 verliert Saarlouis seinen franzö- 
sisch klingenden Namen und heißt von nun an 
„Saarlautern“. 
Die ersten Kriegsjahre hatten für Saarlau- 
tern keine Auswirkungen, dagegen rief die 
letzte Hälfte des Krieges schwere Schäden her- 
vor. Zwei Bombenangriffe in den Jahren 
1942/43 sowie der verbissene Häuserkampf 
um den Westwall im Jahre 1944 haben eine 
starke Zerstörung des Gebäudebestandes der 
Innenstadt wie auch der Stadtteile Roden und 
Fraulautern zur Folge. 
Der Wiederaufbau 
Bei der deutschen Kapitulation am 8. Mai 
1945 hatten die drei Westmächte noch keine 
endgültige Einigung über die Aufteilung 
Deutschlands gefunden. Eine vorläufige Ab- 
grenzung erfolgte am 12. Juli 1945. Erst am 26. 
Juli 1945 kam es dann zu der Gestaltung der 
französischen Besatzungszone. 
Am 22. Dezember 1946 löst Frankreich das 
Saargebiet aus seiner Besatzungszone und 
vollzieht durch die Errichtung von Zollgren- 
zen gegen Deutschland den wirtschaftlichen 
Anschluß an Frankreich!?. Doch auch kultu- 
rell soll die Rückeroberung wirksam und die 
Geschichte entsprechend korrigiert werden 
können: So erhält die Stadt bereits am 14. Juli 
1945, am Jahrestag der Erstürmung der 
Bastille, wieder ihren französischen Namen 
Saarlouis und auch Straßenzüge, deren 
Namen allzu deutsch-nationalistisch klangen, 
werden umbenannt. In Erinnerung an die 
Jahre preußischer, dann nationalsozialisti- 
scher Herrschaft werden auch in Saarlouis 
Stimmen laut, die eine „vollständige Ver- 
einigung der Saar mit Frankreich“ forderten. 
So wird Anfang des Jahres 1946 eine Sektion 
des „Mouvement pour le Rattachement de la 
Sarre Aa la France“ (MRS)“ gegründet, deren 
Ziel die politische Angliederung an Frank- 
reich ist: Die Jahresversammlungen der 
gesamten Vereinigung finden jährlich in 
Saarlouis statt, wo zusätzlich noch, in 
Gedenken an den „Großen Sohn der Stadt“ 
einen bonapartistischen Marschall ein Mare- 
chal-Ney-Verein gegründet wird, der dieselbe 
Richtung verfolgt. Da in Saarlouis die Idee 
des Anschlusses an Frankreich besonders 
stark getragen wird, sieht die französische 
Militärregierung hier eine Chance, die politi- 
sche Orientierung der Saarländer in ihrem 
Sinne zu steuern. Mit diesem Ziel werden denn 
auch am 18./19. Mai 1946 die französischen 
Festtage an der Saar „gefeiert“, zu denen die 
Bevölkerung mit Sonderzügen angefahren 
wird. „Bisweilen besiegt der Hunger die Tu- 
gend“, heißt es, und so wird denn auch die ko- 
stenlose Bewirtung auf dem großen Markt 
eine Attraktion ersten Ranges!*. Im Rahmen 
der Festtage findet dann auch die Enthüllung 
eines Marschall-Ney-Denkmales statt, am 19. 
Mai schließlich nimmt General König, der 
Oberkommandierende der französischen 
Truppen in Deutschland, an den Feierlichkei- 
ten teil und besucht die Stadt. 
Am weitestgehenden jedoch ist der Versuch, 
das Stadtbild selbst nach neuesten französi- 
schen Modellen umzuformen und sichtbar 
wieder in Besitz zu nehmen: Im Relief der Auf-
	        

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