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Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1530689129952
Titel:
Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1530689129952_1930_1
Titel:
Programm der Württembergischen Technischen Hochschule Stuttgart für das Studienjahr 1930/31
Jahrgang/Band:
1930
Verleger/Verlag:
Greiner & Pfeiffer, Druckerei u. Verlagsanstalt
Erscheinungsjahr:
1930
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
UASt-DD1-068
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
C. Lehrgegenstände
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Mathematik, Mechanik und Geodäsie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Demokratische Aristokratie und aristokratische Demokratie
  • Der Erbinstinkt
  • Die Tendenz des Parteiwesens nach der größten Zahl
  • Teil I: Ätiologie des Führertums
  • A. Technisch-administrative Entstehungsursachen
  • B. Psychologische Entstehungsursachen
  • C. Intellektuelle Entstehungsursachen
  • Teil II: Der tatsächliche Herrschaftschaftscharakter der Führer
  • Die Stabilität des Führertums
  • Die Presse als Machtmittel der Führer
  • Das Verhältnis der Führer zu den Massen in der Praxis
  • Bureaukratismus und Zentralismus im Parteiwesen
  • Der Kampf zwischen den Führern um die Macht
  • Teil III: Psychologische Rückwirkungen der Massenführung auf die Führerschaft
  • Die psychologische Metamorphose der Führerschaft
  • Die bonapartische Ideologie
  • Gleichsetzung von Partei und Person
  • Teil IV: Soziale Analyse der Führerschaft
  • Einleitung
  • Typologie der der Bourgeoisie entstammenden sozialistischen Führerschaft
  • Die durch die Organisation hervorgerufenen sozialen Veränderungen
  • Das Abhebungsbedürfnis in der Arbeiterschaft
  • Die Arbeiterführerschaft proletarischer Abstammung
  • Die sogenannte Akademikerfrage und das Bedürfnis nach dem intellektuellen Element in den Arbeiterparteien
  • Teil V: Versuche zur präventiven Verhinderung der Macht der Führer
  • Das Referendum
  • Das Postulat der Entsagung
  • Die Prophylaxe des Syndikalismus
  • Die Prophylaxe des Anarchismus
  • Teil VI: Synthese
  • Die konservative Basis der Organisation
  • Die Demokratie und das eherne Gesetz der Oligarchie
  • Schlußbetrachtung
  • Register
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

354 
Soziale Analyse der Führerschaft 
und ökonomischen Entfremdung die geistige auf dem Fuße folgen 
muß 1 )- Manche sozialökonomisch „gehobenen” Exarbeiter 
existenzen bleiben zwar Zeit ihres Lebens ex corde „Sozia 
listen” 2 )- In diesem Falle ist der Exarbeiter genau wie der bürger 
liche Überläufer ein „Ideologe”; seine Mentalität entspricht nicht 
der von ihm eingenommenen Gesellschaftsstellung. Bei anderen 
hingegen geht der Prozeß derVerbourgeoisierung mit Windeseile 
vor sich. Natürlich geht er desto langsamer vonstatten, je tiefer 
das sozialistische Dogma im Herzen des einzelnen Wurzel ge 
schlagen hat. Häufig mag der soziale Umwandlungsprozeß durch 
eine vererbte Stabilität sozialistischer Gesinnung 3 ) - der ver 
änderten Lebensstellung zum Trotz bleiben Kinder und Kindes- 
kinder kämpfende Mitglieder der Arbeiterpartei — sogar neutra 
lisiert zu werden. Die Logik und die Empirie der Tatsachen 
aber lehren uns, daß das seltene Ausnahmen sind. Auch wenn 
der entproletarisierte Sozialist selbst noch ehrlicher Anhänger 
der Arbeiteremanzipation bleibt und als sozialdemokratischer 
Redakteur oder Abgeordneter in Ehren ergraut, seine Kinder, 
und zwar nicht nur die weiblichen Geschlechtes, hängen sich in 
der Klasse, in die die soziale Erhöhung des Vaters sie hinein 
geschoben, nicht bloß materiell fest, sie werden auch ideell von den 
Mitgliedern ihrer nunmehrigen Klasse bald ununterscheidbar 4 ). 
Sie heiraten z. B. fast durchweg nicht alte, sondern neue Klassen 
genossen des Vaters. Das einzige, was den Vater noch mit der 
Arbeiterklasse verknüpft hatte, der Glaube an das politisch- 
') So auch August Bebel in der erwähnten Rede auf dem Partei 
tag zu Dresden. Protokoll, 1. c., p. 230. 
2 ) Vgl. p. 263. 
3 ) Vgl. p. 311. 
4 ) Freilich ist das keine absolute Erscheinung. Es gibt Fälle, wo 
selbst die Kinder von verhältnismäßig sehr stark „gehobenen” Exi 
stenzen entweder wieder Lohnarbeiter werden wollen, oder, weil der 
Gehalt des Vaters, zumal bei Kinderreichtum, zu einer „standesgemäßen” 
Erziehung der Kinder doch nicht ausreicht, werden müssen. Wir haben 
sozialdemokratische Abgeordnete und Redakteure gekannt, deren Söhne 
sich als Schmiede in der Fabrik und deren Töchter sich in bescheidenen 
Stellungen am Theater (Ballett) durchschlagen mußten.
	        

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