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Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1914)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1914)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1530689129952
Titel:
Personal- und Vorlesungsverzeichnisse der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1530689129952_1936_1
Titel:
Technischen Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis für das Studienjahr 1936/37
Jahrgang/Band:
1936
Verleger/Verlag:
Buchdruckerei Karl Scharr Vaihingen a. d. F. Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1936/37
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
UASt-DD1-075
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
G. Vorlesungen und Uebungen
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Abteilung für Chemie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamte Baugewerbe
  • Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1914)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Elfter Jahrgang. No. 1.
  • Elfter Jahrgang. No. 2.
  • Elfter Jahrgang. No. 3.
  • Elfter Jahrgang. No. 4.
  • Elfter Jahrgang. No. 5.
  • Elfter Jahrgang. No. 6.
  • Elfter Jahrgang. No. 7.
  • Elfter Jahrgang. No. 8.
  • Elfter Jahrgang. No. 9.
  • Elfter Jahrgang. No. 10.
  • Elfter Jahrgang. No. 11.
  • Elfter Jahrgang. No. 12.
  • Elfter Jahrgang. No. 13.
  • Elfter Jahrgang. No. 14.
  • Elfter Jahrgang. No. 15.
  • Elfter Jahrgang. No. 16.
  • Elfter Jahrgang. No. 17.
  • Elfter Jahrgang. No. 18.
  • Elfter Jahrgang. No. 19.
  • Elfter Jahrgang. No. 20.
  • Elfter Jahrgang. No. 21.
  • Elfter Jahrgang. No. 22.
  • Elfter Jahrgang. No. 23.
  • Elfter Jahrgang. No. 24.
  • Elfter Jahrgang. No. 25.
  • Elfter Jahrgang. No. 26.
  • Elfter Jahrgang. No. 27.
  • Elfter Jahrgang. No. 28.
  • Elfter Jahrgang. No. 29.
  • Elfter Jahrgang. No. 30.
  • Elfter Jahrgang. No. 31.
  • Elfter Jahrgang. No. 32.
  • Elfter Jahrgang. No. 38.
  • Elfter Jahrgang. No. 39/44.
  • Elfter Jahrgang. No. 45/52.
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

264 
BAUZEITUNO 
Nr. 39/44 
einschließlich derjenigen für Betriebsüberwachung, des 
Verfahrens bei den Oberversicherungsämtern und dem 
Reichsversicherungsamt, sowie der ärztlichen Untersuch 
ungen beliefen sich auf 133161 Mk. oder 19,88 °/o der 
gezahlten Entschädigungen, während das Gesamtver 
mögen der Berufsgenossenschaft auf 31. Dezember 1913 
2252886 Mk. betragen hat. Seit Bestehen der Berufs 
genossenschaft (1. Oktober 1885) sind von 33930 zur 
Anzeige gekommenen Unfällen 11 236 ersatzpflichtig ge 
worden. ;Diefür letztere bezahlten Entschädigungen beliefen 
sich bis 31. Dezember 1913 auf 9920 550 Mk. 
Bei der mit der Berufsgenossenschaft verbundenen 
Zweig an st alt, bei welcher die Versicherung solcher 
Personen gegen Unfall erfolgt, welche bei der Ausführung 
von nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten (Regiebauten) 
beschäftigt werden, kamen im Jahre 1913 62 Unfälle zur 
Anmeldung, wovon 15 ersatzpflichtig wurden. An Unfall 
entschädigungen sind in dem Geschäftsjahr 26 636 Mk. 
für insgesamt 166 Unfälle (151 aus früheren Jahren und 
15 aus dem Jahre 1913) von der Zweiganstalt gezahlt 
worden, während seit dem Bestehen (1. Januar 1888) 
insgesamt 448251 Mk. an Unfallentschädigungen zur Aus 
zahlung gelangten. Die Prämieneinnahmen für ausgeführte 
Regiebauarbeiten betrugen im Jahre 1913 Mk.50 181 woge 
gen der Vermögensstand der Zweiganstalt auf 31. Dezember 
1913 die Summe von 228465 Mk. erreicht hat. 
Berufsgenossenschaft und Zweiganstalt zusammen: 
Ausbezahlte Unfallentschädigungen . . 10368801 Mk. 
Gesamtvermögen am 31. Dezember 1913 2481351 Mk. 
ln den Ausschuß zur Prüfung der Jahresrechnung für 
das Jahr 1914 wurden gewählt die Herren G. Busch, 
Bauwerkmeister, Stuttgart; Paul Barth, Architekt, Stuttgart 
und L. Fahrion, Bauwerkmeister, Feuerbach. 
Arbeitsgemeinschaft zwischen Arbeitgebern und 
Arbeitnehmern im Baugewerbe. Die großen Arbeit 
geber und Arbeitnehmerverbände des Baugewerbes und 
der Baunebengewerbe haben am 13. Oktober 1914 in 
Berlin eine Arbeitsgemeinschrft gebildet, welche danach 
streben soll, zur Erhaltung der Volkskraft während des 
Krieges die darniederliegende Bautätigkeit möglichst zu 
heben. Die Arbeitsgemeinschaft wendet sich zu diesem 
Zweck an die Behörden des Reiches und der Bundes 
staaten und an die Gemeinden mit der dringenden Bitte, 
die schon beschlossenen Bauten auszuführen und um 
gehend Mittel für weitere Bauten bereitzustellen. Sie 
wird ferner bei den in Betracht kommenden kapitalkräf 
tigen Stellen auf eine Erleichterung der Kapitalbeschaf 
fung zur Wiederbelebung der privaten Bautätigkeit hin 
wirken. Sie wird weiter eine planmäßige Vermittlung 
der Arbeitskräfte, insbesondere für den Wiederaufbau der 
durch den Krieg verwüsteten Landesteile anstreben. Sie 
wird die Behörden ersuchen, von den Uebernehmern ge 
werblicher Arbeiten die Innehaltung der tariflichen und 
ortsüblichen Arbeitsbedingungen zu verlangen, um die 
Kaufkraft der Bevölkerung zu erhalten. Um einer mög 
lichst großen Zahl von Arbeitgebern und Arbeitnehmern 
Verdienst zu verschaffen, wird es den örtlichen Verbänden 
anheimgestellt, sich über eine zweckmäßige Verkürzung 
der Arbeitszeit zu verständigen. — Zur Durchführung 
dieser Maßnahmen bildet die Arbeitsgemeinschaft einen 
Zentralausschuß, dem 5 Mitglieder des Verwaltungsaus 
schusses des Reichsbundes baugewerblicher Arbeitgeber 
verbände und 5 Vorstandsmitglieder der beteiligten freien, 
christlichen und Hirsch-Dunckerschen Gewerkschaften an 
gehören. Es wird beabsichtigt, in den einzelnen Pro 
vinzen Bezirksausschüsse und in den größeren Arbeits 
orten örtliche Ausschüsse in ähnlicher Zusammensetzung 
zu bilden, welche sich in dauerndem Zusammenarbeiten 
der Durchführung dieser Maßnahmen widmen werden. 
Dem Reichsbund baugewerblicher Arbeitgeberverbände 
gehören rund 60000 Arbeitgeber an, den beteiligten 
Gewerkschaften rund 1 Million Arbeiter. 
Personalien 
Württemberg. Verliehen: Stadtbaurat M ö ß n e r in Lud 
wigsburg aus Anlaß seines Rücktritts vom Amt das Ritterkreu 
II. Klasse des Friedrichordens; Oberamtsbaumeister Schwarz in 
Göppingen aus Anlaß seines Rücktritts vom Amte das Verdienst 
kreuz. 
Sprechsaal 
Anfrage. Im Erdgeschoß eines Neubaues wurde ein Laden 
eingerichtet, in welchem ein Bonbon- und Schokoladengeschäft 
betrieben wird, ln diesem Laden zieht die Ware in den Schränken 
Feuchtigkeit an und wird infolge dessen weich und ungenießbar. 
Der Neubau ist an sich gut lufttrocken, doch ist der Feuchtigkeits 
gehalt der Luft in den Räumen ziemlich groß. 
Gibt es ein Mittel, um diesem Uebelstand abzuhelfen, d. h. um 
die Luft trockener zu machen, Aufstellen von Chemikalien usw. ? 
Eine Beheizung der Räume soll mit Rücksicht auf die Zuckerware 
vermieden werden 
Stärke der Brandmauer für eine Kegelbahn. § 59 der Voll 
ziehungsverfügung der Bauordnung bestimmt, daß bei einstöckigen 
Gebäuden, wenn die Mauer nicht mehr als 8 m lang ist und die 
Stockwerkshöhe das Maß von 4 m nicht überschreitet, die Brand 
mauer bis zu einer Firsthöhe von 8 m eine Stärke von mindestens 
25 cm erhalten muß, 
Nun beabsichtigt hier ein Wirt eine Kegelbahn auf der Grenze 
zu erstellen. Vorn ist die Kegelstube 5,8 m lang, welche im 
Licht 2,50 m hoch wird. Daran anschließend selbst kommt die 
Kegelbahn 16,20 m lang, welche auf der Grenze nur 2,25 m hoch 
und mit einem Dachpappedach versehen wird. Die Gesamtlänge 
der Grenze entlang ist also 22,0 m. 
Es erscheint mir in diesem Fall eine Mauerstärke von 25 cm 
für die Brandmauer ausreichend. Denn ich könnte gerade so gut 
eine Einfriedigungsmauer 2,25 m hoch einen Stein stark hersteilen, 
wogegen nichts einzuwenden wäre. 
Auf dem angrenzenden Nachbargrundstück ist kein Bauwesen, 
es könnte dort höchstens ein Hintergebäude erstellt werden, das 
aber dann entweder 2,30 m von der Grenze entfernt bleiben muß 
oder aber, wenn es an der Grenze erstellt wird, mit einer vor 
schriftsmäßigen Brandmauer zu versehen ist. 
Da dieser Fall, betr. Erbauung einer Kegelbahn, sicher auch 
anderwärts schon vorgekommen ist, wäre es mir erwünscht und 
vielleicht auch für andere von Wert, wenn mitgeteilt würde, wie 
die Brandmauerstärke vorgeschrieben wurde. Zur weiteren Er 
läuterung schließe ich den Plan bei. 
Stadtbaurat Mößner. 
Verantwortlich: Karl Schüler, Stuttgart, Richard Gebhardt, Stuttgart. 
Druck: Gustav Stürner in Waiblingen.
	            		
STUTTGART DTOM 15.Dezember 1914 FÜR WÜRTTEMBERG BRDEN* HESSEN* BL- SHSS LOTHRINGEN* Alle Rechte Vorbehalten. Friedhofanlagen Die sich sehr rasch entwickelnde Gemeinde Ensberg OA. Maulbronn mußte wegen Ueberfüllung des alten Fried hofs, der sich noch nach alter Sitte um die Ortskirche gruppiert, neue Gelegenheit schaffen, ihre Toten unter zubringen. Eine Vergrößerung des so ideal gelegenen alten Friedhofs war nicht möglich, weil die Baustraßen des neuen Ortsteils bereits den alten Friedhof berührten. In dem in nordöstlicher Richtung vom Enztal ab gehenden, still und idyllisch gelegenen Seitental, das an seiner Ausmündung ins Enstal einen größeren Teil des Ortes aufnimmt, wurde etwa 5 Minuten vom Ort entfernt, an einer sanft ansteigenden Berghalde, am Rande des Waldes, der Platz für den neuen Friedhof bestimmt. Der Eingang erhielt eine besondere Betonung durch die zu beiden Seiten desselben angeordneten Torhäuschen, von denen das linke als Leichenhaus dient, während das rechte einen Geräteraum für den Totengräber und einen Abort enthält. Den Abschluß des Hauptweges gegen die Rückseite des Friedhofes bildet die als Unterstandsraum dienende Kapelle. Dieselbe bietet Raum für 200 Personen. Für den Geistlichen und die Sänger ist im Chor der Kapelle ein Podeum eingebaut, über welchem sich, auf Freipfosten gestützt, der Boden zum Läuten der Glocke befindet. Die Wände der Kapelle sind aus Beton und Backstein gemäuer erstellt, und innen und außen verputzt. Die Decke, die sich im vorderen Teil der Kapelle bis in das Dach hochzieht, ist aus Bretterschalung mit Deckleisten gefertigt. Der Boden ist aus Terrazzo hergestellt. Die Farbengebung der Wände und Fenster ist dem Ernst des Raumes entsprechend ruhig und schlicht, vorherrschend sind die Farben schwarz und violett, mit grünem Dekor. Das Aeußere der Kapelle, mit ihren schlichten ro manischen Formen, ihrem steilen Ziegeldach mit dem altertümlichen Glockentürmchen, das Ganze, wie mit dem Gelände verwachsen, ergibt einen anheimelnden Eindruck. Die Baukosten betragen ohne Grunderwerb 18000 M. Unsere weiteren Abbildungen zeigen die 1913/14 neu erbaute Friedhofkapelle und Leichenhaus mit späterem Krematorium in Böblingen. Die ganze Anlage ist groß zügig und darf als schöne Leistung der Gemeinde Böb lingen angesprochen werden. Um einen hochaufstrebenden Hauptbau gliedern sich in zweckentsprechender Weise die verschiedenen not wendigen Nebenräume, Leichenraum, Sezierraum, Zimmer für Geistliche, Aborte etc. Die Formgebung am Aeußern und im Innern ist eine ruhige und bringt den notwendigen ernsten und würdigen Charakter voll zum Ausdruck. rg. Architekt: Ch. Aichelin Mühlacker Friedhof anlage Enzberg Gesamt ansicht

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