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Mitschrift der Vorlesungen zu Technische Baukonstruktionslehre von [Conrad Dollinger] und Geodäsie von [Ernst Hammer] durch Ludwig Kieninger 1897-1899 (Bd. 19, 1897)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitschrift der Vorlesungen zu Technische Baukonstruktionslehre von [Conrad Dollinger] und Geodäsie von [Ernst Hammer] durch Ludwig Kieninger 1897-1899 (Bd. 19, 1897)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1532432313942
Titel:
Mitschriften und Skripte von Vorlesungen an der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Mitschriften und Skripte von Vorlesungen
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1532432313942_19
Titel:
Mitschrift der Vorlesungen zu Technische Baukonstruktionslehre von [Conrad Dollinger] und Geodäsie von [Ernst Hammer] durch Ludwig Kieninger 1897-1899
Autor:
Dollinger, Conrad von
Hammer, Ernst
Beteiligte Person:
Kieninger, Ludwig
Jahrgang/Band:
Bd. 19, 1897
Erscheinungsjahr:
1897-1899
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
UASt 60/19
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Mitschriften und Skripte von Vorlesungen

Kapitel

Titel:
Baukonstruktionslehre von [Conrad Dollinger]. Wintersemester 1898/99
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Schwabenalb und ihr geologischer Aufbau
  • Einband
  • Titelseite
  • Widmung
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Einleitung
  • I. Begriff und Entstehung der Schwabenalb
  • Geognotische Karte der Juraformation
  • II. Beschreibung der drei Hauptglieder der schwäb. Alb und ihrer wichtigsten Vorkommnisse
  • III. Die Geschichte der Schwabenalb von der Jurazeit bis zur Gegenwart
  • Register
  • Werbung
  • Geognotische Karte von Württemberg, Baden und Hohenzollern
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Wohl hat jeder der vorhin genannten Teile des Gebirgs 
auch wieder seine Besonderheiten. So erscheint namentlich 
der ganze Zug von Genf bis Aarau als ächter Kettenjura 
und zwar in der Art, daß 3, 4 und noch mehr solche Ketten 
neben einander herlaufen und die schönsten Faltenthäler 
bilden, die man sich denken kann. Er stellt von der Schweizer 
Seite aus betrachtet, eine ununterbrochene, kaum je von 
einer Scharte durchfurchte Riesenmauer dar, welcher auch nir⸗ 
gends jene schönen Kegelberge vorliegen, wie dies für Schwa— 
ben so bezeichnend ist. Von Aarau bis zum Rhein dagegen 
Basel —Schaffhausen) besteht das Gebirge aus lauter auf— 
und übereinander gelegten Schollen oder Tafeln, weshalb 
die Schweizer hier den sehr treffenden Namen des „Tafel— 
jura“ eingeführt haben. Mit dem Uebergang uͤber den 
Rhein bei Schaffhausen ändert sich das Gepräge abermals; 
denn der Hohe Randen, der recht eigentlich dort die Brücke 
zwischen Schweizer- und Schwabenjura bildet, trägt schon 
ganz die Formen unserer heimischen Albberge und dieses 
Gesicht behält das Gebirge bis nach Franken hinein bei, 
nur daß die Berge stets niederer, die Schichten, aus denen 
sie sich zusammenfetzen, immer dünner werden. Auch diese 
Erscheinung kommt dem ganzen Jurazug zu; denn während 
derselbe in der Westschweiz bis zu 1300, ja 1500 m Höhe 
ansteigt (Dole, Weißenstein, Belchen), bei Baden im Aargau 
noch Kuppen von 1100— 1200 m aufweist (Lägern), in 
der Balinger Gegend die Höhe der Albberge rund 1000, in 
der Kirchheim —Göppinger 700 —800, bei Aalen Bopfingen 
aber nur noch etwa 600 m betragen, verflacht sich das 
Gebirge im bayrischen Franken immer mehr, bis es am 
Main mit 3—400 m u. d. M. abbricht und verschwindet. 
Was die landschaftliche Schönheit betrifft, so hat 
ohne Zweifel Schwaben den Löwenanteil bekommen; denn 
nirgends mehr sonst zeigt der Jura die prächtigen Thäler 
und Schluchten, Kegelberge und Felsvorsprünge wie in un—⸗ 
serer Heimat. Auch hat die letztere noch die ganz besondere 
Auszeichnung erhalten, daß an ihren beiden Endpunkten, an 
der südwestlichen wie an der nordöstlichen Ecke der Schwa— 
benalb, im Hegau wie im Ries mächtige Versenkungen, 
große, fast kreisrunde Einbrüche stattgefunden haben und
	            		
9 infolge davon feuerflüssige Massen aus dem Erdinnern empor— gedrungen sind, deren Ueberbleibsel heute noch in dem für die Alb so ganz fremdartigen Gestein von Basalt und Trachyt vor uns liegen, wie denn auch in der Mitte unserer Alb GKirchheim — Reutlinger Gegend) ähnliche Erscheinungen uns begegnen, die freilich hier ganz andere Formen angenommen haben. Und doch ist der Landschaftscharakter des ge— samten Jura, namentlich wenn wir an die Pflanzenwelt denken, fast durchweg derselbe. Ueberall treffen wir Laubholz, überall die bezeichnenden, kalkholden Gräser, Blumen und Sträucher, überall die mit denselben sich vergesellschaf— tenden Vertreter aus der niederen Tierwelt (Insekten, Schmetterlinge, Schnecken und dgl.). Das hängt aber we— sentlich mit dem Gestein, d. h. also der Bodenbeschaffenheit des „Jura“ als eines ausschließlichen Kalkgebirges zu— sammen. Daher überall auf der Höhe die Trockenthäler und wasserlosen Flächen, überall an den Rändern die schroffen, weißschimmernden Felsen, überall im Innern die Höhlen und Klüfte, überall in den Thälern die klaren Quellen und Bäche mit ihren Tuffsteinablagerungen u. s. w. Dies aber führt uns von selbst weiter zu der Frage nach der Entstehung und Bildung der Alb oder, wie wir jetzt richtiger sagen, des Jura, ein Name, der, ursprünglich der Wissenschaft und zwar der Geologie entnommen, sich nachgerade in unserem Volksmund völlig eingebürgert und eingelebt hat. Mit vollem Recht, denn er zeigt an, daß der gesamte Schichtenkomplex, der die Höhenzüge von Lyon bis Bamberg zusammengefetzt, einer und derselben Gesteinsbildung, nämlich eben der „Jura— formation“ angehört. Und zwar darf man dabei, wie gesagt, nicht bloß an die eigentlichen Kuppen oder Bergzüge denken, vielmehr gehören hiezu auch die sämtlichen Gesieins— massen, welche z. B. bei uns in Schwaben das der „Alb“ zur Seite gehende Vorland sowie die ihr vorgelagerten Hügelreihen bilden. Da nun, wiederum hauptsächlich bei uns, diese ver—⸗ schiedenen, über einander gelagerten Gesteinsschichten schon

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