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Erläuternder Text (Textband)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Erläuternder Text (Textband)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1535543899932
Titel:
Praktische Baustil- und Bauformenlehre
Untertitel:
auf geschichtlicher Grundlage; drei Bände systematischer Abbildungen nebst kurzen Erläuterungen, als Stoff für den Unterricht und für Übungen an technischen Schulen, sowie zum Selbststudium
Autor:
Egle, Joseph von
Personen:
Egle, Joseph von
Verleger/Verlag:
Konrad Wittwer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1916
Sprache:
deutsch
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ka 242
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1535543899932_Text
Titel:
Erläuternder Text
Autor:
Fiechter, Ernst Robert
Jahrgang/Band:
Textband
Verleger/Verlag:
Wittwer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1916
Umfang:
146 Spalten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ka 242-Text
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
Erster Band. Baustile des Altertums, hauptsächlich der Griechen und Römer.
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Abteilung IV. Griechische Baukunst.
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Praktische Baustil- und Bauformenlehre
  • Erläuternder Text (Textband)
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Erster Band. Baustile des Altertums, hauptsächlich der Griechen und Römer.
  • Abteilung I. Vorgeschichtliche Altertümer.
  • Abteilung II. Ägyptische Baukunst.
  • Abteilung III. Babylonisch-assyrische und persische Baukunst.
  • Abteilung IV. Griechische Baukunst.
  • Abteilung V. Römische Baukunst.
  • Zweiter Band. Baustile vom 4. bis 13. Jahrhundert.
  • Dritter Band. Gotische Baukunst.
  • Orts- und Sachverzeichnis.
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Abteilung III. — Abteilung IV. 
Nachbildungen der Architekturformen an den Königs 
gräbern von Persepolis (Tafel 8), wo getreu der 
Wirklichkeit eine offene Säulenhalle zwischen die 
festen Mauerkörper der Eckpfeiler oder Eckräume 
eingespannt erscheint. Ecksäulen waren bei solchen 
Bildungen natürlich ausgeschlossen, und Giebel auch. 
Ähnlich wie der persischen Architektur eine 
ursprüngliche Holzarchitektur zugrunde liegt, ist 
auch bei der griechischen Baukunst der Holzbau 
älterer Zeit für die Entwicklung der Formen maß 
gebend geworden (Fig. 2—4); doch entsprechen 
Fig. 2 u. 3 nicht den Vorstellungen, die die neuere 
Kritik an Hand der genaueren Kenntnisse und 
neueren Ausgrabungen (Thermos) sich gebildet hat. 
Die Triglyphen sind nicht Balkenköpfe, sondern 
bilden mit den Metopen einen in den Organismus 
eingeschobenen Fries, der vermutlich aus der For 
menwelt der kretisch-mykenischen Kunst herüber 
genommen worden ist. Die Bildung der Mutuli 
und Viae ist durch den Vorgang eines Bohlensparren 
daches, bei dem eine obere Bohlenschicht die Zwi 
schenräume einer unteren überdeckte, zu erklären. 
Dabei finden auch die »Tropfen« eine sinngemäße 
technisch richtige Erklärung. 
Fig. 5 u. 6. Von der Bedeutung des Sattelholzes 
als konstruktives Motiv des ionischen Kapitells 
wurde schon gesprochen. Die Anregung zur Voluten 
bildung gab die viel ältere Bildung von Blüten- 
(LilienP)Kapitellen ägyptischer Herkunft, Formen, die 
sich im syrisch-phönikischen Kunstkreis und im 
sog. äolischen Kapitell manifestierten und in der 
Kleinkunst bis in späte Zeit eine große Rolle 
spielten. Fig. 5 b gibt aber eine unrichtige Vor 
stellung, da der Schaftabschluß, der assyrisch-hetti- 
tische Blattüberfall, fehlt, über welchen das Sattel 
holz erst gelegt worden ist. 
Fig. 7—9. Die lykischen Felsengräber zeigen 
uns die Form hölzerner Riegelhäuser gleichsam ver 
steinert. Die übereinandergelegten, überplatteten 
Balken, deren Enden vorstehen, sind in Stein nach 
gebildet, ebenso die hochkantig gestellten, eng 
gereihten Deckenbalken, und darüber die einfachen 
Rundhölzer und die Verkleidung für den Lehm 
estrich. Der Giebel, ohne Konstruktionseinzelheiten, 
verrät seinen griechischen Ursprung. Die Gräber 
gehören dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. an. Die 
Felder zwischen dem Riegelwerk sind auf der 
Schauseife mit tiefen Füllungen gegliedert, an den 
Seiten glatt geschlossen (also vermutlich ist Lehm 
steinausmauerung bei den wirklichen Häusern üb 
lich gewesen). Mehrfach ist statt des Giebels ein 
steiles, gewölbtes Dach aufgesetzt. Man vermutet, 
daß seine Gestalt von Laubhütten, wie sie im Orient 
auf flache Dächer gestellt wurden, entnommen sei. 
Jedenfalls ist die konstruktive Durchbildung nicht so 
klar wie beim Unterbau, sondern scheint mehr nur 
formal angeglichen; immerhin ein sicheres An 
zeichen, daß diese Dachform etwas Hinzugekom 
menes bedeutet. Sie wird später vom griechischen 
Giebel völlig verdrängt. 
Abteilung IV. Griechische Baukunst. 
Zeitabschnitte der griechischen Baukunst: 
Archäische Zeit bis 510 v. Chr. 
Vorklassische Zeit 510—460. 
Klassische Zeit 460—403. 
Nachklassische Zeit 403—338. 
Hellenismus 338—30 v. Chr. 
Tafel 1. Felsengrab zu Telmissus. Diese 
kleine aus dem Felsen gehauene Fassade eines 
ionischen Antentempels ist bezeichnend für eine 
Anzahl von kleinasiatischen Grabfassaden, die 
das Motiv eines griechischen Tempels mit Giebel 
mehr oder weniger getreu nachahmen. Unser Bei 
spiel zeigt eine ionische Front: Säulen mit attischen 
Basen auf Plinthen, stumpfen Volutenkapitellen, 
darüber ein zweiteiliges Gebälk nach altionischer 
Art ohne Fries, und endlich einen Giebel mit 
primitiv angedeuteten Akroterien. Das kleine Mo 
nument ist durchaus nicht altertümlich, es bewahrt 
nur einige altertümliche ionische Züge: Gesims 
ohne Fries, großer Zahnschnitt und hohe Basisform. 
Tafel 2. Fig. 1. Templuminantis. Das 
ist die Urform des Tempels, das alte Herrenhaus 
oder Megaron. Seine Gestalt liegt der Cella der 
griechischen Tempel fast überall zugrunde. 
Fig. 2. Prostylos. Die Vorhalle bleibt seit 
lich offen, 4 Säulen tragen den Giebel. 
Fig. 3. Templum in antis mit Posticum, 
d. h. mit Hinterhalle. Diese hintere Halle ist 
lediglich aus Gründen der Symmetrie, des gleichen 
Wertes beider Giebelseiten zugefügt; kultlich hat 
sie keine Bedeutung. 
Fig. 4. Amphiprostylos. Das Motiv der 
viersäuligen Vorhallenfront wird rückwärts wieder 
holt aus dem gleichen Grund wie bei Fig. 3; ja 
es ist noch dringender notwendig, es zu wieder 
holen, wenn man sich die unerfreuliche Einhüftig- 
keit der Seitenansicht bei Fig. 2 vorstellt. 
Fig. 5. Peripteros. Um die Cella, die hier 
die Form des zweistirnigen Templum in antis hat 
(Fig. 3) ist eine Ringhalle gelegt. An den Giebel 
seiten je 6, an den Langseiten je 13 Säulen (Eck 
säulen doppelt gezählt). Das ist die normale Grund 
rißform des griechisch-dorischen Tempels im 5. Jahr 
hundert v. Chr. Gewöhnlich wird der Abstand 
vor dem Pronaos etwas größer gemacht als vor 
11 
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