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Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 1, 1919)

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Bibliografische Daten

Volltext: Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 1, 1919)

Monografie

Persistenter Identifier:
1537772834592
Titel:
Die Königlich Württembergischen Staatseisenbahnen
Untertitel:
Rückschau auf deren Erbauung während der Jahre 1835-1889 unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen, technischen und finanziellen Momente und Ergebnisse
Autor:
Morlok, Georg von
Verleger/Verlag:
Deutsche Verlags-Anstalt
Erscheinungsort:
Stuttgart, Leipzig, Berlin, Wien
Erscheinungsjahr:
1890
Umfang:
VIII, 234 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Ma 315
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
V. Bauperiode
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Verzeichnis der Steigungen, Längen, Bogenhalbmesser und wichtigen Bauten auf der Gäubahn
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen
  • Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 1, 1919)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis des I. Jahrgangs, 1919
  • Heft 1, 10. Januar 1919
  • Heft 2, 24. Januar 1919
  • Heft 3, 10. Februar 1919
  • Heft 4, 24. Februar 1919
  • Heft 5, 10. März 1919
  • Heft 6, 24. März 1919
  • Heft 7, 10. April 1919
  • Heft 8, 24. April 1919
  • Heft 9, 10. Mai 1919
  • Heft 10, 24. Mai 1919
  • Heft 11, 10. Juni 1919
  • Heft 12, 24. Juni 1919
  • Heft 13, 10. Juli 1919
  • Heft 14, 24. Juli 1919
  • Heft 15, 10. August 1919
  • Heft 16, 24. August 1919
  • Heft 17, 10. September 1919
  • Heft 18, 24. September 1919
  • Heft 19, 10. Oktober 1919
  • Heft 20, 24. Oktober 1919
  • Heft 21, 10. November 1919
  • Heft 22, 24. November 1919
  • Heft 23, 10. Dezember 1919
  • Heft 24, 24. Dezember 1919
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

BARTNING, Von den zwei Bauherren der Siedlung. 
Von den zwei Bauherren der Siedlung. 
Von Otto Bartninq. 
\V "engen bauen heißt praktischen Raum- 
bedarf erfüllen und seine Erfüllung als 
eine in sich selbst ruhende Gestalt darstellen. 
Das Schaffen soll beide Tätigkeiten untrennbar 
vereinigen, die Betrachtung vermag sie zu unter- 
scheiden. Auch bei unserem Thema der Volks- 
wohnung werden wir daher in den Spalten dieser 
Zeitschrift häufig die dästhetisch-künstlerische 
und die praktisch-soziale Seite der Aufgabe 
einzeln betrachten, ohne darüber die im Werke 
untrennbare Einheit je aus dem Auge zu 
verlieren. 
Wie steht der Architekt zur praktischen 
Seite seiner Aufgabe? Es genügt nicht, daß er 
das Wissenswerte weiß, das Wünschenswerte 
begreift, daß er sichtend, ordnend, zusammen- 
fassend den Bedingungen der Aufgabe gegen- 
übersteht, er muß vielmehr den Abstand 
zwischen sich und der Aufgabe, zwischen sich 
und dem die Aufgabe verkörpernden Bauherrn 
ganz überspringen, muß sich so mit ihm gleich- 
setzen, wie der Dichter mit seinen Gestalten, wie 
der Schauspieler mit seinen Rollen. Der Architekt 
will also nicht nur dies oder jenes Bauwerk 
als den Ausdruck seines künstlerischen Wollens, 
sondern ihm wird die an sich fremde praktische 
Aufgabe zu seinem eigenen innigsten Wunsche. 
Nur so wird der natürliche Zwiespalt aller 
angewandten Kunst zwischen künstlerischem 
Formwillen und praktischem Erfordernis 
durch Personalunion aufgehoben, die unfreie 
Kunst wird subjektiv frei, und jede bewußte 
oder unbewußte Formgebung nähert sich der 
endgültigen Gestaltung der praktischen Auf- 
gabe. 
Wer zum Beispiel die überzeugende Gestalt 
eines Thronsaales schuf, der mußte im Geiste 
auf dem Sessel thronen und zugleich vor seinen 
Stufen knien, mußte in einem Winkel seines 
Herzens absolutistisch und untertänig sein. Wer 
eine Kirche baut, muß im Geiste das Abend- 
mahl austeilen und empfangen, sonst wird seine 
Kirche ein rein ästhetisches Werk oder eine rein 
praktische Zweckerfüllung, aber kein Ausdruck. 
Während der Architekt das Wohnhaus eines 
reichen Mannes baut, ist er selbst reich und 
kennt kein höheres Ziel, als totes Geld in edelste 
Gestalt, Wüsten in Paradiese zu verwandeln. 
Während er das Haus eines minder Bemittelten 
baut, ist er selbst mittellos und setzt seinen 
ganzen Stolz in die gemessene Sprache der Ein- 
fachheit. 
Jeder Architekt, der dieses vielfältige Be- 
sitzen und Erleben kennt, weiß, daß diese schein- 
Jar charakterlose Beweglichkeit urecht ist, denn 
ar kennt den ehrlichen Schmerz, das stille Ver- 
jeren, wenn die Zeit der fertigen Ablieferung 
ı1eranrückt. 
Innerlich echt bleibt diese Beweglichkeit 
les Architekten gegenüber der praktischen Auf- 
zabe genau in dem Umfange, den seine aus 
3igener Sehnsucht und Erfahrung genährte Vor- 
stellungkraft umspannt, durch die er mit der 
Bauaufgabe, mit dem Bauherrn ganz eins wird. 
Wer ist in diesem Sinne der Bauherr der 
Zleinsiedlung? Der Staat, die Gemeinde, die 
Industriegesellschaft, die Terraingenossenschaft, 
ler gemeinnützige Bauverein? Sie „wollen‘“ die 
Siedlung aus kriegerischer Gier auf Kindersegen, 
aus kaufmännischer Klugheit, aus Angst vor den 
Jnzufriedenen, aus patriarchalischem Wohl- 
wollen, aus allgemein kultureller Humanität. 
[ch wähle deutliche Worte, nicht um den Bau- 
ıerrn zu schelten, der so wollen darf und muß, 
‚ondern um den Architekten zu schelten, der 
n der Erfüllung allein dieses Wollens seine 
zanze Aufgabe sieht. Auch wenn — neben not- 
wendigerBerechnung und berechtigten Zwecken — 
ıchte Nächstenliebe den Schutzherrn der Sied- 
‚ung treibt, und dieser Fall ist gerade in der 
ındustrie nicht so selten, als man meint, und 
wenn der Architekt diese Gesinnung des Bau- 
nerrn ganz zu der seinen macht, überspringt er 
loch nicht den letzten verhängnisvollen Abstand 
zwischen sich und der Aufgabe.. Mit jenem 
verdammten Wohlwollen gibt er „den Leuten‘‘ 
3ine heiztechnisch vorteilhafte Wohnküche, con- 
z;ediert väterlich „dem kleinen Manne“ die un- 
verständliche Schrulle der guten Stube, und 
nacht die Kolonie nach außen so angenehm und 
ınsehnlich, daß der Bourgeois beim Sonntags- 
;paziergang sich nicht sozial zu beunruhigen 
araucht, ‚Siedlungen, die aus diesem Geiste 
wachsen, sind tot; die Arbeiterfamilie führt in 
lem noch so praktisch berechneten, noch so 
zeschmackvoll ausgestatteten Gehäuse ein fremd- 
artiges Leben; mißmutig zucken die Erbauer 
schließlich die Achsel über der Bewohner 
noffnungslosen Unverstand — oder gar Undank, 
wie sie es nennen, in jenem Grundirrtum des 
Wohltäters, ein Recht auf Dank zu haben. 
Diese Bewohner aber, die Familie, deren 
Dasein in 2 bis 3 Zimmern und im kleinen 
5arten sich beschließt, deren Hausmutter yanz
	        

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