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China

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: China

Monografie

Persistenter Identifier:
1537946034954
Titel:
China
Untertitel:
Eine Landes- und Volkskunde
Autor:
Wegener, Georg
Verleger/Verlag:
Verlag und Druck von B. G. Teubner
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1930
Umfang:
233 Seiten
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2G 9553
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
Schlußwort
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • China
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Das Land
  • Der Name
  • Das eigentliche China
  • Die geographische Umgebung Chinas
  • Die Grenzen
  • Die Provinz-Einteilung
  • Die Bodengestalt
  • Die Bodenschätze
  • Das Klima
  • Die Hauptströme Chinas
  • Das Volk
  • Die historische Entwicklung der Chinesen bis zur Neuzeit
  • Das heutige chinesische Volk
  • Die materielle Kultur
  • Die ideelle Kultur
  • China und die Fremden vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Revolution
  • Der Beginn des Niedergangs
  • Der Opiumkrieg
  • Die Taiping-Rebellion
  • Die Laufänderung des Hwangho
  • Der Lorcha-Krieg
  • Die Kaiserin-Witwe Tz'hsi
  • Weitere Mißerfolge der äußeren Politik
  • Der Krieg mit Japan
  • Reformbestrebungen
  • Der Staatsstreich von 1898
  • Die Zeit der Interessensphären
  • Der Boxerkrieg
  • Bis zum Tode der Kaiserin-Witwe
  • Der Sturz des Kaisertums
  • Die jüngste Entwicklung
  • Yüanschihkais Herrschaft
  • Das Chaos
  • Der Siegeslauf des Südens
  • Schlußwort
  • Literatur
  • Herkunft der Abbildungen
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Schlußwort 
229 
zuges in Mukden einem — wie man annimmt, von den Japanern vor 
bereiteten — Bombenattentat zum Opfer fiel. Die noch in Tschili 
befindlichen Truppen der übrigen Generäle wurden geschlagen oder 
vertrieben; von den Verbündeten zog als erster Gouverneur Yen- 
schihschan am 8. Juni 1928 in Peking ein. Feng und Tschiangkaischek 
folgten. Zum ersten Male in der mehrtausendjährigen Geschichte 
Chinas hatte der Süden ausgesprochen über den Norden gesiegt. Und 
nachdem auch der Befehlshaber der im Grunde noch unversehrten 
Armee Tschangtsolins in der Mandschurei, sein Sohn Tschanghsüeliang, 
sich zum Anschluß an die Nationalisten bereit erklärt hatte, war ganz 
China unter dem Zeichen der Kuomintang geeinigt. 
Die Sieger erklärten Nanking zur Residenz des neuen China 
statt Peking („nördliche Hauptstadt"), dessen Name sogar in Peping 
(„nördlicher Friede“) geändert wurde. Tschiangkaischek wurde der 
Präsident dieses neuen China, das nun in rascher Folge die amt 
liche Anerkennung der Mächte erhielt. Noch sind die fremden Ge 
sandten in ihren alten, wohl eingerichteten Quartieren in Peking, 
aber sie bereiten sich vor zur Übersiedlung in die zentral gelegene 
neue Hauptstadt. Und mit großer Energie und überraschendem Er 
folg ist die Regierung von Nanking auf dem Wege, die ungleichen 
Verträge abzuändem und China eine gleichberechtigte Stellung in der 
Welt zu geben. 
Schlußwort. 
Soweit sei die Schilderung der jüngsten Ereignisse hier geführt. 
Geschichte hat niemals ein Ende, sie ist ein unablässig weiterflutender 
Strom. Wie weit die nationalen Errungenschaften der Kuomintang 
sich behaupten werden — sie tun es heute (1929) schon über ein 
Jahr — können wir nicht Vorhersagen. Die Fülle und Größe der Auf 
gaben und Schwierigkeiten, die vor dem neuen China aufgetürmt sind, 
liegt auf der Hand. 
Wie es aber auch kommt, das Geschehene ist von einer nicht mehr 
wegzutilgenden Bedeutung. Und was auch weiterhin in China ge 
schieht, die Entwicklung wird weiter „weltgeschichtlich“ sein. Nicht 
mehr, wie in früheren Jahrtausenden, vollzieht sich die Geschichte 
Chinas abgeschlossen für sich im ostasiatischen Kulturkreis, sondern 
sie ist jetzt ein unlöslicher Bestandteil des Gesamtlebens der Mensch 
heit. Liegt doch schon darin ein deutliches Anzeichen für ein großes 
gemeinsames Geschehen bei den Völkern der Gegenwart, daß nahe 
zu gleichzeitig mit dem dargestellten Zusammenbruch des chine 
sischen Kaisertums auch die anscheinend ebenso im Volksgefühl
	        

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