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Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 127, 1972)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 127, 1972)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1545034070410
Titel:
Die Chroniken der deutschen Städte vom 14. bis ins 16. Jahrhundert
Weitere Titel:
Chroniken der schwäbischen Städte
Personen:
Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission
Herausgeber:
Bayerische Akademie der Wissenschaften. Historische Kommission
Verleger/Verlag:
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsort:
Göttingen
Erscheinungsjahr:
19XX
Sprache:
deutsch
Signatur:
2G 5003(2)
Schlagwort:
Deutschland
Stadtchronik
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1545034070410_33
Titel:
Augsburg, Bd. 8
Autor:
Roth, Friedrich
Jahrgang/Band:
1928 / 33
Verleger/Verlag:
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheinungsort:
Göttingen
Erscheinungsjahr:
Nachdr. d. 1. Aufl. 1928, 2., unveränd. Aufl. 1966
Umfang:
XII, 563 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2G 5003(2)-33
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
Paul Hektor Mairs 2. Chronik von 1547-1565
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Text
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 127, 1972)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Gesellschaft für Naturkunde
  • II. Berichte
  • III. Nachrufe
  • Nachrufe (Manfred Bezler, Karl Döttinger, Reinhold Jahn, Eugen Kauffmann, Georg Wagner)
  • IV. Abhandlungen
  • Kleine Mitteilung
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einband

Volltext

56 
Nachrufe 
sten Augenblick an begeistert durch die lebendige, klare Darstellungsweise 
der Flußgeschichte, in späteren Vorlesungen auch derjenigen des Stufen- 
landes und der quartären Vereisung, so daß aus ihm allsobald ein Student 
der Geologie wurde. So mag auch bei vielen anderen die Strahlungskraft 
des großen Lehrers und Forschers gewirkt haben. Welche Auszeichnung 
empfand man, als er eines Tages nebenbei bemerkte: „Sagen Sie Herr 
Wagner zu mir“, wenn man während eines Heimaturlaubes als freundlich 
begrüßter Gast auf der Terrasse oder im stets unaufgeräumten Arbeitszim- 
mer am Stuttgarter Viergiebelweg saß. Immer kehrte man von dort be- 
schenkt nach Hause. Später, als der Studierende und junge Doktor eigen- 
ständiger wurde, geriet man öfters aneinander und bekam den stahlharten 
Kämpfer GEORG WAGNER zu spüren; auch das förderte — den Jungen und 
den Alten. Auch der Alte gab nach, wenn man ihn überzeugen konnte. Es 
bleiben in der Erinnerung so manche Feste, auf denen der Emeritus, der 
75jährige, der 80jährige geehrt wurde. Die Erinnerung an den gesund- 
heitlich Geschlagenen taucht beklemmend auf; aber dicht dabei steht das 
Erleben der Freude des Alten darüber, daß man ihn besuchte im Tübinger 
Alterssitz, an dessen Wänden Bilder zweier junger, hoffnungsvoller Men- 
schen hingen, die dem Vater im Tode vorausgegangen waren. 
Der Bauernsohn JoHANN GEORG PyHıLIPP WAGNER wurde am 26. Juli 
1885 im fränkischen Künzelsau geboren. Von 1891 bis 1899 lernte er an 
der Seminarübungsschule seiner Heimatstadt das elementare Wissen und 
befand sich somit schon in einem Strahlungsbereich der weitergehenden 
Bildung, in dessen Kern er nahtlos übernommen wurde. 1903 verließ er 
das heimatliche Lehrerseminar, um bis 1905 an Volksschulen in Kün- 
zelsau, Stetten im Remstal, Heilbronn, Dettingen unter Teck, Bonfeld und 
Öhringen Dienst zu tun. Dem jungen Lehrer genügte diese sicherlich 
wichtige Bildungsaufgabe nicht; er wußte, daß er mehr vollbringen könn- 
te. Die Liebe zu den Naturwissenschaften war schon während seiner Se- 
minarzeit durch den damaligen Fachlehrer, den späteren Präsidenten Dr. 
FRIEDRICH REINÖHL geweckt worden; ihm hat GEORG WAGNER später eines 
seiner Hauptwerke, die „Jungen Krustenbewegungen“ gewidmet. Er hatte 
sich neben seiner beruflichen Tätigkeit als „unständiger“ Volksschullehrer 
so weit vorbereitet, daß er im Dezember 1905 in die Oberprima der Ober- 
realschule Schwäbisch Hall (er würde sagen: Hall am Kocher) eintreten 
und im Juli 1906 als Primus der Klasse die Reifeprüfung bestehen konnte, 
Seiner Wehrpflicht genügte er als Einjährig-Freiwilliger beim Infanterie- 
Regiment 180 in Tübingen. 
Nach der Rückkehr ins zivile Leben blieb er der Musenstadt gleich treu; 
er studierte von 1907 bis 1911 als Lehramtskandidat Mathematik und Na- 
turwissenschaften in der umfassenden breiten Fächerung der damaligen 
Zeit, wozu bekanntlich noch die Beschäftigung mit einer Fremdsprache 
gehörte. Bald erwählte er sich die Geologie als Lieblings- und Hauptfach. 
Seine sehr umfangreiche, auf einer gewaltigen Geländeleistung beruhende 
Dissertation „Beiträge zur Stratigraphie und Bildungsgeschichte des Obe- 
ren Hauptmuschelkalkes und der Unteren Lettenkohle in Franken“ erfuhr 
nicht nur die höchste Benotung durch seinen Lehrer ErRnsT KoxeENn, son- 
ıh. Ges. Naturkde. Württ. 127 (1972)
	            		
Nachrufe 37 dern war auch methodologisch bahnbrechend; an ihr konnte kein Strati- graph und Paläogeograph jemals mehr vorübergehen. Das wesentliche Neue an WaAcNEss Arbeit war, daß der Muschelkalk nicht nur an Hand von Profilen stratigraphisch und somit vertikal ‘betrachtet, sondern daß Bank für Bank von einem Aufschluß zum anderen verglichen wurde und somit einen historisch ablaufenden Film des paläogeographischen Wandels ergab. Mit einem Wort: Nun lag die Geschichte dieses Meeres für den bearbeitenden Zeitabschnitt klar zutage. Gleichzeitig und an gleicher Stelle wie die Dissertation erschien eine Beschreibung und Deutung der im Oberen Muschelkalk nicht seltenen Stylolithen als Erzeugnisse von Lösung unter Druck, also die Erkenntnis eines Vorganges der Diagenese im fertigen Gestein. Damit war ein altes Problem durch den jungen Geologen WAGNER endgültig geklärt worden. Mit diesen beiden Arbeiten wurde ein riesiges literarisches Werk von 306 Nummern eröffnet. Nach Ablegung der 1. Dienstprüfung für die höheren Schulen im Herbst 1911 — wiederum mit Auszeichnung — kehrte er als Lehrer an die glei- che Oberrealschule in Schwäbisch Hall zurück, von der er nur fünf Jahre zuvor unter so aufsehenerregenden Umständen als Schüler abgegangen war. Nach der vorgeschriebenen Frist legte er 1912 die 2. Dienstprüfung ab und siedelte 1913 in eine schwäbische Stadt am Rande des Schwarz- walds über. Hier in Nagold begann er als Professor für Naturwissenschaf- ten und Mathematik am Lehrerseminar eine Laufbahn, die ihn ungestört höher und weiter bringen sollte. Pädagogisch hervorragend war sein mo- derner Arbeitsunterricht sowie das Heranbringen der Seminaristen ans Ob- jekt auf zahlreichen Exkursionen. Wie bei Millionen anderer Menschen schlug das Schicksal im Erntesom- mer 1914 zu. Sehr bald stand GEorRcG WAGNER mit seinem Regiment an der Vogesenfront. Aber auch da verließ ihn die Freude an der Geologie nicht, wie eine reizende kleine Geschichte bezeugt. Er traf seinen Freund WırL- HELM PFEIFFER, ‘der schon einige Wochen länger „dabei‘“ war und rief begeistert: „Dickus, i han Rotliegendes g’sehe!‘“ Der fragte zurück: „Hosch au schon en Franzose g’sehe?“ — „‚Naa“. — „Na steigscht mr da Buckel na mit deim Rotliegende.“ GEORG WAGNER hat als Infanterie-Offi- zier von 1914 bis 1918 noch viele Franzosen gesehen. Er kam davon, aber er trug außer dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse sowie dem Württem- bergischen Militärverdienstorden auch eine schwere Verwundung mit nach Hause, deren Folgen ihn im Jahre 1924 dem Tode nahebrachten. Seine zähe Konstitution, aber auch eine Gnade für ihn und uns ließ ihn diese Attacke überstehen, die ihn jedoch lebenslang gezeichnet hatte. Er holte sich nach der Rückkehr aus dem Grauen im August 1918 als Lebensgefährtin HILDEGARD MUNDER aus dem heimatlichen Künzelsau nach Nagold, von wo er 1925 als Professor für Chemie, Biologie und Geo- logie an die Wilhelms-Oberrealschule nach Stuttgart übersiedelte, nicht ohne als Abschiedsgeschenk im gleichen Jahre das völlig neuartig gestalte- te Heimatbuch Nagold zu hinterlassen. Diesem folgte im Laufe der Jahre die Mitarbeit an zahlreichen anderen Heimatbüchern: Calw, Leonberg, Ih. Ges. Naturkde. Württ. 127 (1972)

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