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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

Inhalt / Download: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1550495565774
Titel:
Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
XIX/94.2
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1550495565774_1896
Titel:
Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn : Organ für d. Hochbaufach u. seine Interessenten, II. Band
Jahrgang/Band:
1896
Verleger/Verlag:
Verlag von Moritz Perles in Wien
Erscheinungsjahr:
1896
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/94.2-4,1896
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Illustration

Titel:
Villa des Herrn Julius Schweiger in Budapest, Stephaniestrasse. Architekt: Julius Schweiger.
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1974, Jg. 6, H. 21-24)
  • Heft 21: Stadtteilarbeit
  • Heft 22: Zur Berufspraxis der Architekten
  • Editorial zur Berufspraxis der Architekten
  • Baukrise 73/74 - Entwicklungstendezen im Wohnungsbau und die Rede von der Verbesserung der Lebensqualität
  • Lohnabhängigkeit statt Partnerschaft: Auswirkungen der Baukrise auf Löhne und Arbeitsbedingungen in den Berliner Architektur- und Ingenieurbüros
  • Konflikt um die Betriebsratsbildung in einem Berliner Büro
  • Gedanken zur Geschichte des Architektenberufs
  • Planung als Beruf?
  • Der Sozialplan nach StBauFG - Eine kritische Untersuchung aus dem Vergleich mit dem Sozialplan bei Unternehmenssanierung nach BetrVG
  • Heft 23: Altstadtsanierung, Milieubegriff
  • Heft 24: Kleine Planungsbüros, Diskussion zu Hannes Meyer

Volltext

42 
angesprochen werden. Der Aufsatz hält sich in seiner Be- 
grifflichkeit stark an die Terminologie der Planer selbst. 
Wenn wir die Wirkungen und Auswirkungen „objektiver” 
Tendenzen der Planungsmaterie auf die Subjekte darstel- 
len wollen, um ihre pseudowissenschaftliche Rationalisie- 
rung in der Curriculumkonstruktion klar zu machen, ge- 
raten wir leicht selbst in den Verdacht, das in der Termino- 
logie enthaltene Bewußtsein zu teilen. So wäre auch unsere 
am Schluß gestellte Forderung nach gesellschaftlicher 
Analyse als kurzschlüssig zu kritisieren, würde sie ober- 
flächlich ins Repertoire curricularer Elemente aufgenom- 
men. Wir wollen damit nur noch einmal klarstellen, daß 
die Intention nach Problemvertiefung für die Planeraus- 
bildungsdiskussion dann verfehlt würde, wenn sie nur 
noch aus den plakativen Schlußpunkten verständlich wer- 
den kann. 
Für die Ausbildung von Raum-, Regional- und Stadtpla- 
nern wurden in jüngster Zeit an fast allen Hochschulen 
Studienkonzepte entworfen, die z.T. sehr unterschiedlich 
sind. Die als die modernsten geltenden Studiengänge sind 
dabei auf die Forderung nach Interdisziplinarität gegrün- 
det — allerdings, wie wir meinen, zu vordergründig. Ohne 
uns hier mit den jeweiligen Studienmodellen im einzel- 
nen auseinanderzusetzen, gehen wir davon aus, daß die 
folgende Kritik im Kern für alle bisherigen Konzepte zur 
Planerausbildung zutrifft. 
Planerausbildungsgänge werden üblicherweise aus einem 
Sammelsurium von Wissenschaften, Methoden und Tech- 
niken zusammengeschustert — nach mehr oder weniger 
ausgewiesenen Eingrenzungskriterien. Schwerpunkte und 
Reichweite sind nach dem Fach bestimmt, aus dem her- 
aus der Studiengang entwickelt wird. Zahlenmäßig das 
absolute Übergewicht haben bisher die aus der Architek- 
tur hervorgegangenen Erweiterungen zum Planerstudien- 
gang. 
Obwohl die Diskussion über die Ausbildung für Planertä- 
tigkeiten an den Hochschulen heute natürlich nicht mehr 
ausschließlich anhand der Reformbemühungen der Archi- 
tekturfakultäten geführt werden kann, wollen wir hier 
zunächst von der Problematik der Architektenplaner aus- 
gehen. In der historischen Entwicklung der kommunalen 
Verwaltung wurde lange Zeit Stadtplanung mit Baupla- 
nung identifiziert. Die Bauverwaltung hatte neben ihren 
fachlichen Aufgaben die Koordinierungsfunktion einer 
Querschnittsverwaltung wahrzunehmen, die dort tätigen 
Architektenplaner waren die Stadtplaner. Aus dieser Do- 
minanz der Bauverwaltung im Planungsprozeß läßt sich 
auch das gegenwärtig noch vorhandene Vorherrschen von 
Architektenplanern in den Planungsinstitutionen der 
Kommunen erklären: unter den Kommunalplanern im 
a Dienst sind nur 5% Nicht-Architekten anzutref- 
fen. 1 
1) 
R. Funke, Organisationsstrukturen planender Verwaltung 
dargestellt am Beispiel von Kommunalverwaltungen und 
Stadtplanungsämtern, Dissertation Darmstadt 1972, Ms. S. 3 
ARCH+ 6.Jg. (1974) H. 22 
1. Die Ausbildungskrise der Architektenplaner 
Das Berufsbild des Architektenplaners ergab sich unmittel- 
bar aus dem Berufsbild des Architekten. So wie sich im 
Architektenbild die Vorstellung vom gebrauchswertorien- 
tierten, selbständigen, allein an Qualitätsmaßstäben orien- 
tierten ‘künstlerischen Gestalter’ aus vorindustriellen oder 
frühkapitalistischen Zeiten erhalten konnte 2), war das 
Bild des Stadtplaners von der Vorstellung des Regisseurs 
der Stadtentwicklung geprägt, der über bauplanerische Ent- 
scheidungen das auch und vor allem als städtebaukünstleri- 
sches Problem verstandene Stadtbild schaffen sollte. Dieses 
Berufsbild, daß vielleicht für die Stadtbaumeister absoluti- 
stischer Herrscher adäquat sein mag, hat sich bis heute zu- 
mindest als Illusion erhalten, obwohl es vielfältigen Er- 
schütterungen und Veränderungen ausgesetzt war. 
Der reformistische Charakter der an dieser Illusion herum- 
operierenden Ausbildungsverbesserungen im Planerstudium 
fußt auf einem subjektiv jederzeit nachvollziehbaren Pro- 
zeß: Der Anspruch und die konkrete Tätigkeit der Stadt- 
planer wurde nämlich der harten und schonungslosen Kri- 
tik der Realität unterworfen: in dem Maße, wie die von 
den Architektenplanern mitgeschaffene Realität als Aus- 
druck sozialer Probleme sichtbar wurde oder gar selbst 
neue Probleme schuf, mußte sich diese Realität gegen die 
Planer selbst wenden. Das heißt, der Anspruch auf die 
Möglichkeit und Fähigkeit zur Gesamtplanung bürdete 
den Planern alle Folgeprobleme der gebauten Umwelt 
als Planungsfehler auf. Die Ideologie des omnipotenten 
Stadtbaumeisters mußte sich als Bumerang gegen die 
Architekten selbst auswirken, wenn ihre Produkte defi- 
zitär waren. 
Solche Kritik ist an den Planern nicht spurlos vorüber- 
gegangen, vielmehr hat sie zu verschiedenartigen Selbst- 
reflexionen und selbstkritischen Reformbemühungen ge- 
führt. Das wohl berühmteste Beispiel einer Reaktion auf 
Sozialkritik am Städtebau ist die ‘Charta von Athen’. 
In der darin enthaltenen städtebaulichen Leitvorstellung 
von der durchgrünten, nach Funktionen differenzierten 
Stadt ist die Kritik an der zynischen Bauweise des Früh- 
kapitalismus wiederzuerkennen. Doch selbst in der gut 
gemeinten, aus humanistischen und künstlerischen Im- 
pulsen gespeisten Initiative für eine Stadt mit mehr 
‘Lebensqualität’ ist die Ideologiehaftigkeit des selbstherr- 
lichen Stadtbaumeisters noch enthalten: indem die Kritik 
an den sozialen Folgen des Städtebaus als von den Stadt- 
planern verantwortbare Fehlleistung akzeptiert wurde, 
konnte der Anspruch auf Omnipotenz gerettet werden. 
Daß die Stadtplaner mit ihrer Forderung nach det funk- 
tionsgetrennten Stadt lediglich die Ideologie für eine 
faktisch schon verlaufene Entwicklung lieferten, die 
durch die räumlichen Ansprüche der erweiterten Stufen- 
2) 
Vgl. H. Faßbinder, Der Architekt — Berufsbild und Berufs- 
realität, in: ARCH+, Heft 17, Mai 1973, besonders S. 6 ff.
	        

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