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Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 48, Bd. 7, 1888)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 48, Bd. 7, 1888)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1550495565774
Titel:
Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
XIX/94.2
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1550495565774_1897
Titel:
Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn : Organ für d. Hochbaufach u. seine Interessenten, III. Band
Jahrgang/Band:
1897
Verleger/Verlag:
Verlag von Moritz Perles in Wien
Erscheinungsjahr:
1897
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/94.2-4,1895
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft X
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 48, Bd. 7, 1888)
  • Einband
  • Leerseite
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis des Jahrgangs 1888.
  • 48. Jahrgang, Nr. 1.
  • 48. Jahrgang, Nr. 2
  • 48. Jahrgang, Nr. 3
  • 48. Jahrgang, Nr. 4
  • 48. Jahrgang, Nr. 5
  • 48. Jahrgang, Nr. 6
  • 48. Jahrgang, Nr. 7
  • 48. Jahrgang, Nr. 8
  • 48. Jahrgang, Nr. 9
  • 48. Jahrgang, Nr. 10
  • 48. Jahrgang, Nr. 11
  • 48. Jahrgang, Nr. 12
  • 48. Jahrgang, Nr. 13
  • 48. Jahrgang, Nr. 14
  • 48. Jahrgang, Nr. 15
  • 48. Jahrgang, Nr. 16
  • 48. Jahrgang, Nr. 17
  • 48. Jahrgang, Nr. 18
  • 48. Jahrgang, Nr. 19
  • 48. Jahrgang, Nr. 20
  • 48. Jahrgang, Nr. 21
  • 48. Jahrgang, Nr. 22
  • 48. Jahrgang, Nr. 23
  • 48. Jahrgang, Nr. 24
  • 48. Jahrgang, Nr. 25
  • 48. Jahrgang, Nr. 26
  • 48. Jahrgang, Nr. 27
  • 48. Jahrgang, Nr. 28
  • 48. Jahrgang, Nr. 29
  • 48. Jahrgang, Nr. 30
  • 48. Jahrgang, Nr. 31
  • 48. Jahrgang, Nr. 32
  • 48. Jahrgang, Nr. 33
  • 48. Jahrgang, Nr. 34
  • Die neuesten Erfahrungen auf dem Gebiete der Theater-Sicherheitsfrage.
  • Villa für Frau Anna Vicker in Wolfsberg.
  • Die Herstellung von Asphaltmauerwerk.
  • Die gewerbliche Ausbildung durch Schule und Werkstatt.
  • Bautechnische Notizen.
  • 48. Jahrgang, Nr. 35
  • 48. Jahrgang, Nr. 36
  • Leerseite
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

Die nenesten Erfabrungen auf dem Gebiete der Theater⸗Sicherheitsfrage. 
Die neuesten Erfahrungen auf dem Gebiete der Theater-Sicherheitsfrage. 
Schluß.) 
Die Ansichten tüchtiger Fachleute schwanken sehr über die 
Zulässigkeit resp. Größe der Rauchabzugskiappen. Während Ein— 
zelne nach dem Ausspruch des Professor Meidinger: „Je größer 
die Oeffnung, um so größer der Erfolg“ selbst dafür eintreten, 
das ganze Bühnendach beweglich zum Oeffnen einzurichten, weisen 
Andere wieder, wohl in zu großer Aengstlichkeit, darauf hin, 
daß durch sehr große Oeffnungen für zu reichliche Luftzuführung, 
Aufreißen von Thüren und Fenstern und damit Hand in Hand 
für reichlichss Schüren des Bühnenbrandes Soͤrge getragen 
würde. Dieser Befürchtung darf wohl deshalb kein Spielraum 
gegeben werden, weil das Beschützen des Publikums und auch 
der das Feuer bekämpfenden Feuerwehrleute in erster Linie in's 
Auge zu fassen ist. In einem Theater, wo man an Rauch— 
abzugsklappen gedacht hat, wird jedenfalls auch für ein gutes 
Regenrohrsystem gesorgt sein, welches die Garantie bietet, jedes 
Feuer auch bei geöffneten Rauchklappen und dadurch bedingter 
größerer Zugluft im Momente niederzudrücken. Mögen sich daher 
auch Diejenigen beruhigen, welche ein Bedenken uͤber das An— 
bringen dieser so wichtigen Schutzvorrichtung äußern! Dieselben 
befürchten auch durch Witterungsverhältnisse das Einkreten 
sttoͤrender Luftströmungen, welche dem Rauche einen anderen 
Weg, als durch die geschaffenen Oeffnungen vorschreiben könnten. 
Man ist bei gut geschützten Theatern berechtigt, von der An— 
nahme auszugehen, daß alles auch in der Stunde der Gefahr 
klappt. Wenigstens ein kleines Häuflein gut geschulter, opfer— 
vereiter Feuerwehrleute wird unter allen Umständen vorhanden 
sein, der eiserne Vorhang wird prompt geschlossen, die den Feuer— 
herd beherrschenden Regenzüge werden geöffnet sein, die Rauch— 
klappen oder Rauchschlote werden, wenn nöthig, funktioniren und 
vernimmt das Publikum im Innern der Bühne den kräftig 
niederfallenden Regen und findet dasselbe sonst Alles in Ord— 
nung, dann wird es auch ruhig und ohne Hast den Zuschauer— 
raum im Bewußtsein verlassen, daß erfahrene Männer bereit 
stehen, für seine Rettung, wenn es ailt. das Lehßen ꝛu lafsen 
vst xrne hoch unzuerkenr er de¶ des rösterreichi⸗ 
schen Architekten-Vereins gewesen, praktisch die so hochwichtige 
erste Periode bei Theaterbränden festzustellen. Es wuͤrde ein 
Theatermodell in 0 natürlicher Groͤße des inneren Raumes 
des Ringtheaters erbaut, auf dem der Weg angedeutet ist, den 
nach dem Hineinschleudern der Drahtcourtine in den Zuschauer—⸗ 
Raum die Rauch- und Feuergase genommen. Es waren im 
Zuschauerraum zwei Gasflammen, eine Kerze und zwei Oel—⸗ 
Flammen angebracht. Eine Oelflamme befand sich in einer 
Laterne. Je ein Manometer befand sich an der Außenwand 
der Bühne und des Zuschauerraumes, sowie an einem Gas— 
Kandelaber, welcher vom Modell ca. 5mm entfernt war. An 
der Außenwand des Zuschauerraumes war außerdem noch eine 
offene Flamme angebracht worden. 
Die an dem Theatermodelle angestellten Versuche waren 
von zweierlei Art. Die erste Gruppe umfaßte alle jene Ver— 
suche, welche ohne Benutzung genügend großer Rauchabzugs— 
klappen in der Bühnendecke vorgenommen wurden, also unter 
Verhältnissen, wie sie in Nizza, Wien, Paris, Exeter ꝛc. vor— 
gekommen und derzeit überhaupt noch leider auf den meisten 
Bühnen gegeben sind. Die zweite Gruppe war bestimmt, die 
Wirkung groͤßerer Rauchabzugsschlote oberhalb des Bühnen— 
raumes praktisch zu erproben. Es wurden bei sämmtlichen Ver—⸗ 
suchen im Bühnenraum 2—3 Kg Papier aufgehängt und dann 
in Brand gesteckt. Man griff deshalb als Brennstoff zu Papier, 
um möglichst rasch die Erscheinungen des ersten Stadiums eines 
Bühnenbrandes fixiren zu können. Die Versuche der ersten 
Bruppe ergaben Nachstehendes: Der Vorhang wurde 17 Se— 
kunden nach dem Anzünden des Papieres in den Zuschauerraum 
hinausgeschleudert; nach 19 Sekunden erlöschten die Gasflammen 
und zwar bevor der Zuschauerraum mit Rauch angefuͤllt war. 
Der größte Luftdruck trat nach 20 Sekunden ein und betrug 
im Zuschauerraum 170 mm Wassersäule, im Bühnenraum 
170 mm, während in den Gasröhren nur ein soicher von 
29 mm vorhanden war. Nach 29 Sekunden erlosch die Pe— 
troleumflamme und nach 31 Sekunden die Kerze und die Oel— 
lammen. Der geradezu kolossale Druck drängte das Gas weit 
in die Rohrleitung zurück,. sodaß einige Male auch die außen 
am Gebäude befindliche Gasflamme verlöscht wurde. Ueberaus 
»emerkenswerth ist ferner der Umstand, daß aus der angedeuteten 
Rollthür Stichflammen von 2—2,5 meHoͤhe hervorschlugen; es 
fonnte also an dieser Stelle kein Ansaugen von Luft stattfinden, 
und es wird dies auch in der Wirklichkeit nicht der Fall sein. 
Für diese Wahrnehmung spricht die Thatsache, daß im Inneren 
des Gebäudes eine halbe Minute ein Ueberdruck von 160 bis 
70 mnm stattfand, sodaß unbedingt behufs Ausgleichung des 
Druckes ein sehr bedeutendes Luftquantum ausgeblasen werden 
nußte. Das durch die Manometer-Beobachtungen nachgewiesene 
Vorhandensein eines so gewaltigen Druckes im Inneren erklärt 
as plötzliche Auslöschen der Gasflammen im Ringtheater, welche 
päter nach Aufhören des Ueberdruckes wieder angezündet werden 
onnten. Des weiteren läßt es klar die Ursache erkennen, warum 
lötzlich einzelne Thüren aufgerissen wurden. Noch stellte dieser 
Versuch so ziemlich fest, daß zwar die Nothbeleuchtung im Zu— 
chauerraum bei Feuerausbruch etwas länger brennt, als die 
Hasbeleuchtung, jedoch sehr rasch gleichfalls den Dienst versagt. 
Bei geöffneten Logen- und Galeriethüren wird selbst die Noth— 
»eleuchtung auf den Korridoren gefaͤhrdet sein. 
Eine schlimme Wahrnehmung ist noch die, daß es sehr 
raglich erscheint, ob ein eiserner Vorhang, der nach der Mitte 
zu auch bei solidester Zusammenfügung der einzelnen Wellblech— 
afeln stets eine schwache Stelle aufweisen wird, einem heftigen 
leberdruck 10 bis 15 Minuten lang Stand halten kann. Von 
entschieden mangelhafter Konstruktion muß der eiserne Vorhang 
»es neuen Stadttheaters in Szegedin (22. April 1885 nieder— 
jebrannt) gewesen sein, welcher gleich nach den ersten zwei bis 
srei Minuten aus seinen Führuugen gerissen und durchgebogen 
vurde, wodurch rasch die Rauch- und Feuergase in den g 
chauerraum getrieben wurden. Hier sollte man fast meinen, 
daß sich ein solid mit Eisen maschenartig versteifter Asbest- oder 
Fisentuch-Vorhang mindestens gerade so gut bewähren würde, 
la der dem Unterdange ziemlich rasch geweibte eiserne Norhang, 
— 2aer niemals sonderlich schwärmte. Als ein 
Beruhigungsmittel kann ja wohl derselbe betrachtet werden, allein 
dies jedenfalls auch nur in beschränktem Maaße, indem die dem 
Feuer zunächst liegenden eisernen Wellblechrippen rasch roth⸗ 
zlühend werden, von welchem Augenblick an der erstere nicht 
mehr so beruhigend wirken wird, wenn auch nicht gesagt ist, 
daß mit dem Moment des Glühendwerdens faktisch schon die 
vefahr des Zusammenbrechens gekommen ist. In glühendem 
zustande verliert der eiserne Vorhang jedenfalls viel von seiner 
Widerstandsfähigkeit gegen den Ueberdruck der Luft im Bühnen⸗ 
Raum. 
Wir kehren zu den vorerwähnten Versuchen zurück. Die 
vorgenommenen Analysen der Luft im Zuschauerraum mittelst 
des Schwackhöfer'schen Apparates ergaben Resultate, welche ganz 
außer Zweifel stellten, daß diese Luft nicht zu achmen war. Der 
Hehalt an Kohlenfäure betrug zwischen 4 und 6 pCt. der an 
Kohlenoxydgas 0,s pCt. Der räumlich immerhin kleine Versuch 
ließ selbstverständlich eine Steigerung nicht zu, aber selbst diese 
Luft hätte schon für einen Menschen äußerst gefährlich werden 
müssen. Beim Ringtheater-Prozeß führte Ober-Sanitätsrath 
Hofmann in Wien aus, daß Luft, welche 10 pCt. Kohlenfäure 
enthält, bereits zum Erfticken genügt, während Kohlenoxydgas 
noch weit gefährlicher ist. In Mengen von 0,os pCt. der Luft 
deigemischt ruft es bereits Athmungsbeschwerden hervor und 
wirkt schon bei nur einem pCt. tödtlich! Es ist natürlich, daß 
der eine Mensch, je nachdem er körperlich disponirt ist, etwas 
änger der Kohlenoxydgas-Vergiftung widerstehen wird, während 
ihr der andere fast momentan erliegt. Es wird sich aber, selbst 
bei den stärksten Naturen, nur um einzelne Sekunden handeln. 
Der zweite Versuch wurde, wie bereits erwähnt, zu dem 
Zwecke unternommen, die Wirkung relativ großer Luft- resp. 
Rauchabzugsschlote oberhalb des Schnürbodens bei Bühnenbrand 
zu fixiren. Die Anwendung im Inneren des kleinen Modells 
blieb sich vollkommen gleich, wie beim ersten Versuch; nur wurden 
die bei letzterem mit Eisenplatten und Gewichten versehenen Luft⸗ 
chachte frei gemacht und an deren unterem Ende Drahtringe 
eingefügt, in welche fest eingespannt eine Papierkappe eingeklemmt 
vpar. In dem Augenblick, als die Flammen diesen Pavpier-Ver—
	        

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