digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1977, Jg. 8, H. 32, Jg. 9, H. 33-36)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Dieses Objekt ist durch das Urheberrecht und/oder verwandte Schutzrechte geschützt. Sie sind berechtigt, das Objekt in jeder Form zu nutzen, die das Urheberrechtsgesetz und/oder einschlägige verwandte Schutzrechte gestatten. Für weitere Nutzungsarten benötigen Sie die Zustimmung der/des Rechteinhaber/s.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1977, Jg. 8, H. 32, Jg. 9, H. 33-36)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1550495565775
Titel:
Architektonische Monatshefte : Neubauten u. Concurrenzen
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1550495565775_1899
Titel:
Neubauten und Concurrenzen, V. Band
Jahrgang/Band:
1899
Verleger/Verlag:
Friedr. Wolfrum & Co., Wien und Leipzig
Erscheinungsjahr:
1899
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Illustration

Titel:
Hôtel "Franz Josefs-Bahn" in Wien. Architekten: Dehm & Olbricht.
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1977, Jg. 8, H. 32, Jg. 9, H. 33-36)
  • Heft 32: Ist die emanzipatorische Stadtentwicklung gescheitert?
  • Heft 33: Selbsthilfe im Wohnungsbau
  • Heft 34: Strategien für Kreuzberg
  • Inhaltsverzeichnis
  • Schwerpunkt: Aneignung und Akkulturation
  • Dossier: Nachbarschaft und Widerstand
  • Ästhetik-Diskussion
  • Lernen aus der Geschichte der Stadt? Die Formprinzipien der Architektur des Aldo Rossi
  • Focus: Henri Lefèbvre
  • Bücher
  • Filme
  • An ARCH+
  • Heft 35: Städtische Bewegungen in Frankreich, Italien, Spanien und der BRD
  • Heft 36: Your Home is my Kasse

Volltext

1 
N 
N 
SANS 
D 
Ü 
' 
E 4 
.M 
(9) 
(=) 
(MN 
Zu 
A 
{») 
= 
NE 
DIE STADT ALS KONTEXT VON 
ARCHITEKTUR 
Gleich Robert Venturi geht Aldo Rossi von ei- 
nem kontexturalen Architekturverständnis aus, 
Gleich ihm sieht er die Sprache der Architektur 
in der Stadt angelegt. Bezieht sich aber Venturi 
mit der kapitalistischen (Un)Stadt Las Vegas 
auf den aus der Zerstörung der historischen 
Stadt hervorgegangenen Ort der „elektrographi- 
schen’ Architektur‘, so bezieht sich Rossi mit 
der „Architektur der Stadt‘ auf den histor- 
schen Ort der Stadt. 
Beiden fehlt aber als Bezugspunkt die gegen- 
wärtige Stadt, die Stadt der sich zuspitzenden 
städtischen Kämpfe. Diese Architekturtheorien 
fragen also eigentümlich verkehrt: Nicht soziale 
Fragen und gesellschaftliche Veränderungen ste- 
hen zur Debatte, sondern die Architektur und 
ihre gesellschaftsverändernden Potentiale. In ei- 
nem Wort: Es geht wieder um die Architektur 
als eigenständige Disziplin. 
DIE STADT ALS SINNBILD DER 
BEDEUTUNGSBILDUNG VON AR- 
CHITEKTUR 
Arkadengänge in Salvatierra (Alava) 
„...Die Stadt als Architektur betrachten heißt, 
die Bedeutung der Konstruktion der Architek- 
tur als eine autonome Disziplin zu erkennen 
und die Tatsache, daß gerade die Architektur in 
der Stadt das wichtigste städtebauliche Phäno- 
men konstituiert und ...die Vergangenheit mit 
der Gegenwart verbindet.‘ (A.R.: L‘ architet- 
tura della citta, S. 3) 
In dieser These sind die Grundzüge der Kon- 
zeption Rossis zusammengefaßt. Die Architek- 
tur wird einerseits als unter die Stadt subsumier1 
begriffen — eine blasse Metapher für ihre tor- 
melle Subsumtion unter das Kapital — und an- 
dererseits als Konstituens der Stadt verstanden. 
Die Architektur wird also in einem dialekti- 
schen Verhältnis zur Stadt gesehen, 
Aus diesem Stadtverständnis als Bezugsfeld 
von Architektur leiten sich zwei Thesen ab: 
1. über die Rolle der „primären Elemente‘ als 
Bezugspunkte des Bauens in der Stadt: Die 
primären Elemente oder überdauernden 
Formen sind die „städtebaulichen Phäno- 
mene von hervorragender Bedeutung‘‘, die 
„die konstituierenden Bestandteile der 
Stadt darstellen und permant an deren Ent- 
wicklung teilhaben.‘ (A.R.: Die Architektur 
der Stadt, S. 72 — im folgenden zitiert als 
AS). Sie ergeben sich aus der Eigenschaft 
des Baues, „ein Gebilde von Dauer zu sein,‘ 
(Behne) 
über die Architektur als autonome Disziplin: 
die Architektur als autonome Disziplin kon- 
stituiert die Stadt und stellt das Verbin- 
dungsglied zwischen ihren Werken und der. 
Geschichte her. ; 
Es erhebt sich dann die Frage: Wie wird die 
Architektur ein Gebilde von Dauer — wie wird 
sie ‚Werk‘ -—- und wie bezieht sie sich auf die 
Geschichte? Oder anders gefragt: Wie muß der 
Entwurfsprozeß als Vermittlungsglied zwischen 
der Stadt bzw. der Geschichte der Stadt und 
der Architektur organisiert sein? Rossi schlägt 
hier ein Verfahren vor: den Rekurs auf die 
historische Stadt. Daraus folgt ein Entwurfsver- Rossis Entwurfsmethode: der Rationa- 
ständnis, das durch die Veränderung des Ent- lismus 
wurfs die Stadt in Bezug und die Geschichte in 
Besitz nimmt. Die Stadt wird dadurch zum „‚Be- | „ Rossis Wahl fällt hier auf den Rationalis- 
zuaspunkt von Architektur‘ und die Geschichte mus bzw. auf seine Lehre von den Grundele- 
U | M 
Mi 
J 
Straßenraum 
A EEE 
Demontage 
zum „Material der Architektur.‘ (A.R.: Voraus- menten des Bauens: den T y pen. Diese Grund- 
setzungen meiner Arbeit, in: werk/archithese ‚elemente des Bauens werden einerseits — in An- 
3/77, S. 36 — im folgenden zitiert als w/a). Es | lehnung an die fransösischen Architekturtheo- 
geht also um eine Entwurfsverständnis — um rien der Aufklärung — als die Geschichte 
eine Methode der Bedeutungsbildung. Rossi be-,durchziehenden „‚(Bau)ideen verstanden, die 
trachtet die Beziehung zwischen Form und dem Modell als Regel dienen,‘ (AS, S. 27) Und 
Funktion „im Sinne zahlreicher Funktionen, / sie werden andererseits als „Synthese eines Ent- 
die einer Form entsprechen...‘ Mehr noch: Er wurfs‘“ verstanden, in der sich die „Lebensweise 
sieht die Bedeutung von Architektur ausschließ eines Volkes verdichtet dar(stellt)‘‘ (A.R.: Vor- 
lich in dieser Beziehung gesichert, — „in der Be. lesungen, Aufsätze, Entwürfe, Zürich 1974, S. 4 
ziehung zwischen (der) Einmaligkeit der Form (ETH) — im folgenden zit. als VAE). Der Typu 
und (der) Vielfältigkeit der Funktionen.‘ wird folglich in zwei Weisen gesehen. Ein kon- 
(w/a, S. 39) Für diesen Bedeutungsbildungspro- kretes Werk hat zum einen eine abstrakte ‚Idee‘ 
zeß wählt er ein Sinnbild: die Stadt. Sie ist das‘ zur Grundlage: den Typus. In dieser Sichtweise 
Sinnbild für die Beziehung zwischen der Form! setzt sich Rossi mit den primären Elementen 
und der Funktion, im weitesten Sinne: für die der historischen Stadt auseinander. Im Entwurfs- 
„Bedeutung(sbildung) der Architektur‘ (w/a, prozeß bezieht er sich dagegen auf abstrakte 
S. 39) überhaupt. Die Bedeutungsbildung folgt Typologien, die er in konkreten Formen ma- 
also einemallge meinen Sinnbild und soll terialisiert: den typologisch bestimmten For- 
sich durch eine besondere Wahl begründen. men. Er geht also einerseits in der Auseinander- 
setzung mit der Geschichte vom Konkreten 
zum Abstrakten und andererseits im Entwurfs- 
prozeß — d.h. in der Verwendung der Geschich- 
te als Material — vöm Abstrakten zum Konkre- 
ten. 
Der Typus steht also in einem doppelten Ent- 
| 
A
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Erste Liebe
8 / 2.837
Schloss Rosenstein, Außenansicht
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.