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mirador

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

mirador: mirador

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1550495565775
Titel:
Architektonische Monatshefte : Neubauten u. Concurrenzen
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1550495565775_1900
Titel:
Architektonische Monatshefte, VI. Band
Jahrgang/Band:
1900
Erscheinungsjahr:
1900
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/94.2-6,1900
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Illustration

Titel:
Tafel 26: Wohnhaus in Wien
Künstler/Illustrator:
Robl & Löwitsch
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst
  • Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst : zur Kundmachung d. neuesten Erfindungen, Entdeckungen, Erfahrungen u. Ereignisse im Gebiete d. gesammten Hochbauwesens f. Architekten, Hochbauingenieure, Bauherren, Baumeister u. Bauhandwerker (Jg. 1879, Bd. 39, H. 1/24)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalt des 39. Jahrgangs 1879. Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Heft Nr. 13
  • Heft Nr. 14
  • Heft Nr. 15
  • Heft Nr. 16
  • Heft Nr. 17
  • Heft Nr. 18
  • Heft Nr. 19
  • Heft Nr. 20
  • Heft Nr. 21
  • Heft Nr. 22
  • Heft Nr. 23
  • Heft Nr. 24
  • Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin
  • Beispiele englischer Landhäuser I
  • Beispiele englischer Landhäuser II
  • Niederländische Schlösser
  • Die Abtei St. Arnulf bis zum Jahre 1794. Grundriss der Erdgeschosse
  • Hochschule der Artillerie und des Geniecorps (1850). Grundriss der Erdgeschosse
  • Allgemeines Militaircasino in Metz
  • Grundrisse des allgemeinen Militaircasino in Metz
  • Vierungsthurm der St. Bavokirche zu Harlem.
  • Ansicht der Haupthalle von der Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879. Grundriss nebst Situationsplan der Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879
  • Kreishaus zu Osterode. Vorderansicht
  • [Titel abgeschnitten]
  • Kreishaus zu Osterode. Längenschnitt
  • Kreishaus zu Osterode. Querschnitte
  • Stott'sche Construction bei nicht feuerfesten Anlagen
  • Stott's feuerfeste Construction für Fabrikanlagen
  • Spinnereien und Webereien in England
  • Gasbeleuchtungs-Anstalt
  • Querschnitt der Römerstrasse unweit Castelli Dumnisso (Kirchberg) im Kreise Simmern. Römische Villa auf dem Hunsrück bei Raversbeuren
  • Grundriss zum Wohnhaus in Berlin. Jüden-Strasse 41-42
  • Wohnhaus in Berlin. Jüden-Strasse 41-42
  • E. E. Viollet-Le-Duc [Portrait von]
  • Fig. 1-16
  • Fig. 1. Fig. 2
  • Fig. 3. Fig. 4
  • Holländische Industrie-Ausstellung zu Arnheim 1879
  • Heinrich Pohlenz in Breslau. Verfahren zur Anfertigung von Parquet-Fussböden
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Fundamentreste einer römischen Villa unweit der Mosel auf dem Hunsrück. 368 
Durch diese Resultate wurde das Königl. Cultusministerium be— lb ein⸗ oder zweistöckig, nur Vermuthungen möglich; desgleichen 
wogen, für fernere Ausgrabung 750 Mk. zu bewilligen und einen verden die Schlüsse über die Bestimmung der Einzelräume im 
Archäologen von Fach hinzuzuziehen. Gegen Vergütung der baaren ördgeschoß dieser Villa nothwendig an einer gewissen Kühnheit 
Auslagen war Hr. Prof. aus'm Weerth von der Universität Bonn kiden und bezüglich ihrer Sicherheit nicht entfernt mit denen über 
sogleich dazu bereit und erklärte bei der ersten Besichtigung am die Bestimmung, Form, Größe und Höhe anderer römischer Häuser, 
1. Mai 1875 die Reste für solche einer villa romana oder rustica. aamentlich in Pompeji, zu vergleichen sein, welche man bis an 
Die anstoßenden Felder waren bereits besäet; um die junge decke und Dach fast unbeschädigt hat freilegen können. Immer— 
Saat nicht zu beschädigen, beschlossen wir, die Freigrabung erst hin aber lassen sich bei Bekanntschaft mit der Einrichtung römischer 
nach der Ernte im Herbst 1875 fortzusetzen und dann in üblicher zäuser und Villene) auf Grund mancher, während der Aus⸗ 
und bewährter Weise zunächst nurdie Umfassungsmauern in voller zrabung gemachter Funde interessante Schlüsse auf den Zweck 
Tiefe freizulegen, um zur Beurtheilung des Bauwerkes vor Allem der Einzelräume machen. 
seine Ausdehnung festzustellen und erst hiernach die Innenmauern Zunächst erkennt man im mittleren quadratischen Raum 
freizugraben. ofort den Hof (atrium), in welchem man vom Garten an der 
Demgemäß wurde vom 15. September 1875 an vier Wochen Vordseite her auf einer Rampe, oder einem früher überwölbten 
lang mit sechs Arbeitern im Tagelohn gegraben unter fortwähren⸗ Hestibulum gelangt und an dessen Seiten sich die Räume zu Schlaf— 
der Specialaufsicht eines benachbarten Chausseeaufsehers. Solche ind zu Wohnzwecken zu finden pflegten. Die einen Hof oder 
Aufsicht darf bekanntlich nie fehlen, weil die Arbeiter, im Wahn, varten einschließenden Mauern 1,1 fanden wir größtentheils weg⸗ 
einen Schatz zu finden, jedes zum Vorschein kommende Gefäß jebrochen; über die Rampe 2,2 gelangt man bei Landhäusern 
iligst zertrümmern oder bei Seite schaffen, desgleichen die ge- tach Vitruv zunächst in einen Vorraum (peristylh), welcher nach 
fundenen Münzen. Die Fundamente hatten eine Tiefe von O,5. em Garten zu offen, hier unterkellert und, nach den dortigen 
—1,5m.; die äußeren Hauptmaaße waren 41,6 und 26,3 m. Zur stesten feinen rothen Wandputzes mit grün-weißem Rande zu 
zänzlichen Aushebung aller Räume wären also ca. 20. 40. 1,25 chließen, hübsch verziert war; eine Treppe 6, von welcher Reste 
— 1000 Chm. Erde auszuheben, seitlich abzulagern und später n der vorderen Ecke sich fanden, hat in den, wirthschaftlichen 
wieder zurückzufahren gewesen, eine Leistung, welche die bewilligten Zwecken dienenden, Keller geführt; die Löcher in der Nordmauer 
Mittel erheblich überschritten hätte; man mußte — geschwärzte 
gnügen, nur einzelne Fundamente in der ganzen Länge und Tiefe Naueröffnung a als Rauchabzug, also der Kellerraum 7 als 
freizugraben und die Erde möglichst hoch inmitten der größ⸗ düche und Backraum (rielleicht unter 12) gedient haben. Der 
ten Räume und des Hofes als abgestumpfte Kegel anzuhäufen. Raum 7 im Erdgeschoß über der Küche mag als Speise- und 
Wegen anhaltenden Regens und Arbeitermangels ließ ich nun Besellschaftssaal (coenaculum) benutzt worden sein; die in den Räu⸗ 
das Ausgraben einstweilen einstellen und machte eine möglichst nen 8—13 gefundenen Fliesen, Heiz- und Wandcanäle begründen 
genaue Zeichnung der freigelegten Fundamente. Zur Verminde- die Annahme, daß diese Räume zum Schlafen und Ankleiden 
rung der Kosten war ferner beschlossen, die Ausgrabestelle nicht dienten und theils mit Fußboden-, theils mit Wandheizung ver⸗ 
anzukaufen, sondern im Frühjahr 1876 nach einer letzten Unter⸗ ehen waren. Die anliegenden Räume 14 und 15 scheinen der 
suchung der Fundamente und Innenräume sofort wieder zuzu- agesaufenthalt der mit dem Heizen und Aufwarten betrauten 
schütten und der Bewirthschaftung zurückzugeben. Bei erster Sklaven (die im Dachgeschoß zu schlafen pflegten) gewesen zu sein. 
günstiger Witterung im Frühjahr wurde vom 25.— 28. April den rohen Ziegel- und Topfresten nach zu schließen waren 18,18 
demgemäß verfahren; am 29. April wurde die ca. 1,5 Are große gepflasterte Stallräume oder Remisen; im größeren Raume wer— 
Stelle bereits wieder mit Kartoffeln bepflanzt. Die Gesammt- »en die Pferde und Kühe, im kleineren das Kleinvieh gestanden 
ausgrabungskosten betrugen nur ca. 600 Mk. jaben; die nur 60 em. starken Fundamente lassen auf einen 
Nach diesem Bericht über den Verlauf der Ausgrabung uiedrigen einstöckigen Anbau schließen. Die seitlichen Nebenräume 
erübrigt die in Fig. 1 dargestellten Fundamente nach Form und »es Hofes (alae) erkennt man in 19,19; 16, 20 und 27 erscheinen 
Lage genauer zu betrachten und im Zusammenhang mit manchen ls Durchgänge (fauces). Die Westseite der Villen pflegte den 
darin gemachten Funden auf die ehemalige Bestimmung des Ge- agesaufenthalt der Bewohner zu bilden; hier scheint der Grundriß 
bäudes und seiner Einzelräume Schlüsse zu ziehen; hierzu empfiehlt em entsprechend reicher und bewegter, als an der Ostseite. Der 
sich vor Allem das Lesen der betreffenden Abhandlung des Prof, Kaum 285 ist nach den aufgefundenen Pusresten reich geschmückt 
Weerth in Heft 61, die von großer Erfahrung und Einsicht zeugt. zewesen und erscheint als Hauptwohnzimmer mit seitlichen Veran— 
Nachdem die erste Vermuthung, daß das Gebäude der innere den 52bc. Das sonst an der Rückseite des Hofes liegende Ge⸗ 
massive Theil eines Castells gewesen sei, fallen gelassen war, weil chäftszimmer des Herrn (tablinum) sucht man dort in der Süd— 
sich nirgends Spuren einer äußeren Umwallung oder Umpfählung vand vergebens und darf es wohl in 21 annehmen; 24 oder 
mit massiven Thürmen und Nebengebäuden zu Bade-, Back: und 16 mögen Bibliothek oder Archiv enthalten haben. Die Räume 
ahnlichen Zwecken fanden, erübrigte die Annahme, daß einst in der 7—31 an der Hofseile werden Nebenzwecken, wahrscheinlich dem 
römischen Glanzzeit dieser germanischen Provinz das Gebäude Baden und Ankleiden, 18 und 27 als Postica gedient haben. 
Wohnzwecken, namentlich im Sommer, gedient habe, umsomehr, 
als in der Nähe Spuren einer in die über den Hunsrück führen⸗ 
den Hauptrömerstraße mündenden Seitenstraße durch das Dorf 
Raversbeuren vorhanden waren. Da nur Fundamente in einer 
Höhe von 1,5 m. nach Fig. 2 bis zur Erdlinie und ohne jedes auf—⸗ 
gehende Mauerwerk vorliegen, sind über die Höhe des Gebäudes, 
367 
5) Overbek, Nr. 26, villa sub urbana zu Pompeji; ek. Beschreibung 
der Villa zu Tebur (Tivoli), der Julia Felixr und des Diomedes zu Pompeji 
n anderen Sammelwerken; die Beschreibung des griechischerömischen Hauses 
nit reicher Angabe der bezügl. Literatur im gründlichen Werk des W. Lange, 
Leipzig, 1878, welcher allerdings die villa und insula wenig berücksichtigt; 
»fFägauch Vorschriften des Vitrup VI. 8 über die Einrichtung von Landhäusern.
	        

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