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Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1907)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1907)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1550495565775
Titel:
Architektonische Monatshefte : Neubauten u. Conkurrenzen
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
19XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1550495565775_1901
Titel:
Architektonische Monatshefte, VII. Band
Jahrgang/Band:
1901
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1901
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/94.2-7,1901
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Illustration

Titel:
Tafel 43: Haltestelle Karlsplatz der Wiener Stadtbahn
Künstler/Illustrator:
Wagner, Otto
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauzeitung für Württemberg: Wochenschrift für Architektur und das gesamt Baugewerbe
  • Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1907)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vierter Jahrgang. No. 1
  • Vierter Jahrgang. No. 2
  • Vierter Jahrgang. No. 3
  • Vierter Jahrgang. No. 4
  • Vierter Jahrgang. No. 5
  • Vierter Jahrgang. No. 44
  • Vierter Jahrgang. No. 46
  • Vierter Jahrgang. No. 47
  • Vieter Jahrgang. No. 49
  • Vierter Jahrgang. No. 6
  • Vierter Jahrgang. No. 7
  • Vieter Jahrgang. No. 8
  • Vierter Jahrgang. No. 9
  • Vierter Jahrgang. No. 10
  • Vierter Jahrgang. No. 11
  • Die Herstellung und Unterhaltung unsrer Straßenfahrbahnen
  • Kuranstalt Glotterbad von Mallebrein und Billing. Ansicht und Grundrisse.
  • Kritik des Stuttgarter Baupolizeiwesens
  • Kuranstalt Glotterbad von Mallebrein und Billing. Ansichten.
  • Kuranstalt Glotterbad bei Freiburg i. Br.
  • Vierter Jahrgang. No. 12
  • Vierter Jahrgang. No. 13
  • Vierter Jahrgang. No. 14
  • Vieter Jahrgang. No. 15
  • Vierter Jahrgang. No. 16
  • Vierter Jahrgang. No. 17
  • Vierter Jahrgang. No. 18
  • Vierter Jahrgang. No. 19
  • Vierter Jahrgang. No. 20
  • Vierter Jahrgang. No. 21
  • Vierter Jahrgang. No. 22
  • Vierter Jahrgang. No. 23
  • Vierter Jahrgang. No. 24
  • Vierter Jahrgang. No. 25
  • Vierter Jahrgang. No. 26
  • Vierter Jahrgang. No. 27
  • Vierter Jahrgang. No. 28
  • Vierter Jahrgang. No. 29
  • Vierter Jahrgang. No. 30
  • Vierter Jahrgang. No. 31
  • Vierter Jahrgang. No. 32
  • Vierter Jahrgang. No. 33
  • Vierter Jahrgang. No. 34
  • Vierter Jahrgang. No. 35
  • Vierter Jahrgang. No. 36
  • Vierter Jahrgang. No. 37
  • Vierter Jahrgang. No. 38
  • Vierter Jahrgang. No. 39
  • Vierter Jahrgang. No. 40
  • Vierter Jahrgang. No. 41
  • Vierter Jahrgang. No. 42
  • Vierter Jahrgang. No. 43
  • Vierter Jahrgang. No. 45
  • Vierter Jahrgang. No. 48
  • Vierter Jahrgang. No. 50
  • Vierter Jahrgang. No. 51
  • Vierter Jahrgang. No. 52
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

58 
BAUZEITUNG 
Nr 8 
Brücke und Oelmühle in Hirsau 
Aufnahmen von Architekt E. Dobler, Pforzheim 
zufällig zu „Denkmalen“ geworden, insofern sie Merk 
male einer abgelaufenen Kulturperiode darstellen. An 
der Hand solcher äußeren Zeichen kann der geschichtlich 
Gebildete vermöge dieser seiner Bildung die Vergangen 
heit in seinem Geist wieder aufleben lassen; die Be 
deutung des Werks ist also eine allgemein wissenschaft 
liche, eine kulturgeschichtliche. Hier kommt alles auf 
die Echtheit des Gegenstands an und auf die Erhaltung 
im ursprünglichen Charakter. Hierbei ist jedes einzelne 
Glied notwendig und wertvoll, daher auch unersetzlich. 
Da indes natürlich nicht die ganze Entwicklungsreihe 
erhalten werden kann, besteht die Aufgabe des Konser 
vators darin, das Bezeichnendste, kulturhistorisch Merk 
würdigste herauszugreifen. 
Ein Kunstaltertum besitzt nun stets einen zwei 
fachen Wert, einen Kunstwert und einen Alter 
tumswert. Die ältere Kunstlehre legte allen Kunst 
werken einen objektiven Kunstwert bei. Dabei galten 
die klassischen Werke als Maßstab; je mehr ein Kunst 
werk diese erreichte, um so höher stand es. Heute glaubt 
man an keine allgemeine Kunst mehr, sondern erkennt 
die Berechtigung jedes einzelnen Werkes in sich an. Der 
aktive Kunstwert wird danach bemessen, was an dem 
Werk modern ist, d. h, was es unserm Kunstwollen 
und Kunstempfinden zu bieten vermag. Es handelt sich 
also dabei um einen Gegenwarts-, nicht einen Erinnerungs 
wert. Diese Absicht des Kunstwerks wird um so besser 
erreicht, je besser es erhalten. 
Gerade umgekehrt steht es mit dem Altertumswert. 
Der Altertumsfreund verlangt, daß das Kunstwerk eine 
historische Stimmung erzeuge, eine lebhafte Erinnerung an 
Längstvergangenes, z. B. Kloster, Ritterburg). Oder aber soll 
das Werk malerisch wirken, also eine idyllische Stimmung 
auslösen (z. B. Ruinen, Landschaft). In beiden Fällen tragen 
wir, angeregt durch das Kunstwerk, Bilder in dieses 
hinein. Daraus erklärt sich der Kultus, der gegenwärtig 
mit den Denkmälern getrieben wird und der jede Wieder 
herstellung verabscheut. Die Spuren der Vergangenheit 
(Moos, Galerieton) sollen möglichst sichtbar, die der 
Pflege möglichst verborgen sein. Das Ganze soll das 
Gepräge der Unberührtheit haben. Der Anblick einer 
Ruine zeigt uns, wie Menschenwerk von der Natur wieder 
aufgelöst wird, und der lebhafte Eindruck von dem all 
gemeinen Kreislauf des Werdens und Vergehens vermag 
wohl uns zu Erlösungsgefühlen anzuregen. In der 
Regel ist es aber nur die einfache Freude am Malerischen, 
welche uns belebt. Diese malerische Anschauung möchte 
alles in seinem ursprünglichen Zusammenhang und vor 
einem harmonischen oder kontrastierenden Hintergrund 
sehen, und deshalb wehren wir uns gegen die Freilegungen 
von Domen und Tortürmen u. s. w. 
Die heutigen Anschauungen über Kunst- wie Alter 
tumswert eines Denkmals berühren sich darin, daß uns 
die Zutaten späterer Geschlechter zu einem Werk nicht 
mehr stören. So können wir heute die gotischen Eiu- 
bauten in romanischen Kirchen oder die Renaissance- und 
Barockemporen oder -gestühle in gotischen Bauwerken 
ganz wohl sehen. Im Gegenteil, sie bereichern das Bild 
und machen das Ganze interessanter. Deshalb verab 
scheuen wir jetzt die „stilgemäßen“ Wiederherstellungen 
als völlig verfehlt. In andrer Hinsicht aber treten die 
Auffassungen eines Denkmals als Kunstwerk und als 
Altertum zueinander in Gegensatz, in der Frage der 
Erhaltung bezw. Wiederherstellung. Der Altertumskult 
verlangt Verfall, Gehenlassen, der Kunstwert möglichst 
gute Erhaltung. Dazu tritt häufig noch der Gebrauchs 
wert, der die letzteren Bestrebungen unterstützt, zum 
Beispiel bei einer alten Kirche, die heute noch benutzt 
wird. 
Die richtige Mitte zu finden ist eine schwierige Sache 
und läßt sich nicht allgemein, sondern stets nur von Fall 
zu Fall entscheiden. Vor allem ist der Gebrauchswert 
eines Denkmals genau zu prüfen und alsdann nur insoweit 
einzugreifen, als es dieser verlangt. Eine Ruine also soll 
man nicht einfach verfallen lassen, sondern erhalten, aber 
nicht dadurch, daß man sie nun mit modernen Garten 
anlagen ausstattet. Vielmehr muß der Eindruck des 
Sichselbstüberlassenseins gewahrt bleiben. Wo dagegen 
der Gebrauchswert eine Rolle spielt, sind natürlich 
umfassendere Erhaltungsmaßnahmen zu treffen. Hierbei 
gilt vor allem: Wahrheit; keine Täuschungen vormachen, 
nicht Altes neu machen wollen! Damit sind freilich die
	        

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