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Die Logik der Dichtung

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Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

Objekt: Die Logik der Dichtung

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1852
Titel:
Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1852
Autor:
Gugler, Bernhard
Jahrgang/Band:
1852
Erscheinungsjahr:
1852
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Lehrerpersonal
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Logik der Dichtung
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung: Begriff und Aufgabe einer Logik der Dichtung
  • Die sprachtheoretischen Grundlagen
  • Die Begriffsbildung 'Dichtung und Wirklichkeit'
  • Das Aussagesystem der Sprache
  • Die fiktionale oder mimetische Gattung
  • Vorbemerkung: Der Begriff der literarischen Fiktion
  • Die epische Fiktion (oder die Er-Erzählung)
  • Die dramatische Fiktion
  • Die filmische Fiktion
  • Die lyrische Gattung
  • Das System der Wirklichkeitsaussage und der Ort der Lyrik
  • Die lyrische Subjekt-Objekt-Korrelation
  • Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
  • Die Sonderformen
  • Die Ballade und ihr Verhältnis zu Bild- und Rollengedicht
  • Die Ich-Erzählung
  • Die Ich-Erzählung als fingierte Wirklichkeitsaussage
  • Der Briefroman
  • Der Memoirenroman
  • Die Problematik der Fingiertheit
  • Zum Symbolproblem der Dichtung
  • Namenverzeichnis

Volltext

262 
Leseerlebnis der Mehrzahl der Ich-Romane empfindet das in ihnen Erzählte 
gleichfalls als etwas, das nur ist kraft dessen, daß es erzählt ist, den Ich-Erzäh 
ler selbst als eine fiktive Person, die nun von anderen fiktiven Personen er 
zählt. Ja, die Dichter der Ich-Romane selbst werden ihre Ich-Helden kaum als 
weniger fiktive Personen empfinden und konzipieren als Er-Helden, und 
zwar obwohl sie den Erzählgesetzen der Ich-Erzählung ebenso unbewußt 
folgen wie der Sprechende und Denkende den Gesetzen, nach denen er spricht 
und denkt; sie werden bei noch so fiktionalisierender Ausgestaltung doch die 
Grenze nicht überschreiten, die die Ich-Perspektive, das aber heißt das Gesetz 
der Aussage setzt. Aber gerade dieser Umstand ist ein Anlaß, die Bedeutsam 
keit der Begriffe und Termini zu betonen, mit denen die sich darbietenden 
Phänomene beschrieben werden sollen. Wendet man den Begriff der Fiktivität 
auf den Ich-Erzähler an, so verliert er seine dichtungsphänomenologische 
Prägnanz und reduziert sich auf die Tatsache des Erfundenseins, die zur 
Phänomenologie der Dichtung nichts beiträgt. Die Bezeichnung des Ich- 
Erzählers als fiktive Figur verdeckt seine strukturelle Funktion als Aussage 
subjekt; fiktive Aussagesubjekte sind nur die innerhalb einer — epischen 
oder dramatischen — Fiktion redenden Personen. (Doch sei hierzu in Paren 
these bemerkt, daß diese betonte Unterscheidung eben aus rein sprachstruk- 
turellen Gründen, und ihrer Konsequenzen für die Phänomenologie der 
Ich-Erzählung, gemacht wird. In einer allgemeineren oder verkürzenden 
Betrachtungsweise ist es natürlich >erlaubt<, vom Ich-Erzähler als einem 
fiktiven zu sprechen, den an sich bestehenden Unterschied zwischen fingiert 
und fiktiv sprachgebrauchlich zu vernachlässigen und deshalb auch die Ich- 
Erzählung pauschal zur fiktionalen Gattung zu zählen.) Der Begriff des 
fingierten Aussagesubjekts, das der epische Ich-Erzähler (einer als solche 
sich darbietenden Ich-Erzählung) ist, unterscheidet ihn einerseits von dem 
echten Aussagesubjekt einer Autobiographie, andererseits aber auch von 
dem Erzähler-Ich des Autors und schließlich von dem lyrischen Ich. Wenn 
über die Identität des lyrischen Ich mit dem Dichter-Ich eben deshalb nicht 
entschieden werden kann und braucht, weil es ein reales Aussagesubjekt ist, 
so besagt das Fingiertsein des Ich-Erzählers, daß dieser mit dem Erzähler- 
Ich des Autors, der ihn erfunden hat wie jede Romanperson auch, strukturell 
nichts zu tun hat (und es daher dichtungsphänomenologisch für die Ich- 
Erzählung ebenso irrelevant ist wie für die Er-Erzählung, ob und wieweit 
der Autor sich in irgendeiner der Figuren darstellen mag) 184 . 
184 Ich berichtige mit diesen Feststellungen einen Fehler in der ersten Auflage dieses 
Buches, wo (S. 234) die Rede von einer Beziehung, Identität oder Nichtidentität, zwischen
	        

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"Allegro di molto" für Klavier von Philipp Emmanuel Bach, Abschr. von unbek. Hand. (Vorangehend ein Generalbass von J. S. Bach (?). Ausgesetzt von Gugler)
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"Berceuse" für Violine und Klavier von Wilhelm Fitzenhagen, Abschr. durch Gugler (?)
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