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Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1854 (1854)

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CC BY-SA: Attribution-ShareAlike 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1854 (1854)

Collection Object

Persistent identifier:
1554117854977
Title:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Structure type:
Periodical
Collection:
Central Sources for the History of the University
License:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Collection Object

Persistent identifier:
1554117854977_J1854
Title:
Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1854
Author:
Hänel, Adolf
Volume:
1854
Year of publication:
1854
Language:
und
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsarchiv Stuttgart
Shelfmark:
verschiedene Signaturen
License:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Collection:
Central Sources for the History of the University

Collection Object

Title:
Abhandlung über die Constructionsverhältnisse eiserner Gitterbalken
Structure type:
Chapter

Collection Object

Title:
Beschreibung der Versuche
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1854 (1854)
  • Title page
  • Abhandlung über die Constructionsverhältnisse eiserner Gitterbalken
  • Beschreibung der Versuche
  • Ergebnisse der Versuche
  • Theoretische Betrachtungen
  • Folgerungen
  • Schulnachrichten
  • Lehrerpersonal
  • Schüler
  • [Einladung zur Ausstellung von graphischen und plastischen Arbeiten anläßlich der Prüfungen]
  • Tafel [1]: Das Versuchs-Modell und der Belastungs-Apparat
  • Tafel [2]
  • Colour checker
  • Cover

Full text

  
  
  
Gang der 
Unter- 
suchung. 
Der 
Maasstab. 
Das 
Versuchs- 
modell. 
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$. 1. Beschreibung der Versuche. 
Alle Versuche würden bis zum Bruche fortgesezt und mit einem und demselben Modelle angestellt. 
Nach jedem einzelnen Versuche wurde dieses reparirt und die Bruchstelle dergestalt verstürkt, dass 
dieselbe Stelle nicht zum zweiten Male brechen konnte. Auf diese Weise war es müglich, nach und 
nach von allen' wesentlichen Constructionstheilen die Tragfühigkeit zu ermitteln. 
Das Modell war nicht eine ganze Brücke, sondern, um die Aufgabe durch Vereinfachung zu er- 
leichtern, ein einzelner Gitterbalken, ein Hauptträger der damals projectirten Untertürkheimer Brücke im 
zwanzigfach verjüngten Maasstabe. Dieser kleine Maasstab ist allerdings ein Uebelstand. Ursprünglich 
sollte ein viermal grósseres Modell ausgeführt und jenes kleinere nur dazu benutzt werden, das beste 
Verfahren bei den Versuchen festzustellen. Dasselbe Modell entsprach indessen auch dem Hauptzwecke über 
Erwarten gut; und vergleichende Zerreissversuche mit Nieten verschiedener Dimensionen ergaben, dass 
die kleinen, aus Drahtstiften bestehenden Nieten des Modells, hinsichtlich ihrer Festigkeit nicht nur unter 
sich, sondern auch, nach Verhiltniss der Querschnitte, mit den grossen in überraschender Weise über- 
einstimmten. Unter diesen Umständen, und mit Rücksicht auf die beschränkten Geldmittel und Lokalitäten, 
schien es zweckmässiger, auf den grösseren Maasstab, so wünschenswerth er auch gewesen wäre, zu 
verzichten, und statt dessen, die Ánzahl der Versuche zu vermehren. 
“ Das Modell ist auf Tafel L, Fig. 1—6, dargestellt, und zwar in seinem urspringlichen unverletzten 
Zustande ; Fig. 1 zeigt die allgemeine Anordnung, die Figuren 2—6 geben die Details in wahrer Grösse. 
Die eingeschriebenen Maasse sind württembergisch (1 Fuss — 10 Zoll — 100 Linien — 0,2865 Meter). 
In Betreff der Construction des Modells ist Folgendes zu erwiihnen. Die Flantschen®) waren ohne Stoss- 
fugen construirt: ihre einzelnen Theile gingen also der Länge nach im Ganzen hindurch. Die obere 
Flantsche bestand nicht, wie im Grossen, theilweise aus Gusseisen, sondern ganz aus Schmiedeisen. Das 
Xitter war an den Enden dadurch verstärkt, dass daselbst die Stäbe theilweise enger gelegt und in den 
Ecken die massiven Platten cc, Fig. 2, angebracht waren. Die in Fig. 7 angedeuteten Querverbindungen 
der Brücke, welche sowohl die Fahrbahn tragen, als auch dazu dienen, das Umkippen und seitliche 
*) ,Flantschen“ werden hier die beiden Verstärkungen genannt, welche oben und unten das Gitter der 
Lünge nach einfassen; sie sind die wesentlichsten "Theile des Ganzen und bestehen, wie gewöhnlich, so auch im 
vorliegenden Falle, aus horizontalen Platten oder Schienen, welche durch Winkeleisen an das Gitter befestigt sind. 
  
 
	        

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