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Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1894
Titel:
Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95
Jahrgang/Band:
1894
Erscheinungsjahr:
1894
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Jahres-Bericht
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Preisbewerbung
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1894/95 (1894)
  • Titelseite
  • Jahres-Bericht
  • Öffentliche Handlungen
  • Allgemeine Verhältnisse der Anstalt. Organisations- und Unterrichtsfragen
  • Lehrmittel
  • Materialprüfungsanstalt
  • Exkursionen
  • Personalbestand der Beamten und Lehrer
  • Statistik der Studierenden
  • Vorlesungen
  • Stipendien
  • Preisbewerbung
  • Prüfungen
  • Farbinformation

Volltext

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Das eigentliche Erdgeschoss, das vorschriftsmässig vom Platz aus zugänglich ist, liegt 2,6 m über Strassen- 
höhe, so dass man über eine breite Treppe unter einem reichen Portalbogen .in dasselbe hinaufsteigt, um in das 
Vestibule zu kommen, in welchem die Bureaux, der Pfortner, die Post (leider sehr klein), die Aufzüge und die 
doppelte Treppe nach dem I. Stock angelegt sind. Ausserdem befinden sich hier noch 2 Kleiderablagen, die darauf 
hindeuten, dass die Besucher der Konzerte in dem vorliegenden Hof dieselben benützen sollen, denn die Hotelgüste 
bedürfen derselben ja nicht. Daraus folgt ferner, dass die Konzertbesucher auch durch dieses Hauptvestibule des 
Gasthofs nach dem grossen Hofe gehen sollen. Das erscheint aber nicht zweckmässig. Allerdings werden die 
Besucher der Restauration sowie auch die des Cafés in der Hauptsache zu ebener Erde in die betreffenden Lokale 
eintreten; auch stehen diese ja mit dem grossen Hofe und den dort abzuhaltenden Konzerten in Verbindung, aber 
immerhin isí anzunehmen, dass viele auch den direkten Weg nach diesem Hofe über die Zugangstreppe und das 
Vestibule des Gasthofs nehmen. 
Die Anlage der Restauration, sowie auch des Wiener Cafés in 2 verschieden hoch liegenden, durch Treppen 
miteinander verbundenen Partien ist sinnreich, und würde sich gewiss recht malerisch machen; nur schade, dass 
kein Durchschnitt darüber nühere Aufklärung giebt. 
Die Anordnung der Billards, die zwar nicht verlangt sind, eine Treppe tiefer, sowie die der Aborte 
namentlich für die Restauration erinnert an amerikanische Einrichtungen, 
Der Zugang zu dem Speisesaal, im Fall derselbe besonders verwendet werden will, ist von der Neben- 
strasse aus genommen, und gelangt man nach Ablegung von Hut und Mantel dicht beim Eingang über eine Treppe 
in den Gang im Erdgeschoss, der zum Vorsaal und zu den anderen Hotelräumlichkeiten: Lesesaal, Salon, Damen- 
zimmer, Zimmer für Privatdiners, Anrichte etc. führt, was ganz gut ist; nur hätte es sich empfohlen, einen Teil 
dieses Ganges mit dem zunächst neben dem Vorsaal liegenden kleinen Privatdinerzimmer zu einem Vorzimmer zu 
verbinden, den sog. „Vorsaal“ mit dem Speisesaal zu vereinen, und die zwischen beiden stehenden Pfeiler und Säulen 
herauszunehmen. 
Was nun aber den im Programm verlangten sog. Prachthof für Abhaltung von Konzerten etc. betrifft, 
so hat Verfasser diesen Teil des Programms nicht richtig aufgefasst; der Hof ist mit kaum 280[7] Flächeninhalt 
für Konzerte mit Restauration doch viel zu klein. Der Wintergarten dahinter müsste sodann jedenfalls ringsum mit 
Ausnahme der Rückseite mehr mit Glaswänden versehen werden; aber es ist zu bemerken, dass man überhaupt in 
einem lediglich von oben beleuchteten Raum keinen Wintergarten anlegen kann, weil die Pflanzen in einem solchen 
absolut nicht gedeihen. Wenn man also diesen im Programm auch nicht verlangten Wintergarten samt dem daneben- 
liegenden Frühstücksaal und dem Salon ganz wegnehmen und deren Raum zum Hof hinzurechnen würde, so bekäme 
derselbe die nötige Grösse von etwa 900[ jm, die im Durchschnitt gezeichnete Dekoration küme dann erst zur 
Geltung, und überhaupt würde der Entwurf eigentlich recht möglich werden. 
Die Einrichtung des Untergeschosses ist mit grossem Fleisse, man kann sagen, mit Raffiniertheit durch- 
studiert und sind fast alle nötigen Räumlichkeiten darin untergebracht; zum Teil freilich in zu kleinen Dimensionen, 
wie z. B. die Waschanstalt; aber ein Dampfkessel, eine Dampfmaschine, oder irgend ein anderer Motor zum Betrieb der 
Aufzüge und verschiedener anderer Arbeiten ist nicht vorhanden, und darüber auch in der Begleitschrift nichts an- 
gegeben. Recht unschon ist der Winkel gegen den Nachbar zu Beleuchtung der Aborte; auch fehlt es überhaupt 
in den Grundrissen noch sehr an der nötigen Einfachheit und Klarheit. 
Der Plan des I. Stocks würde durch Weglassen des Wintergartens ebenfalls bedeutend gewinnen, nicht 
nur im allgemeinen, sondern insbesondere auch dadurch, dass, da der Speisesaal im Erdgeschoss jetzt Seitenlicht 
vom grossen Hof erhielte, dessen Oberlicht ganz wohl wegfallen, und damit der obere Stock sich wesentlich besser 
einrichten liesse. Im übrigen entspricht derselbe bezüglich der Einteilung der Fremdenzimmer seinem Zwecke. 
Der Durehschnitt zeigt nun den Wintergarten, den Prachthof und das davorliegende Vestibule mit Eingang 
und zwar in der für den Entwurf überhaupt gewählten, orientalischen bezw. persischen Architektur. Dieselbe kann 
aber nicht als sehr gelungen bezeichnet werden. Die einzelnen Motive stehen zu sehr vereinzelt nebeneinander und 
sind zu keinem organischen einheitlichen Ganzen zusammengearbeitet; das Ganze zeigt auch mehr den Charakter 
einer Theaterdekoration. Bei der Konstruktion der Wintergartenkuppel fällt das Bedenkliche derselben bezüglich des 
Wasserablaufs, der Entfernung von Schnee ete. wohl auf den ersten Blick auf. Im übrigen ist derselbe fleissig ge- 
zeichnet, und anerkennenswert darin ist auch die Angabe der Dach- und der Kellerkonstruktionen. Das Dach ist 
aber unnótig und unzweckmässig flach angelegt. 
Die Fagade zeigt nun auch die vom Verfasser gewählte persische Architektur mit abendlàndischer Zinnen- 
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