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Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1895
Titel:
Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96
Jahrgang/Band:
1895
Erscheinungsjahr:
1895
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Appendix

Titel:
Die neuen Gebäude für das elektrotechnische Institut und das chemische Laboratorium
Strukturtyp:
Appendix

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)
  • Titelseite
  • Jahres-Bericht
  • Die neuen Gebäude für das elektrotechnische Institut und das chemische Laboratorium
  • Farbinformation

Volltext

  
  
  
  
  
= 3% — 
je vier Büsten berühmter Gelehrter an den Seitenfassaden belebt. Über den Pilastern sitzt ein kräftiges Hauptgesims 
mit Ranken geschmücktem Fries und einfachen Konsolen. Über diesem Hauptgesims erheben sich die für ein chemi- 
sches Laboratorium so charakteristischen Dunstabzüge und zwei, in Savonnièrestein ausgeführte Kindergruppen ,Elek- 
trotechnik“ und , Chemie“ darstellend. Die Hoffassaden, vom Sockel an aufwürts, durchweg in Ziegelrohbau ausgeführt, 
sind nur durch einzelne Gurten, Fensterbinder und Schlusssteine aus Werkstein und sparsame Verwendung von roten 
Verblendern belebt. Das Dach ist mit englischem Schiefer eingedeckt und hat über jedem der beiden Institute eine 
kleine, bleigedeckte Plattform, von denen die auf dem elektrotechnischen Institut befindliche zu Demonstrationen mit 
Scheinwerfern benützt werden soll. 
Anordnung der einzelnen Räume. 
A, Elektrotechnisches Institut. 
I, Untergeschoss, 
In der hinteren Ecke, gegen den Hof zu gelegen, befindet sich die vierzimmerige Wohnung des Hausmeisters, 
Der an der Militärstrasse liegende Eckraum wird zu Messungen benützt und ist mit dem darüber befindlichen 
Aichungsraume durch eine eichene Wendeltreppe verbunden. Daneben ist für photographische Zwecke eine geräumige 
Dunkelkammer eingerichtet. Jenseits vom Keller des Hausmeisters schliesst sich der Kabelraum mit zwei, in Monier- 
konstruktion ausgeführten Kabelbassins von 2 m Durchmesser an; er hai seinen Platz genau unter dem im Erdgeschoss 
liegenden Kabelmessraum erhalten. Neben dem Kabelraume liegt ein kleines Photometerzimmer. In der Ecke von 
Militàr und Lindenstrasse is& die Zentralheizung untergebracht. In dem anstossenden Raume an der Lindenstrasse 
steht ein 12pferdiger Ottoscher Gasmotor; er ist durch Transmission mit zwei, im darüberliegenden Raume stehenden 
Nebenschluss-Dynamos verbunden. Eine Fallthüre und eiserne Treppe vermitteln den Verkehr zwischen den beiden 
Räumen. Anschliessend an den Gasmotorenraum folgen Magazinsräume, welche von einem nach dem Hofe führenden 
Schienengleis durchzogen sind und durch eine eiserne Fallthüre mit dem darüberliegenden Dynamoraume in Verbindung 
stehen. Am Ende des Instituts liegt ein Raum zur Beobachtung und Prüfung von Elektrizitátszühlern.*) Die 
anstossende 78 em. starke Scheidewand bietet einen günstigen, erschütterungsfreien Platz zum Aufhángen der Apparate. 
Daneben ist eine Starkstrom-Accumulatorenbatterie mit 4 Zellen von etwa 900 Ampérestunden von Gottfried Hagen 
in Kalk bei Koln aufgestellt und, durch einen Glasverschlag davon getrennt, ein Gleichstromumformer von K. und E. 
Fein in Stuttgart nebst Schaltbrett mit den nótigen Apparaten, 
II. Erdgeschoss. 
Die Erdgeschossrüume sind durch das Vestibüle und Treppenhaus sowie einen Glasverschlag im Gange in 
zwei, vollständig von einander getrennte Gruppen geteilt, von denen die eine, den allgemeinen Messraum, den Aichungs- 
raum und das Temperaturzimmer enthaltend, von äusseren, die exakten Messungen störenden Einflüssen möglichst 
geschützt ist. Das Temperaturzimmer hat doppelte Wände, eine doppelte Thüre und ein doppeltes Fenster erhalten. 
Ausserdem ist bei dieser ganzen Gruppe von Räumlichkeiten jede Verwendung von Eisen vermieden worden, Die Verbin- 
dung mit dem Untergeschoss und dem ersten Stocke ist durch einen Aufzug und eine eichene Wendeltreppe hergestellt. 
Den Mittelpunkt der zweiten Gruppe von Räumlichkeiten, die auf der andern Seite vom Vestibüle und 
Treppenhaus, gegen die Lindenstrasse hin liegen, bildet der 13,10 m lange, 8,20 m breite Dynamoraum. Kr erhielt 
eine besondere Bodenkonstruktion, um Erschütterungen, welche von den hier aufgestellten und im Betriebe befindlichen, 
von Elektromotoren angetriebenen Dynamos ausgehen, von dem Gebäude möglichst fernzuhalten und die Möglichkeit 
zu gewähren, die Maschinen an jeder Stelle des Saales aufstellen und festmachen zu können. Der Boden des Dynamo- 
raumes ist von Kanälen, die mit Riffelblech abgedeckt sind, zur Aufnahme der Leitungen durchzogen und mit vier 
Reihen von Abflussöffnungen für das Bremswasser versehen. Ein Laufkrahn von 7,80 m Spannweite für 2500 kg Last 
und mit elektrischem Antriebe versehen, ermöglicht die leichteste Translokation der Maschinen im Raume selbst, 
sowie ihr Hinablàssen durch eine Fallthüre in das Magazin. 
An den Dynamoraum anschliessend und durch grosse, durchscehlagende Glasthüren mit ihm verbunden liegt 
der Schaltraum**) mit den schon oben erwähnten beiden Nebenschluss-Dynamos, welche aus der Maschinenfabrik Ess- 
  
  
*) In dem Grundrisse als Raum für elektrolytische Prozesse bezeichnet. 
**) In dem Grundrisse als Motorenraum bezeichnet. 
 
	        

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