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Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1895
Titel:
Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96
Jahrgang/Band:
1895
Erscheinungsjahr:
1895
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Appendix

Titel:
Die neuen Gebäude für das elektrotechnische Institut und das chemische Laboratorium
Strukturtyp:
Appendix

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)
  • Titelseite
  • Jahres-Bericht
  • Die neuen Gebäude für das elektrotechnische Institut und das chemische Laboratorium
  • Farbinformation

Volltext

  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
— 188 — 
lingen stammen. In diesem Raume haben Schaltbretter zur Verteilung von Licht- und Kraftstrom im ganzen In- 
stitut ihre Aufstellung erhalten. Den Eckraum an der Linden- und Militärstrasse nimmt die hell beleuchtete Werk- 
stätte mit ihren durchweg elektrisch angetriebenen Maschinen ein. Daran schliesst sich ein Zimmer für den Assi- 
stenten und der Kabelmessraum. 
An der anderen Seite des Dynamoraumes, und durch die ganze Tiefe des Flügels greifend, liegt der Accu- 
mulatorenraum, in dem zwei Accumulatorenbatterien, System Tudor, von je 66 Zellen aufgestellt sind. Anschliessend 
daran und mit dem Dynamoraume durch zwei grosse durchschlagende Glasthiiren verbunden, liegt der Dynamo- 
messraum mit sieben Messtischen, die durch Leitungen im Fussboden mit den Messplitzen des Dynamoraums, sowie 
mit den Schaltbrettern in Verbindung stehen. 
Mit Untergeschoss und erstem Stock ist auch diese Gruppe von Räumlichkeiten durch einen Aufzug verbunden. 
III. Erster Stock, 
Den grössten, hellsten und ruhigsten Raum dieses Stockwerks nimmt der an der Rückseite des Gebäudes 
gelegene grosse Hörsaal ein. Derselbe, 12,60 m lang, 10,25 m breit, 6,50 m hoch und an drei Seiten mit Fenstern 
versehen, bietet in seinen amphitheatralisch ansteigenden Sitzreihen Raum für 116 Zuhörer. Der Experimentiertisch 
ist mit Ausgussbecken, Gas-, Wasser- und elektrischer Leitung versehen. Ausserdem haben hier noch eine kleine 
Kapelle und eine grosse aufrollbare Leinwand für Projektionsbilder ihren Platz gefunden. Der Hörsaal kann voll- 
ständig verdunkelt werden. An denselben stösst ein Sammlungs- und Vorbereitungszimmer, das ausser durch eine 
Thüre auch durch ein Schiebfenster hinter der grossen Wandtafel des Hörsaales mit diesem in Verbindung steht. 
In dem Flügel an der Militärstrasse sind fünf kleine Zimmer angeordnet, welche für vorgerücktere Studierende zur 
Ausführung selbständiger, grösserer Arbeiten bestimmt sind. Das vordere Eckzimmer, etwa in der Mitte des In- 
stituts, zunächst der Haupttreppe gelegen, ist das Amtszimmer des Vorstandes, Daran reiht sich in der Linden- 
strasse ein Bücherzimmer und ein 102 qm grosser Saal für die Sammlung. In diesem Saale sind auch grössere 
Zeichentische für Konstruktionsübungen aufgestellt. An der Scheidewand gegen das chemische Laboratorium liegt 
das durchaus schwarz gehaltene Photometerzimmer mit einem Verschlage zur Prüfung von Bogenlampen, einem auf 
Gleis und Rollen laufenden Photometertische und einer Verdunklungsvorrichtung am Fenster. Gegen den Hof hin 
befindet sich ein Messraum für elektrolytische Arbeiten mit Arbeitstisch und Kapelle. 
B. Chemisches Laboratorium. 
I. Untergeschoss. 
Zunächst an der Brandmauer liegt der grosse Saal für allgemeine Arbeiten. Er ist mit einer grossen 
eisernen Kapelle ausgestattet, die sich über die ganze, gegen den Hof zu gelegene, Fensterwand erstreckt. Ausserdem 
sind hier vier grössere, gemauerte Schmelzöfen, zwei Gasmuffelöfen, vier Gasschmelzöfen verschiedener Grössen, 
Apparate zur Erzeugung hohen gespannten und überhitzten Wasserdampfs, Pressen, durch Wasserturbinen bezw. Elektro- 
motoren getriebene Kugelmühlen, Schleuder-, Rühr- und Schüttelapparate aufgestellt. Arbeitstische von Stein und 
von Holz, sowie ein Brunnen mit Steintrog, zwei elektrische Schmelzôfen vervollständigen die Ausstattung dieses 
Raumes. An ihn reihen sich, entlang der Lindenstrasse, der Raum für feuergefährliche Arbeiten mit Steintischen, 
Sand- und Wasserbädern, Destillations- und Dampfkochapparaten, sowie das Kanonenzimmer mit seinen Steintischen 
und Kanonenófen an. In der anstossenden Eisenkammer sind neben den, auf Regalen gelagerten, eisernen Utensilien 
auch die beiden Gasmesser für Leucht- und Nutzgas untergebracht. 
Gegen den Hof zu sind in einem kleinen Raume neben dem allgemeinen Arbeitssaale die nötigen Apparate 
und Maschinen zur Erzeugung, Regulierung und Messung elektrischer Ströme angeordnet und zwar ein 4pferdiger 
Elektromotor mit Riemenscheibe, eine dynamo-elektrische Maschine für eine Leistung von 100 Ampére und 21 Volt, 
eine Accumulatorenbatterie von acht Zellen mit einer Kapazität von 324 Ampérestunden, sowie die nótigen Schalt- 
bretter, Messinstrumente, Widerstánde, Bleisicherungen und die Leitungen zur Verteilung des Stroms in die verschie- 
denen Arbeitsràume des Laboratoriums. In dem Raume daneben, einige Stufen tiefer, steht ein kleiner Niederdruck- 
dampfkessel von 3,4 qm Heizfliche mit Sicherheitstopf, Standrohr und selbstthätigem Druckregulator zur Erzeu- 
gung des Dampfes für die Sand- und Wasserbäder und für die Arbeiten im Raume für feuergefährliche Arbeiten. 
  
 
	        

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