digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Einzelseitenansicht
  • Recto/Verso korrigieren
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Die St. Johanneskirche zu Gmünd (Bd. 6)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Die St. Johanneskirche zu Gmünd (Bd. 6)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1896
Titel:
Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1896/97
Jahrgang/Band:
1896
Erscheinungsjahr:
1896
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Jahres-Bericht
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Personalbestand der Beamten und Lehrer
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gmünder Kunst
  • Die St. Johanneskirche zu Gmünd (Bd. 6)
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Dem Gedächtnis von Anton Pfitzer Stadtpfarrer in Gmünd gewidmet
  • St. Johanneskirche Gmünd / Muttergottes am Südwestpfeiler
  • Vorwort
  • I. Eingang
  • II. Die Johanneskirche in Gmünd in ihrer Bedeutung für die schwäbische Kunst
  • III. Die Gmünder Johanneskirche in ihren Beziehungen zur Lombardischen Kunst
  • IV. Das Äußere der Johanneskirche
  • V. Das Innere der Johanneskirche
  • VI. Die figürliche Plastik an den Portalen und an der Südseite der Johanneskirche
  • VII. Die ornamentale Plastik der Johanneskirche
  • VIII. Der Turm der Johanneskirche
  • IX. Die baulichen Veränderungen im XV., XVIII. und XIX. Jahrhundert
  • X. Schlussgedanken
  • Literatur-Übersicht
  • Bisher erschienene Bücher über Gmünder Kunst
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

28 Die figürliche Plastik an den Portalen und an der Südseite 
nehmen scheinen. In Gmünd ist dieser Gedanke an den plastisch und 
inhaltlich gleich interessanten Giebelträgern vielleicht am vollkommen- 
sten zum Ausdruck gebracht. Die Uebertragung der menschlichen Figur 
'n den Kubus des Steins ist vortrefflich gelöst. 
Abb. 59 
St. Johanneskirche Gmünd 
Gebälkträger vom Südwestgiebel 
Aufnahme 
von Hans Brack Gmünd 
Aus Nägele „Die Heiliakreuzkirche“ 
>münd
	            		
VII. DIE ORNAMENTALE PLASTIK DER JOHANNESKIRCHE FE. in besonderer Reiz der Gmünder Johanneskirche liegt in ihrer, alle Wände des Außenbaues umziehenden Plastik begründet. Freilich, es ist keine Plastik, die sich den organischen Gliedern des architektonischen Aufbaus unterordnet und an den für die bildhauerische Betonung vor- gesehenen Stellen auswirkt, sondern es ist ein sorglos malerisches Hin- streuen plastischer Einfälle über die ganze Fläche des Bauwerkes, ohne an eine strenge Bindung im Programm oder Aufbau zu denken. Die südfranzösische und die von ihr beeinflußte deutsche Romanik am Rhein ist plastisch in der (Gliederung der ganzen Architektur. Und wenn Zzwei- fellos Einflüsse der Provence auch in Oberitalien, dem Quellgebiet des schwähischen Spätromanismus, wirksam waren, so blieben Como, Mai- land und Pavia doch unberührter davon als der Kreis um Verona, wo dieser Einfluß sich besonders auch durch eine vlastische Betonung der Portalvorbauten bemerkbar macht. Auch Hamann, der in seinem Buche über deutsche und französische Kunst im Mittelalter den Ausgangspunkt für Italien und Deutschland in der Provence sucht, sagt S. 79, „daB manche Motive, wie langobar- dische Bandornamentik, die verschlungenen Kreise, die Löwen unter den Archivolten, die Bestiensäule, das Fenster mit Sockeltieren u. a. direkt aus Ttalien und nur dorther stammen mögen“. Im übrigen hält er die Werke dieser (iruppe hervorgegangen aus einem unplastischen und un- architektonischen Sinn. Die „primitiv barbarischen“ Formen und der orientalisch-byzantinische Schmuck, der an ihnen sich findet, geht eben auf die Werke der Frühzeit zurück, deren Reste, wie die im Chore von San Michele Pavia eingemauerten Fragmente langobardischer Ambonen. die enge Verwandtschaft bekunden. Gerade aber San Michele mag in der über die ganze Westfront zer- streuten Ornamentik und Fantastik der Gebilde (vgl. Abb. 7) vorbildlich für die Gmünder Johanneskirche gewesen sein, die wohl als erste des schwäbischen Kreises am weitestgehenden diese Form übernahm. Christ- liche Kernprobleme wechseln in ihrer jugendlich-kindlichen Darstellung mit märchenhaften und phantastischen Gebilden; Gnomen und Abgötter, Waldtiere und Ungeheuer, Jagdszenen und Turnierkämpfe, nordische Flechtmuster und germanische Feuerzeichen, langobardisches Riemen- werk, griechische Sagenbilder und sassanidische Muster sind an Pfeilern oder als säumende Bänder oder frei im Raume stehend angebracht.

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Konkurrenz-Entwürfe für ein Rathaus in Stuttgart
4 / 2.798
Die Beiden
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.