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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1899
Titel:
Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1899/1900
Jahrgang/Band:
1899
Erscheinungsjahr:
1899
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Jahres-Bericht
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Preisbewerbung
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (1972, Jg. 4, H. 15-16)
  • Heft 15: Bedingungen und Perspektiven der Stadtteilarbeit
  • Editorial. (Was heißt "fortschrittlich" in Bezug auf Planungstheorie und Planungsmethoden)
  • Thesen zu einer Theorie der Raumplanung
  • Die gesellschaftliche Organisation der Produktion in der DDR im Spiegelbild der territorialen Entwicklung
  • Bedingungen und Perspektiven der Stadtteilarbeit
  • Anmerkungen zu Leonardo Benevolo: "Die sozialen Ursprünge des modernen Städtebaus"
  • Grundzüge einer operationalen Theorie der ästhetischen Funktion
  • Heft 16: Städtebauförderungsgesetz

Volltext

cher Konsumausgaben. Ziel ist ein móglichst hoher 
Multiplikator, d.h. die Erzielung des gróBtmóglichen 
Effekts bei sparsam dosierten Mitteln. 
Die besondere Art der Ausgaben: Interessant ist hier, 
daß die Art der Ausgaben letzten Endes völlig egal 
ist - im traditionell-volkswirtschaftlichen Sinn mag 
sie absolut sinnwidrig sein -, erreicht sie nur das 
Ziel der Schaffung zusätzlicher Nachfrage. Dies ist 
sowohl durch Subventionen wie durch Kriegsrüstung 
erreichbar. 
Verbrauchtes fixes 
konstantes Kapital 
Amortisationskosten 
variables Kapital 
Löhne und Gehälter 
Sozialversicherungs- 
beiträge 
Einkommen einzelner i 
Unternehmer ‘a 
Nettozinsen x £ 
Dividenden 2 = 
Gewinnsteuern 
unverteilte Gewinne 
Mehrwert 
willkürlicher Zu- 
schlag auf die Preise | 
der Waren 
indirekte Steuern 
Tab. aus: E. Mandel, Marxistische Wirtschaftstheorie, S. 2° 
ABB. 1 
Hervorheben möchten wir zwei a priori Einschränkun- 
gen für jegliche Verteilung unter kapitalistischen Vor- 
zeichen, die, über die einfache Gegenüberstellung in 
Abb. 1 hinausgehend, den ideologischen Charakter der 
bürgerlich-ökonomischen Begrifflichkeit verdeutlichen 
soll, die qualitative Verschiedenheit hinter scheinbar 
nur technischen Bezeichnungen verbirgt. Der Unter- 
schied zwischen Netto- und Bruttosozialprodukt besteht 
in der Summe der von den einzelnen Unternehmen in 
Abschreibung gebrachten Kosten für den Ersatz des 
Maschinenmaterials. Jedoch ist auch dieser Wertanteil 
durch die Arbeiter geschaffen worden. Bevor nun irgend 
etwas verteilt wird, beansprucht das Kapital in den Ab- 
schreibungen wie selbstverständlich das Recht auf seine 
Selbsterhaltung. So kommt es, daß zwar ein Bruttoso- 
zialprodukt produziert, jedoch nur ein Nettosozialpro- 
dukt überhaupt zur Verteilung gelangen kann. Brutto- 
und Nettosozialprodukt sind also nicht einfach quantita- 
tiv verschieden, hinter ihnen verbirgt sich die struk- 
turelle Ungleichheit zwischen arbeitenden Menschen und 
verdinglichten Kapitalbedürfnissen, für die bürgerliche 
Ökonomie als Problemstellung nicht vorhanden. Weiter 
erscheint die in Abb. 2 ausgewiesene Proportionalität 
der Entwicklung von Bruttosozialprodukt und Volksein- 
kommen struktureller Unterschiede in doppelter Weise 
Zunächst summiert sie die Löhne der abhängig Arbei- 
tenden und die "Einkommen'' der Kapitalisten, täuscht 
somit über die Grundverschiedenheit von Volkseinkom- 
men und Einkommen des Volkes hinweg. Sodann bleibt 
der Unterschied verborgen, der darin liegt, daß der 
Arbeiter das Geld, das er erhält, für die Erhaltung der 
eigenen Arbeitskraft verwenden muß, der Kapitalist als 
"Charaktermaske des Kapitals" einen grofien Teil dieses 
"Einkommens" reinvestieren muB, um konkurrenzfähig 
zu bleiben. Ist eine Geldsumme in der Hand des Arbei- 
ters Mittel zur Reproduktion seiner Arbeitskraft, so ist 
sie in der Hand des Kapitalisten Kapital, und damit 
bestimmt für die Erweiterung der Kapitalakkumulation 
(134). An dieser Tatsache brechen sich alle reformisti- 
schen Illusionen über "Vermógensbildung in Arbeit- 
nehmerhand". 
Damit sind einige Hinweise zum Problem der "primä- 
ren" Verteilung gegeben. Gehen wir jetzt auf die staat- 
liche Sekundiürverteilung selbst ein, indem wir ihre 
Begrenzungen und unmittelbaren Probleme zeigen. Über 
das Folgende hinaus wird es vor allem erforderlich 
sein, die qualitativen Aspekte der staatlichen Sekun- 
dürverteilung zu analysieren, d.h. nach der anteiligen 
Wiederverwendung der zur Verfügung stehenden Summe 
zu fragen. Dies jedoch würde den Rahmen des vorlie- 
genden Aufsatzes sprengen. 
Abschreibungen, eben besprochen als garantiertes Recht 
auf Selbsterhaltung des Kapitals, sind noch in anderer 
Hinsicht entscheidend. 
Mit steigender organischer Zusammensetzung des Ka- 
pitals steigen die Abschreibungen, also der von den 
Arbeitern zu schaffende sich verwertende Wert. Als 
selbstverständlich ist die hierfür seitens der Arbeiter 
erfolgende Gratisverausgabung von Arbeit gesetzt. Sie 
rechnet nicht zum Gewinn. 
Tahr 
Brutto- 
Inlands- 
produkt 
zu 
Markt- 
preisen 
Saldo der 
Erwerbs- 
und Ver- 
mögens- 
einkom- 
men mitd. 
Ausland 
(*) 
Brutto- 
sozial- 
produkt 
zu 
Markt- 
preisen 
(Sozial- 
produkt) 
Abschrel- 
bungen 
(-) 
Netto- 
sozial- 
produkt 
zu 
Markt- 
preisen 
Indirekte| Subven 
Steuer tionen 
Netto- 
sozial- 
produki 
zu 
Faktor- 
kosten 
(Volksein- 
kommen‘) 
(-) 
(+) 
11960 
1961 
1962 
1963 
1964 
1965 
1966 
1967 
1968 
1969 
302 550 
333 450 
360 910 
384 770 
422 140 
462 020 
492 100 
496 070 
539 180 
601 400 
- 250 
- 850 
- 810 
- 770 
- 1240 
-1 620 
- 1 400 
- 1 470 
- 680 
- 400 
302 300 25 730 
332 600 29 260 
360 100 | 33 480 
384 000 | 37 190 
420 900 | 41 170 
460 400 | 46 210 
490 700 | 50 680 
494 600 | 53 800 
538 500 | 57 400 
601 000 | 68 700 
276 570 | 43 370 2 500 
303 340 | 47 970 2 640 
326 620 | 52 030 2 860 
346 810 54 640 3 590 
379 730, 59 600 4120 
414 190 64 770 5 830 
440 020 68 720 | 5 190 
440 800 71 310 | 5 600 
481 100 73 360 | 7580 | 
537 270 77 840 
235 700 
258 010 
277 450 
295 760 
324 250 
355 250 
311 090 
375 090 
415 320 
459 430 
"ah -2--- "BMWI in Zahlen 69" 
ABB. 2 
Setzen wir in Abb. 2 Lohn-, Gehalts- und Mehrwert- 
summe als "Volkseinkommen'' der Summe der Abschrei- 
bung gegenüber, so veranschaulicht die verschiedene 
Progression, daß ein ständig wachsender Teil des Brutto- 
sozialprodukts staatlicher Verfügung entzogen ist, und 
das Maschinensystem als System toter Arbeit sich auf 
einer relativ immer mehr einschränkenden Basis der 
Konsumtion entwickeln muß. (Setzen wir für 1960 bei 
Abschreibungen und Volkseinkommen den Index 100, so 
ist die Progression bei ersteren 100 : 252, bei letzte- 
ren: 100 : 195.) 
Wer bezahlt die Staatsausgaben? 
Zu staatlicher Mittelerhebung bestehen zwei Quellen: 
die Beschneidung der Mehrwertmasse und der Gehälter 
der Funktionüre des Kapitals und die Beschneidung der 
Lóhne. Bezüglich der Methodik der Erhebung ist zu 
unterscheiden zwischen direkter Besteuerung der Pro- 
fite und Lóhne und indirekter Besteuerung durch will- 
kürliche Erhóhung der Warenpreise durch den Staat 
(Mehrwertsteuer). Letztere ist also indirekte Lohn- 
steuer. Abb. 3 unterscheidet folglich zwischen Profit- 
und Lohnsteuern. 
ARCH+ 15 (1971-3)
	        

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