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Die Farbige Stadt (Jhg. 4, 1929-30)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

Objekt: Die Farbige Stadt (Jhg. 4, 1929-30)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1589797154883
Titel:
Katalog der Bibliothek des Königlichen Polytechnikums in Stuttgart
Personen:
Königliches Polytechnikum Stuttgart (Bibliothek)
Herausgeber:
Königliches Polytechnikum Stuttgart (Bibliothek)
Verleger/Verlag:
Bibliothek des Königlichen Polytechnikums
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
18XX
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1589797154883_1
Titel:
Katalog der Bibliothek des Königlichen Polytechnikums in Stuttgart. Hauptband
Weitere Titel:
Nach dem Stande vom 1. Oktober 1878
Herausgeber:
Königliches Polytechnikum Stuttgart (Bibliothek)
Jahrgang/Band:
1
Verleger/Verlag:
Druck der K. Hofbuchdruckerei zu Guttenberg (Grüninger)
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1879
Umfang:
430 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1A 485-HAUPTW
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
I. Mathematik
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Farbige Stadt
  • Die Farbige Stadt (Jhg. 4, 1929-30)
  • Heft Nr. 1, 20. April 1929
  • Heft Nr. 2, 20. Mai 1929
  • Heft Nr. 3, 20. Juni 1929
  • Heft Nr. 4, 20. Juli 1929
  • Heft Nr. 5, 20. August 1929
  • Heft Nr. 6, 20. September 1929
  • Heft Nr. 7, 20. Oktober 1929
  • Abbildungen zu Dr.-Ing. D. Dieckmann [...] Die technische Bedeutung des Putzes für die farbige Gestaltung alter und neuer Bauten
  • Heft Nr. 8, 20. November 1929
  • Heft Nr. 9, 20. Dezember 1929
  • Heft Nr. 10, 20. Januar 1930
  • Heft Nr. 11, 20. Februar1930
  • Heft Nr. 12, 20. März 1930

Volltext

Das farbige Alt-Hamburg 
Unsere Kennlinis von der Farbigkeitl der Schau- 
seilen siädtischer Häuser in Irüheren Jahr- 
ıunderten isl recht unzulänglich. Die Farbigkeit 
Jer Häuser auf alten Ölbildern ist nicht wirklich- 
xeilstreu. Kärgliche, urkundliche Hinweise lassen 
sich nur unvollkommen durch bildliche Dar- 
sLellungen anschaulich ergänzen. Farbreste an alten 
Häusern sind verblichen, ausgewaschen und von 
Ruß und Staub durchsetzl, so daß nur eine 
‚hemische Untersuchung Aufschluß über die Art 
Jer Farbe geben kann. 
Über die Farbigkeil hamburgischer Häuser des 
16. und 17. Jahrhunderts enlhalten Protokolle des 
Maleramles in Hamburg beachtenswerle Angaben. 
[m Ausgang des 16. Jahrhunderts brach zwischen 
Malern und Maurern ein Streit aus über die Zu- 
sländigkeil, Giebel anzustreichen. 1623 wurde ein 
Ibereinkommen getroffen und der Streil beigelegl. 
Nach dem Vertrag durflen die Maler nur alle 
Giebel rolbraun und schwarz „anpinseln‘“ und 
weiß oder schwarz verfugen. JKFirnis durflen sie 
icht gebrauchen. Für den Anstrich neuer 
Giebel war nur der Maler zuständig, ebenso für 
alle Arbeiten mit Ölfarbe, 
Um 1700 war es allgemein üblich, das Mauer- 
werk bei Backstein- und Fachwerkgiebeln rol- 
braun anzuslreichen. Die flimmernde, auf- 
‚öckernde Farbwirkung des Ziegelrohbaues ent- 
sprach nicht mehr dem Kunstigefühl: Durch den 
cotlbraunen Farbanslrich wurde die Mauermasse 
zebunden, ähnlich wie durch gleichmäßiges Ver- 
putzen. Der Pulzbau tritt in Hamburg schon in 
Ter zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf. Der 
:arbige Anstrich des Backsleins wurde bereits 
bald nach 1600 üblich. Mil schwarz dürften die 
Karben bezeichnet sein, die im Bereich des 
Grauen liegen. Durch den Zusatz von Kalk, als 
übliches Bindemillel, wird Schwarz je nach der 
Menge des Kalkzusalzes aufgehellt. In Verbindung 
nil leuchllarbigen Holzwerk wird das Grau sich 
u einer erlräghehen Wirkung belebt haben. Beim 
iegellarbenen Anstrich wurden die Kugen weiß, 
seltener schwarz nachgezugen; wurde der Giebel 
ıber grau angestrichen, unterblich diese farbige 
Zelonung des Geluges der Ziegelseizung. 
Preisverzeichnisse des Hamburger Maieramtes 
«nlhalten Angaben über die Art der Farbe. 1629 
1eißt es, milttelmäßiges Holz soll zweimal blei- 
veiß angestrichen werden. Bei Fachwerkbauten 
vurde im 17. Jahrhundert das Holzwerk mit Vor- 
icbe weiß bemalt, dancben war nach dem an- 
;eführlen Preisverzeichnis der braunrole Anstrich 
les Holzes üblich, Für Fenster werden Braunrol. 
Zleigelb, Spangrün und Schwarz als Farben an- 
scführt. 1685 isl die Farbauswahl größer, es trill 
ılnzu: „zinnober, ockergelb, nußbraun, kastanien- 
raum, grau und holzfarben‘“. Man verstand da- 
nals schon die Holzfarbe zu adern. Die Beschläge 
ler Fensterrahmen wurden farbig abgeselzl. 
Diese archivalischen Feststellungen bedürfen 
ıoch der Ergänzung und Erweiterung durch ent- 
prechende Untersuchungen in anderen Städten. 
Eine künstlerische Erscheinung gewinnt nicht 
rst Daseinsberechtigung, wenn sich in der Ver- 
jangenheit Ähnliches nachweisen 1äßl. Die 
zestrebungen, wieder Farbe ins Stadtbild zu brin- 
jen, verzichten auf geschichtliche Parallelen. Wenn 
<ünsller für neue Farbigkeil eintrelen und der 
ebendige Zeitgeschmack danach drängt, muß die 
bewegung als Ausdruck eines Kunstwollens ge- 
vürdigl werden, der an sich gerechlferligl isl. 
Jenseits von Ja und Nein bleibt es für eine 
achliche Forschung immer von Belang, festzu- 
Jellen, wie sich frühere Zeilen mit Problemen 
iuseinander geselzt haben, die auch von der 
1egenwarl selbständig und unanhängig angepack! 
vorden "sind. 
Dr. Ulrich Nabel. 
Der bunte Marktplatz 
Aus „Berlingskes Titende‘“ Kopenhagen. 
(Übersetzt von Obermeister Hansen). 
Der „Graubrüder Marktplatz“ feiert ein kleines, 
<okettes 25-Jahres-Jubiläum, das nur einen kleinen 
Abschnitt seines ehrwürdigen Alters bezeichnet. Es 
sind 25 Jahre her, daß der Markt gemalt wurde. Wer 
pis dahin zurückdenken kann, mag sich auch an das 
eine und andere der beweglen Zeit erinnern. Kopen- 
nagen halle damals einen Verschönerungsverein, der 
schr würdig und sehr hinsiechend war, bis der Maler 
Jens Möller-Jensen zu ihm kam. Kr war es, der vor- 
schlug, den Graubrüder Markt zu malen, jedes Haus 
ın seiner Farbe, und diese verschiedenen. Farben 
zusammengestimmt zu einem farbigen Bild. 
Es war das erste Mal, daß der Verschönerungs- 
verein etwas Wirkliches verlauten ließ, und daß die 
Kopenhagener sein Dasein bemerkten. Gegen sein 
neues Unternehmen wandten sich aber die Reyvuc- 
Ihcater und die Witzblätter. Es waren die Künsller, 
die protestierten. Man suchte dem Plan ein Bein zu 
tellen. Aber Möller-Jensen läßt sich nicht schrecken. 
jeine Zähigkeit und sein Wille setzten sich durch. 
Er sammelte die Hausbesitzer um sich, er stimmte 
lie Farben ab, er überwand die Trägen und Bedenk- 
ichen, bis eines Tages der Markt im Festgewande 
Jastand und mit Musik eingeweiht wurde. IIeute nach 
5 Jahren kommen in Oslo.und in HMamburg-Altona 
;leiche Probleme zur Lösung. Auch dort malt man 
ıcute Marktplätze und Häuserreihen nach unserem 
lten Beispiel. Es drängt dort wie hier zu IIumor und 
jouleur in der Großstadt-Fassadentristheit. 
Die Kritik ist vershummt. Die Architekten sind viel- 
eicht noch nicht ganz befriedigt. Sie meinen immer, 
laß allein die Formen, Gliederungen und der Bau- 
{off den Bauwerken den Charakter geben müssen. Der 
chlichle Bürger dagegen, der noch keine Wunder- 
virkung darin erkennen kann, wenn eciwa ein 
*ensterviereck um einige Zoll verschoben wird, freut 
ich über die Farben und er emplindet, daß sie den 
Tarkt schmücken. 
7
	        

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