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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1976, Jg. 8, H. 29-31)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1976, Jg. 8, H. 29-31)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554117854977
Titel:
Jahresberichte der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554117854977_J1909
Titel:
Bericht der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1909/10
Jahrgang/Band:
1909
Erscheinungsjahr:
1909
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Jahres-Bericht
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Allgemeine Verhältnisse der Hochschule. Organisations- und Unterrichtsfragen
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1976, Jg. 8, H. 29-31)
  • Heft 29: Stadterneuerung - Stadterhaltung
  • Heft 30: Materialien zur Unterstützung von Basisinitiativen
  • Inhaltsverzeichnis
  • Materialien zur Unterstützung von Basisinitiativen
  • Lehrbauspiele. Architektur als politisches Medium
  • Das StBauFG als Instrument zur Enteignung von Großgrundbesitz
  • Bundesbaugesetz-Novelle: Wo bleibt die Bürgerbeteiligung?
  • Kommunale Dezentralisierung und basisdemokratische Bewegung
  • Architekten-Arbeitslosigkeit
  • Initiativen und Dokumente
  • Heft 31: Stadtteilarbeit und Sozialpolitik

Volltext

...Zum ’rumsitzen, Spielen, Feiern, Demonstrieren, Spazierengehen. Schwellen und Fahrbahnverengungen zwingen Autofahrer ( nur Anlieger ! ) zum 
Langsamfahren. Durch die Fahrbahnverengung sind zusätzliche Stellplätze... 
4.5 Beispiel für einen Spielablauf: 
Das „Papp-Klapp-Spiel‘‘ 
Beschreibung des Papp-Klapp-Spiels: 
— das Spiel besteht aus zwei ca, 1m langen 
faltbaren Fassadenfolgen, die zu einem Straßen 
raum auf einer Grundplatte aufgestellt werden, 
— die Leporellos sind aus verschiedenen Col- 
lageelementen (Photos, Illustriertenschnipsel 
etc.) zusammengesetzte Abbildungen typischer 
Straßen eines Wohnviertels, 
— Maßstab: etwa 1:33, 
— Zubehör: — auswechselbare Fassaden/-teile 
—Collageelemente aus |llustrier- 
ten u.ä. 
Materialien für die Gestaltung 
des Strassenraums (Knete, Bäu- 
me, Autos, ..) und der Fassaden 
(Farbe, Balkone . . .), 
das Spiel kann durch Hinzufügen weiterer 
“Flügel‘ beliebig erweitert werden, 
das Spiel wird außerdem ergänzt durch eine 
Foto- und Videodokumentation zur -Lehr-/ 
Lernkontrolle, 
Beschreibung des Spielverlaufs: 
Der Spielverlauf wird zunächst in zwei in- 
haltlich eng miteinander verknüpfte Phasen, eine 
Spielphase und eine Lehr-/Lernphase unterglie- 
dert; in der Spielphase geht es hauptsächlich da- 
rum, einen durch die Leporellos modellhaft ab- 
gebildeten Straßenraum nach eigenen phanta- 
sievollen Vorstellungen der Spieler funktional 
und gestalterisch zu verändern, In der Lehr/ 
Lernsphase sollen per Diskussion von Schülern 
und Spielleitern bestimmt Probleme und Kon- 
flikte, die sich aus dem Widerspruch zwischen 
Spielergebnis und Realität ergeben, herauskristal- 
lisiert werden, Einige typische und vor allem re- 
alitätsnahe Konfliktsituationen sollen danach 
durch Rollenspiele, in die u.a, die eigenen All- 
tagserfahrungen der Spieler eingehen, darge- 
stellt und bewußt gemacht werden. 
Artikulationsspiel 
Motivierende Einführung des Spielgegenstandes: 
Die Darstellung und Aneignung des Spielgegen- 
Standes, d.h. puzzleartiges Zusammensetzen und 
Aufbauen der Spielgegehstände soll die Spieler 
motivieren, sich mit den Spielgegenständen zu 
identifizieren. 
20 
Informationen über den Entstehungspro- 
zeß von Straßen 
Es sollen in dieser Phase des Spiels mittels 
verschiedener Darstellungsarten und -techniken 
Informationen über den Gegenstand Straße ver- 
mittelt werden; durch Photos, alte Stiche, Doku- 
mentarfilme, Erzählungen etc. sollen Entstehung, 
Gebrauchsweise, äußere bauliche Erscheinungs- 
formen von Straßen im historischen Verände- 
rungsprozeß gezeigt werden. Den Spielern soll 
vor allem die Veränderbarkeit sichtbar. und be- 
wußt werden. 
Durchführung des Spiels 
Ein mögliches Thema gerade für Schüler als 
Spieler wäre z.B. „Die Straße ist zum Spielen 
da!‘* oder etwa ‚,Unsere Straße soll schöner wer- 
den!‘‘, Diese Themen sind auf die jeweiligen Spie- 
lergruppen zuzuschneiden. Im folgenden stellen 
die Schüler mit den zur Verfügung gestellten Ma- 
terialien ihr Thema anhand des Papp-Klapp dar 
(etwa: Sperrung der Straße, Sandkästen, Fuß- 
ballfeld, usw.). Oder sie wechseln einzelne pho- 
tographierte Häuserfassaden des sozialen Woh- 
nungsbaus gegen solche der Gründerzeit aus, ma- 
len sie an ‚ etc. Falls ein Spielergebnis sichtbar 
ist, kann man sich einigen, ob das Spiel zunächst 
unterbrochen wird, um die Spielergebnisse zu 
diskutieren. 
Lehr-/Lernkontrolle, Diskussion der 
Spielergebnisse 
Spieler und Spielleiter diskutieren gemein- 
sam über die Spielergebnisse; der Vergleich zwi- 
schen den Spielergebnissen, z.B. der Umwand- 
lung einer autogerechten Fahrbahn zu einem 
Fußballplatz 0.ä., und der Realität, wie sie all- 
täglich von den Spielern wahrgenommen wird, 
zeigt Konflikte und Probleme unterschiedlicher 
gesellschaftlicher Interessengruppen auf: etwa 
der Konflikt zwischen städtischer Planung und 
den Interessen und Bedürfnissen von Kindern, 
Diese Konflikte werden in einem nächsten 
Schritt durch Berichte der Schüler über ihre All- 
tagserfahrungen, durch Photos oder Filme über 
Gefahrenmomente im Strassenverkehr oder durch 
andere Mittel illustriert. 
Rollenspiel 
Die so herausgefundenen typischen Konflikt- 
situationen können dann im folgenden in Rol- 
lenspielen inszeniert werden; z.B. könnte ein 
Rollenspiel etwa folgendermaßen ablaufen: Die 
Kinder haben die Straße in eine Spielstraße um- 8) 
gewandelt und spielen gerade Fußball; das ver- 
ursacht natürlich einige grelle Pfiffe und Anfeu- 
erungen an die Mitspieler; gleichzeitig ruht z.B. 
die Mutter nach anstrengender Arbeit im Sessel 
des an der Straße gelegenen Wohnzimmers aus; 
durch die Geräusche der spielenden Kinder ge- 
stört, befiehlt sie ihren Kindern, sofort hereinzu- 
kommen. Da B. Torwart der einen Mannschaft 
ist, kann das Spiel nicht weitergehen. Dann be- 
raten die Kinder, wie man B. wieder ‘loseist‘. 
Dieses und ähnliche Rollenspiele können rela- 
tiv kurzfristig inszeniert werden; evtl. können 
sich die Kinder für die jeweiligen Rollen verklei- 
den. 
Mögliche alternative Veränderungen des 
Straßenraums 
Nach weiterer Diskussion der Rollenspiele 
schließt sich nun eine neue Spielphase an, in 
der man noch einmal einen Bezug zum Aus- 
gangspunkt des Spiels, nämlich dem Spielob- 
jekt herstellen könnte. Anhand des Leporello- 
Modells oder anhand des Demonstrationsmo- 
dells könnten mögliche, durch die Diskussion 
gewonnenen (Kompromiß)-Lösungen (z.B. Um- 
wandlung einer Straße in eine Kombination von 
Anliegerverkehr und Spielstraße) erneut durchge 
spielt und demonstriert werden, Diese Lösungen 
könnten dann auf ihre politisch-praktischen 
Durchsetzungsstrategien hin diskutiert werden 
(etwa: mögliche Anträge an eine Bezirksvertre- 
tung oder den Stadtrat; oder: Planung bestimm- 
ter Aktionen, z.B. zeitweilige Straßensperrung). 
Durch Kürzungen in letzter Minute sind einige 
Anmerkungen weggefallen. Deshalb die hoffent- 
lich durchschaubare chaotische Nummerierung. 
1) Vergl. Hans Harms, Kritik der Ausstellung 
„Heimat Kaputt“, in: ARCH+ 29/76, S. 
2) Vergl. BDA-Manifest „Für Architektur‘, 
in: Bauwelt 1/74, S. 14/15, 
4) Vergl. R. Günter, Teil B in: Klotz, Günter, 
Kiesow: Keine Zukunft für unsere Vergan- 
genheit?, Giessen 1975, S. 91 ff. 
B. Schmidt, Gegen die gängige Verwechs- 
lung der konkrten Utopie mit technischer 
Planung, in: Werk 9/73, S. 1063 ff. 
Roland Günter, Zu einer Theorie der Ge- 
schichtlichkeit sozial-geschichtlicher Bau- 
dokumente, Vortrag auf dem internationa- 
len Kongreß zur Erhaltung technischer 
Denkmäler, Bochum 1975, These 8. 
Dieter Hoffmann-Axthelm, Das abreißba- 
Projektgruppe Lehrbauspiele
	        

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