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Johann Michael Keller (Bd. 3)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Johann Michael Keller (Bd. 3)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1658742479326
Titel:
Gmünder Kunst
Verleger/Verlag:
Greiner & Pfeiffer
Erscheinungsort:
Stuttgart; Lorch; Schwäbisch Gmünd
Erscheinungsjahr:
1920-1948
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1658742479326_3
Titel:
Johann Michael Keller
Untertitel:
Sein Werk und seine Mitarbeiter
Autor:
Klein, Walter
Jahrgang/Band:
Bd. 3
Verleger/Verlag:
Greiner & Pfeiffer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1923
Umfang:
166 Seiten; 88 Abbildungen
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
2Ka 345-3
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
V. Joh. Michael Kellers Lebenswerk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
B. Öffentliche Bauten
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Gmünder Kunst
  • Johann Michael Keller (Bd. 3)
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Impressum
  • Julius Erhard ✝ / Dem feinsinnigen Sammler Gmünder Kunst zum Gedächtnis
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • I. Einleitung
  • II. Aus dem Leben des Meisters
  • III. Kulturelle Voraussetzungen der Gmünder Baublüte
  • IV. Lehr- und Wanderjahre
  • V. Joh. Michael Kellers Lebenswerk
  • A. Kirchenbauten
  • B. Öffentliche Bauten
  • C. Pfarr- und Schulhäuser
  • D. Wohnhäuser
  • VI. Baubeschreibungen in zeitlicher Anordnung
  • Kellers Mitarbeiter
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

V. Joh. Michael Kellers Lebenswerk 
Nürnberg, Augsburg, sind der Ausdruck des Gemeinstolzes und des 
Keichtums der Bürgerschaft, die Zeit des 18. Jahrhunderts hatte diese 
Einheitlichkeit verloren und Standes- und Klassengegensätze werfen den 
Schatten der kommenden Katastrophe voraus. Unbekümmert darum ist 
lie Kunst des Rokokos von der heiteren Lust einer frohen Jugend be- 
zeelt, es ist nicht das schwere Prunkgewand des Barocks, sondern die 
leichtknisternde !limmernde Seide, in welcher die Architektur des Rokokos 
sich kleidet. 
So liegt ihr auch der Festsaal, das Lusthaus und Palais näher als das 
Amtshaus, das Achtung und Würde mit Repräsentation gepaart, in seiner 
Erscheinung verlangt. Wenn Keller solche Aufgaben löst, greift er auf 
das Rüstzeug des Barocks, symmetrische Anlage, Säulenstellung und 
olastische Hervorhebung bedeutsamer Teile zurück, Beim Rathaus in 
Neckarsulm, beim Waisenhaus in Gmünd gibt die breite doppelte Frei- 
:reppe den Eindruck feierlicher Würde bei sonst nahezu schmuckloser 
Breitengliederung. Beim Gmünder Rathaus tritt an die Stelle der Frei- 
treppe der auf Doppelsäulen gestellte Balkon; hiedurch wie durch die Be- 
:onung des Mittelrisalits durch Kolossalpilaster wird mit einfachen Mitteln 
aine reiche repräsentative Wirkung hervorgebracht, welche ebenso der 
Würde und Feierlichkeit des Amtshauses wie dem Erfordernis besonderer 
nlastischer Hervorhebung entspricht. 
C. Pfarr- und Schulhäuser 
Gelegentlich der Ellinger Bauverwandtschaft, 5. 20, wurde schon auf 
lie einfachen Landhausbauten hingewiesen, welche dort für die Beamten 
les Hofes, hier für die Bedürfnisse ländlicher Pfarreien oder Schulen 
Jlienten. Besonders heute, wo einfachste Typen im Wohnbau gefordert 
werden müssen, sind diese Bauten wahrhaft klassische Vorbilder prak- 
tischer und wirtschaftlicher, dabei auch schöner Gestaltung. Ihre Schön- 
heit liegt in den Verhältnissen der Bauteile unter sich, zweigeschossiger 
Baukörper auf breitem rechteckigem Grundriss und einfachem Zeltdach 
in nicht zu fachem Winkel, die Dachfläche nur durch wenige Dachläden 
in ihrer Grösse unterbrochen. 
Der wenige Schmuck konzentriert sich auf das in der Mitte an- 
yelegte Portal mit einfachen Pilastern, Wappen oder Hauszeichen; Gitter- 
werk am Öberlicht und den Fenstern des Untergeschosses, abwechslungs- 
reiche Gestaltung der Schornsteine geben den sonst gleichen Bauten 
Reiz und persönliche Eigenart. Die Pfarrhäuser auf dem Gmünder Sal- 
vator, in Mögglingen, Westhausen, die Torhäuschen in Gmünd liegen auf 
dieser Linie, wie ein reichbelebtes Band wirken die Reihen der Fenster 
und Schlagläden an den so freundlich ins Grün der Gärten gebetteten 
Häusern,
	            		
V. Joh. Michael Kellers Lebenswerk D. Wohnhäuser Kellers bedeutsamste Leistung liegt in der Schaffung städtischer Wohn- bauten. Hier hat er für die Familien der Gmünder Geschlechter der Stahl Debler-Doll wahrhaft treffliche Beispiele ebenso bhehaglicher wie reprä. sentativer Stadthäuser geschaffen, bei denen die verkleinerte Kopie gross städtischer Palais mit Erfolg vermieden wurde. Abb. ı8 Portal vom Hause J. Mohr (Stahlsches Handelshaus), 175* Aufnahme von Dr. Stödtner, Berlin

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