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Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1894_95
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Häberle, Ernst
Jahrgang/Band:
1894/95, Bd. 4, H. 37/48
Erscheinungsjahr:
1894
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-4,1894/95
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 5
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Realschule in Altona (Teil 1)
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
  • Biologie und Bauen Teil 1 = Biology and Building Part 1 (IL3, 1971)
  • Einband
  • Titelseite
  • Koralle / Coral
  • Inhaltsverzeichnis / Contents
  • Vorwort
  • Die Autoren
  • Preface
  • The authors
  • Biologie und Bauen / Biology and Building
  • Das Individuum und sein Milieu / The individual and his environment
  • Über die kritische Situation in der wachsenden Sozietät / On the critical situation in a growing society
  • Tierbauten, die Beutelmeise und andere / Animal buildings, the titmice and others
  • Der Zusammenhang von Städtebau und biologischer Erkenntnis als historisch-gesellschaftliches Phänomen / Urban planning, biological knowledge and social transition
  • Ankündigung Biologie und Bauen Teil II und III in IL 4 und IL 6 / Announcement Biology and Building Part II and III in IL 4 and IL 6
  • IL 1 Minimalnetze - IL 2 Stadt in der Arktis / IL 1 Minimalnets, IL 2 City in the Arctis
  • IL5. Literatur zum Thema Biologie und Bauen [...] / Literature on the topic of Biology and Building [...]
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Eine derartige Patentlösung kann jedoch nicht gegeben 
werden; denn alle Menschen sind zwar nach einem 
einzigen Bauplan konstruiert, jedoch unterscheiden sie 
sich körperlich-psychisch und in ihren Ansprüchen an 
das Milieu in vielerlei Hinsicht. 
Der allen Menschen gemeinsame Bauplan äußert sich 
darin, daß alle Menschen Lungen, Herzen, Fingernägel 
usw., d.h. die gleichen Gewebe- und Organtypen haber 
Sie alle atmen Luft ein und sind auf pflanzlich-tierische 
Nahrung angewiesen. Ihr Stoffwechsel vollzieht sich 
nach denselben chemischen Prozessen. Es wäre daher 
anzunehmen, daß alle Menschen auch dieselben 
Ansprüche an das Milieu stellen, und daß sie alle in 
derselben Weise auf die jeweiligen Umweltreize 
reagieren würden. 
Im Unterschied zu den Zellen eines menschlichen 
Organismus haben jedoch die Individuen einer 
menschlichen Gesellschaft keine identischen Erb- 
anlagen (mit Ausnahme der einefigen Zwillinge). 
Während die Zelldifferenzierungen in einem 
menschlichen Individuum erst allmählich durch unter- 
schiedliche Hemmung jeweils verschiedener Gene 
arreicht werden, ist im Gegensatz hierzu die unter- 
schiedliche Genkonstellation bereits als Ausgangs= 
situation aller menschlichen Individuen gegeben. 
Die erwähnte Gleichheit der Gewebe und Organe 
anterschiedlicher Menschen besteht daher nur in ganz 
grober Annäherung . In Wirklichkeit unterscheidet sich 
jeder Mensch von allen anderen Menschen durch seine 
individuelle Zusammenstellung der Erbanlagen (Gene). 
Eine sichtbare Auswirkung dieser Unterschiede sogar 
zwischen nahe verwandten Menschen zeigt sich bereits 
bei Transplantationen von Organen (z.B. Herz, Nieren) 
und Geweben (z.B. Haut; besonders die Haut ist völlig 
Jngeeignet zur Fremd-Transplantation; sie kann daher 
nur auf demselben Körper erfolgen). 
Aus der Unterschiedlichkeit der Erbanlagen ist auch die 
Verschiedenartigkeit zu erklären, in der die einzelnen 
Menschen auf Reize des Milieus reagieren (z.B. 
unterschiedliche Verträglichkeit von Drogen, ferner 
ynterschiedliche Allergien und vielleicht auch 
Idiosynkrasien) , 
OPTIMALES ODER ERTRÄGLICHES MILIEU? 
Unser Thema "Das Individuum und sein Milieu" ist in 
den letzten Jahren in den Vorderagrund vieler 
Diskussionen getreten, weil man feststellen muß, daß 
die voranstürmende Entwicklung der Technik nicht nur 
Verbesserungen des Lebensstandards bringt, sondern auch 
erhöhte Belästigungen und Gefährdungen für das 
Individuum (z. B. durch Lärm, Verschmutzung von 
Wasser, Boden und Luft). Gesteigert werden diese 
3eeinträchtigungen durch den Raummangel infolge der 
ständig anwachsenden Bevölkerungen . 
lichen individuellen Ansprüche an die lebende und 
unbelebte Umwelt, dann ist es einleuchtend, daß es 
nie gelingen wird, jene Bedingungen zu finden, um 
allen Menschen gleichzeitig ein optimales Milieu zu 
bieten; denn "manche mögen’s heiß". 
Es ist unmöglich, hierbei jedem Menschen gerecht zu 
werden. Das Optimum für den einen braucht nicht das 
Optimum für den anderen zu sein; denn während der 
eine die gesellige Nähe des anderen sucht, kann dieser 
die Einsamkeit wünschen. = Es ist überflüssig, weitere 
3eispiele aufzuzählen, da jeder Mensch sie kennt. 
Es ist daher die Frage durchaus berechtigt: "Welches 
sind die Bedingungen, um dem Lebewesen "Mensch" 
das optimale Milieu zu bieten?" 
Eine allgemeingültige Antwort wird es wahrscheinlich 
nie geben, sonst wäre sie im Laufe der menschlichen 
Kulturgeschichte bestimmt schon gefunden worden. 
Wohl aber kann man leicht die Grenzen ermitteln, 
an denen ein normales Leben nicht mehr möglich ist. 
Daher werden wir zu folgender Änderung unserer Frage 
gezwungen: "Welches sind die Bedingungen, um allen 
Menschen ein erträaliches Milieu zu bieten?" 
Damit entziehen wir aber unserer "westlichen" 
Zivilisation die vorherrschende Entwicklungstendenz. 
Wenn Jacob Burckhardt (1860) in der Entdeckung des 
Individuums den Beginn der Renaissance sah, dann 
erkennen wir in dem Anspruch auf das optimale Ausleben 
eines jeden Individuums die letzte Konsequenz der 
Renaissance - und zugleich die Unmöglichkeit einer 
yngestörten Verwirklichung. 
Das gilt für Nahrung, Luft-Sauerstoff, Temperatur, 
Schall, Raum in gleicher Weise wie für soziale Kontakte 
geistige Ansprüche und viele andere Milieu Faktoren. 
Die unteren Grenzen sind erkenntlich an den tödlichen 
Schädigungen des Organismus; sie sind für alle 
Menschen annähernd gleich. Aber bereits vor Erreichen 
der unteren Grenzen treten Beeinträchtigungen auf, Wir wollen nicht vergessen, daß zu Beginn der 
die von Mensch zu Mensch unterschiedlich empfunden Renaissance die Entfaltung zum "Individuum" und 
werden. Meistens zeigt der Körper derartige belästigende damit das Erreichen eines optimalen Milieus nur 
Zeizintensitäten durch Schmerzen oder andere negative einigen wenigen Menschen innerhalb einer Gemein- 
Sefühlsbetonungen an. Hierbei ist die Tatsache wichtig, schaft (Dorf, Stadt, Staat) möglich war - und dann 
daß jeder der Milieufaktoren seine eigenen störend auch nur auf Kosten anderer Menschen. 
wirkenden Grenzbereiche hat und daher auch spezifische 
Beeinträchtigungen auslöst; d.h. es braucht jeweils 
nur ein Faktor störend zu wirken, um das Gefühl der 
Unverträglichkeit eines Milieus entstenen zu lassen, 
Da ein Milieu aber viele Faktoren enthält, gibt es 
entsprechend viele Möglichkeiten zur Entstehung von 
Schädigungen oder Beeinträchtigungen durch ein 
Milieu. 
Je mehr aber der Anspruch auf Entfaltung zum Individuum 
und auf ein optimales Milieu auch von diesen anderen 
Menschen der Gemeinschaft erhoben wird, umsomehr 
entschwindet die ideale Realisierbarkeit. Es liegt 
daher eine gewisse Tragik Uber der heutigen Situation. 
Denn jeder Mensch weiß, daß es einige Individuen mit 
osptimalem Milieu gab und gibt, Und daraus folgert 
ieder Mensch, daB auch er Anspruch auf sein eigenes 
optimales Milieu habe. Aber wie kann ein solcher 
Anspruch realisiert werden, wenn keine anderen 
Menschen seiner Gemeinschaft künftig bereit wären, 
seinen Wünschen zu dienen? 
Weit schwieriger sind die Bedingungen für ein optimales 
Milieu zu fassen; denn das Gefühl für Behaglichkeit 
tritt nur dann ein, wenn ausnahmslos alle Faktoren 
des Milieus gleichzeitig positive Gefühlsbetonungen 
~ewirken . 
Berücksichtigen wir die natürliche Ungleichheit der 
Individuen und die hierdurch bedingten unterschied- 
3 
Al
	        

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