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ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1970, Jg. 3, H. 9-11)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1970, Jg. 3, H. 9-11)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1905
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Jahrgang/Band:
1905, Bd. 18, H. 205/216
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1905
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-18,1905
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 3
Strukturtyp:
Ausgabe

Illustration

Titel:
Tafeln
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1970, Jg. 3, H. 9-11)
  • Heft 9: Advocacy Planning, Citizen Participation - zur Funktion des Architekten
  • Heft 10: Wissenschaftliche Intelligenz und proletarisches Klassenbewusstsein
  • Heft 11: Stadtplanung und Reformgeister
  • Editorial
  • Wohnen, Politik und Wohnungspolitik
  • Stadtplaner und Reformgeister
  • Gruppenarbeit in der Architekten- / Planer-Ausbildung
  • Diskussion: Alternative Studien- und Prüfungsordnung für die Studienrichtungen der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Berlin

Volltext

Robert Gold, der an diesem Bericht mitgearbeitet 
hat, faßt in fünf Punkten zusammen, wie eine Stadt 
als Schauplatz des Klassenkampfes aussehen könnte 
Daß seine Vorstellungen sowohl bestehende Stadt- 
strukturen als auch die bekannten Leitbilder für 
” Städte der Zukunft’ wiedergeben, ist gewiß kein Zu- 
fall. 
1. "Ein wirtschaftlich absteigendes zentrales Geschäfts- 
gebiet in der Innenstadt würde hauptsächlich den 
Innenstadtbewohnern dienen und von einer verhält- 
nismäßig großen Zahl von Menschen, die dort ein- 
kaufen und in den Gebäuden arbeiten, in den Tages- 
stunden geschützt sein. Während der Abend- und 
Nachtstunden würde das zentrale Gebiet größten- 
teils verlassen sein und abgeriegelt werden, um 
privates und öffentliches Eigentum zu schützen. '' 
"Apartment-Hochhäuser und andere Typen von 
Wohneinheiten wären befestigte Zellen für die 
Bevölkerung der gehobenen Mittelklasse und der 
oberen Einkommensschichten, die in bevorzugten 
Lagen der Innenstadt leben und deren Bewohner 
durch verschiedenste aufwendige Methoden ge- 
schützt würden. '' 
"Geographisch entfernt vom Stadtzentrum wären 
suburbane Nachbarschaften sichere Gebiete, 
vor allem durch rassische und wirtschaftliche Ho- 
mogenität und durch die Entfernung von Bevölke- 
rungsgruppen mit größter Neigung zu Verbrechen 
geschützt. ' 
"Schnellstraßen wären sanierte Korridore 
zwischen den sicheren Gebieten und zugleich 
selbst sicher, da sie Transport in relativ schnel- 
len Automobilen erlauben. Andere Transportmittel 
sind in unterschiedlichem Maße sicher oder unsi- 
cher, je nach Tages- oder Nachtzeit. '' 
5. "Andere Wohnnachbarschaften in der Innenstadt 
wären in unterschiedlichem Maße während Tages- 
und Nachtstunden unsicher. Im Extremfalle wären 
Wohnnachbarschaften menschliche Urwälder, Ver- 
brechen wäre in diesen Gebieten häufig, weitver- 
breitet und vielleicht sogar tagsüber außerhalb 
polizeilicher Kontrolle. Subkulturen der Gewalt 
noch stärkerer Homogenität niederer Klassen als 
heute wären in diesen Gebieten lokalisiert. '' 
Abgesehen davon, daß die konjunktivische Ausdrucks- 
weise vorgibt, daß Möglichkeiten erwogen werden, wo 
längst Tatsachen geschaffen worden sind, sollte der 
Blickwinkel dieser Betrachtungen - mag er uns gegen- 
wärtig auch nicht vertraut sein - zumindest als ein 
subjektiver Standard der sich bedroht fühlenden ameri- 
kanischen Mittelschicht gelten. Wenn städtebauliche 
Leitbilder hier auch als Reflex auf die gesellschaftli- 
chen Widersprüche interpretiert werden müssen, so 
lassen sich die Konturen reformerischen Wirkens, 
die politische Position der Reformer unter den Be- 
dingungen verschärfter Klassenkämpfe verdeutlichen. 
Aporien des Reformgeists 
Wo werden die freien Planungsbüros ihre Fähigkeiten 
und Fertigkeiten anbieten und anwenden können, wenn 
nicht in der Planung neuer integrierter Sicherheits- 
systeme für Stadtviertel, Industrie- und Verkehrs- 
ARCH+ 3 (1970) H. 11 
anlagen, Häuserblocks, öffentliche Bauten und Privat- 
grundstücke, je nach Kapazität und zur Verfügung 
stehendem Know-how? 
nv 1 
In welcher Weise wird das Konzept der Kommunehäu- 
ser praktisch werden, wenn es einer Mietergemein- 
schaft gleicher Einkommensgruppe und Bildungsschicht 
ein Maximum an Sicherheitsvorrichtungen, Bewa- 
chungsdiensten sowie optimalem Versicherungsschutz 
bieten soll? 
Was wird aus dem bürgerlichen Ideal von Urbanität, 
wenn Öffentlichkeit und Privatheit wieder eine Funktion 
von Zensur und Bespitzelung bzw. von Schloß und 
Riegel werden? 
Was für Konsequenzen bringt ein verstärktes Eintre- 
ten für die öffentlichen Verkehrsmittel, für Null-Tarif 
und gegen den Individual - sprich Automobilverkehr 
mit sich, wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht nur 
nachts als ausgesprochen unsicher gelten, wovon be- 
reits die New Yorker U-Bahn eine Vorstellung zu 
geben vermag? 
Was wollen die Verkehrsplaner unternehmen, um alle 
diejenigen, die sich ’ relativ schnelle Automobile’ 
leisten können, davon abzuhalten, ’ Schnellstraßen als 
sanierte Korridore zwischen den sicheren Gebieten zu 
benutzen’ ? 
Werden sie das Nahverkehrsnetz so einrichten, daß 
- wie vor einiger Zeit in San Francisco - in den Ghettos 
und Slums keine Haltestationen geplant und gebaut wer- 
den, daß man sie sozusagen auch verkehrstechnisch 
überfährt, oder daß man die Fahrgäste durch ein 
neuerliches Klassensystem in verschiedene Abteile 
verweist? 
Was bleibt vom Ideal der Schichtenmischung in den 
Stadtquartieren, wenn eine Sanierungspolitik unter den 
Bedingungen des verschärften Klassenkampfes zu einer 
konsequenten Rassen- und Klassensegregation führt? 
Ist es nicht denkbar, daß engagierte Advocat-Planer 
von der Kommunalverwaltung unter Berufung auf die 
demokratischen Grundsätze fordern, daß auch die 
Depressionsgebiete mit ausreichenden Sicherheitsan- 
lagen und -vorkehrungen bedacht werden, um die 
betroffene Bevölkerung sowie deren Eigentum vor 
’ Übergriffen Krimineller’ und ’ Gewaltakten organi- 
sierter Banden’ zu schützen? 
Sind es schließlich nicht Bürger - Initiativen, die 
zuerst die Selbstbewaffnung und die militärische Aus- 
bildung zur Verteidigung des Eigentums, zum Schutz 
von ’law and order’ besorgen und die Grundlage dafür 
schaffen, daß die Faschisten Selbstjustiz üben können? 
Ist es soweit hergeholt, Bürgerinitiativen in Bürger- 
wehr enden zu sehen? 
Die Verschärfung des Klassenkampfes würde auch hier 
zunächst ihren Ausdruck in der Formierung der Klein- 
bürger zur Reaktion finden. 
Robert F. Williams, der zu den ersten gehörte, die 
den bewaffneten Widerstand der Afro-Amerikaner ge- 
gen die sie unterdrückende Gewalt der herrschenden 
Klasse der Weißen proklamierte und praktizierte, 
stellte bereits 1964 fest: "Unser Volk in den Vereinig- 
ten Staaten sieht sich heute der Tatsache gegenüber, 
daß die Streitkräfte der weißen Herrschaft bereits 
3
	        

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