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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1905_06
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Jahrgang/Band:
1905/06, Bd. 19, H. 217/228
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1905/06
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-19,1905/06
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 7
Strukturtyp:
Ausgabe

Illustration

Titel:
Tafeln
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)
    Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Unsere Zeitungen
  • Nachtrag zum Kniebistag
  • Das Anthropin
  • Zur Nationaltrachtfrage
  • Gedanken eines pr. Arztes bei Lektüre dieser Bücher [über die Homöopathie]
  • Kleinere Mittheilungen
  • Beilage: Mein Lebenslauf
  • Werbung
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

zal 1935 - 
4. Die Homöopathie und ihre Bedeutung für das öffentliche Wohl. 
Von Dr. Joh. Rigler, pr. Arzt. Berlin 4882. 
2. Die Entstehung und Bekämpfung der Homöopathie von Dr. W. Ameke. 
Berlin 1884. 
Gedanken eines pr. Arztes bei Lektüre dieser Bücher. 
Um dem Wesen eines Menschen auf den Grund zu kommen, sagt D. Fr. Strauß 
in der Einleitung zur Biographie Voltaires, ist der einzig rechte Weg dazu der, 
Lob und Tadel vorerst ganz aus dem Spiele zu lassen , dagegen dem Lebens8- 
und Entwicklungsgange desjenigen, den man sich zur Betrachtung und Darstellung 
ausersehen hat, Schritt für Schritt nachzugehen, aus den Handlungen seine 
Triebfedern und Gesinnungen, aus den Schriften seine Fähigkeiten und Ansichten 
zu ermitteln , im Lichte den Schatten, aber auch im Schatten das Licht aufzu- 
juchen . , . , Wenn Rigler diese Worte beherzigt und nicht bloß den Schatten, 
jondern auch das Licht aufgesucht hätte, so würde sich sein Buch „die Homböopathie 
und ihre Bedeutung für das öffentlihe Wohl“ nicht zu einer so ausgesuchten 
Schmähschrift gestaltet haben, wie deren die neuere medizinische Litteratur gottlob 
wenige aufzuweisen hat, Mag andererseits auch Ameke, wie ihm sol<en An- 
griffen gegenüber nicht zu verübeln, allzuviel Licht aufgetragen haben, so wird 
auch jeder Unparteiische durch ihn zu dem Ergebniß kommen müssen, daß 
Hahnemann nicht dieser Auswurf ver Menschheit gewesen sein kann, als welchen 
ihn Rigler mit einem großen Aufwand von schriftstellerischer Gewandtheit hinzu- 
stellen 150 Seiten hindurch nicht müde wird. 
Der Mann, welcher zu einer Zeit, da die „rationelle Medizin“ mit wahrem 
Blutdurst den Aderlaß kultivirte, es sich nicht verdrießen ließ , im Interesse der 
leidenden Menschheit immer aufs neue wieder gegen diese Abzapfung anzukämpfen, 
sollte do< schon aus diesem Einen Grunde nicht als ein „Elender“ an den 
Pranger gestellt werden. Ein Mann, der seinen Typhuskranken starken Wein 
und erneute Luft empfiehlt, ist doch nicht ein „schlauer und gewissenloser Lügner 
und Betrüger“ und ein Mann, der zu einer Zeit, als die Geisteskranken noh 
mit Prügel traktirt wurden, diesen Armen gegenüber schon die Fahne der Hu- 
manität aufgepflanzt, verdiente doch nicht ein „Erbärmlicher“ genannt zu werden, 
der nicht eine „Spur von Ehrgefühl besessen“. Wahrlich, wenn Hahnemann 
gegen den tagtäglichen, schablonenhaften Gebrauch der Lanzette, gegen die er- 
wähnte rauhe Behandlung der Jrren und gegen das Verschreiben langathmiger 
Rezepte geeifert, und er hiedurch die „gesammte ärztliche Kunst ges<mäht und 
verleumdet“, so hat er Recht gethan. Diese „gesammte ärztliche Kunst“ war eben 
ein Unding, werth zu den Todten gelegt zu werden. Und wer sie auferstehen 
läßt, die Aderlässe bei Lungenentzündung, die Zwangs5ja>enbehandlung . der 
psychisch Kranken, gilt der nicht heute als ein Dummkopf, als ein unwissenschaft- 
licher Mensc< ? Warum dann aber immer einen Mann wie Hahnemann so 
bitterlich shmähen, der vor 50 und mehr Jahren das angestrebt, auf dessen 
Besitz wir jetzt stolz sind ? Freilich, Hahnemann kann dies alles gesagt und ge- 
wollt haben, und noh ein „schamloser Organist“ gewesen sein. Aber sollte nicht 
auch ihm das Wort -- ich meine ,es stammt von Schiller =- zu gute kommen, 
daß „ein dauerndes Wohlgefallen an der Mittheilung des Edlen und Trefflichen, 
wenn es nur der Sache gilt, nicht ohne einen besseren Gemüthskeim zu denken ist“, 
Aber das Nergste, was Hahnemann verübt, kommt erst nah, er hat „mit 
Streukügelchen die Leute narrgeführt !* Nun ich muß gestehen, i< habe biSher 
auch die Homöopathie und ihren Begründer je naß Stimmung von oben herab 
oder gleichgiltig angeschaut. Wie sollte e8 auch anders möglich sein? Wie man 
von einem katholischen Pfarrer, der seine ganze Bildungslaufbahn in streng ge- 
j<lossenen Semininarien durchgemacht, niht erwarten kann, daß er bei seinem 
Eintritt in die Welt dem Darwinismus gerecht werde, so darf man von einem 
an den Stätten der Medizin, wie sie heute gelehrt wird, zum Arzt ausgebildeten
	        

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