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Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1906
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Jahrgang/Band:
1906, Bd. 20, H. 229/240
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1906
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-20,1906
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 8
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsche Konkurrenzen
  • Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)
  • Einband
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Suter Stoff, gewissenhaft verarbeitet, schafft und bewahrt Vertrauen zum Baugewerbe. 
Dr.-Ing. Felix Durach - Stuttgart 
dat man einmal eina Arbeit sch!achtar ausgeführt als man hätte können oder wollen, so spürt ein redliches Gewissen 
len Mangel, solange er besteht. Das schlechte Gewissen wird besonders lasten, wenn der Handwerker weib, was ver- 
antwortlicha Leistung in ssinam Facha ist, und waın dar Auftraggaber meint, er habe Gutes um sein Geld empfangen. 
n der Vermeidung dieses Falles erkennt sich die rechtschaffene Handwerksehre, 
Serade diese Arbaiten an einem Hause, die nach der Fertigstellung nicht mehr gesehen werden, so zu machen, daß sie 
edarzeit vom kundig-prüfenden Blicke gesehan werden dürften, ist beim Bauorganismus ebenso wichtig, wie es beim 
Menschen darauf ankommt, dafs auch das an ihm stimmt, was von ihm nicht in die äußere Erscheinung tritt, 
Diese Auffassung wird jedar vom Baugewarba, der solid denkt, verireten und wird doch gleichzeitig die Achseln zucken, - 
womit er sagen will, daß wirkli:h gute Arbait haute nicht immer als solche begriffen werde, und daß sie in noch weniger 
°ällen bezahlt werden könne. 
Das Verständnis für gute, handwerklich-hochwertige Leistung zu erwecken, sollte ein Teil der Gespräche ausmachen, die 
der Architekt mit seinem Bauherren führt. Aus diesem Verständnis - und nur aus ihm allein - wird auf die Dauer die 
andere, nämlich die Bezahlungsfrage, gesund geregelt. Es ist in den kleineren Lebenställen dach auch so, daß eine 
stiefelsohle mit Pappdeckeleinlage billig ist, und daß doch der Kauf einer echten Ledersohle aus der Einsicht zur 
Regel geworden ist. 
Der Architekt wird sich in mancherlei Fällen vom Handwerksmeister sagen lassen, was nach dessen Erfahrung im 
Zinzelfalle das Zuverlässigste, Richtigste wäre. Eine solchs Unterhaltung steht auf Vertrauen und ehrt beide Teile, 
Jnd nebenbei: wieviele unnötige Überlegungen wagen baukünstlerischer Stilfragen erledigen sich selbstverständ- 
ich, wenn man bei der Planung, beim Neubau das einfach tut, was von einem soliden Handwerk aus als richtig 
vorgeschlagen wird! — Darin werden die modernen industriellen und technischen Erzeugnisse mit einbezogen sein, 
weil ja heute jeder einzelnes Zweig des Baugewerbes in den größeren Verband seiner Fachindustrie und Technik 
mit einverflochten ist, Die Industrie bringt Bauteile, Installationselemente, Hilfsgeräte usw. in einem weitgehendst vor- 
Jearbeiteten Grade zum Handwerker und auf die Baustelle, Sie bringt auch ganz neue Baustoffe, während des 
Handwerkers Materialien der Naturgrundiage im allgemeinen noch näher stehen. In diesen Dingen liegt ein anzu- 
arkennender Vorsprung für die Industrie, 
db es sich aber um natürlicha oder künstliche Stoffe handelt, um Handwerksarbeit oder technische Fertigware, es 
läßt sich durch die ganze Vielgestaltigkeit des Baugewerbes hindurch doch nur das verantworten: daß die — wenn 
auch an das sparsamste Rechnen gebundene — Gedieigenheit im Baumaterial und in dessen Verar- 
>eitung auf die Dauer den einzig wirklich tragbaren Grund für das Baugewerbe schafft. Und das ist 
der Boden, auf dem jeder, sei er Arbeiter, Unternehmer, Lieferant oder Architekt, seiner Leistung bewußt, als freier 
Aann stehen kann. 
Verkleidungs- und Isolierplatten 
Mit Ausnahme der Wandplatten aus Kunst- oder Naturstein 
sowie der Holsverkleidung (Sperrplatten), die jeweils 
dei den entsprechenden Arbeitsgebieten (Estrich-, Fliesen- 
und Bodenbeläge sowie Schreinerarbeiten) besprochen 
werden sollen, soll hier eine kurze Übersicht der hauptsäch- 
ichsten Verkleidungsplatten organischen Ursprungs wieder- 
Jgegeben werden. Hervorzuheben ist die hohe schalldämp- 
ende sowie wärmeisolierende Fähigkeit dieser Verklei- 
dungsplatten. Die meisten Platten haben außerdem feuer- 
hemmende und nässeabweisende Eigenschaften. In erhöhtem 
Maße sind sie neben den Gipsdielplatten besonders bei 
Fachwerksbauten sehr oft verwendet worden, aber auch bei 
3eton- und Steinwänden werden die Platten zur Ausführung 
gebracht. Das Befestigen oder Verseben der Platten geschieht 
meist durch Aufnageln. Wo infolge der Beschaffenheit der 
Wände (Stein oder Beton) diese Befestigung nicht möglich 
ist, werden die Platten fugendicht mit einem Klebestoff ver- 
seht oder mit vorher eingelassenen Drahthaften befestigt. 
Um die Isolierfähigkeit nicht zu beeinträchtigen, ist es not- 
wendig, daß die Fugen gut mit einem isolierfähigen Stoff 
ausgegossen werden. Hauptsächlich werden die Platten zu 
Verkleidungen von Wänden verwendet. Bei stärkeren Platten- 
ausführungen ist die Möglichkeit gegeben, sie direkt als 
Wände (hauptsächlich Zwischenwände) und zu Ausfachungen 
zu verwenden. Sie eignen sich zum Teil auch sehr gut als 
7ubträger. In Fällen, wo der Pub nicht gut haftet, sind die 
Platten mit einem Drahtgewebe überzogen. Einige Fabrikate 
eignen sich auch direkt zum Tapezieren, 
Die Verkleidungsplatten können ihren Grundstoffen ent- 
sprechend unterschieden werden nach: 
1. Stroh- und Rohrstoffe, 
>. Holzstoffe, 
3, Torfstoffe, 
4. Korkstoffe. 
Stroh- und Rohrstoffe 
Solomit-Bautafeln aus gepreßtem Stroh mit Gipspub und 
Drahtineküberzug hergestellt. Gröke: 1,50 m Breite X 3.00 m 
„‚änge bis 1,60 m Breite X 5,00 m Länge und 3-15 cm Stärke. 
Sewicht: 240 kg/m*. Wärmeleitzahl: 0,0554. 
‚jeferfirma: Solomit- G. m. b. H. Berlin 50, Rankestraße 4 
selotex-Bautafeln*) aus Zuckerrohr durchPressung hergestellt 
Jirekt tapezierbar. Größe: 1,22 m Breite X 3,05 m Länge und 
),6-2,5 cm Stärke. Gewicht: 265 kg/m®. Wärmeleitzahl: 0,042. 
jeferfirma: Deutsche Celotex-Vertrieb- G. m. bb. H. Potsdam. 
Holzstoffe 
ABC-Leichtbauplatte aus Holzwolle in chlorfreiem Binde- 
nittel hergestellt. Größe: 0,50 m Breite X 2,00 m Länge und 
,5-15cm Stärke. Gewicht: 325-440 kg/m®. Wärmeleitzahl: 0,09. 
‚jeferfirma: Günther-Werke Auerbach und Dresden. 
Joncona - Verkleidungsplatte aus Holzfaser hergestellt. 
3röße: 0,91-1,22 m Breite X 1,00-4,00 m Länge und 1,25-5,00 
Zentimeter Stärke. Gewicht: 274 kg/m*. Wärmeleitzahl: 0,04. 
„‚jeferfirma: F. W. Barth & Co., Hamburg. 
enso-Platten*), Wand- und Decken-Bautafeln aus gepreßtem 
dolzzellstoff mit Wasserglas imprägniert. Größe: Bis 1,4 m 
sreite X 3,0 m Länge und 0,3-1,0 cm Stärke. Raumgewicht: 
00 kg/m®. Wärmeleitzahl: 0,048-0,056. . 
‚ieferfirma : Enso-Platten-Import G.m.b.H., Berlin W9, Schel- 
ingstraße 9. 
°sco - Leichtbauplatte aus Holzfaser mineralisch getränkt. 
Sröße: 0,90 m Breite X 1,20 m Länge und 0,6-1,3 cm Stärke. 
Sewicht: 390-410 kg/m?. Wärmeleitzahl: 0,056-0,064. 
.ieferfirma: Deutsche Xylolith - Platten - Fabrik Otto Senig 
3.m.b. H., Freital bei Dresden. 
:sseX-Platten für Wände und Decken aus Holzfiber gepreßt. 
Zröße: 1,22-1,40 m Breite X 2,44-4,88 m Länge und 0,5-0,8 
Zentimeter Stärke. Raumgewicht: — Wärmeleitzahl: 0,06. 
‚jeferfirma: Essex-Platten-Vertrieb Thames Board Mills Ltd., 
Zerlin NW 6, Luisenstrake 21.
	        

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