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Deutsche Konkurrenzen (1893, Bd. 2, H. 13/24)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Deutsche Konkurrenzen (1893, Bd. 2, H. 13/24)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1_1892
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Herausgeber:
Häberle, Ernst
Neumeister, Albert
Jahrgang/Band:
1892/93, Bd. 1, H. 1/6, 10/12
Erscheinungsjahr:
1892
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-1,1892
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 6
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsche Konkurrenzen
  • Deutsche Konkurrenzen (1893, Bd. 2, H. 13/24)
  • Einband
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Wettbewerb für eine Synagoge in Königsberg (Teil 1)
  • Tafeln
  • Wettbewerb für eine Synagoge in Königsberg (Teil 2)
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
    Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

  
  
_ 29 
öä* 
(Fortsetzung von S. 5.) 
Motto: Moses. Der Entwurf zeigt wesentliche Verstösse gegen die Bau- 
ordnung, indem er zu rniahe an die Nachbarfront tritt, Nicht von allen Sitzen, 
besonders der Emporen, kann man nach dem Allerheiligsten sehen. Die Zugänge 
mweden Treppen der Frauenemporen sind schwer auffindbar. Die Fassadenbildung 
* erinnert etwas an die Form von Thorbauten des Mittelalters, ist jedoch im ganzen 
von einer glücklichen monumentalen Wirkung. 
“Motto: Beth t’phillath Jisrael, Die Grundrisslösung ist als nicht gelungen zu 
bezeichnen; über das Programm hinaus ist ein Raum für Chorübungen vorn rechts 
an der Front im Erdgeschoss angelegt, welcher zweckmässiger für einen Pförtner 
bestimmt wäre. Die beiden vorderen Seitenpartieen an den Lichthöfen, die die 
Zugänge Zu’ den Garderoben enthalten, sind unübersichtlich und unzweckmässig 
; angeordnet. Zunächst sind die Männergarderoben in unzulässiger Weise nur durch 
“ yerhältnissmässig schmale Thüren zugänglich, in welchen beim Verlassen wie beim 
“Betreten des Gotteshauses Gegenstrom stattfindet. Auch die Thüren von der 
Vor-Synagoge nach den Lichthöfen genügen nicht. Zu den Emporen sind be- 
denklicherweise Treppen mit Wendelstufen angenommen, die Antritte der vorderen 
Treppen liegen ausserdem nicht zunächst der Thür, sondern dieser abgewendet 
an der Nachbargrenze, Die Treppenläufe sind nirgends unmittelbar durch eine 
Thür zu erreichen, sondern erst durch verwickelte Korridore, halbe und gewundene 
Treppenläufe, sodass, falls die Entleerung der Synagoge plötzlich und schnell ge- 
schehen muss, die bedenklichsten Zustände herrschen würden. Die Anordnung 
der Emporen ist nicht vorteilhaft; in dem am günstigsten gelegenen Mittelraum 
sind die wenigsten Plätze angeordnet, die meisten in dem weit abgelegenen Neben- 
raum. Ob die Raumwirkung, der Blick aus dem grossen Hauptraum in den an-. 
schliessenden Kuppelraum, die sich nicht gerade sehr organisch aneinanderreihen, 
eine günstige ist, darf bezweifelt werden. Die Anordnung der beiden Estraden, 
die versteckten Zugänge zu dem Allerheiligsten erscheinen gesucht und nicht 
zweckmässig, dabei der Fläche nach unzulänglich. Der Kostenpunkt ist sehr 
eingehend behandelt, die einzelnen Summen durch Angebote belegt. Verfasser 
verpflichtet sich, die Ausführung für 500000 M. zu übernehmen. 
Motto: Zznxheit. Das eine Seitenschiff wird durch das Oberlicht nicht aus- 
reichend beleuchtet. Die Architektur wirkt vorteilhaft, entbehrt jedoch der weiteren 
Durcharbeitung. Auch die architektonische Anordnung des Innern ist, abgesehen 
von der Kuppel über der Orgelempore, im wesentlichen als gut anzusehen. 
Bauausführung. 
Die Herren Cremer & Wolffenstein in Berlin arbeiten auf Grund ihres mit 
dem I. Preis gekrönten Entwurfs unter Berücksichtigung der von den Gemeinde- 
Kollegien mitgeteilten Wünsche und Abänderungsvorschläge ein definitives Projekt 
aus, welches zur Ausführung gelangen wird, 
  
  
 
	        

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