digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Projektstudie Stadt in der Arktis = Projektstudie City in the arctic (IL2, 1971)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: Projektstudie Stadt in der Arktis = Projektstudie City in the arctic (IL2, 1971)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_1_1896
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Häberle, Ernst
Jahrgang/Band:
1896, Bd. 6, H. 61/72
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsjahr:
1896
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-6,1896
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 1
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen des Instituts für Leichte Flächentragwerke (Il), Universität Stuttgart = Information of the Institute for Lightweight Structures (Il), University of Stuttgart / Universität Stuttgart
  • Projektstudie Stadt in der Arktis = Projektstudie City in the arctic (IL2, 1971)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis / Contents
  • Stadt in der Arktis, Zusammenfassung
  • City in the arctic, summary
  • Einsatzgebiete / Application areas
  • Äusseres Erschliessungssystem / Communication and traffic access to the city
  • Die Stadt unter der Hülle / City under the roof
  • [Städtebauliche Entwicklungsvorschläge für die äussere und innere Erschliessung / Urban development suggestion for external and internal access]
  • Abbildungen
  • Modellfotos Stadt in der Arktis / Model Photos City in the Arctic
  • Konstruktive Details der Dachhaut / Constructive details of the skin
  • Konstruktionsbericht
  • Construction Report
  • Skizzen zum Konstruktionsbericht Seite 32-34 / Sketches for construction report pages 32-34
  • Geschichtliche Entwicklung von Überdachungen grosser Spannweiten
  • Historical Development of widespan roofs
  • Anmerkungen zu städtebaulichen und konstruktiven Problemen / Remarks on urban planning and constructive problems
  • Über die Entstehung dieser Arbeit
  • The origin of this work
  • Vorankündigung wandelbare Dächer / Announcement convertible roofs
  • IL 1. Minimalnetze / Minimal nets
  • Korrektur [...] / Correction [...]
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Schnellverkehrstraßen verbinden die Stadt mit dem 
Hinterland sowie den Flug- und Schiffshäfen. 
Dicht bei der Stadt liegt der Hauptverkehrsknoten- 
punkt mit überdeckten Zugängen zum Flugplatz, zum 
Hafen und mit Großgaragen für die Privat- und 
Geschäftswagen der Einwohner. 
Eine schnelle Verbindung führt von hier in die Stadt 
unter der Kuppel, 
Die Stadt kann etwa 15.000 bis maximal 45.000 
Einwohner aufnahmen. 
Ein innerstädtisches Fußgängerverkehrssystem verbindet 
Verwaltungs-, Wohn- und Erholungsgebiete gleicher- 
maßen. 
Neben der üblichen für eine Stadtgemeinde not- 
wendigen kulturellen und sozialen Einrichtungen 
werden besondere Vorkehrungen für Entlüftung, Feuer- 
und Katastrophenschutz getroffen. 
Zwei zusammenhängende Untergeschosse verbinden 
alle Gebäude der Stadt. 
Durch diese Geschosse erfolgt die Luftzuführung und 
die Ableitung der verbrauchten Luft. 
Im hermetisch abgeschlossenen Abluftbereich liegt ein 
Straßennetz, über das die Güterversorgung erfolgt. 
Energie liefert ein Atomkraftwerk . 
Sein erwärmtes Kühlwasser hält den Schiffshafen eis- 
frei und erwärmt die aus 300 m Höhe entnommene 
Frische Polarluft, die in alle Gebäude der Stadt als 
Frischluft eingeblasen wird, alle Freiflächen be- 
streicht und zugleich tragendes Element der Konstruk- 
tion ist. 
Die Stadt steht jedoch nicht in einem Innenraum mit 
gleichmäßigen Innentemperaturen. 
Der Einfluß des Aussenklimas ist durchaus zu spüren. 
Es wird nur soweit als notwendig durch Temperatur- 
anhebung verbessert. 
Temperatur und Feuchtigkeit schwanken. 
Bodenfrost wird jedoch vermieden. 
Die Stadt hat gesunde frische Luft. 
Verbrauchte Luft wird in die Atmosphäre abgeleitet. 
Die Stadt ist leise. 
Die Fußgängerförderbänder gleiten lautlos. 
Alle begehbaren Flächen innerhalb des Großraumes 
sind mit Nadelfilz belegt. 
Schalldämmend wirken auch die immergrünen Bäume 
in den Grünanlagen, Vegetation überzieht alle Frei- 
flächen und nichtbeaangene Dächer. 
Es gibt einen See, einen botanischen Garten mit 
Vögeln und Wild. 
Zur "Tageszeit" soll in den dunklen Polarwintern eine 
helle elektrische Sonnenlichtlampe unter der Kuppel 
im Tagesrythmus entlang bewegt und das ungehindert 
einfallende Sonnenlicht des Polarsommers mit beweg- 
saren Segeln gedämpft werden. 
Der Stadtplan ist einfach und übersichtlich. 
Das Verwaltungszentrum liegt am Eingang der Stadt. 
Es ist das Hauptquartier der Erschließung des Hinter- 
landes. Hier befinden sich Büros, Komputeranlagen , 
Kleinindustrien und Lagerräume. 
Eine Wohnstadt für 20.000 Einwohner in Terrassen- 
häusern mit Gärten umzieht die Peripherie der Kuppel 
Eingestreut sind Kindergärten und Schulen. 
Die "Hauptstraße" der Stadt beginnt beim äußeren 
Verkehrsknoten, durchquert die Geschäftsstadt und 
endet im Kulturzentrum mit Stadthalle, Theatern, 
Stadtverwaltung, Kirchen, Hotels, Appartement- 
häusern, Touristenzentrum, Shoppingzentren und 
höheren Schulen. 
Ziel der Gesamtplanung ist es, das Leben in einer 
solchen Pionierstadt so erträglich wie möglich, 
ja sogar attraktiv zu machen. 
Viele Siedlungen entstehen heute In Nordkanada 
Alaska und Sibirien. 
Das deutsch-japanisch-englische Planungsteam steht 
vor einer realen Aufgabe mit größtem Einfluß auf die 
Besiedlung bisher unerschlossener Gebiete der Erde. 
Klimagroßhüllen dieser Art können nicht nur als 
Stadtüberdachungen in Polargebieten Verwendung 
finden, sondern sind universal einsetzbar: 
Zur Abschirmung von Industrien in dichtbesiedelten 
Gebieten im Sinne des Umweltschutzes, zur Über- 
dachung von Tagebaubergwerken und Ölschürfgebieten 
und für Schattendächer in der Wüste. 
Im allgemeinen steigen mit größer werdenden Spann- 
weiten die Baukosten erheblich und werden bei einer 
"Grenzspannweite" unendlich. 
Die Grenzspannweite ist bei dieser Konstruktion mit 
über 40 km anzusetzen. 
Dieses "Dach" hat die bisher größte projektierte 
Spannweite. 
Die Berechnungen ergaben, daß die Realisierung 
nicht nur möalich , sondern soaar wirtschaftlich ist 
Wesentliches Ergebnis der grundsätzlichen Unter- 
suchungen war, daß die Elastizität der tragenden 
Elemente der Hülle mit den möglichen Wind- und 
Schneebelastungen abgestimmt sein müssen. 
Es stellte sich heraus, daß ein Seilnetz aus Trevira- 
hochfest-Fasern offensichtlich die sicherste 
Konstruktion darstellt. 
Man braucht nur etwa 9 - 10 kp hochfestes Polyester- 
fasermaterial je Quadratmeter Grundfläche in Form 
von Seilen. 
Man rechnet heute einschließlich Energieversorgungs- 
anlagen und Fundierungen mi} einem Preis von 
350.-- bis 1500.-- DM je m“ Grundfläche für Dächer 
mit großen Spannweiten ( 70 m und darüber ). 
Die Baukosten fur dieses Dach betragen etwa 300.-~ 
bis 450.-- DM/m". . 
Da in der Arktis das Bauland nichts kostet, sind Kauf- 
und Erschließungskosten einschließlich Dach durchaus 
mit normalen mitteleuropäischen Verhältnissen 
vergleichbar. 
Man kann heute prognostizieren: 
In spätestens 12 Jahren werden die ersten großen 
Projekte in dieser Art realisiert. 
Es ist zudem in den letzten Jahren die Lebensdauer 
zeltartiger leichter Flächentragwerke bedeutend ver- 
längert worden . 
Das tragende Seilnetz konnte hier auf eine Einsatz- 
dauer von 100 Jahren ausgelegt werden. Die Einsatz- 
dauer der durchsichtigen Haut ist kürzer. 
Sie wird nach einem besonderen Verfahren 
routinemäßig ohne Luftdruckverlust ausgewechselt. 
Das Dach ist ein Teil der Landschaftserschließung. 
Erst wenn es existiert, gestattet es den klima- 
geschützte n Einbau einer Stadt mit Häusern, die nicht 
mehr durch Schnee und Wind belastet werden und 
daher einfacher, billiger und sogar "menschlicher" 
konstruiert sein können. 
Bei zunehmender Besiedlung der arktischen Region 
-etwa bei neu entdeckten Bodenschätzen - denkt 
man an die Errichtung mehrerer Stadteinheiten, die 
sich um "Aussenweltbahnhöfe" oder an den Haupt- 
erschließunasstraßen gruppieren. 
Im Atelier Warmbronn wurde im Frühjahr 1971 ein 
naturgetreues Modell der oben beschriebenen Stadt im 
Maßstab 1 : 2000 gebaut. 
A 1 my
	        

Downloads

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
3 / 3
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.