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Stadtbaukunst alter und neuer Zeit und Friedhof und Denkmal (Jhg. 8, 1927-28)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Stadtbaukunst alter und neuer Zeit und Friedhof und Denkmal (Jhg. 8, 1927-28)

Collection Object

Persistent identifier:
1554189511460
Title:
Deutsche Konkurrenzen
Place of publication:
Leipzig
Regularity of issue:
18XX
Shelfmark:
verschiedene Signaturen
Structure type:
Periodical
Collection:
Periodicals
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Persistent identifier:
1554189511460_1_1901
Title:
Deutsche Konkurrenzen
Author:
Neumeister, Albert
Volume:
1901, Bd. 12, H. 133/144
Place of publication:
Leipzig
Year of publication:
1901
Language:
german
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsbibliothek Heidelberg
Shelfmark:
XIX/493.4-12,1901
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Collection:
Periodicals

Collection Object

Title:
Heft 4
Structure type:
Issue

Collection Object

Title:
Tafeln
Structure type:
Illustration

Contents

Table of contents

  • Stadtbaukunst
  • Stadtbaukunst alter und neuer Zeit und Friedhof und Denkmal (Jhg. 8, 1927-28)
  • Cover
  • Inhaltsverzeichnis der Hefte 1 (April 1927) bis 12 (März 1928), VIII. Jahrgang Stadtbaukunst alter und neuer Zeit, Friedhof und Denkmal
  • Heft 1, 1927
  • Heft 2, 1927
  • Heft 3, 1927
  • Heft 4, 1927
  • Heft 5, 1927
  • Heft 6, 1927
  • Heft 7, 1927
  • Heft 8, 1927
  • Heft 9, 1927
  • Heft 10, 1928
  • Heft 11, 1928
  • Heft 12, 1928
  • Colour checker
  • Cover

Full text

844 
BAUZEITUNG 
Nr. 42 
Wasser entzogen und dadurch die endgültige Festigkeit 
des Betons beeinträchtigt werden kann. Bei Eisenbeton 
körpern kommt zudem noch die Gefährdung durch elektro 
lytische Eostbildung in Betracht, insofern eben die dazu 
nötige Feuchtigkeit vorhanden ist. Das Endergebnis der 
Versuche wird somit dahin zu deuten sein, daß tatsäch 
lich ein verderblicher Einfluß des elektrischen Stromes 
auf Beton und Eisenbeton erfolgen kann, wenn die be 
sonderen geschilderten Bedingungen erfüllt sind; für die 
Praxis wäre demnach zur Vermeidung dieses verderb 
lichen Einflusses zu beachten, daß junger Beton nicht 
dem Einfluß des elektrischen Stromes ausgesetzt werde 
und daß alter Beton mit Eiseneinlagen trocken gehalten 
werden muß, sofern er der Einwirkung elektrischer 
Ströme ausgesetzt ist. 
Ein neues Verfahren, Schornsteine zu stürzen, 
wird jetzt in England ausgeübt. Der Urheber dieses 
Verfahrens steht in dem Bufe, ohne Unfall mehr als 
100 Schornsteine gestürzt zu haben, die aus irgendeinem 
Grunde unbrauchbar waren. Nach einer Mitteilung des 
Internationalen Patentbureaus, Ingenieur Karl Fr. Rei- 
chelt, Berlin SW. 48, besteht das Verfahren darin, daß 
nahe am Fuße des Schornsteines Steine entfernt und 
durch einen Holzbau ersetzt werden, der nachdem in 
Brand gesetzt wird. Auf ungefähr zwei Dritteln der 
Grundfläche wird der Fuß bis zu einer Höhe von etwa 
l 1 / 2 m beseitigt, so daß das Gewicht hauptsächlich auf 
dem Unterhau lastet. Die Erfahrung hat gelehrt, daß, 
wenn diese Arbeit richtig ausgeführt wird, der Schorn 
stein sich ein wenig nach der Seite des eingesetzten 
Unterbaues neigt. Sobald sich dann auf der entgegen 
gesetzten Seite ein kleiner Riß in dem Mauerwerk zeigt, 
ist der Augenblick gekommen, den Unterbau in Brand 
zu setzen. Infolge des Stoßes, der beim Stürzen in das 
durch Verbrennen des Gebälks entstandene Leere ver 
ursacht wird, fällt der Schornstein in sich zusammen. 
Ein neues Pflasternxaterial. Wie das Internatio 
nale Patentbureau, Ingenieur Karl Fr. Reichelt, Berlin 
SW. 48, mitteilt, stellt man gegenwärtig in Frankreich 
ein neues Pflaster aus Eisenspänen und Zement her, das 
sich in verschiedener Beziehung als sehr vorteilhaft er 
weist. Es werden ineinandergreifende Eisenspäne in 
Formen gelegt und mit dünnflüssigem Zement über 
gossen, der alle Zwischenräume ausfüllt. Die so her- 
gestellten Blöcke haben eine Druckfestigkeit von 12000 kg 
pro Quadratzentimeter und eine Zugfähigkeit, welche die 
des reinen Zementes viermal übersteigt. Bei der Pflaste 
rung mit diesem neuen Material entstehen keine Fugen, 
wodurch eine Hauptursache der Zerstörung beseitigt ist. 
Die neue Tiberbrücke in Rom. Zu Beginn der 
Weltausstellung in Rom ist eine neue Brücke über den 
Tiber dem Verkehr übergeben worden, die ein bedeut 
sames Bauwerk auf dem Gebiete des Tiefbauwesens dar 
stellt. Es ist eine Eisenbetonbrücke, die vielleicht die 
größte Spannweite unter allen aus diesem Material her 
gestellten Bogenbrücken der Welt aufweist. In der 
Wochenschrift Zement und Beton teilt Diplomingenieur 
E. Schick Näheres über das interessante Bauwerk mit, 
das nicht nur wegen seiner außerordentlichen Spannweite 
von 100 m, sondern auch wegen seiner kurzen Bauzeit 
und ungünstiger Gründungsverhältnisse wegen die Aufmerk 
samkeit der Fachleute auf sich gezogen hat. Die neue Tiber 
brücke ist auf Eisenbetonpfähle gegründet. Am 11. No 
vember 1909 wurde der Bau begonnen, und genau ein 
undeinhalb Jahre später fand die Eröffnung statt. Die 
Hauptkonstruktion besteht aus sieben gelenklosen Bogen 
rippen von 100 m Spannweite, nur einige Zentimeter 
weniger als bei der Graftonbrücke bei Auckland. Die 
Fahrbahnbreite beträgt 13 m mit beiderseits 3,6 m weit 
auskragenden Fußgängersteigen. Der Querschnitt der 
einzelnen Rippen ist 20x20 cm hinter dem Scheitel 
gelenk und 30 X 50 cm am Kämpfer. Das Pfeilverhältnis 
ist 1:10, d. h. die Scheitelhöhe beträgt 10 m. Reich 
liche Querverbindungen wirken als Windverband und er 
geben zusammen mit der Eisenbetonplatte der Fahrbahn 
eine ausgezeichnete monolithische Gesamtwirkung. Bei 
der Berechnung wurden als Nutzlast 500 kg/qm und 
Straßenwalzen von 16 t Gewicht angenommen. Die Fahr 
bahnentwässerung erfolgt nach den Auflagern zu mit 
1,77 °/o Neigung gegen die Horizontale. Zur Fundierung 
wurden 14 m lange Eisenbetonpfähle verwendet. Als ge 
samte Baukosten wurden 1 260 000 Lire angegeben. 
Personalien 
Württemberg. Ernannt; RegierungsbaumeisterVayhinger, 
Vorstand der Bauleitung für die neue ülanenkaserne in Ulm, zum 
Militärbauinspektor. Versetzt: der Bahnmeister Zorn in Obern 
dorf nach Göppingen, seinem Ansuchen entsprechend. 
Baden. Versetzt: Bauinspektor M. Brunner in Bruchsal 
zur Bahnbauinspektion II in Heidelberg. 
Bücher 
Die Lehre von den Baustoffen. Von Prof. Walter Lange, 
Direktor des Technikums der freien Hansestadt Bremen. Zweite, 
vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 162 Abbildungen. In 
Originalleinenband 3,50 M. Verlag von J. J. Weber in Leipzig. 
Zu den begehrtesten Bänden bauteohnischen Inhalts in der Samm 
lung von „Webers Illustrierten Handbüchern“ gehört der bisherige 
„Katechismus der Baustofflehre“, der jetzt, von dem durch Heraus 
gabe einer Reihe praktischer Handbücher auf dem Gebiete der Bau 
wissenschaft bekannten Direktor des Technikums Bremen dem 
heutigen Stande der Wissenschaft entsprechend neubearbeitet, unter 
dem obigen Titel in zweiter Auflage erschienen ist. In prägnanter, 
aber ausreichender Form ist zunächst die Chemie in ihren Be 
ziehungen zur Baustofflehre behandelt. Hieran schließen sich die 
ausführlichen Abschnitte über die Konstruktionsstoffe, die Ausbau- 
und Nebenstoffe und die Mörtelstoffe. Die zahlreichen guten Ab 
bildungen tragen zum Verständnis des Textes wesentlich bei. Eine 
Anzahl Tabellen (u. a. solche über Eigengewicht, Druckfestigkeit, 
Härte und zulässige Belastung der Bausteine, über zulässige Be 
spannung für Maschinenkonstruktionen usw.) bilden eine wichtige 
Ergänzung dieses allgemeinverständlich geschriebenen Buches, das 
nicht nur dem in der beruflichen Ausbildung Stehenden, sondern 
auch dem Praktiker treffliche Dienste leisten wird. 
Briefkasten 
Anfrage. Bei einer neu angelegten Fabrikanlage, welche un 
gefähr ein halbes Jahr im Betrieb ist, wird bei dem Brunnen, wel 
cher hauptsächlich das Trinkwasser liefert (Wasserstandstiefe zirka 
3,60 m), bemerkbar, daß sich von der Abortgrube, welche zirka 
50 m entfernt von dem Brunnen liegt, schlechte Stoffe beiziehen. 
Wie könnte dem Uebelstand abgeholfen werden? L. G. 
Antwort. Wir raten Ihnen, in erster Linie die Durohsicke- 
rungsstellen genau festzustellen und hernach um den ganzen Abort 
trog einen zweiten Trog aus Eisenbeton zu bauen. Wenn der Nach 
weis erbracht ist, daß dieser zweite Trog wasserundurchlässig ist, 
dann kann der Raum zwischen dem ersten und zweiten Trog mit 
Schlacken oder sonstigem leicht wieder zu entfernendem Material 
angefüllt werden. Schenken Sie der Sache die größte Aufmerksamkeit. 
Anfrage. Möchte hiermit anfragen, ob im Sinne des Art. 41 
Abs. 2 der Bauordnung und § 34 ff. der Vollzugsverfügung zur 
Bauordnung ein Pissoir ebenfalls mit unmittelbar in das Freie 
führendem Fenster zu versehen ist, oder ob die Licht- und Luft 
zuführung für ein Pissoir mittelbar durch den Abort erfolgen 
darf, wenn die Türe bzw. die Wand zwischen Abort und Pissoir 
nur auf zirka 2,10 ra aufgeführt wird und der obere Teil zur 
Durchlassung von Luft und Licht offen bleibt. R. C. 
Antwort. Ja, Sie können es so machen, brauchen also für 
das Pissoir kein eigenes Fenster. Wir raten Ihnen jedoch, noch 
ein zweites Fenster in den Abort selbst einzubauen, was sich ja 
nach der Zeichnung gut machen läßt. 
Verantwortliche Schriftioitung: Chefredakteur und Herausgeber Adolf Fausel 
in Stuttgart. Druck; Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart.
	        

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