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Für Bauplatz und Werkstatt / Monatszeitschrift der Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1931, Bd. 26, Heft 1/12)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Inhalt / Download: Für Bauplatz und Werkstatt / Monatszeitschrift der Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1931, Bd. 26, Heft 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1554189511460
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Erscheinungsort:
Leipzig
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
verschiedene Signaturen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1554189511460_2_1893
Titel:
Deutsche Konkurrenzen
Autor:
Neumeister, Albert
Häberle, Ernst
Jahrgang/Band:
1893, Bd. 2, H. 13/24
Erscheinungsjahr:
1893
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/493.4-2,1893
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 4
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monatszeitschrift der Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (Jg. 1931, Bd. 26, Heft 1/12)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Ländliche Siedlung
  • Der Schurrenhof, ein Versuch zur Lösung der Erwerblosensiedlung
  • Welche Decke wähle ich?
  • Ziegelbauweisen
  • Neuzeitliche Ziegelbauweisen
  • Preisberechnungen von Backsteinmauerwerk
  • Neue Fachbücher für das Putz- und Stuckgewerbe
  • [Werbeanzeigen]
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

<alk und Sand oder aus Zement und Sand. Sinngemäß werden 
diese Mörtelarten als Kalkmörtel, verlängerter Zementmörtel 
11d Zementmörtel bezeichnet. Die Lagerfugen werden 12mm 
stark, die Stoßfugen 10 mm stark ausgeführt. Bedingt durch 
das Schwindmaß beim Brennvorgang ist es unmöglich, Steine 
von genau gleichem Format herzustellen; die Herstellung 
von „Präzisions”-Mauerwerk ist daher nicht möglich. Die Maß- 
schwankungen werden in den Mörtelfugen ausgeglichen und 
zwar so, daß die Oberfläche jeder Schichte horizontal („im 
Blei” oder „im Wasser”) liegt. Beim Reichsformat rechnet man 
auf einen Höhenmeter 13 Schichten, also für eine Schichte 
einschließlich Lagerfuge 77 mm. Die Mauerstärken ergeber 
sich als Vielfaches der Steinbreite + Fuge, abzüglich einer 
Stoßfuge, also 13—1 = 12 cm, 26—1 = 25 cm, 39—1 = 38 cm, 
52--1 =: 51 cm, 65-1 = 64 cm usw. Entsprechend der Stein- 
änge werden diese Mauerstärken mit */, 1, 1!/2, 2, 2! Stein 
starke Mauern bezeichnet. Bei Verwendung anderer Stein- 
’ormate ändern sich entsprechend die Mauerstärken und 
Schichthöhen. 
Mauerverbände: Das Zusammenfügen der Steine, deı 
Mauerverband, kann auf verschiedene Weise geschehen, es 
gibt also verschiedene Mauerverbände, welche nach deı 
handwerklichen Gewohnheit orts- bezw. landesüblich sind. 
Man spricht von Block- und Kreuz-Verband, vom gotischen 
oder polnischen Verband, vom holländischen Verband usw. 
Die Kenntnis des für jede Gegend in Betracht kommenden 
Verbandes wird vorausgesebt; über andere Verbände gibi 
die reiche Literatur über Backsteinbau Auskunft. Mauern, 
welche unverpukt bleiben, müssen ausgefugt werden, d. h. 
die sichtbar bleibenden Fugen müssen sauber ausgekrats| 
und mit einem besonders guten Fugmörtel, der das Ein- 
dringen von Wasser verhindern soll, ausgefugt werden. Für 
das Aussehen des Backsteinrohbaus ist es nicht gleichgültig, 
welcher Verband und welche Steine gewählt werden. Es gibi 
hier eine Reihe von alten nnd neuen Mitteln, um formale 
Wirkungen zu erzielen. In den Abbildungen 1-6 sind die 
Ansichtsflächen der wichtigsten Verbände nebeneinander- 
gestellt, Der sogenannte Läuferverband ist nur für !/2 Stein 
starke, der Binder-Verband nur für 1 Stein starke Wände 
durchführbar. 
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Abb. 6. BINDERVERBAND 
Abb. 7 
Abb. 8 
Abb. © 
Abb. 10 Richtig 
Abb. 11 Falsch 
Abb. 7—11. FUGEN BEIM BACKSTEINROHBAU (Klinkerbau) 
Der Backsteinrohbau 
An das Ziegelmaterial werden beim Backsteinrohbau (Klinker- 
bau) besonders hohe Anforderungen gestellt, da die schübßen- 
de Hülle des Außenpukes wegfällt. Die in den letsten Jahr- 
zehnten viel verwendete Vormauerung. mit gleichfarbigen 
Verblendern wird heute kaum mehr ausgeführt; es wird wie 
bei den alten Backsteinbauten ein Steinmaterial verwendet, 
das die beim Brennen entstehenden Farbtönungen beibe- 
hält und zur vollen Wirkung bringt. Das Vormauerwerk ver- 
angt einen gut gesinterten, frost- und wetterbeständigen 
Stein, der außerdem imstande ist, in den Großstädten den 
dort auftretenden schwefligen Säuren Widerstand zu leisten. 
Zu schwach gesinterte poröse Steine sind wasseraufnahme- 
fähig, nach langen Regenperioden können diese bei auf- 
iretendem Frost sogar zerstört werden. Zu hoher Salz- und 
Salpetergehalt der Steine führt zu den sogenannten Aus- 
olühungen, die nicht nur unschön aussehen, sondern bei an- 
haltendem Auftreten zur Zerstörung der Steine führen können. 
Durch genügend hohen Brand wird der Salzgehalt gebunden 
und unschädlich gemacht, aus diesem Grunde darf die beim 
Brennen entstehende Brandnarbe nicht entfernt oder beschä- 
digt werden. Ausblühungen können außerdem durch den 
Salzgehalt des Mörtels und Verfugungsmaterials entstehen, 
sowie vorübergehend durch das Abwaschen des Mauerwerks 
nach Fertigstellung des Baus mit zu scharfer Salzsäure, die 
sich mit dem in den Steinen und Fugen enthaltenen unge- 
bundenen Kalk zu Salzen verbindet. Daher ist ein gutes Nach- 
spülen des Mauerwerks mit reinem Wasser unbedingt er- 
orderlich. Wichtig beim Backsteinrohbau ist der Mörtel und 
das Verfugungsmaterial, Es soll beim Mauern nur fetter 
Zementmörtel verwendet werden, das Verfugen erfolgt nach 
Jutem Auskratsen mit Zementmörtel im Mischungsverhältnis 
:1. In den Abbildungen 7—11 sind verschiedene Arten des 
\usfugens gezeigt. Technisch am besten ist jedoch die Voll- 
uge. Abbildung 7 zeigt das gewöhnliche Ausfugen mit dem 
'ugeisen, die Fuge ist leicht hohl. Abb. 8 zeigt die eben mit 
{em Stein gefüllte Fuge, sie ergibt zusammen mit dem Stein 
ıne unauffällige einheitliche Wirkung und ist technisch die 
>este Fuge. Abb. 9 zeigt eine vertieft ausgekratte Hohlfuge; 
je gibt eine starke Schattenwirkung, jedoch kann sich in dem 
lohlraum das Wasser ansammeln. Abb. 10 zeigt die vor- 
pringende Fuge, der Vorsprung ist nur an der Unterseite 
ler Fuge vorhanden, damit das Regenwasser nicht auf dem 
Aörtel sitzen bleibt. Die Fuge auch an der Oberkante vor- 
pringen zu lassen wie in Abb. 11 ist nicht empfehlenswert, 
veil der Mörtel sich mit Wasser vollsaugen kann und bei ein- 
retendem Frost und nachherigem Auftauen durch die Treib- 
virkunqg des Eises abaesprenat wird. 
Die beim Ziegelrohbau manchmal auftretenden feuchten 
Nände sind nicht immer auf Wetterschlag zurückzuführen, 
ft entstehen diese durch Kondenswasserniederschläge, ins- 
)esondere in den Leibungen, da der hartgesinterte Klinker 
zin besserer Wärmeleiter ist als der poröse Hintermauerstein. 
\ußerdem ist beim Ziegelrohbau darauf zu achten, daß bei 
t+arken Regenfällen das Wasser an den glatten Klinkern ab- 
äuft und sich in der Auffüllung um das Gebäude ansammel!
	        

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