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Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1908, Jg. 7)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1908, Jg. 7)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1559649927591
Titel:
Verfassungen, Grundordnungen des Polytechnikums, der Technischen Hochschule und Universität Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1559649927591_A1924_3
Titel:
Technische Hochschule Stuttgart. Privatdozentenordnung
Jahrgang/Band:
1924
Erscheinungsjahr:
1924
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Kapitel

Titel:
Prüfung des Gesuchs
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke
  • Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1908, Jg. 7)
  • Einband
  • Titelseite
  • Register
  • Heft 1/12, Jg. 7
  • Heft 2/12, Jg. 7
  • Heft 3/12, Jg. 7
  • Heft 4/12, Jg. 7
  • Heft 5/12, Jg. 7
  • Heft 6/12, Jg. 7
  • Heft 7/12, Jg. 7
  • Heft 8/12, Jg. 7
  • Heft 9/12, Jg. 7
  • Heft 10/12, Jg. 7
  • Heft 11/12, Jg. 7
  • Heft 12/12, Jg. 7
  • Einband

Volltext

136 
Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke. Heft 9. 
Bei größeren Gleichstromgeneratoren müssen Wende- 
pole und Kompensationswickelung vorhanden sein, 
Man hat damit erreicht, daß Maschinen von be- 
s:rächtlicher Größe anstandslos laufen. Andere 
Wege haben bisher nicht zum Ziele geführt. Es 
3zind mir verschiedene Maschinen bekannt, bei 
denen die Kompensationswickelung . weggelassen 
war. Die Maschinen mußten aber nachher wieder 
in die Fabrik und nachträglich mit dieser Wicke- 
lung versehen werden. 
Direktor Leitgebel: Wir besitzen in Breslau 
eine der ältesten Zölly-Turbinen größerer Leistung. 
Die Turbine hat zwei Arbeitskammern, also 4 Stopf- 
büchsen. Diese wurden lange Zeit mit Öl geschmiert 
ınd mit Wasser gekühlt. Im letzten Winter wurde 
jedoch die Ölschmierung bis auf die an der Ein- 
irittsseite des Dampfes durch Fettschmierung er- 
setzt, und auch die Kühlung mit Wasser erfolgte 
nur noch auf dieser Seite. Als wir die Turbine 
kurz vor Ostern nach ungefähr 3000 stündigem Be- 
;‚riebe öffneten, zeigte sich in der Hochdruckkammer 
an den ersten und auch noch zweiten Lauf- und 
Leiträdern ein etwa !% bis !v% mm starker kaffee- 
brauner Niederschlag, der nach der veranlaßten 
shemischen Untersuchung der Hauptsache nach 
aus Kesselstein und etwas Rost bestand. Die mitt- 
leren Räder waren dagegen so gut wie metallisch 
blank. Da an der Dampfeintrittsseite innen Über- 
druck herrscht, konnten hier die Kesselsteinbildner 
nicht aus dem Abdichtungswasser herrühren, sondern 
nur von dem Dampf aus den Kesseln mit herüber- 
gerissen worden sein. Dagegen mußten sie an 
dem anderen Ende der Hochdruckkammern zweifel- 
los aus dem Kühlwasser der benachbarten Stopf- 
büchse stammen, da sonst die mittleren Räder den 
Niederschlag ebenso wie die Endräder hätten auf- 
weisen müssen. In der Niederdruckkammer war 
der Niederschlag im allgemeinen noch geringer als 
in jener Kammer, wenn auch hier auf alle Schaufeln, 
auf die der Endräder mehr, auf die der übrigen 
Räder weniger stark ausgedehnt. Korrosionen haben 
wir nicht bemerken können. Die Temperatur des 
eintretenden Dampfes betrug durchschnittlich etwa 
285°C. Eine Störung im Betriebe ist meines Wissens 
aur einmal vorgekommen. Sie machte sich durch 
3ain ziemlich starkes Brummen in der Turbine be- 
merkbar. Als wir sie öffneten, zeigte sich, daß 
sich die Welle anscheinend in einigen der achsialen 
Durchborungen der Leitschaufelräder unten etwas 
gerieben hatte. Nachdem die Flächen ein wenig 
zusgeschabt worden waren, war der Fehler be- 
seitigt. Wir können mit den bisherigen Betriebs- 
ergebnissen des Turbogenerators recht zufrieden 
sein. 
Direktor Maaß: In bezug auf die Korrosionen 
»ei Turbinen haben wir in Harburg ähnliche Er- 
'ahrungen gemacht. Der Herr Kollege aus Köln 
ılaubt die Korrosionen auf elektrische Vorgänge 
‚urückführen zu müssen, ich kann mich dieser An- 
icht nicht anschließen. Bei mir hat sich gezeigt, 
laß von den drei Ventiltellern nur einer und zwar 
{er Saugeventilteller Korrosionen aufwies, während 
lie beiden anderen Druck- und Kolbenventilteller 
ollkommen unversehrt waren. 
Ich habe mich bei Maschinenfabrikanten über 
liese Erscheinung erkundigt und erfahren, daß die 
ıneren Wandungen der Luftpumpen sämtlicher 
)Jampfer in Hamburg und Harburg aus Bronze be- 
tehen und zwar deshalb, weil die Dampfer auf 
hrer Fahrt nach der Unterelbe in salzhaltiges 
Vasser kommen, welches Eisen stark angreift. Das 
alzige Seewasser kann aber nicht der Grund für 
lie Korrosionen an meiner Luftpumpe sein, denn 
as ist nachgewiesen, daß das Seewasser bei der 
"ut bei weitem nicht bis nach Harburg kommt. 
"rotzdem führe ich die Korrosionen der Ventil- 
aller auf chemische Vorgänge zurück, denn unser 
Zühlwasser, welches wir aus dem Hafen entnehmen, 
nthält- einen großen Prozentsatz an Kohlensäure 
ınd vor allem Schwefelsäure und Chlor. Auch die 
Zusammensetzung des Eisens muß eine erhebliche 
lolle spielen, denn sonst wäre es nicht zu erklären, 
laß der Saugeventilteller so stark korrodiert ist, 
‘o daß er durch einen neuen aus Bronze ersetzt 
verden mußte, während die beiden anderen Ventil- 
eller absolut unversehrt sind. 
Vorsitzender: Es ist Schluß der Debatte 
‚gantragt. Der Antrag ist genehmigt. Der parla- 
nentarische Gebrauch ist verschieden und in unseren 
Satzungen ist nichts Bestimmtes darüber enthalten. 
Nir können nun beschließen, daß nach Annahme 
lies Antrags auf Schluß der Debatte die vorgemerkten 
ledner noch zu Wort kommen oder nicht. Es 
vird beschlossen, die vorgemerkten Redner noch 
zu Wort kommen zu lassen. 
Direktor Wunder: Es dürfte die Herren 
Collegen interessieren, daß wir in Erfurt gegen- 
värtig eine Dampfturbine auf Eisenbetonfundament 
‚ufstellen. Das Verfahren ist von den Siemens- 
ichuckert- Werken zum Patent angemeldet. Dann 
nöchte ich noch anführen, daß vor einigen Wochen 
n unserer Turbine nach 4000 Betriebsstunden beim 
\nlassen und Abstellen ein Streifen der Schaufeln 
ingetreten ist. Wir haben dann auf Anraten der 
"irma die Turbine durchlaufen lassen, bis neue 
‚ager mit exzentrischer Bohrung hergestellt waren. 
Zine Beschädigung ist nicht eingetreten, es zeigte 
ich lediglich, daß die Schaufeln etwas abgeschliffen
	        

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