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Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1887/88)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1887/88)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1559650534107
Titel:
Statuten für die Studierenden des Polytechnikums und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1559650534107_B1876
Titel:
Statuten für die Studirenden der K. polytechnischen Schule zu Stuttgart
Jahrgang/Band:
1876
Erscheinungsjahr:
1876
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Versammlungs-Berichte / Württembergischer Verein für Baukunde in Stuttgart (1887/88)
  • Einband
  • Erstes Heft
  • Zweites Heft
  • Inhalt
  • Vereinsbeamte für die beiden Jahre 1887-89, Zeit und Ort der Versammlungen, Zeitschriftenumlauf, Bibliothek ...
  • Siebente ordentliche Versammlung am 15. Oktober 1887
  • Fünfte gesellige Vereinigung, am 29. Oktober 1887
  • Achte ordentliche Versammlung, am 12. November 1887
  • Außerordentliche Versammlung am 19. November
  • Sechste gesellige Vereinigung, am 26. November 1887
  • Neunte ordentliche Versammlung, am 10. Dezember 1887
  • Zehnte ordentliche Versammlung, am 14. Januar 1888
  • Hauptversammlung, am 28. Januar 1888
  • Brückenbau: Steinbrücken mit gelenkartig wirkenden Metalleinlagen (Bleifugen)
  • Brückenbau: Eisenbrücken - Prüfung und Unterhaltung
  • Brückenbau: Überlegungen zum Bau der Neckarbrücke bei Cannstatt (König-Karls-Brücke, 1893-1948) - Vergleich: Steinbrücke - eiserne Bogenbrücke - Hängebrücke
  • Neue Rathaus in Stuttgart: Erörterung der Frage des Bauplatzes
  • Neue Rathaus in Stuttgart: Bericht zur Frage des Bauplatzes
  • Bückenbau: Instrumente zur Untersuchung von eisernen Bahnbrücken - Zeichnungsbeilage
  • Brückenbau: Neue Neckarbrücke bei Cannstatt - Zeichnungsbeilage
  • Mitgliederverzeichnis - Stand: 15. Mai 1888
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

25 
4 
Dabei habe ich mich im Stillen mit der Hoffnung getragen, 
man werde mit der Zeit an maßgebender Stelle zur Erkenntnis 
gelangen, daß eine so geringe Einschränkung des Jnundations- 
gebietes an der Brückenstelle, wie sie die Anschüttung der 60 m 
langen rcchtscitigen Brückenrampe bedingt, für die Abflußvcrhält- 
nisse ohne Belang ist. 
Durch Einschränkung der Breite des mit Bauverbot belegten 
Jnundationsgebietes auf der Cannstatter Seite könnte die pro- 
jcktirte Dammstraße weiter hinaus gerückt und hiedurch das Areal 
zwischen letzterer und dem Bahnhof, welches den einzig möglichen 
Platz für den projektierten Canstatter Schiffshafen bildet, wesent 
lich vergrößert werden. 
Für die Höhenlage der neuen Verbindungsstraße bezw. 
Brücke sind maßgebend als Ausgangspunkt einerseits die Straßen 
höhe in der Eisenbahndurchfahrt (Höhencote 218,7), als End 
punkt andererseits die Höhe der Staatsstraße bei der Einmündung 
am Schwanen in Berg (Höhencote 224,1). Des weiteren ist 
zu beachten, daß der die Brücke kreuzende Wasenweg auf dem 
rechten Neckaruser noch eine Durchfahrtshöhe von mindestens 4 m 
erhält. 
Im Hinblick auf das oben über die Jnundationsverhält- 
nisse Gesagte sollte die Brückenkonstruktion möglichst über den 
Hochwasserstand von 1824 gelegt werden, damit man nicht in 
denselben Fehler verfällt, wie bei der Wilhelmsbrücke. 
Die Höhe des Kreuzungspunktes der projektierten Damm 
straße mit der verlängerten Königsstraße, also das rechtseitige 
Brückenende, ist übereinstimmend mit dein Kleemannschen Hause 
stadtbauplanmäßig zu 221,4 in bestimmt. 
Es ergiebt sich daraus für die von der Eisenbahndurchsahrt 
zur Brücke aufführenden Rampe eine Steigung von 3%, was 
für den schweren Güterverkehr und für den Pferdebahnbetrieb 
schon viel ist. 
Die weitere Gestaltung des Längenprofiles der Brücke selbst 
ist von der Art der Brückenkonstruktion abhängig. 
Bevor ich an die Besprechung der hier in Betracht kommen 
den Brückensysteme gehe, habe ich noch auf einige Momente hin 
zuweisen, welche hinsichtlich der Situierung der Brücken 
pfeiler zu beachten sind. 
1. Für die eigentliche Brücke dürfte, wie bereits ausge 
führt, eine lichte Weite der Hauptöffnungen von zusammen 250 n> 
genügen. 
In diesem Hauptteil der Brücke sollten mit Rücksicht auf 
ungehinderten Abfluß des Hochwassers und zur Verhütung von 
Eisstopfungen bei Eisgängen keine Brückenöffnungen von weniger 
als 20 m Weite angeordnet werden. 
2. Der unter der Brücke durchführende Wasenweg auf dem 
rechten Neckarufer und ebenso der auf der Insel sich hinziehende 
Promenadewcg sollte in Situation und Höhenlage nicht verlegt 
werden, weil hiedurch die beiderseitigen, eine wesentliche Zierde 
der Gegend bildenden, Banmallec» zerstört würden. Es sollten 
vielmehr diese beide» Wege wo möglich in die Mitte einer Oeff- 
nung zu liegen kommen. 
^ 3. Zur Erhaltung der Zugänglichkeit der Insel und des 
Wasens mit den Badeplätzen sind Auf- und Abstiege von der 
Brücke aus nötig. 
Was nun die Wahl des für die neue Brücke in Anwendung 
zu bringenden Konstruktionssystcms betrifft, so wäre das 
Nächstliegendste die Anordnung von eisernen Fachwerksträgern in der 
Art, daß das Strombett des Neckars mit einer etwa 70 m weiten 
Oeffnung überbrückt und anschließend hieran links 4 kleinere und 
rechts 5 kleinere Oeffnungen mit je 20 m Weite angeordnet 
würden. Die rechtseitige Brückenrampe würde am geeignetsten durch 
Blechtrüger auf eisernen Zwischenpfeilern hergestellt. 
Diese Anordnung der Brücke hat nun jedenfalls das für 
sich, daß man mit den günstigsten Steigungsverhältnissen und 
ohne jegliche verlorene Steigung von dem Bahndurchlaß auf die 
Staatsstraße bei Berg gelangen kann. Die eigentliche Brücke 
würde dabei annähernd horizontal. 
Es würde allerdings eine ziemliche Zahl (9) Zwischenpfeiler 
erforderlich. Da dieselben jedoch keinen Seitenschub auszuhalten 
haben, brauchen sie nicht besonders stark, und wenn man die 
Trottoirs beiderseits konsolcnartig über die Hauptträger aus 
kragen läßt, nur auf die Breite der Fahrbahn angelegt zu werden. 
Es dürfte daher dieses Projekt unstreitig den geringsten 
Kostenaufwand (etwa 700000 M) erfordern. 
So sehr sowohl dieser Umstand als auch die günstigen 
Steigungsverhältnisse für die Annahme dieses Systemes sprechen, 
so sehr läßt das Aussehen desselben ;u wünschen übrig. 
Man wird aber im vorliegenden Falle, wo es sich darum 
handelt, eine Brücke von seltener Größe als Verbindungsglied 
zweier bedeutender Städte zu erstellen, den ästhetischen Rücksichten 
«m so mehr Rücksichten tragen müssen, als die Brücke in eine 
> der schönsten Landschaften des Neckarthales zu liegen kommt. 
Da die beiden unmittelbar unterhalb den Neckar übersetzenden 
Brücken Bogenbrücken sind, so liegt die Anwendung dieser 
Form, sei es in Eisen oder in Stein, auch für die neue Brücke 
nahe. 
Ich habe demgemäß zwei generelle Entwürfe für eine Bogen 
brücke in Eisen und eine solche in Steinausgearbeitet, den 
selben sodann der Vollständigkeit halber einen dritten Entwurf 
für eine Hängebrücke beigefügt, welche mit Rücksicht auf 
die zweifelhaften Untergrundsverhältnisse, sowie ihres ästhetisch 
befriedigenden Aussehens halber ebenfalls in Betracht gezogen 
zu werden verdient. 
Die beiden ersten Entwürfe für eine eiserne und eine stei 
nerne Bogenbrücke zeigen unter sich ganz ähnliche Verhältnisse. 
Wenn man davon absieht, das eigentliche Strombett des 
Neckars von etwas über 60 m Breite mittels eines Bogens 
zu überspannen — ich habe dies von Anfang an auch in Erwä 
gung gezogen, bin aber wegen der sich hiebei ergebenden ungün 
stigeren Steigungsvcrhültnisse von diesem Gedanken abgekommen 
! — wenn man also vor dem Einbau eines Strompfeilers nicht 
zurückschreckt, so ist die Pfeilereinteilung unter Beachtung der oben 
hervorgehobenen Momente durch die örtlichen Verhältnisse gegeben. 
Die Verschiedenheit in der Pfeileranzahl (die Steinbrücke 
hat einen Pfeiler mehr als die eiserne) rührt von der abwei 
chenden Gestaltung der Visierverhältnisse her, welche ihrerseits 
durch die ungleiche Konstruktionshöhe der Bögen (die eiserne 
Brücke hat 1,0 m Konstruktionshöhe, die Steinbrücke dagegen 
1,8 m) bedingt sind. 
Die eiserne Bogenbrücke, welche in ihrer Anordnung 
den in Heidelberg und Frankfurt ausgeführten Bogenbrücken nach 
gebildet ist, hat im ganzen 7 Hauptöffnungen, von denen die zwei 
mittleren je 38 in, die 2 anliegenden je 36 w weit sind. Diese 
| 4 Oeffnungen, welche gewissermaßen den Hauptteil der Brücke 
bilden, sind beiderseits durch stärkere Pfeiler abgeschlossen, welche 
die Treppenaufstiege von der Insel und deni Wasen tragen. 
Die Brücke endigt auf der linken Seite mit einer Oeffnung 
von 34 m Spannweite über den Mühlkanal. Etwas weiter 
landeinwärts ist sodann noch eine 8 w weite Oeffnung ange 
ordnet, deren Zweck nicht jedem sofort klar sein wird. Dieselbe 
ist nämlich in vorsorglicher Weise angelegt, um als Schiffsdurch 
fahrt dienen zu können, für den Fall, daß der auf dem Berger 
Holzplatz projektierte Lokalhafen für Stuttgart zur Ausführung 
kommen sollte. 
Auf dem rechten User schließen sich an den mittleren Haupt 
teil zwei weitere Oeffnungen von 34 m und 32 m Weite an, 
alsdann bildet ein starker Ortpfeiler den Abschluß der eigentlichen 
Brücke, an welche sich die Brückenrampe mit 5 überwölbten Oeff 
nungen von je 8 m Weite anschließt. 
Die Gesamtweite der 7 Hanptöffnungen beträgt 248 m. 
Die Bogenkämpfer liegen in der Höhe des Hochwasserstandes 
von 1824. Die Sprengung der Bögen ist bei den 4 mittleren 
Bögen — Vio der Spannweite, bei den 3 äußeren noch flacher 
(Vii bis Vis der Weite) angenommen. 
Die Brückenfahrbahn erhält in der Mitte der Brücke eine 
Höhenlage von 225,1 m; sie kommt also 4,8 m über den Hoch 
wasserstand; 3,4 m über den bestehenden Gittersteg und 1,0 m 
über die Staatsstraße zu liegen, so daß die verlorene Steigung 
1 m beträgt.
	        

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